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31. Spieltag 2. Bundesliga
Sonntag, 03.05.2015, 13:30 Uhr
Ort: Millerntor-Stadion
FC St. Pauli
RB Leipzig
Spielplan RB Leipzig

2. LIGA QUICKTABELLE

1
FC Ingolstadt
59
2
1. FC Kaiserslautern
54
3
Karlsruher SC
52
4
SV Darmstadt 98
50
5
RB Leipzig
47
6
Eintr. Braunschweig
44
7
Fortuna Düsseldorf
41
8
1. FC Heidenheim
38
9
1. FC Nürnberg
38
10
1. FC Union Berlin
38
11
SV Sandhausen
37
12
FSV Frankfurt
36
13
VfL Bochum
35
14
Greuther Fürth
31
15
TSV 1860 München
30
16
VfR Aalen
28
17
FC Erzgebirge Aue
28
18
FC St. Pauli
28

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DER BLANKE WAHNSINN! COLTORTIS SIEGTREFFER LÄSST LEIPZIG ERBEBEN

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Leipzig - (25.04.2015) Ein Fußballfest, der blanke Wahnsinn, die beste Stimmung aller Zeiten. Kein Superlativ kann korrekt beschreiben, was gestern in der Schlussviertelstunde in der Schüssel abging. Fazit: Der Fußballgott hatte gestern eine heiße Affäre mit unserer Pleißemetropole.

Was war geschehen? Ein typisches Darmstadtspiel. Die Lilien wie erwartet defensiv eingestellt und mit langen Bällen auf DSE oder den, gegen die Leipziger Pressingmaschine erwartbaren hohen Ballgewinnen und Räumen zum Kontern via Heller und Co. Die Rasenballer waren tonangebend, konnten aber nur selten die Abwehr komplett aushebeln. Reyna noch mit der besten Chance des ersten Durchgangs, insgesamt ein Spiel, bei dem das erste Tor die Entscheidung hätte bringen können.

Beierlorzer will den Sieg! Was waren das für Einwechslungen? Damari für Demme (der Vorlagengeber zum Siegtreffer), Frahn für Teigl (tosender Applaus und standing ovations als der Capitano kam) und Kalmár für Sebastian (Kimmich! rückte in die IV). Alles auf Offensive. Beierlorzer vermittelte damit den Spielern auf dem Feld das: „Los jetzt, auf zum Sieg!“

Dr. Dr. Kampka lässt vorglühen. Nichts bringt das Leipziger Publikum schneller aus den Sitzen als Schiedsrichter mit einer merkwürdigen Linie. Die zudem noch auf die Fallsucht der Darmstädter Zwei-Meter-Hünen reingefallen ist, wie auf einen schlechten Hütchenspielertrick. Die gelbe Karte für Kaiser, obwohl sein Gegenspieler in seinem Rücken steht, der passionierte Schauspieler und Konterunterbrecher Stroh-Engel, Reyna als böser Bube und die Höhe Gelb für Damari statt Elfer, obwohl der Israeli am Fuß getroffen wurde, all das führte zusammen mit dem lange Zeit nicht geahndeten Zeitspiel von Mathenia und der Fußballverweigerungshaltung des Relegationsplatzteams zu einer aufgeheizten Stimmung, die sich in den letzten 20 Minuten wie ein Gewittersturm entladen sollte.

Präludium: 76. Minute – Frahn kommt mit standing ovations für Teigl, nur selten gab es bei einer Einwechslung mehr TamTam, „jetzt geht’s los“-Rufe machten die Runde, sollten aber schnell verstummen. Volle Offensive: Damari, Reyna, Poulsen und nun Frahn. Die Defensive schrumpfte zusammen und leistete sich prompt den vermeintlichen KO. Sirigu steckt auf Kempe durch, die Abseitsfalle schnappt nicht zu, Behrens verwandelt die Hereingabe unhaltbar zum 1:0. Darmstadt feiert vor dem Leipziger Fanblock. Ein Spielverlauf, wie ihn Darmstadt zuletzt oft erlebte. Dazu war bisher in keiner Begegnung mehr als ein Tor gefallen.

Leipzig steckt nicht auf: Publikum und Mannschaft fingen sich schnell, reagierten trotzig, aber wie will man den jetzt noch engeren Lilien-Abwehrriegel knacken? Die Antwort: Mit Glück! Kimmichs Sahnepass auf Klostermann und der missglückte Klärungsversuch von Bregerie buchsierten das Spielgerät ins Tor. Ausgleich, das Stadion stand Kopf, aber es sollte letztlich nur ein Vorgeschmack auf das grande finale werden…

Der Ausbruch des Schweizer Vulkans. Darmstadt konterte jetzt und hatte viel Platz, Heller von der Doppelbewachung befreit brach durch und Flankte auf Sirigu, sein Kopfball kratzte Coltorti aus dem Winkel, aber damit nicht genug. Nachspielzeit, letzte Aktion des Spiels, Ecke für Leipzig. Kimmich der mittlerweile in der IV spielt, lotst Coltorti nach vorn. Der baldige Bayer gestern schon als Führungskraft und insgeheimer Chef auf dem Platz (lief 13 km!). Coltorti sprintet nach vorn, die Ecke kommt herein, DSE, ausgerechnet DSE, hebt das Abseits auf, der kleine Damari gewinnt das Kopfballduell und Coltorti steht vier Meter allein vor dem Kasten, die Zeit hält an … er nimmt den Ball an … dreht sich … und verwandelt in bester Goalgettermanier. Spiel, Satz und Sieg Leipzig, das Stadion tobt, das Stadion schreit, es bebt, wildfremde Menschen liegen sich in den Armen, wer jetzt käme, würde meinen, hier wurde gerade ein Pokalsieg oder die Meisterschaft besiegelt. Es tobt und schreit bis der Schiedsrichter bei Wiederanpfiff die Partie beendet, es tobt und schreit weiter bis die Mannschaft in allen Ecken des Stadions gewesen ist. Coltorti wird auf Händen getragen. Nicht gegen Lotte, nicht gegen Saarbrücken, nicht mal gegen Wolfsburg oder im Pokal gegen Aue oder Chemnitz gab es so einen kollektiven Gefühlsausbruch. Jeder der nicht da war, wird es bitter bereuen, jeder der es miterlebt hat, noch lange Zeit einen Schauer fühlen, wenn er sich daran erinnert. 25.000 Leipziger werden heute nur krächzen können, so belastet waren die Stimmbänder. Einfach herrlich, einfach Wahnsinn!

Ausblick: In nicht mal drei Stunden geht es erst mal weiter mit der U23, nach dem Umpflügen des Lilienbeets gilt es nun eine Lok von den Gleisen zu schubsen. Danach volle Konzentration auf St. Pauli, noch ist alles möglich! Darmstadt muss indes daheim gegen Kaiserslautern ran, da gilt es den Pfäzern die Daumen zu drücken... Die Bedingung für Leipzig ist klar: jedes Spiel in dieser Manier annehmen: Sieg oder Meuselwitz!

Statistik:
RB Leipzig:
Coltorti – Klostermann, Sebastian (86. Kalmár), Compper, Jung – Kaiser (C), Demme (65. Damari), Kimmich – Teigl (75. Frahn), Poulsen, Reyna
SV Darmstadt 98: Mathenia – Balogun, Sulu (C), Brégerie, Holland – Kempe (88. Jungwirth), Behrens, Heller (90.+3 Gorka), Rosenthal (63. Sirigu), Gondorf – Stroh-Engel
Tore: 0:1 Behrens (77.), 1:1 Klostermann (79.), 2:1 Coltorti (90.+3)
Gelbe Karten: Kaiser (5), Compper (7), Damari (1) / Holland, Gondorf, Mathenia
Schiedsrichter: Dr. Robert Kampka (Mainz)
Zuschauer: 25.336

Rumpelstilzchen


Permalink: http://www.rb-fans.de/artikel/20150425-spielbericht-darmstadt-kurz.html




PLAY IT AGAIN, BULLS! – ALLES ODER NICHTS IM AUFSTEIGERDUELL

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Leipzig - (23.04.2015) In 24 Stunden platzt die Bombe, kommt es zum vorentscheidenden Spiel gegen die Lilien aus Darmstadt. Sieg oder Meuselwitz lautet die Devise. Weiterträumen oder Aus die Maus.

Das Spitzenspiel wartet, nur noch knapp 24 Stunden. Die quasi letzte Chance oben nochmal anzugreifen. Ein Sieg ist Pflicht, sonst sind Darmstadt, KSC und FCK außer Sichtweite. Ein paar Bemerkungen im Vorfeld des Spiels gegen die Lilien aus Hessen.

Herausragend: Man kann ja von der Spielanlage von Schuster halten, was man will, aber erfolgreich ist sie. Mit äußerst begrenzten Mitteln hat er in Darmstadt quasi ein modernes (abseits des Spielsystems versteht sich^^) Fußballwunder geschafft. Vom Fastabsteiger zum möglichen Bundesligisten und dabei auch Vereine mit deutlich größeren finanziellen Mitteln hinter sich lassend. Für diese Leistung gebührt den Hessen Respekt, die Punkte müssen wir „leider“ auch diesmal einbehalten, nicht dass am Saisonende noch die Spannung flöten geht.

Unterdurchschnittlich: Bisher kein Sieg gegen einen Mitaufsteiger – kein Ruhmesblatt für die sportliche Führung und mit Darmstadt jetzt die letzte Chance auf einen Dreier. Es wäre das erste Mal, dass unsere Messestädter gegen die Mitaufsteiger in einer ganzen Saison sieglos bleiben. Ebenfalls weit unter dem Ligaschnitt liegen die Pass- und Zweikampfwerte der beiden Kontrahenten. Freitag also Tag des Fehlpasses.

Freitag ist der schönste Tag: Nicht nur weil endlich wieder ein Heimspiel wartet, sondern auch weil Freitagsheimspiele in den letzten drei Jahren in der Liga immer gewonnen wurden. Dazu herrlichstes Frühlingswetter. Leider sind bisher nur 21.000 Karten über den Tisch gegangen. Alle nochmal ran an den Speck, immerhin sollen die Jungs auf dem Platz auch volle Leistung zeigen, dann muss es auch auf den Rängen stimmen. Der Boykott (ultra-innovativ) der Gästefans spielte uns in dieser Saison dazu meist in die Karten.

Aufwärtstrend: Kein Team holte in den letzten acht Spielen mehr Punkte als Leipzig oder Darmstadt (jeweils 15), während die Lilien damit eher auf Saisonkurs liegen, konnte Beierlorzer den schlechten Herbst- bzw. Wintertrend umkehren und die Leistungen der Mannschaft deutlich verbessern, wird Zeit für ein weiteres Ausrufezeichen…

Schattenspender: Hashtag zum Spiel seitens der Roten Bullen: #DieLilienInDenSchattenStellen. Klingt nach braver Oma und einer behutsamen Umbettungsaktion für zerbrechliche Pflänzchen hin zum schattenspendenden nahen Apfelbaumhain. Dabei zählt gegen die mit allen Wassern gewaschenen Hessen nur eines: harte Arbeit. Also weg mit dem Schäufelchen und her mit Pflug, Hacke und Spaten. Zuerst gilt es, die Lilien mitsamt Wurzel herauszuziehen und auf den Komposthaufen zu schleudern und dann wird jeder Quadratzentimeter des Felds umgepflügt, Arbeit für echte Bullen!

Umstellung: Mit Forsberg fehlt der Stammspieler der Rückrunde, keiner spulte mehr Minuten ab. Der Schwede konnte zuletzt gerade als Vorbereiter überzeugen. Beierlorzer hat die Qual der Wahl, wenn es um einen Ersatz geht: Demme könnte im Mittelfeld für Stabilität sorgen (Kaiser oder Kimmich dannauf die Außenbahn), Damari hat ähnliches Offensivpotenzial, alternativ könnten auch Rebić oder Frahn spielen. Der Rest des Teams, sowie die Grundausrichtung im 4-1-4-1 dürfte wohl beibehalten werden.

Veränderte Vorzeichen: Vor fast genau einem Jahr konnte Leipzig die vorentscheidenden big points im Heimspiel gegen Darmstadt sammeln. Dieses Mal sind es die Gäste, die mit einem Sieg Leipzig aus dem Rennen um Platz 2 (und letztlich wohl auch 3) schießen könnten. Ein unglaublich intensives und hitziges Spiel dürfte die Folge sein, wobei eine Vielzahl an Toren nicht zu erwarten ist.

Die gelbe Gefahr: Während Sailer sich schon abgeseilt hat (5. Gelbe) und Rückrundendauerbrenner Forsberg (meiste Einsatzminuten eines Feldspielers im Jahr 2015) die Füße hochlegen darf. Droht im Spitzenspiel gleich acht Spielern die Gelbsperre. Einerseits sind Kempe, Holland und Sulu andererseits Kaiser, Kimmich, Jung, Poulsen und Sebastian gefährdet.

Schiedsrichter: Nach dem Robert ist vor dem Robert, auf Diplom Betriebswirt Hartmann und seine schwarze RBL-Serie folgt Dr. Dr. Kampka, immerhin akademisch verbessert sich das Schiedsrichterteam also enorm. Andererseits hat auch Robert Kampka noch keinen Leipziger Sieg gepfiffen. Vielmehr war sein bisher einziger Einsatz jetzt schon historisch, leitete er doch 2010 die erste Pflichtheimspielniederlage in der Red Bull Arena im Spiel gegen Wolfsburg II (wenn man es genau nimmt, denn die Niederlage gegen den FC Sachsen war weder ein echtes Heimspiel noch in der „RBA“, die ja erst später umbenannt wurde; Schalke dazu kein Pflichtspiel) Dazu war er auch auf dem Feld, als die U17 gegen Dortmund baden im Meisterschaftsfinale baden ging – ein echter Glücksbringer. Wünschen wir also Dr. iur. Dr. rer. nat. h.c. oder wie auch immer ein glücklicheres Händchen als bei seinen vorherigen Auftritten in der RBA.

Und danach? Am Samstag gibt es in Markranstädt das Derby gegen die Loksche aus Probstheida zu bewundern. Durch den Bahnstreik haben die Eisenbahner alle frei und können der Demontage ihrer alten Dampflok live beiwohnen, gut 2000 FCL Fans werden erwartet. In schicken rot-weiß gewandet, mit Dose in der Hand oder gehörnter Kopfbedeckung aller Art bekommt man am Spieltag auch noch Karten für den Heimbereich, der Vorverkauf ist jedoch offiziell beendet. Mit einem Sieg winkt der dann quasi unumstößliche Aufstieg und für die blau-gelben ein weiteres Jahr Oberliga – könnte hitzig werden... Aufpassen muss die bullige Führungsriege, dass sie aus purer Traditionssucht nicht wieder Aufstiegstrainer Tino Vogel feuert, seine erste Regionalligapartie mit RBL hätte er sich wahrlich hart erarbeitet.

Für das Alles oder Nichts Spiel gegen Darmstadt wünschen wir dem Team um Achim Beierlorzer viel Erfolg und den Fans im Stadion einen rundum gelungenen Einstieg ins Wochenende. Wer nicht in die Schüssel kommen kann oder aus boykottistischen Gründen verhindert ist, kann dem Spiel via Bullenfunk und Liveticker folgen.

Rumpelstilzchen


Permalink: http://www.rb-fans.de/artikel/20150423-vorbericht-darmstadt.html



DER BETZE WACKELT, ABER ER FÄLLT NICHT – 1:1 IN KAISERSLAUTERN

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Kaiserslautern - (21.04.2015) RB Leipzig erkämpft sich ein Unentschieden auf dem Betze und war auf Augenhöhe mit dem Tabellenzweiten aus Kaiserslautern. Ein Sieg war für beide Teams drin; Forsberg fehlt in drei Tagen gegen Darmstadt.

Erste Halbzeit: Unglaublich intensiver Beginn mit Rudelbildung gleich am Anfang (um Exlauterer Rodnei). Kaiserslautern stets gefährlich aber erst nach dem Führungstreffer von RBL mit Torabschlüssen. Ein wunderschön herausgespieltes Gegenpressingtor wie aus dem Lehrbuch über Teigl, Forsberg und Poulsen, leider hielt die Freude nur kurz… Auch der FCK nutzte einen Ballgewinn im Aufbauspiel, überbrückte das Mittelfeld schnell und erwischte die Abwehr unsortiert. Der Rest war eine Kombination aus schlecht – da mittig – abgewehrten Ball und der Aufhebung des Abseits durch Sebastian.

Zweite Halbzeit: RBL lange Zeit tonangebend und das so spielstarke Spitzenteam vom Betze nur mit Konterfußball. Erst am Ende jedoch mit echten Chancen, bis dahin hatten Forsberg und Jung durchaus für eine Führung sorgen und Matmour nach Foul an Teigl mit Gelb-Rot vom Platz gemusst. In der Schlussphase flogen den Leipzigern dann die Bälle um die Ohren. Einzig Coltorti und der Abschlussschwäche der Gastgeber war es zu verdanken, dann den Punkt ins Ziel zu retten. Insgesamt aber ein verdientes Unentschieden.

Schiedsrichter: Robert Hartmann sollte mit dem Platzverweis für Forsberg für den Aufreger des Spiels sorgen, nachdem er in Braunschweig schon Poulsen vom Platz schickte, nun also Forsberg (Skandinavieraversion?), der insgesamt zwei Foulspiele beging und dessen Mitschuld zumindest darin bestand den Ball zu Beginn der zweiten Halbzeit so sinnlos weggebolzt zu haben. Hartmann nun mit fünf Spielen mit Leipziger Beteiligung, in denen RBL nie gewinnen konnte – dürfte in der Form auch einmalig sein. Sollten wir ggf. mal bei Watzke nachfragen, wie das damals mit Stark war…

Fanaktion: Ähnlich der Jenaer Ultras beim ersten Auswärtsspiel überhaupt im Sommer 2009, empfingen die lauteren Ultras RB Leipzig mit Autobahnbrückenspruchbändern in der Pfalz. Voll retro und super innovativ, lösten sicher bei dem einen oder anderen Fan (viele waren es ja damals nicht in Jena) wehmütige Erinnerungen an die Regionalligazeit aus. Die Mannschaft verpasste die große Kunstaktion leider, da sie schon tags zuvor ins benachbarte Saarland reiste – Banausen...

Betze: Recht wenig los auf dem gefürchteten Betze, die Atmosphäre ließ die Rasenballer wahrlich nicht großartig schlottern. Angesichts des Spiels fragte man sich schon, wo die Heimstärke der Pfälzer eigentlich begründet liegt. Aus Leipzig waren gut 300 Fans mitgefahren, abseits von Rangnicks Wolkenschlössern eine solide Entwicklung, gerade an einem Montagabend.

Statistik des Spiels: 22:10 Fouls entsprachen 1:3 Gelben, ausgewogen sieht wohl anders aus, zumal Matmour durchaus dann auch mit einer Ampelkarte hätte bedacht werden sollen und Stöger trotz sechs Foulspielen blitzend rein wie die Inkarnation des Saubermanns aus der Partie kam. Das Spiel dürfte übrigens zu den fairsten Saisonspielen unserer Leipziger zu zählen sein.

Ruhepuls: So ausgeglichen hatte man Poulsen wohl selten erlebt. Trotz Dauerstänkerer Zimmer. Ein gute Entwicklung, so darf es gerne weitergehen mit dem Dänen, der endlich seine Frusttoleranz erhöht zu haben scheint.

Ausblick: Ein guter Auswärtsauftritt, der den Trend der Mannschaft widerspiegelt. Letztlich hielten alle Serien: RB Leipzig bleibt montags und Kaiserslautern daheim ungeschlagen. Eine weitere schöne Serie: RB Leipzig ist in der Liga in Freitagsheimspielen seit Beginn des Jahres 2012 immer siegreich geblieben, das darf gerne so bleiben. Ein Sieg gegen Darmstadt und die Blicke werden sich wieder nach oben richten – nur noch gut 80 Stunden bis zum Anpfiff. Es wäre der erste Sieg gegen einen Mitaufsteiger – Zeit wird’s…

Statistik:
1. FC Kaiserslautern:
 Müller – Schulze, Orban (C), Heubach, Löwe – Ring, Karl, Matmour (70. Demirbay), Stöger (90. Hofmann), Zimmer – Zoller (41. Jacob)
RB Leipzig: Coltorti – Klostermann, Sebastian, Rodnei, Jung – Kimmich (83. Demme) – Teigl (90.+1 Hierländer), Kaiser (C), Forsberg, Reyna (80. Rebić) – Poulsen
Tore: 0:1 Poulsen (16.), 1:1 Zoller (20.)
Gelbe Karten: Matmour / Reyna (2)
Gelbe-Rote Karte: Forsberg 89. (wiederholtes Foulspiel)
Schiedsrichter: Robert Hartmann (Wangen)
Zuschauer: 31.141 (ca. 300 Leipziger)

Rumpelstilzchen


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spielen wir auch nächstes Jahr gegen Darmstadt.
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10.03.2015

Laut LVZ ist RBL neben diversen Erstligisten am Karlsruher Mittelfeldspieler Reinhold Yabo interessiert. Der Vertrag des 23 Jahre alten beidfüßige Mittelfeldakteurs läuft im Sommer aus.

04.03.2015

Laut Sportbild soll sich U19 Europameister Selke in intensiven Gesprächen mit RB Leipzig befinden. Der Stürmer (5 Tore, 4 Vorlagen) steht noch bis 2018 in Bremen unter Vertrag. Sein Vater/Berater dementiert allerdings die Gerüchte.

02.03.2015

Laut französischen Quellen ist RBL wie auch Salzburg am französischen Innenverteidiger Gbamin interessiert. Der 19-jährige ist derzeit in Lens Stammspieler und besitzt eine Vertrag bis 2019.

08.02.2015

Laut dem polnischen Journalisten Piotr Koźmiński ist RBL stark an einer Verpflichtung von Karol Linetty (20) interessiert. Der polnische Nationalspieler kickt derzeit für Lech Posen und ist vertraglich bis 2016 gebunden. Der Transfer würde diesen Sommer stattfinden.

31.01.2015

Laut übereinstimmenden Medienberichten wechselt Salzburgs Verteidiger Rodnei (29, ehemals Hertha und Kaiserslautern) nach Leipzig. Der Brasilianer hat eine lange verletzungsbedingte Auszeit (letztes Pflichtspiel vor 11 Monaten, Leisten- und Adduktorenprobleme) hinter sich und soll in der IV für Kaderbreite sorgen. Bestätigung.