NÄCHSTE BEGEGNUNG

1. Spieltag 2. Bundesliga
Samstag, 02.08.2014, 13:00 Uhr
Ort: Red Bull Arena Leipzig
RB Leipzig
VfR Aalen
Spielplan RB Leipzig

2. LIGA QUICKTABELLE

1
RB Leipzig
0
2
1. FC Nürnberg
0
3
Eintr. Braunschweig
0
4
Greuther Fürth
0
5
1. FC Kaiserslautern
0
6
Karlsruher SC
0
7
Fortuna Düsseldorf
0
8
TSV 1860 München
0
9
FC St. Pauli
0
10
1. FC Union Berlin
0
11
FC Ingolstadt
0
12
VfR Aalen
0
13
SV Sandhausen
0
14
FSV Frankfurt
0
15
FC Erzgebirge Aue
0
16
VfL Bochum
0
17
1. FC Heidenheim
0
18
SV Darmstadt 98
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FRAHNSINN – ES GEHT WIEDER LOS

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Leipzig - (31.07.2014) Am Samstag ist es endlich so weit – Leipzig ist zurück auf der großen Fußballbühne. Der Forenuser "Birdman" wirft einen Blick in seine Glaskugel.

Samstagmorgen, heute weckt die gute Laune, nicht das Handy. Die Sonne scheint, es ist Sommer und Wochenende. Und: der Ball rollt längst wieder durch Deutschlands Stadien. Die Dritte Liga läuft schon eine Woche, nun startet die 2. Bundesliga. Ja, der Fußball ist schon ein cooler Zeitgenosse. Moment! 2. Bundesliga? Das sind doch wir, oder? Viel Zeit ist nicht vergangen, genauer gesagt ein Jahr, zwei Monate und 95 Spielminuten, als ich meinen Club sah, wie er gerade eine weitere Runde im Kreisel der Regionalliga drehen wollte. Es folgte ein wildes Sammelsurium an irren Fußballereignissen und am siebenunddreißigsten Spieltag das Reziproke aller Unkenrufe der Traditionsfans: "Stellt euch vor, RB Leipzig spielt (noch) Dritte Liga und alle gehen hin". Die Sommerpause war kurz, viel zu kurz. Aber gerade so lang genug, um sich vorzubereiten. Schon seit zwei Tagen klemmt mein RB-Schal an der Heckscheibe meines Autos. Ich nutzte jede freie Minute, um mir die schönsten Szenarien auszumalen. 2. Bundesliga? Uff, wie lange ist das her? Mehr als nur einmal beginne ich zu recherchieren, nehme zum Zählen die Hände zur Hilfe und stelle stets fest, ich brauche noch mindestens eine weitere. Sei's drum, heute geht's los.

Die Skepsis ist an diesem Tag ständiger Begleiter auf meinem Weg ins Stadion – in der bangen Hoffnung, der Anpfiff würde mich bald erlösen. Ich begegne vielen fröhlichen Menschen, am Markt, entlang der Jahnallee und der Waldstraße. Rot-Weiß dominiert die Straßen. Es sind die letzten Stufen hoch und dann wieder runter. Ich möchte sie zählen, will davon berichten, doch bin zu nervös. Bei vierzehn höre ich auf und nehme das Stadionheft zur Hand. Nur die Bilder angucken, mehr geht jetzt nicht. Ausgestattet mit einem kühlen Bier nehme ich in der Sonne Platz, schaue ins Rund und strecke meinen Schal in die Höhe. Ein kurzer Nipp aus dem Becher: schmeckt nicht, wird noch. Wir stoßen an, ein langer Ball, ein verdutzter Verteidiger, ein hechtender Poulsen – Abstoß. Schnell noch ein Nipp. Und? Nichts Neues zu vermelden. Mir imponiert der kleine Kaiser, bewegt sich immer dort, wo der Ball ist, sodass es suggeriert, der Ball wäre immer da, wo der Kaiser ist. Viel Gemurmel auf der Haupttribüne, ausgelöst von Poulsens Stockfehlern und Frahns fragwürdigen Laufwegen. Noch sind wir nicht nur gute Balleroberer sondern auch Ballverlierer. Ist das ein Fachbegriff? Nein? Dann würde ich ihn spätestens jetzt gern einführen. Einfach, um zu erklären, was da gerade passiert. Der Gast aus Aalen hat ein paar Zuschauer mitgebracht, ihre Fans jedoch nicht. Alle fünf sind, so wie ich hörte, nach Leibnitz gefahren. Das ist aber auch alles schwer zu unterscheiden: Ahlen und Aalen, Leipzig und Leibnitz. Kommerz und Tradition? Papperlapapp! Unsere Jungs aus der südlichen Kurve der RB-Arena geben ordentlich Stoff, waren in der dritten Liga schon zweitklassig, wollen nun erstklassig in der zweiten Liga sein. "Red Bull mit Cola, Red Bull mit Vodka…" und schon hab ich wieder Durst. Ergebnis: bekannt. Jetzt könnte mal was gehen. Hoheneder fängt einen Pass in die Spitze ab, köpft direkt zu Sebastian, weiter zu Jung, zu Demme, zu Khedira, möööööp, wieder zu Demme, zu Jung, zu Sebastian, zu Hoheneder, zurück zum Gegner. 30. Minute, der Ball ist im Nirgendwo, ich greife runter zu meinem Bier, Fraaaaaaaahhhhn, Tor! Verdammt, geht das schon wieder los? Die Anzeigetafel – übrigens ursprünglich für die EM 1988 erbaut – lässt nur erahnen, wie's entstanden ist. Halbzeit, kurzes Resümee: ein Fall für den Tatort. Einen hat's niedergestreckt, alle glauben den Täter zu kennen, doch der Beweis folgt wie immer erst ganz am Schluss (quasi in der Sportschau). Apropos Krimi: noch nicht, könnte aber noch werden.

Der Schiedsrichter pfeift an, wir spielen auf die Kurve, den Fanblock freut's – wie man hört. Doch der Start gehört den Gästen, diese spielen nun mit zwei lateral abkippenden Sechsern in den Halbräumen, der falschen Neun und im Zentrum mit einem klassischen Nadelspieler, sodass in Ballbesitz permanente Überladungssituationen unsere Defensivspieler zu einem Fragezeichen formieren lassen. Das schmeckt unserem Trainer nicht, da trinkt jemand aus unserem Döschen. Zorniger fuchtelt wie wild mit den Armen herum, als wolle er einen Ferienflieger in der Coachingzone landen lassen. Seine verschiedenen Fingerzeichen erinnern stark an Trappatoni und verwirren Teigl dermaßen, dass er glaubt, er solle mit Bellot die Position tauschen. Die Gelegenheit nutzt sein Gegenspieler, überläuft ihn, umkurvt Sebastian und sein eigenes Standbein, da Demme ihm das Stoppschild vor die Nase setzt. Blick zu Zorniger: Daumen hoch und ein Augenzwinkern für Diego. Doch im Moment der Unachtsamkeit passiert es doch. Vorn wollen wir um einen Angriff ein Schleifchen binden, während unsere Innenverteidigung genug Raum lässt, damit ein Reisebus zwischen ihnen wenden könnte. Den Aalener Stürmer freut's, 1:1. Keine zwei Minuten warten wir auf die Antwort. Wieder dieser Kaiser. Chippt, schaufelt und löffelt den Ball in die tiefste Tiefe, Yussuf bleibt cool, netzt ein und alle setzen zum Jubelsturm an. Währenddessen hebt der Linienrichter seine Fahne, mein Sitznachbar schreit schon die ganze Zeit wie einst Tom Bartels im WM-Finale "Abseits, Abseits, Abseits…". Uns fehlen die TV-Bilder, wissen aber, dass der Linienrichter nicht in Brasilien aktiv war, muss also ein Guter sein. Schon 70 Minuten gespielt, so ein Ghostbuster-Bier-Verkäufer kommt dahergelaufen, reicht mir mein zweites Bier und ich ihm eine 3,00 Euro-Spende an die "Elf Freunde" für besseren Journalismus. Prost! Die Temperaturen drücken extrem, beide Teams eher weniger. Es ist still, auf dem Rasen wie auf den Rängen. Wer Ahnung vom Fußball hat, weiß, dass gleich etwas passiert. Heidinger, mittlerweile für den verwirrten Teigl im Spiel, sprintet zur Grundlinie, flankt und Poulsen köpft. Uns haut es von den Sitzen, wir reißen die Hände in die Luft, bis wir merken, dass durch den Sonnen-Schatten-Kontrast aus dem halluzinierten 2:1 ein Einwurf wird. Man, ist das heiß und trocken, die Sanduhr rieselt schon die 90. Minute ein. Der Ball bewegt sich vor dem Aalener Strafraum hin und her und findet plötzlich den Weg hinein. Und dann? Und dann? Nein? Doch! Der Frahn – dieser alte Schnorchel – taucht ewig ab, um überraschend aufzutauchen. Annahme mit links, Abschluss mit rechts, Torschuss in die Mitte und durch die Beine. Frahn: von Sternzeichen "Fuchs". Alle drehen frei, ich verschütte das halbe Bier, dessen Überreste endlich nach 2. Bundesliga schmecken und es bleibt die Erkenntnis: "Ohne Willers (und Kaiser und Frahn und Poulsen & Co.) wär'n wir gar nicht hier".

Birdman

Permalink: http://www.rb-fans.de/artikel/20140731-special-glaskugel.html




AUSBLICK AUF LIGA 2 – DIE AUFSTIEGSKANDIDATEN

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Leipzig - (31.07.2014) Noch zwei Tage bis zum Start der Zweitligasaison. Viele neue Gesichter erwarten unsere Rasenballer. Im letzten Teil der dreiteiligen Reihe widmet sich RB-Fans.de den Aufstiegsfavoriten.

1. FC Nürnberg
Nach fünf Jahren Zugehörigkeit im Oberhaus mussten die Franken erneut den Gang in die Zweitklassigkeit antreten. 16 Spieler verließen den Verein – zuletzt Spielmacher Hiroshi Kiyotake. Immerhin konnten durch die Wechsel ca. 18 Mio. € Transfereinnahmen verbucht werden, wovon zum jetzigen Zeitpunkt nur 4 Mio. € reinvestiert wurden. Für ca. 2 Mio. wurde der Auer Topscorer Jakub Sylvestr verpflichtet. Ansonsten wird der Kader ergänzt durch erfahrene Akteure (Neuverpflichtungen: Jan Polak, Robert Koch, dazu die Dagebliebenen Raphael Schäfer und Javier Pinola), "mittelalte Deutschlandneulinge" (Bulthuis, Hovland) und junge, entwicklungsfähige Talente (Schöpf, Füllkrug, Ott, Evseev und dem eigenen Nachwuchstalent und DFB-U19-Abwehrchef Niklas Stark).

Bei Nürnberg ist es wie immer Mannschaften, die einen neuen Kader zusammenstellen müssen: Die Mannschaft muss sich erst einspielen: Je länger dieser Prozess dauer, desto schwieriger wird der Wiederaufstieg. Von den Spielernamen und dem transfermarkt.de-Marktwert sind die Nürnberger DER Aufstiegsfavorit.

Eintracht Braunschweig
Neben Nürnberg der zweite Bundesligaabsteiger. Mit Bicakcik, Davari, Kumbela, Elabdellauoi und Bellarabi hat man fünf Stammspieler der letzten Saison verloren, für die man im Gegensatz zu Nürnberg nur ca. 0,5 Mio. € Ablöse kassiert hat. Mit Hedenstadt und Zuck hat man zwei entwicklungsfähige Spieler vom SC Freiburg ausgeliehen. Dazu gesellen sich mit Gikiewicz, Decarli und Bakenga drei Bundesliga-Neulinge, sowie mit Korte und Kluft zwei Spieler, die in der vorigen Saison noch ausgeliehen waren.

Die Braunschweiger haben im Gegensatz zu den Nürnbergern einen Großteil ihres Bundesligakaders zusammenhalten können und müssen in einer sonst ausgeglichenen Liga als einer der Favoriten gelten.

SpVgg Greuther Fürth
Denkbar knapp, weil ohne Niederlage, verpassen die Fürther den Wiederaufsteig ins Fußball-Oberhaus. Die Mannschaft um Frank Kramer spielte ansehnlichen Offensivfußball – folgerichtig waren sie mit 64 Toren die treffsicherste Mannschaft der vergangenen Saison. Das weckte Begehrlichkeiten, und so konnten Leistungsträger wie Djurdic, Stieber, Mavraj und Brosinski nicht gehalten werden – alle vier werden in der kommenden Saison in der 1.Bundesliga spielen. Zudem gibt es Gerüchte über das Abwandern von Toptorschütze Azemi (Frankfurt) und Linksaußen Baba (Augsburg). Weil auch Ersatzspieler abgegeben wurden, steht der Zähler der Abgänge momentan bei zwölf. Dem gegenüber steht die gleiche Zahl an neuen Spielern, wobei lediglich Rückkehrer Schröck und Innenverteidiger Mohr über reichlich Erfahrung verfügen. Die anderen Neuzugänge, u.a. Stiepermann (Cottbus), Zulj (Salzburg), Przybylko (Köln), Lam (Hamburger SV), sind ausnahmslos jung, talentiert und entwicklungsfähig, sodass der Altersdurchschnitt derzeit bei 22,5 Jahren liegt.

Auf Grund der hohen Fluktuation ist Fürth eine Wundertüte – da Trainer Frank Kramer aber in der Vergangengeit bewiesen hat, dass er Mannschaften formen kann, wird man auf die Franken erneut einen Blick haben müssen.

Fortuna Düsseldorf
Letzte Saison mit dem Unterfangen Wiederaufstieg gestartet, spielten die Rheinländer sogar lange gegen den Abstieg. Nachdem die Trainer Mike Büskens und Lorenz-Günter Köstner entlassen wurden, führte Oliver Reck die Fortuna wieder in ruhigere Fahrwasser. Durch einen starken Schlussspurt landeten die Düsseldorfer schließlich auf Platz 6. Diese Saison soll der Aufstieg gelingen - und die Chancen stehen gut. Für Torhüter Giefer wurde Lars Unterstall verpflichtet. Und auch die weiteren namhaften Neuzugänge (Schmitz (Werder Bremen), Avevor (Hannover 96), Sergio Pinto (UD Levante)) versprechen eine Qualitätssteigerung. Und auch die beeindruckende Fanunterstützung könnte sich als Pfund für die Westfalen herausstellen. Mehr als 35.000 Zuschauer im Schnitt strömten pro Heimspiel in die Esprit-Arena.

Nehmen die Düsseldorfer den Schwung aus der letzten Saison (16 Punkte aus den letzten 6 Spielen) mit in die neue und erfüllen die Neuzugänge die in sie gesteckten Erwartungen, ist die Fortuna ein ganz heißer Anwärter auf die ersten drei Plätze.

1. FC Kaiserslautern
Wie in den letzten zwei Spielzeiten gehört auch der Vorjahresvierte aus der Pfalz zum Favoritenkreis. Die Roten Teufel waren "best of the rest" auch Dank ihres Sturmduos Zoller und Idrissou, beide sind nun aber Geschichte. Dafür sind neue Angreifer und alte Bekannte in der Spur. Mit Lakic meldete sich in der Vorbereitung ein schon vergessen Geglaubter zurück, um an alter Wirkungsstätte einen neuerlichen Anlauf zu nehmen. Dazu verpflichtete Kuntz mit Hofmann einen der gefragtesten Offensivkräfte der Liga und Mugosa aus Mladost.

Mit Formitschow und Schulze gibt es auch für Leipziger zwei alte Bekannte, beide waren beim Schachmatt-Spiel von Pacult auf dem Rasen, als gegen die kleinen Wölfe der Aufstieg flöten ging. Garniert wird dies mit Löwe, der ein Jahr zuvor mit dem CFC den Rasenballern die Butter vom Bot nahm (auch wenn selbige sich damals nicht sonderlich gewehrt haben). Neben den beiden Sturmspitzen haben auch Simunek und Dick den Klub verlassen. Ein mittlerer Kaderumbruch, der ein neuerliches Angreifen an der Spitze durchaus gefährden könnte.

Die Testspiele waren durchwachsen, herausragend der 2:1 Sieg gegen die Salzburger gefolgt von einer knappen Niederlage gegen Mainz und einem Unentschieden gegen Nancy. Ob es für den ganz großen Wurf reicht, bleibt abzuwarten, der schwere Saisonstart wird vielleicht die ersten Hinweise geben.

F-Lion, Roter Brauser & Rumpelstilzchen


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FANVERBAND TAGT ERSTMALS NACH DER SOMMERPAUSE

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Leipzig - (30.07.2014) Wenige Tage vor dem Premierenspiel der Rasenballer in Liga 2 startete auch der Fanverband in die neue Saison. Wir haben alles Wissenswerte für euch zusammengefasst.

Zunächst gehörte Stadionsprecher Tim Thoelke für eine halbe Stunde die Bühne. Er bedankte sich für den in der vergangenen Saison erneut wahrnehmbaren Sprung in der Entwicklung im Fanblock, brachte aber auch ein Thema zurück auf die Tagesordnung, das schon vor einem Jahr ergebnislos im Fanverband diskutiert wurde: „Viel zu viel, Scheißverein!“ Sowohl Tim als auch viele Vertreter der Fanclubs mögen diesen Schmähruf für den Gegner nach einem Tor für RB nicht. Obwohl es als schwierig erachtet wird, noch etwas dagegen zu unternehmen, soll in dieser Saison ein vielleicht letzter Versuch gestartet werden. Tim bittet die Fanclubs daher, bis zum Spiel gegen Aalen Vorschläge einzureichen, besonders in Bezug auf eine mögliche neue Interaktion zwischen Tim und den Zuschauern. Ob sich der „Scheißverein“ in dieser Saison endgültig etabliert oder ob man doch noch zu einem anderen allseits akzeptierten Ritual findet, wird sich vermutlich in den ersten Spielen der Hinrunde zeigen.

Davon abgesehen wies Tim darauf hin, dass es der Fanblock von RB nach der Halbzeitpause immer ziemlich gemächlich angesehen lässt – auch wenn das ein deutschlandweit zu beobachtendes Phänomen ist. Gemeinsam mit anwesendem Capo und Fanclubs einigte man sich darauf, es zukünftig gleich krachen zu lassen. Damit das gelingt, kommt es natürlich auf jeden einzelnen Fan an – und gewissermaßen auch auf den Caterer... Ein weiteres Thema war die sich vor Anpfiff der Partie scheinbar elendig lang ziehende Hymne. Tim findet es gut, dass diese quasi direkt mit dem Anpfiff verknüpft ist, die Fans hingegen wünschen sich ein früheres Ende, um schon ordentlich und am Besten noch vor Anpfiff Stimmung machen zu können. Tim will prüfen, ob man eventuell zumindest die Beschallung von Sektor B frühzeitig beenden könnte.

Gleich nach Tim kam der Fanbetreuer Enrico mit den Fanclubleuten ins Gespräch. Er erklärte, dass es ab dieser Saison einen personengebundenen Fahnenpass geben werde, der zu beantragen sei und für alle möglichen Fanutensilien im Block gelte: Fahnen, Doppelhalter, Banner, Tröten, Megafon. Zudem gab er erneut den Hinweis, dass bei Unzufriedenheit mit einzelnen Ordnern die Nummer zu notieren sei und man sich dann an den „Abschnittsbevollmächtigen“ wenden möge, der an seiner gelben Kleidung zu erkennen sei.

Nach einer kurzen Auswertung der freien Platzwahl (man ist zuversichtlich, dass man sich nach einigen Spielen daran gewöhnt, und betonte, dass freie Platzwahl für jeden gelte – wenn also ein normaler Fan unbedingt inmitten eines Fanclubs stehen möchte, macht er sich damit vielleicht nicht unbedingt beliebt, hat aber nun einmal das Recht, dort zu stehen) und einer kleinen Ansprache von Capo Sebastian (der klarmachte, dass er sich insbesondere von den Blöcken 27 und 29 in dieser Saison mehr erhofft – mehr Gesang, mehr Klatschen, mehr (über dem Kopf) erhobene Hände, mehr Fahneneinsatz) überraschten die Bennewitzer zum Abschluss noch mit der Ansage, dass sie sich aus dem Fanverband zurückziehen werden. Dies wurde von den anderen Fanclubs ohne größere Diskussion akzeptiert.

Loch


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2.85%
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23.06.2014

Laut LVZ verhandelt RBL weiter mit Mukhtar, das Herthatalent soll zwar in Berlin verlängern, aber Rangnick will lieber sofort kaufen.

15.06.2014

Wie die Bild berichtet, wechselt Rani Khedira vom VfB Stuttgart nach Leipzig: Der 20-jährige spielt im zentralen Mittelfeld. Der Bruder von Nationalspieler Sami hat 9 Bundesligaeinsätze auf dem Konto und durchlief von der U15 bis zur U20 alle Nationalteams. LVZ-Redakteur Guido Schäfer hat den Wechsel ebenfalls über Twitter bestätigt. Bobic bestätigte bereits den Wechsel.

15.06.2014

Laut dem Kurier ist Rangnick daran interessiert Rapid-Stürmer Terrence Boyd (15 Tore) nach Leipzig zu lotsen. Teamchef Müller schiebt einem Wechsel des amerikanischen Nationalstürmers jedoch einen Riegel vor.

10.06.2014

Aus Salzburg soll auch Alexander Schlager nach Leipzig kommen. Der 18-jährige Tormann kann noch in der U19 eingesetzt werden. Im Gegenzug soll Bredlow nach Liefering gehen. Die Bild berichtet zudem, dass Starspieler Kampl wie auch Leihgabe Sabitzer bei einem etwaigen Bundesligaaufstieg an die Pleiße wechseln könnten.

04.06.2014

Nach LVZ Informationen gibt es eine Kehrtwende im Fall Teodorczyk. Der Pole soll sich bei den Gehaltsverhandlungen verzockt haben und nun keine Rolle mehr in den Planungen spielen. Die Bild schiebt den schwarzen Peter hingegen Posen Chef Rutkowski zu.