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DFB-Pokal 2. Runde
Mittwoch, 29.10.2014, 19:00 Uhr
Ort: Red Bull Arena Leipzig
RB Leipzig
FC Erzgebirge Aue
Spielplan RB Leipzig

2. LIGA QUICKTABELLE

1
FC Ingolstadt
22
2
Fortuna Düsseldorf
20
3
RB Leipzig
19
4
1. FC Kaiserslautern
19
5
1. FC Heidenheim
16
6
Karlsruher SC
16
7
SV Darmstadt 98
16
8
Greuther Fürth
15
9
VfL Bochum
15
10
1. FC Nürnberg
13
11
1. FC Union Berlin
13
12
Eintr. Braunschweig
11
13
FSV Frankfurt
11
14
FC St. Pauli
11
15
VfR Aalen
10
16
FC Erzgebirge Aue
10
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10
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2:0 SIEG GEGEN BOCHUM!

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Leipzig - (24.10.2014) Krise? Welche Krise? RB Leipzig schlägt den VfL Bochum verdient mit 2:0. 30.000 Zuschauer erleben ein intensives, stimmungsvolles Spiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten.

Coach Alexander Zorniger brachte neben Stefan Hierländer für den verletzten Joshua Kimmich erstmals seit 3 Spielen wieder Kapitän Daniel Frahn für Matthias Morys in der Startelf. Zum erstem Mal überhaupt in der 2. Liga stand Fabio Coltorti wieder im Bullen-Tor und ersetzte somit seine Langzeitvertretung Benjamin Bellot. Mit Coltorti, der den Strafraum gewohnt beherrschte, kehrte die Gegentor- Null In Bellot Manier (dank Teamleistung nicht oft eingreifen müssen und mit dem Pfosten verbünden) zurück. Frahn widerum knipste als wäre er nie auf der Bank gewesen, und so fuhr unser Team einen verdienten Heimsieg ein.

Die Roten Bullen begannen engagiert und zwangen Schiri Brand schon in der 3. Minute zum ersten Einsatz des berüchtigten Freistoßsprays in der Red Bull Arena. Kurz darauf fiel auch schon das 1:0. Dominik Kaiser hatte eine Ecke scharf hereingetreten. Am kurzen Pfosten verpasste Poulsen, nicht aber der Bochumer Holthaus, der den Ball per Kopf zum 1:0 ins eigene lange Eck beförderte. 

In der Folge wogte das Spiel hin und her mit Chancen auf beiden Seiten (Sebastian per Kopf für RB 13. / Coltorti muss eine Flanke über die Latte lenken (14.) und  Losilla, Fernschuss). Die 30.000 (Sponsorkarten gepushten) Zuschauer, darunter ca. 300 Bochumer, kamen dann in Wallung als Schiri Brand mehrmals in Folge zum Teil höchst fragwürdig gegen RB entschied. Das schien unserer Mannschaft neuen Auftrieb zu geben. Auf Poulsens Chance und einen weitere Freistoß folgte so das 2:0. Khedira hatte den Ball nach vorn geschlagen, wo Daniel Frahn frei, aber nicht abseits stand. Mit seinem ersten Schuss scheiterte er noch an VFL Keeper Luthe, doch den Abpraller verwertete unser Kapitän dann sicher!

Einige weitere Chancen auf beiden Seiten vor der Halbzeitpause brachten nichts mehr ein. Die Bochumer waren nicht geschockt und spielten weiter recht gut mit. Trainer Neururer, der schon nach dem 2:0 Cacutalua für Simuek gebracht hatte, schien in der Pause nochmal die richtigen Worte für sein Team gefunden zu haben, denn mit Wiederbeginn kamen sie zu einigen Gelegenheiten. Zwar hatte auch Hierländer für RB eine große Kopfballchance (Luthe parierte stark), doch die ersten Minuten der 2. halbzeit gehörten dem VFL. Teilweise wild durcheinander mußte die RB Abwehr ein paar brenzlige Situationen überstehen. Höhepunkt war ein Pfostentreffer von Latza, dessen Abpraller die Bochumer auch nur knapp übers Tor köpften.

Vielleicht war es ein Vorzeichen, dass es für den VFL heute nicht mit einem Torerfolg klappen sollte. Einge Chancen hatten die Bochumer noch, darunter ein paar letztlich ungefährliche Freistöße in Strafraumnähe. Am brenzligsten wurde es in Minute 66, als Top Torjäger Terodde frei vor Coltorti auftauchte. Unser genesener Keeper warf sich aber furchtlos in den Ball und konnte klären.

Das Chancenübergewicht blieb aber dennoch bei unserer Mannschaft. Doch weder der wieder sehr agile Poulsen, noch Frahn (der mit standing Ovations in Minute 76 verabschiedet wurde) noch Kaiser oder Teigl verwerteten ihre Chancen. Auch die später gekommenen Boyd und Kalmar konnten obwohl sichtbar motiviert keine entscheidenden Akzente mehr setzen. So spielte unser Team den Sieg recht sicher bis zum umjubelten Schlusspfiff herunter.

Fazit: Ein toller Flutlichtabend in Leipzig. Ein unterhaltsames Fußballspiel begeistert 30.000 und die Rasenballer sind auch dank der Rückkehrer wieder in der Erfolgsspur.

Statistik:
RB Leipzig: Coltorti – Teigl, Sebastian, Compper, Jung – Khedira – Hierländer, Demme (84. Kalmar) – Kaiser (89. Heidinger) – Poulsen, Frahn (76. Boyd)
VfL Bochum: Luthe – Celozzi, Simunek (37. Cautalua), Fabian, Holthaus – Losilla, Terrazzino, Latza, Tasaka (61. Gregoritsch) – Terodde, Sestak (70. Forssell)
Tore: 1:0 Holthaus (6. / Eigentor), 2:0 Frahn (33.)
Gelbe Karten: Hierländer (1) / Fabian
Schiedsrichter: Brand (Gerolzhofen)
Zuschauer: 30.194

roger


Permalink: http://www.rb-fans.de/artikel/20141024-spielbericht-bochum-kurz.html




RBL WILL ZURÜCK IN DIE ERFOLGSSPUR

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Leipzig - (23.10.2014) Endlich wieder Heimspiel! Zweieinhalb Wochen nach dem 1:1 gegen Heidenheim laden die Rasenballsportler wieder in die Red Bull Arena. Zu Gast sind die Bochumer mit Peter, dem Großen(kotz).

„Was Red-Bull-Inhaber Didi Mateschitz und Sportdirektor Ralf Rangnick da machen, machen sie sehr gut. Nur was gemacht wird, finde ich zum Kotzen“, gab Peter Neururer Mitte September via SportBild zu Protokoll und bekräftigte „die können kaufen, wen sie wollen, das hat mit dem Sport, den wir so lieben, nichts zu tun.“Und so kauften die Leipziger in der letzten Transferperiode auch Lukas Klostermann vom VfL Bochum. Dem Abwehrspieler wünschte Neururer „viel Gesundheit und einen neuen Berater.“ Nein, RB Leipzig zählt sicher nicht zu den Lieblingsvereinen des Bochumers Übungsleiters. Das sportlich ohnehin interessante Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften, bekommt durch die Aussagen des am häufigsten entlassenen Trainer Europas zusätzliche Würze.

In der letzten Saison knapp am Abstieg vorbeigeschrammt, haben die Bochumer im Sommer ordentlich auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Mit Stanislav Sestak (Bursaspor), Simon Terodde (Union Berlin), Timo Perthel (Braunschweig), Jan Simunek (Kaiserslautern), Stefano Celozzi (Eintracht Frankfurt), Michael Gregoritsch (St. Pauli) und Marco Terrazzino (Freiburg) wurde namhaftes Personal verpflichtet, das die Abgänge von den ehemaligen Stammspielern Paul Freier, Marcel Maltritz (beide Karriereende), Mirkan Aydin (Eskesehirspor), Felix Bastians (Hertha) und Jonas Acquistapace (Omonia Nikosia) mehr als auffangen sollte. Und so hat der VfL wie erwartet auch nichts mit dem Abstieg zu tun.

Dennoch gleichen die bisherigen Ergebnisse der Bochumer einem Blick ins Kuriositätenkabinett. Während alle sechs (!) Heimspiele 1:1 endeten, erlebte man in der Fremde positive und negative Highlights. Neben zwei 5:1-Kantersiegen in Aue und Frankfurt, kam der VfL beim 1. FC Heidenheim mit 0:5 unter die Räder. Nach gutem Saisonstart zeigt die Formkurve bei den Westfalen eher nach unten. Seit vier Spielen warten die Bochumer auf einen Sieg, wodurch sie vom ersten auf den achten Tabellenplatz durchgereicht wurden.  Die „Talfahrt“ des VfL scheint eng mit Ladehemmung ihres Topstürmers verknüpft. Während Simon Terodde an den ersten sechs Spieltagen acht Mal traf und sein Team an die Tabellenspitze schoss, wartet der treffsicherste Angreifer der Liga seit mittlerweile vier Partien auf ein Tor – ebenso lange wie seine Mannschaft auf einen Sieg.

Auch bei den Rasenballsportlern zeigt die Formkurve in den letzten Wochen etwas nach unten. Fünf Punkte aus fünf Spielen entsprechen nicht dem ambitionierten Selbstverständnis von Sportdirektor Rangnick. Trainer Zorniger betont zwar immer die "Ausgeglichenheit der Liga" und weist auf den Status "Aufsteiger" hin. Dass es in der Messestadt bei einem erneuten Misserfolg aber merklich ungemütlich werden könnte, dürfte auch der Trainer ahnen. Es wäre also wichtig mit einem Sieg gleich etwas Druck vom Kessel zu nehmen. Bei diesem Unterfangen muss Zorniger definitv auf U21-Nationalspieler Kimmich verzichten, der sich im Training einen Außenbandanriss am Knöchel zugezogen hat. Ein Fragezeichen steht hinter Compper. Der Innenverteidiger wurde in Nürnberg verletzungsbedingt ausgewechselt und absolvierte seitdem lediglich Lauftraining. Aufgrund der angespannten Personalsituation in der Defensive werden die Physios alles für die "Punktlandung" tun. Als Alternativen stehen Außenverteidiger Jung und der aus Bochum gewechselte Klostermann bereit. Ein Einsatz von letzterem wäre eine dieser Geschichten, die der Fußball schreibt. Im Tor dürfte Coltorti sein Comeback geben, im Angriff Kapitän Frahn den zuletzt glücklosen Morys ersetzen.

Coltorti – Jung (Heidinger), Commper (Jung) , Sebastian, Teigl – Khedira, Demme, Hierländer - Kaiser – Poulsen, Frahn

Die offensivstärkste und drittbeste Auswärtsmannschaft trifft auf die zu Hause noch ungeschlagenen Leipziger. Neben sportlicher Unterhaltung sollte am Freitag auch auf den Rängen für ein buntes Treiben gesorgt sein. Bisher wurden über 26.000 Karten an den Mann bzw. die Frau gebracht. Neben handverlesenen 240 Tickets für die Bochumer Fans sind für die Partie auch etliche Sponsorenkarten (für Sektor A Oberrang) an die Mitarbeiter von Porsche, dem neuen Premiumpartner von RB Leipzig, ausgehändigt worden. Zum zweiten Mal in dieser Saison wird also die 30.000er Marke geknackt. Wer das Spiel nicht im Stadion verfolgen kann und kein sky besitzt, für den stehen Fanticker und Bullenfunk zur Verfügung. Peter Neururer hat mit seinen Aussagen vor dem Spiel für Aufsehen gesorgt. Aus Sicht der Sachsen könnte er auch nach der Partie wieder einen seiner Gassenhauer bringen: "Wir waren alle vorher überzeugt davon, dass wir das Spiel gewinnen. So war auch das Auftreten meiner Mannschaft, zumindest in den ers­ten ­zweieinhalb Minuten."

F-Lion


Permalink: http://www.rb-fans.de/artikel/20141023-vorbericht-bochum.html



GERECHTES REMIS IM DUELL GEGEN LOK - DER AUSWÄRTSBERICHT

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Leipzig, Probstheida - (22.10.2014) Lok gegen RB - das waren immer besondere Spiele. Am Wochenende wurde die Partie erstmals im Plache-Stadion ausgetragen. Fast 500 Rot-Weiße erlebten ein 1:1 ihrer Amateure beim "Erzrivalen".

Wie jede größere Auswärtsfahrt beginnt auch diese am gemeinsamen Sammelpunkt, an dem an diesem Sonntag zur Mittagszeit bei schönstem Sonnenschein schon viele Fans verschiedener Fanclubs sowie fünf Busse bereitstehen. Knapp 30 Minuten vor Abfahrt treffen auch die „Ultra-Orientierten“ ein, die als etwa 75 Personen starker schwarzer Block gemeinsam von der Tankstelle zum Versammlungsort ziehen. Pünktlich halb 1 beginnt die Fahrt und – das ist das Besondere heute – nur eine halbe Stunde später endet sie auch schon wieder. Denn heute ist Auswärtsspiel in Leipzig.

Genauer gesagt in Probstheida, was so manch einer der anwesenden RB-Fans auf Grund grün-weißer Prägung nur „verbotener Stadtteil“ nennt. Die Zweite von Rasenballsport gastiert bei der Ersten von Lok. Es steht mal wieder ein „Stadtderby / lästiges Pflichtspiel“ auf dem Programm, diesmal in der Oberliga.

Die Fahrt geht weit in den Süden, über Felder und durch Wälder, die die Meisten vermutlich vorher noch niemals zu Gesicht bekommen haben. Irgendwann fahren die Busse über eine enge Waldstraße fast nur noch im Schritttempo voran, bis man endlich ankommt, am – wie es so schön heißt – altehrwürdigen Bruno-Plache-Stadion. Dort steht neben ein bisschen Polizei auch ein Kameramann des MDR bereit, wo am Nachmittag noch ein eher nichtssagender Bericht mit viel Blabla und wenig Spiel laufen wird.

Vorm und am Einlass setzen Polizei und Security das Vermummungsverbot rigoros durch und ziehen immer wieder Leute aus dem Pulk, die ihrer Ansicht nach Gegenstände bei sich tragen, die zur Vermummung dienen könnten. Das geht dann so weit, dass auch mal ein einfacher (Fan-)Schal nicht genehm ist. Am Ende kommen die Leute nach Abgabe ihrer Klamotten allerdings rein. Darüber hinaus müssen viele Fans ihre Schuhe ausziehen und sorgen Taschentücher sowie Euroscheine für gesteigertes Misstrauen. Man hätte meinen können, dass die Security mit ihren entsprechenden Vorgaben die Blöcke vertauscht hat.

Das Spiel selbst blieb wie An- und Abreise friedlich. Die knapp 450 Rasenballfans machten gut Stimmung, ebenso die diversen Loktribünen. Allerdings war Lok, etwa vergangene Saison gegen Magdeburg, auch schon deutlich brachialer aufgestellt. Eine Besonderheit im Plache ist sicherlich, dass es nicht die eine Stimmungskurve gibt. Manchmal gibt Scenario (also die Summe seiner einzelnen Mitglieder, nicht die im Stadion weiterhin verbotene Gruppe insgesamt) auf dem Dammsitz den Ton an, manchmal die Fankurve hinterm Tor oder die Gegengerade. Im Plache ist der Support ziemlich Oldschool und längere Gesänge sind eher die Ausnahme.

Inhaltlich wurden viele Nettigkeiten ausgetauscht, von beiden Seiten. Man hat halt gemerkt, dass es einen Unterschied macht, ob das Spiel vor 20.000 Leuten, darunter viele Gelegenheitszuschauer und eine relativ gesehen hohe Quote von Nichtsupportern, gegen Heidenheim ohne Gästefans stattfindet – oder vor 450 RB-Fans, die sich zum harten Kern zählen und auf einen Gegner mitsamt Anhängern treffen, mit dem sie nach nur fünf Jahren auch schon ein gutes Stück Geschichte verbindet. Während die Lok-Anhänger also Klassiker wie „Ihr habt bezahlt, ihr kriegt aufs Maul“, „Wenn wir wollen, schlagen wir euch tot“ sowie diverse Anti-Red-Bull-Gesänge zum Besten gaben, kontern die Rasenballfans mit „Wenn wir wollen, kaufen wir euch auf“, „Lok und Halle – H*********“ oder Mutmaßungen darüber, dass der Stammbaum der gegnerischen Fans womöglich ein Kreis sein könnte.

Solche Schmähgesänge mögen dem einen oder anderen nicht gefallen (wie man auch an manchen Blicken erkennen konnte), aber wer sich bei einem Spiel dieser Konstellation in den Block stellt, sollte zumindest nicht überrascht sein, dass es in größerer Menge dazu kommt. Wenig Phantasie besaß in jedem Fall Lok selbst. „Money Money“ zu spielen, nachdem das kurz vorher schon die Fortuna mit ihrem krassen DJ Grütze tat, ist ziemlich einfallslos.

Und dann gab es da leider auch wieder dieses unrühmliche Thema: der homophobe Gesang, der ja eigentlich schon überwunden schien. Doch „Immer wieder Probstheida“ war für einige leider eine Vorlage, die „Schwulenliebe“ mal wieder auf die Tagesordnung zu bringen. Ob in Schwarz, Rot oder Weiß – mitgemacht haben so einige. Sei es nun Dummheit, Ignoranz, Herdentrieb, jugendliche Unkenntnis oder tatsächlich einfach blanke Homophobie – es ist zum Kotzen.

Es macht nun einmal einen Unterschied, ob man den Gegner beleidigt, indem man ihn als Arschloch bezeichnet, oder ob man den Gegner beleidigt und dabei vollkommen unbeteiligte Personengruppen diskriminiert – jene Gruppen, die im Alltag eh schon unter Diskriminierung zu leiden haben. Am Sonntag waren das homosexuelle Menschen, zwei Tage vorher „Zigeuner“ (also eine abwertende Bezeichnung für Sinti, Roma und andere ethnische Gruppen). Wer ganz strenge moralische Maßstäbe ansetzt, hat selbstverständlich Beleidigungen jeglicher Art zu missbilligen – aber wie gesagt: Es gibt gewichtige Unterschiede.

Zahlreiche Fanclubs haben seit Gründung des Vereins Banner hochgehalten, auf denen sich gegen Rassismus und Homophobie ausgesprochen wurde. Wie viele dieser Fanclubs haben in den vergangenen Tagen eigentlich ein deutliches Statement folgen lassen? Jetzt, wo es tatsächlich mal angebracht wäre? Sicher mag das auch ein Thema für den nächsten Fanverband oder die erste Fanversammlung sein – vorher schon mal ein Zeichen zu setzen, kann doch aber wohl kaum schaden.

Zurück zum Geschehen am Südfriedhof: Lok kämpft besser, RB spielt besser, folgerichtig steht es am Ende 1:1. Dass die Fans auf dem Dammsitz zu Beginn der zweiten Hälfte eine Choreo mit gezockten RB-Schals präsentieren und Fotos kursieren, auf denen Vereinschef René Gruschka direkt daneben steht, ist zumindest eine interessante Randnotiz.

Nach Abpfiff feiern Fans und Mannschaft noch miteinander (während sich die Fankurve der Lokisten schon erstaunlich schnell geleert hat), unter anderem mit dem improvisierten „Einmal Rot-Weiß, immer Rot-Weiß“. In Anbetracht der Tatsache, dass der Gegner heute auch aus Leipzig kam, wären diverse Gesänge ohne spontane Umdichtung sonst etwas zweideutig gewesen. Und dann ging es auch schon wieder heimwärts.

Fazit: „Stadtderby / lästiges Pflichtspiel“ ist einfach geil. Aber beim nächsten Mal geht's noch geiler: Dann, wenn dieser eine verdammte Gesang einfach wegbleibt.

Loch


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Bei Aufstieg soll die Kapazität des Stadions laut LVZ auf 55.000 erhöht werden. Wäre das eine gute Idee?

Wäre schön, unser "Wohnzimmer" zu behalten.
Ja, aber die Aufstockung ist viel zu gering.
Erstmal sollte regelmäßig ausverkauft sein.
Ein Neubau am Stadtrand wäre besser.

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25.09.2014

Im Sommer hatte RBL noch 1,5 Mio € für ihn geboten, nach einem enttäuschenden Saisonstart, könnte Mukhtar nun vielleicht schon im Winter nach Leipzig wechseln.

23.06.2014

Laut LVZ verhandelt RBL weiter mit Mukhtar, das Herthatalent soll zwar in Berlin verlängern, aber Rangnick will lieber sofort kaufen.

15.06.2014

Wie die Bild berichtet, wechselt Rani Khedira vom VfB Stuttgart nach Leipzig: Der 20-jährige spielt im zentralen Mittelfeld. Der Bruder von Nationalspieler Sami hat 9 Bundesligaeinsätze auf dem Konto und durchlief von der U15 bis zur U20 alle Nationalteams. LVZ-Redakteur Guido Schäfer hat den Wechsel ebenfalls über Twitter bestätigt. Bobic bestätigte bereits den Wechsel.

15.06.2014

Laut dem Kurier ist Rangnick daran interessiert Rapid-Stürmer Terrence Boyd (15 Tore) nach Leipzig zu lotsen. Teamchef Müller schiebt einem Wechsel des amerikanischen Nationalstürmers jedoch einen Riegel vor.

10.06.2014

Aus Salzburg soll auch Alexander Schlager nach Leipzig kommen. Der 18-jährige Tormann kann noch in der U19 eingesetzt werden. Im Gegenzug soll Bredlow nach Liefering gehen. Die Bild berichtet zudem, dass Starspieler Kampl wie auch Leihgabe Sabitzer bei einem etwaigen Bundesligaaufstieg an die Pleiße wechseln könnten.