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EUROPA LEAGUE AUSLOSUNG – WO GEHT DIE REISE HIN?

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Leipzig - (21.06.2018) Unsere Roten Bullen treffen in der zweiten Qualifikationsrunde der Europa League auf den Sieger der Partie FK Liepaja gegen BK Häcken. Bevor der endgültige Kontrahent feststeht, werfen wir einen Blick auf die beiden möglichen Reiseziele.

Lettland oder Schweden – zwei machbare Gegner, allerdings mitten in der Saison

Lang hat es gedauert, bis die ersten Qualifikationsrunden der kommenden Europa League Saison im schweizerischen Nyon endlich ausgelost waren. Das Ergebnis: Unsere Leipziger Jungs treffen auf den Gewinner des Matches zwischen FK Liepaja aus der gleichnamigen lettischen Stadt und BK Häcken aus dem schwedischen Göteborg. Gewissheit haben wir erst am 19. Juli – da findet das Rückspiel der beiden Klubs statt, nachdem sie am 12. Juli ein erstes Mal aufeinander treffen. Eine Woche später – am 26. Juli – darf unsere noch zumindest für nächste Saison noch trainerlose Mannschaft dann in den Wettbewerb eingreifen. Das Hinspiel wird in der Red Bull Arena ausgetragen, bevor es uns am 2. August zum entscheidenden Spiel in nordische Gefilde verschlagen wird. Viel Zeit hat der neue Trainer also nicht, in gut einem Monat steht der erste wichtige Härtetest an.

FK Liepaja – der Phönix aus der Asche

Der Aktuelle lettische Vizemeister und Pokalsieger wurde erst im März 2014 gegründet und ging aus dem insolventen Verein FK Liepajas Metalurg hervor, nachdem der namensgebende Metallkonzern – eines der ältesten Unternehmen Lettlands – zuvor Konkurs anmeldete. FK Liepaja nahm allerdings das komplette Team und die Jugendmannschaften auf. Der Nachfolgeklub feierte sofort Erfolge und wurde 2015 Meister der lettischen Virsliga. Im vergangenen Jahr reichte es mit deutlichen neun Punkten Abstand hinter Spartaks Jurmala immerhin zur Vizemeisterschaft. Da sich die Meisterrunde des baltischen Staates am Kalenderjahr orientiert, befindet sich die Mannschaft von Trainer Tamaz Pertia mitten in der laufenden Saison 2018 und derzeit auf Platz vier.

Die Heimstätte des Vereins befindet sich an der westlichen Küste des Landes direkt an der Ostsee. Die Hafenstadt ist mit 78.000 Einwohnern die drittgrößte Lettlands hinter Riga und Daugavpils. Wer die Reise nach Liepaja antritt, darf sich auf typisches Ostsee-Urlaubsfeeling freuen. Der breite, feinsandige Dünenstrand, sowie zahlreiche kirchliche Bauwerke in der Innenstadt bieten abseits des Fußballs etwas Entspannung. Eine Reise wert soll vor allem die evangelische Dreifaltigkeitskathedrale in der Nähe des Rosenplatzes sein, welche bis 1912 noch die größte der Welt war. Die Heimspiele trägt der Klub im Daguva-Stadion aus, das mit 5.008 Plätzen zwar klein und fein ist, jedoch in Laufdistanz zum Ostseestrand liegt und als eines der schönsten und modernsten Stadien des Landes gilt. Auch die Anreise dürfte keine großen Umstände bereiten. Liepaja besitzt eine Fährverbindung nach Travemünde, außerdem gibt es acht Kilometer östlich der Stadt den Flughafen Liepaja (LPX).

Nach großen Fußballnamen sucht man in Liepaja zwar vergeblich, denn das lettische Team hat keinen einzigen bekannten Namen im Kader. Auffällig aber, dass neben zahlreichen lettischen Spielern vier Argentinier im Kader stehen. Einen interessanten fußballerischen Funfact gibt es trotzdem: Liepaja ist der Geburtsort von Rolf Kahn, dem Vater von Torwartlegende Oliver Kahn.

BK Häcken – gefährliche Schweden?

Die Schwarz-Gelben aus Göteborg sollten ein ebenso machbarer Gegner sein wie ihre lettischen Kollegen, allerdings weiß das Team aus der zweitgrößten Stadt Schwedens wie Überraschung funktioniert. So schaltete man in der Europa League Qualifikation 2013/14 Sparta Prag in der zweiten Runde aus, bevor Häcken dann aber letztendlich doch in Runde drei am FC Thun scheiterte. Dennoch gilt der 1940 gegründete Klub nicht als Schwergewicht des schwedischen Fußballs. Die Mannschaft von Andreas Alm feierte erst 2016 seinen ersten Titel überhaupt mit dem schwedischen Pokalsieg, zuvor erreichten sie 2012 mit der Vizemeisterschaft den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Derzeit befindet sich der Bollklubben in der Allsvenskan – die sich ebenso am Kalenderjahr orientiert – auf Platz acht im berühmten Niemandsland der Tabelle. Im vergangenen Jahr wurden sie Vierter.

Als Reiseziel würden sich sicher viele auf Göteborg freuen. Die schwedische Metropole ist mit gut 570.000 Einwohnern sehr attraktiv für Touristen aus aller Welt. Klimatisch perfekt an der Westküste Schwedens gelegen, wird die Stadt vom Fluss Göta älv durchzogen. Die Universitätsstadt besitzt zahlreiche Sehenswürdigkeiten und bietet ein modernes Lebensgefühl. Bekannt ist Göteborg auch für eine ausgiebige Kaffeehauskultur, in welchen ihr euch vor dem Spiel den nötigen Koffeinschuss holen könnt. In jedem Fall lohnt auch ein Ausflug zur tollen Schärenküste. Viele Museen, wunderschöne Häfen und zahlreiche Unterhaltungsmöglichkeiten. Doch bevor ich hier zu sehr wie der Tourismus-Beauftragte der Stadt Göteborg klinge – zurück zum Fußball.

BK Häcken steht in Schweden sportlich gesehen meist im Schatten des 18-maligen Meisters und zweimaligen UEFA-Pokalsiegers IFK Göteborg, deswegen geht es für uns auch leider nicht ins größte Stadion der Stadt. Die Heimspielstätte der Nordmänner ist die Bravida Arena, welche Platz für bis zu 8.000 Zuschauer bietet. Die Arena wurde aber erst 2015 nach dem Neubau eröffnet und sollte so alle Standards eines modernen Stadions erfüllen. Auch hier wird die Anreise keine Probleme bereiten. Göteborg ist infrastrukturell optimal bestückt und besitzt auch gleich zwei Flughäfen mit dem Landvetter flygplats und dem Flughafen Göteborg/Säve. Außerdem verkehren vom ganzjährig eisfreien Hafen auch Fährschiffe nach Kiel oder Frederikshavn in Dänemark.

Wer der kommende Gegner wird, wissen wir natürlich erst in einem Monat. Egal gegen wen wir antreten, die Mannschaft vor Ort zu unterstützen, lohnt sich allemal.

FM7


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INTERVIEW MIT SEBASTIAN POPP: "ÜBERGEBE DIE MANNSCHAFT IM GUTEN ZUSTAND"

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Leipzig - (18.06.2018) Großes Stühlerücken in Leipzig in diesem Sommer. Auch im Frauenteam gibt es eine neue Übungsleiterin – Katja Greulich kommt aus Jena. Doch bevor der Blick in die Zukunft geht, haben wir mit dem scheidenden Coach Sebastian Popp gesprochen.

Herr Popp, die Saison ist seit etwa einem Monat beendet. Wie fällt mit etwas Abstand ihr Fazit zur abgelaufenen Spielzeit aus?

Insgesamt positiv. Zwar sind wir an dem Ziel, unter die ersten drei zu kommen, knapp vorbeigeschrammt. Wenn man sich aber den Saisonverlauf anschaut und wie sich die Spielerinnen entwickelt haben, kann man in der Summe sehr zufrieden sein.

Wir hatten einige Startschwierigkeiten, die ich darauf zurückführe, dass wir viele junge, neue Spielerinnen in der Mannschaft hatten. Neun stießen vor der Saison aus der eigenen U17 in den Kader dazu. Als gutes Beispiel kann man Gina Schüller erwähnen, die am Anfang noch ziemlich nervös war und in den ersten Spielen ein paar Mal patzte. Aber sie hat sich wie viele andere Spielerinnen stabilisiert und eine sehr gute Runde gespielt. Auch im körperlichen Bereich war eine Entwicklung zu sehen bei der Mannschaft zu sehen. Sie haben sich an die Robustheit der Liga gewöhnt und haben von Spiel zu Spiel immer besser dagegengehalten. Dies finde ich mit Blick auf die Gesamtentwicklung der kommenden Jahre wichtiger als am Ende auf Rang drei oder vier zu stehen.

Und diese Gesamtentwicklung spiegelte sich bereits im Jahr 2018 wider. Wir haben nur noch ein Spiel gegen Union Berlin verloren, ansonsten aber gegen Spitzenteams wie Viktoria Berlin gewonnen, gegen die wir noch in der Hinrunde verloren hatten.


Hat Sie die Qualität der Spitzengruppe überrascht?

Eher nicht. Mich hat aber schon ein bisschen überrascht, dass Union Berlin Meister geworden ist. Die sind letzte Saison aus der 2. Liga abgestiegen und hatten mit jungen Spielerinnen einen Neuaufbau gestartet. Da kann man nur den Hut vor ziehen.


Aber auch die anderen Mannschaften hatten deutlich mehr Qualität als noch in der Landesliga. Wie kam die Mannschaft damit zurecht?

Die Regionalliga ist deutlich körperbetonter als die Landesliga. Meine Mannschaft war am Anfang etwas zu ängstlich und hat sich zu stark davon beeindrucken lassen. Es hat eine Weile gedauert, ehe die Zweikämpfe aggressiver gestaltet wurden. Dies war vor allem im ersten Spiel gegen Magdeburg offensichtlich.


Welches zum Saisonauftakt mit 0:6 am heimischen Gontardweg verloren ging…

Wir hatten uns mehr in diesem Spiel ausgerechnet, zumal die Vorbereitung nicht schlecht verlaufen war. Danach mussten wir die Mannschaft natürlich wieder aufbauen und Schritt für Schritt kleinere Ziele stecken, um nicht in ein Loch zu fallen.


Wie haben Sie und die Mannschaft auf diese Niederlage im ersten Spiel der Regionalliga reagiert?

Wir konnten das gut einordnen und haben uns auch zügig wieder gefangen. Wir haben keine zehn Spiele in Folge verloren, sondern zunächst gegen schwächere Gegner Siege eingefahren und in der Hinrunde bspw. auch gegen Union Berlin daheim gewonnen. Bei jüngeren Spielerinnen kommt eine gewisse Unbeständigkeit hinzu. Die haben mal einen guten Tag, dann aber auch mal wieder einen Tag, wo die Leistung etwas abfällt. Die Konstanz ist größer, wenn man mehr Erfahrungen hat.

Beim Spiel gegen Magdeburg kam sicherlich hinzu, dass eine große Erwartungshaltung geschürt wurde. Es kamen extrem viele Zuschauer, das haben einige Spielerinnen noch nie in ihrer Karriere erlebt. Dadurch entsteht auch ein enormer Druck. Und wenn dann noch Kleinigkeiten hinzukommen, wie nach acht Minuten durch einen Sonntagsschuss hinten zu liegen, dann kann es schon mal passieren, dass man etwas auseinanderfällt. Aber daraus haben wir gelernt - mehr auf den Lernprozess zu achten und weniger auf die reinen Ergebnisse.


In der Landesliga standen die Gegner eher tief, in der Regionalliga entwickelte sich öfter ein Schlagabtausch. Wie kam die Mannschaft mit der Umstellung zurecht?

Das ist uns in meinen Augen gut gelungen. Wir hatten uns schon längerfristig mit der RB-Philosophie vertraut gemacht, auch schon in der Landesliga. Darum war das für uns nicht völlig neu. Gegen Union hat das bspw. super geklappt. Aber das Problem in der Liga war, dass wir weder kompletter Außenseiter noch Favorit waren. In manchen Spielen hatten wir sehr viel Ballbesitz und mussten mit viel Geduld agieren. In anderen Partien waren wir eher mehr Außenseiter und mussten auf schnelles Konterspiel setzen. Diesen ständigen Wechsel zu finden, war am Anfang der Saison schwierig. Aber das Team hat jetzt ein größeres Repertoire nach Ablauf der Spielzeit.


Wann war für Sie klar, dass die Spitzenteams in der Saison zu weit weg sind?

Eigentlich schon nach dem ersten Spiel (lacht). Aber da war es nur ein Verdacht, dass es für den ersten Platz eventuell nicht reichen könnte. Das Saisonziel Platz 1-3 hatten wir aber auch noch in der Rückrunde im Kopf, denn so viel hat nach oben tatsächlich nicht gefehlt. Hätten wir Union Berlin geschlagen oder bei Steglitz gewonnen, wäre das auch noch möglich gewesen.


Sophie Görner hat eine sehr gute Saison gespielt, Michelle Förster und Lisa Uhlig auch. Wer hat Sie noch überzeugt?

Da gibt es Einige. Chiara Benedetto hat sich sehr gut entwickelt, weil sie immer gute Leistungen brachte, egal auf welcher Position sie eingesetzt wurde. Sie ist eine echte Allrounderin, die sehr fleißig und wissbegierig ist. Lisa Engler kam aus der U17 und hatte auch ein paar Schwierigkeiten zu Beginn. Aber sie hat sich reingebissen und gute Fortschritte in Bezug auf Spielaufbau und Stellungsspiel gemacht. Ich fand es auch gut, dass unsere Spielerinnen, die längerfristig ausfielen, sich wieder herangekämpft haben. Ich denke da bspw. an Lisa Reichenbach, die einen Kreuzbandriss erlitt, aber nach langer Pause wieder gute Leistungen zeigte und gegen Viktoria gleich das entscheidende Tor schoss. Es war auch nie Missgunst in der Truppe, alle haben sich gegenseitig geholfen. Der Teamgeist hat über die gesamte Saison gestimmt.


Der Zuschauerzuspruch war in der Saison weiterhin für Regionalliga-Verhältnisse außerordentlich gut. Wie bewerten Sie die Entwicklung?

Ich bin begeistert. Da steckt so viel Engagement dahinter, das hat mich wirklich beeindruckt. Einige Fans kommen sogar aus anderen Städten, um uns anzufeuern. Das weiß natürlich auch die Mannschaft sehr zu schätzen.


Nach 2 erfolgreichen Jahren endet die Zusammenarbeit mit Leipzig. Für Außenstehende sicherlich überraschend, war das Team doch unter ihrer Leitung sehr erfolgreich.

Ich habe in der Winterpause die Hinrunde Revue passieren lassen und da hat sich bereits abgezeichnet, dass es immer schwieriger wurde, die Trainingstermine mit meinem beruflichen Leben zu koordinieren. Da geht es gar nicht so sehr um die Termine an sich, sondern auch um die Vor- und Nachbereitung, die für ein anspruchsvolles Training wichtig ist. Für die hohen Ansprüche der Mannschaft, aber vor allem auch für meinen eigenen Anspruch ist es wichtig, dass man sich zu 100 Prozent auf die Tätigkeit konzentriert. Ich habe aber bei mir gemerkt, dass ich das nicht mehr kann. Ich musste viele Termine an meinen Co-Trainer abgeben und dann ist es irgendwann schwierig zu erklären, warum der Co-Trainer immer vor Ort ist und der Chef-Trainer fehlt. Dadurch verpasst man auch Trainingseindrücke. Die Mannschaft braucht aber jemanden, der zu 100 Prozent die körperliche und psychische Anwesenheit gewährleisten kann. Eben das konnte ich nicht mehr versprechen.


Wären Sie Trainer geblieben, hätte der Verein Ihnen eine Vollzeit-Stelle angeboten?

Nein, das hätte ich auch abgelehnt. Der Verein wollte mir sogar ein paar Optionen darlegen, aber so weit sind wir in den Gesprächen erst gar nicht gekommen. Ich habe in meinem Beruf eine sehr verantwortungsvolle Position, die mir sehr viel Spaß bereitet. Das habe ich mir in den letzten sechs Jahren erarbeitet. Daher sehe ich dort auch eher meine Zukunft als auf dem Trainingsplatz. Der Trainerjob war für mich immer eher eine Abwechslung oder ein anspruchsvolles Hobby, aber dafür kann ich meinen Beruf nicht aufgeben.


Was nehmen Sie aus den Erfahrungen bei RB Leipzig mit und was waren ihre schönsten Momente?

Es gab viele schöne Momente. Es war schon toll, von Anfang dabei sein zu dürfen. Ich habe die Frauenmannschaft mit aufbauen dürfen. Der Aufstieg in die Regionalliga war natürlich auch sehr schön, wie auch einzelne Spiele in dieser Saison, in denen wir über uns hinausgewachsen sind, wie bspw. gegen Viktoria Berlin. Natürlich war es schön zu sehen, wie sich die Mannschaft entwickelt hat und dass wir als Trainerteam gute Arbeit geleistet haben. Ich übergebe die Mannschaft in einem guten Zustand mit viel Potenzial. Das freut mich sehr.


Nächste Saison wird sportlich nicht einfacher, Hohen-Neuendorf und Jena II kommen zusätzlich in die Regionalliga. Union und Magdeburg sind in der Aufstiegs-Relegation gescheitert und spielen kommende Saison weiter in 3. Liga. Was muss passieren, damit es weiter nach oben geht?

Die Mannschaft muss sicherlich punktuell auf der einen oder anderen Position verstärkt werden. Da braucht es zur Ergänzung auch ein paar erfahrene Spielerinnen. Ansonsten muss der Weg kontinuierlich weitergegangen werden. Junge Spiele fördern, die Philosophie intensiv vermitteln und dann glaube ich auch, dass nächste Saison vielleicht schon mehr möglich ist.


Wie groß ist die Herausforderung, zwischen sportlichen Erfolg einerseits und dem Ausbilden junger Spielerinnen andererseits?

Ja, es ist ein kleiner Konflikt. Aber es gab keinen Druck vom Verein, dass wir in einer bestimmten Saison aufsteigen mussten. Die langfristige Entwicklung steht ganz klar im Vordergrund und nicht der schnelle Erfolg. Wenn der Verein das täte, würden sie nur externe Spielerinnen holen. Wir haben uns aber für den beständigeren Weg entschieden.


Wo gibt es noch Entwicklungspotenzial im Bereich des Frauenfußballs bei RB Leipzig? Es soll ja eine 2. Mannschaft geben.

Eine 2. Mannschaft wäre sehr wichtig. Die Spielerinnen, die jetzt aus der U17 neu dazukommen, brauchen Spiel- und Wettkampfpraxis, um sich an das höhere Niveau zu gewöhnen. Daher wäre es wichtig, wenn eine 2. Mannschaft schnell mit aufsteigen würde und eventuell bis in die Regionalliga käme. Wenn sich Spielerinnen verletzen, könnten sie darüber wieder Spielpraxis sammeln. Hat die erste Mannschaft personelle Probleme, kann sie auf einen guten Unterbau zurückgreifen und muss nicht Spielerinnen einsetzen, denen es an Spielpraxis fehlt.


Wäre das nicht ein Projekt für Sie? Zeitlich wäre das machbar, oder?

Das würde ich nicht unterschätzen. Die jungen Spielerinnen brauchen viel Aufmerksamkeit. Der Aufwand in Bezug auf die Auswärtsfahrten wäre natürlich geringer, aber die Trainings, Vor- und Nachbereitung sowie Gespräche mit den Spielerinnen wären kein großer Unterschied zu jetzt.


Also schließen Sie eine Rückkehr aus?

Ja. Ich weiß zwar nicht, was in zehn Jahren ist, aber für den Moment definitiv.


Herr Popp, wir bedanken uns ganz herzlich für das Gespräch und wünschen Ihnen viel Erfolg im Beruf!

Das Interview führte Rojiblanco


Permalink:
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  • Abschiedsinterview
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  • Sebastian Popp

VIER RASENBALLER BEI DER WM IN RUSSLAND

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Leipzig - (15.06.2018) Gleich vier Rasenballsportler mischen im Kampf um den Fußballthron bei der Weltmeisterschaft in Russland mit. RB-Fans.de gibt euch einen Überblick über die Chancen und Termine der RB Legionäre.

RB Leipzig ist angekommen in der großen Fußballwelt. Spätestens jetzt, da die ganz große Bühne Fußball-WM wieder geöffnet hat, merkt es der geneigte Fan, denn gleich vier Akteure aus unserem Kader nehmen mit ihren Teams teil. Beim letzten Turnier 2014 war RBL gerade erst in die 2. Liga aufgestiegen und die WM eine Fußballdimension entfernt. Nur zwei Rasenballer der Aufstiegsmannschaft von vor gerade vier Jahren sind heute noch im Team. Poulsen ist nun selbst WM Fahrer und Coltorti Vorbild. Hier ein Blick auf alle Rasenballer, ihre Chancen auf Einsätze und Weiterkommen und wann ihr sie spielen sehen könnt.


Yussuf Poulsen, Dänemark

Yussi spielt in Gruppe C gegen Peru, Australien und Frankreich. Eine schwere Aufgabe für die Dänen. Favorit ist der frühere Welt und Europameister (und sprudelnde rangnicksche Talentequelle) Frankreich, die (noch) ohne Upa und Co. antreten. Platz 2 ist wohl machbar. Schießt Yussi weiter Tore wie im Vorbereitungsspiel gegen Mexiko wird er sicher öfter mit der Nr. 20 auflaufen. Die Spieltermine:

Gruppe C

Sa, 16.Juni: Peru – Dänemark
Do, 21.Juni: Dänemark – Australien
Di, 26. Juni: Dänemark – Frankreich


Yvon Mvogo, Schweiz

Unser Ersatzkeeper wandelt auf den Spuren seines Teamkollegen Fabio Coltorti, der 2006 Ersatzhüter der Schweiz bei der WM in Deutschland war. Zum Einsatz wird er in Gruppe E gegen Brasilien, Costa Rica und Serbien wohl nicht kommen. Auch für die Schweizer ist nach dem großen Favoriten aus Südamerika Platz 2 das Ziel. Hier gilt es wohl vor allem Serbien hinter sich zu lassen.

Gruppe E

So, 17. Juni: Brasilien – Schweiz
Fr. 22. Juni: Serbien – Schweiz
Mi, 27.Juni: Schweiz – Costa Rica


Emil Forsberg, Schweden

Unser Mittelfeldwirbler konnte in der abgelaufenen Saison nicht an die großartigen Leistungen des Vorjahres anknüpfen. Verletzungen, Wechselgerüchte und zuletzt eine Rotsperre bremsten ihn aus. Dennoch ist er spätestens seit dem Rücktritt von Zlatan Ibrahimovic aus der Kreativzentrale der Schweden nicht wegzudenken. Keine Frage – ist er fit, wird Emil auflaufen. Unter anderem auch gegen unsere deutsche Elf, die als Titelverteidiger natürlich Favorit ist. Südkorea und Mexiko komplettieren Gruppe F, in der alles möglich scheint. Drücken wir Emil die Daumen. Nur nicht zu fest, am Ende schießt er sonst die DFB Elf raus und sich selbst in für RB unbezahlbare Sphären.

Gruppe F

Mo, 18. Juni: Schweden – Südkorea
Sa, 23. Juni: Deutschland – Schweden
Mi, 27. Juni: Mexiko – Schweden


Timo Werner, Deutschland

Im Fokus steht sicher unser Shootingstar Timo Werner. Nicht nur, dass er der erste deutsche WM Fahrer in Diensten des einzig wahren Rasenballsports ist, nachdem er schon in der "Probe WM" Confed Cup vor Jahresfrist bester Torschütze und Deutschland Titelträger wurde, ruhen nun auf ihm besonders viele Hoffnungen. Er hat bereits klargestellt, nächste Saison auf jeden Fall wieder für RB Leipzig aufzulaufen. Drücken wir ihm also entspannt die Daumen beim Projekt Titelverteidigung unseres Teams und im direkten Duell mit Emil.

Gruppe F

So, 17. Juni: Deuschland – Mexiko
Sa, 23.Juni: Deutschland – Schweden
Mi, 27. Juni: Südkorea – Deutschland


Also viel Erfolg Jungs und kommt heil zurück!

roger


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RB-FANS TIPPSPIEL IST BEENDET – DIE GEWINNER STEHEN FEST!

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Leipzig - (13.06.2018) Die Entscheidung ist gefallen! sysslar gewinnt unser Tippspiel knapp vor Tag Eins und bullish! In der erstmals stattfindenden Teamwertung konnte sich der Fanclub Red Campus vor den Teams Karlsfeld und RB tfw durchsetzen. Danke an alle Fans für die Teilnahme!

Es war ein spannendes Saisonfinale, dass dem unserer Profis auf dem Rasen in Nichts nachstand. Bis zum letzten Spieltag lieferten sich gleich mehrere Teilnehmer ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, welches erst durch die Auswertung der Sondertipps entschieden werden konnte. Aus einem großen Teilnehmerfeld von 270 Tippspielern setzten sich am Ende folgende drei Fans durch:

1. Platz - 509 Punkte - (sysslar) "Tippspielmeister 2018"
2. Platz - 506 Punkte - (Tag Eins) "Tippspiel-Vizemeister 2018"
3. Platz - 505 Punkte - (bullish!) "Tippspiel-Dritter 2018"

Wir gratulieren den Gewinnern und freuen uns den drei Erstplatzierten unseren individuellen Community-"Henkel-Pott" zukommen zu lassen, der in jedem Büro für neidische Blicke sorgen wird.


In der erstmals stattfindenden Teamwertung setzte sich Red Campus, vor Karlsfeld und RB tfw durch:

1. Platz - 439 Punkte-Schnitt - (Red Campus) "Tippspielteammeister 2018"
2. Platz - 437 Punkte-Schnitt - (Karlsfeld) "Tippspielteam-Vizemeister 2018"
3. Platz - 427 Punkte-Schnitt - (rb tfw) "Tippspielteam-Dritter 2018"

Auch in der kommenden Saison könnt ihr wieder die 34 Spieltage und die Pokalspiele vorhersagen sowie Sondertipps abgeben. Mit dem richtigen Händchen und etwas Glück werden die aktuellen Sieger dann vielleicht vom Thron gestoßen.


Wir danken euch für eure Teilnahme und freuen uns auf die nächste Saison mit noch mehr Tippspiel-Experten. 

Jupp


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