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24. Spieltag 2. Bundesliga
Montag, 09.03.2015, 20:15 Uhr
Ort: Wildparkstadion
Karlsruher SC
RB Leipzig
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41
4
Karlsruher SC
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6
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7
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34
8
RB Leipzig
33
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31
10
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MACHT'S NOCH EINMAL JUNGS!

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Leipzig - (02.03.2015) Favoritensieg der Bundesliga-Überflieger oder Sensation durch unsere Roten Bullen? Die Antwort bringt der Flutlicht-Pokalknaller gegen den VFL Wolfsburg. 43.500 Zuschauer werden in der ausverkauften Red Bull Arena Leipzig für Gänsehaut sorgen.

Dritte Runde im DFB Pokal. Neuland für RB Leipzig. Durch die jeweils nach Verlängerung geglückten Siege in der heimischen Arena gegen Bundesligist Paderborn (2:1) und Ligakonkurrent Aue (3:1) erreichte unser Team erstmals in der Vereinsgeschichte die Runde der letzten 16 Teams und somit das Achtelfinale.

Die Auslosung bescherte uns wieder ein Heimspiel und mit dem VfL Wolfsburg einen alten Bekannten. Der erste Pokal Auftritt unserer Rasenballer gegen die Wölfe ist natürlich unvergessen. Dreieinhalb Jahre sind seit jenem Sommerabend vergangen. Und obwohl RB Leipzig seither zwei Aufstiege gelangen, liegt die Favoritenbürde wieder ähnlich klar bei den Wolfsburgern, die diesmal als absolute Spitzenmannschaft antreten.

Die Kader beider Teams haben ihr Gesicht dementsprechend verändert. Bei unseren Leipzigern sind von den damals Aufgelaufenen nur noch Ernst, Franke, Heidinger und Frahn verblieben. Zum Stammpersonal zählt - auch verletzungsbedingt - keiner mehr. Besonders unserem Kapitän wäre es natürlich zu wünschen, dass er die Chance bekommt, seinen ganz besonderen Abend zu wiederholen. Zudem saßen Benjamin Bellot und Tim Sebastian auf der Bank.

Auch bei den Niedersachsen finden sich nur noch vier "Veteranen" im Kader. Patrick Ochs, Christian Träsch, VfL Urgestein Marcel Schäfer und Torwart Diego Benaglio. Zumindest Benaglio, der bei der WM 2006 Schweizer Teamkollege von Fabio Coltorti war, wird als Kapitän wohl sicher auflaufen. Gerade in der Offensive aber, hat die Wandlung der letzten Jahre die Mannschaft komplett verändert.

In der Autostadt fand die zweite Amtszeit des Trainers Felix Magath ein unrühmliches Ende. Mit großen Hoffnungen nach dem Gewinn der Meisterschaft 2009 gestartet, hinterließ er im Herbst 2012 einen ungeheuer aufgeblähten Kader, den er nie zu einer nachhaltig schlagkräftigen Mannschaft formen konnte. Ihm folgten später die heutige sportliche Leitung mit Trainer Dieter Hecking und dem langjährigen Bremer Manager Klaus Allofs. Dank kontinuierlicher Arbeit und hochkarätiger Neuzugänge ging es seither stetig bergauf. 2014 qualifizierten sich die Wölfe nach fünf Jahren erstmals wieder für die Europa League, in der sie nach dem Weiterkommen gegen Sporting Lissabon kommende Woche gegen Inter Mailand antreten werden.

Auch in der Bundesliga könnte es für die Wölfe kaum besser laufen. Im neuen Jahr sind sie das beste Team der Liga und befinden sich klar auf Champions-League-Kurs. Zum Auftakt brachten sie den übermächtigen Bayern mit 4:1 die erste zumindest etwas bedeutsame Bundesliganiederlage seit gefühlten Ewigkeiten bei. Die letzten Spiele waren oft Spektakel, wie die Torfestivals in Leverkusen (4:5) und gerade erst Sonntag in Bremen (3:5) Jeweils mit dem besseren Ende für die Wölfe.

Die Ergebnisse zeigen es überdeutlich: Offensiv ist der VfL eine absolute Topmannschaft. Defensiv kann man sie aber durchaus mal in Verlegenheit bringen. Unsere Mannschaft zeigte am Sonntag, dass sie wieder gewinnen kann. Gerade die offensiven Neuzugänge überzeugten. Es wird spannend zu sehen sein, ob sie auch die Bundesligadefensive knacken können.

Unsere Hintermannschaft wiederum sollte sich auf jeden Fall sortierter aufstellen, um gegen die geballte Offensivpower der Autostädter bestehen zu können. Kevin de Bruyne, Nicklas Bendtner oder Neuzugang und Weltmeister André Schürrle - schon die Namen lassen aufhorchen. Dazu ein gewisser Luiz Gustavo - wegen dessen Wechsel zu den Bayern Ralf Rangnick damals in Hoffenheim hinwarf. Und natürlich nicht zu vergessen, der Stürmer mit der Megaserie: Bas Dost. Der Niederländer traf in sehs Rückrundenspielen elfmal. Neun seiner letzten zehn Torschüsse landeten im Tor. Unglaublich, auch für einen Spieler, der in Wolfsburg bis dahin kaum für Aufsehen sorgte.

Stellt sich nun die Frage - laufen die Stars auch auf? Trotz Megalauf ist die Meisterschaft außer Reichweite. Im Pokal jedoch, den der VfL noch nie gewann, könnte man die Bayern in diesem einen Spiel aber vielleicht schlagen. Die Chance darauf wird man sich nicht entgehen lassen wollen. Auch die Wolfburger Fans sind heiß auf das Spiel und reisen mit 2.000 Leuten an. Sehr respektabel für einen Mittwochabend.

Unser Trainer kann wieder auf Yussuf Poulsen zurückgreifen, der aber gegen Union gar nicht vermisst wurde. Georg Teigl (Handverletzung) und Marvin Compper (Infekt) sind fraglich. Sonst stehen außer den Langzeitverletzten alle Spieler zur Verfügung. Ein Bonusspiel, wo wir nichts zu verlieren haben, steht laut Achim Beierlorzer an. Doch wenn der perfekte Tag gelingt, ist alles drin. Und wer weiß... Wie das im Pokal oft so ist: zwischen Bayern, Leverkusen, Lissabon, Bremen und Mailand ist die Mannschaft des VfL vielleicht doch im Kopf nicht ganz in Leipzig. Wenn sich die Chance ergibt, wird unser Team da sein!

Die Fans sind heiß auf das Duell (nicht ganz so klein) David gegen Goliath. Eine neue Bestmarke nach den 42.713 Zuschauern vom Aufstiegsendspiel gegen Saarbrücken steht schon im Vorverkauf fest. Sicher gehen auch die letzten wenigen hundert Tickets noch weg. Es wäre das erste ausverkaufte Heimspiel für unseren Verein. Mit diesem Publikum im Rücken ist alles möglich - Auf gehts Leipzig, macht's noch einmal!

Abschließend noch ein Hinweis zur Anreise. Morgen findet 17:30 Uhr das Pokalviertelfinale der Leipziger DHfK-Handballer gegen die Füchse Berlin (u.a. Silvio Heinevetter) statt. Auch diese Partie ist mit über 6.000 Zuschauern ausverkauft. Reist also frühzeitig möglichst mit dem ÖPNV an. Plant bitte auch beim Einlass, an den Cateringständen und den Toiletten mehr Zeit ein.

roger


Permalink: http://www.rb-fans.de/artikel/20150302-vorbericht-dfp-pokal-wolfsburg.html




MAGISCHER ABEND – ERINNERUNGEN AN DIE POKALSENSATION GEGEN DIE WÖLFE

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Leipzig - (02.03.2015) Am Mittwoch ist der VfL Wolfsburg in der Red Bull Arena zu Gast. Der letzte Besuch der Wölfe in der Messestadt liegt mittlerweile dreieinhalb Jahre zurück. Zur Einstimmung auf das Achtelfinale blicken wir noch einmal auf das unvergessliche Spiel zurück.

Eines der größten Spiele in der jungen Vereinsgeschichte von RB Leipzig fand am 29.7.2011 statt. Obwohl sich das Datum zukünftig zum vierten Mal jährt, können sich die Stadionbesucher noch gut an jenen Julitag erinnern. Damals kegelten die viertklassigen Leipziger den haushohen Favoriten aus der Autostadt mit einem 3:2-Sieg aus dem Pokal. Daniel Frahn avancierte mit drei Toren zum Helden des Abends und schoss sich sowie seinen Verein zur deutschlandweiten Aufmerksamkeit. Fortan war er als Pokal-Shrek deutschlandweit bekannt. Legendär auch der positive Ausraste des Fanradios während des Spiels, den man sich hier nochmal anhören kann.

Mit unterschiedlichsten Erwartungen gingen die Leute an jenem lauen Sommerabend ins Stadion. Die meisten der über 30.000 Zuschauer freuten sich schlicht auf ein Pflichtspiel gegen einen Bundesligisten. Dass unsere Spieler mehr wollten, als nur die fantastische Atmosphäre genießen, wurde schnell klar. Es waren noch keine 30 Sekunden gespielt, da hatten die Rasenballsportler durch Röttger und Frahn schon die Führung auf dem Fuß. Fünf Minuten später war es dann soweit. Eine zu kurz abgewehrte Ecke verlängerte Müller auf Frahn, der freistehend vor Benaglio die Nerven behielt und zum 1:0 einschob. Mit der Führung und einem frenetischen Publikum im Rücken, spielten sich die Leipziger in einen Rausch. Mit One-Touch-Fußball wurde das Mittelfeld schnell überbrückt. Die Messestädter kombinierten wie aus einem Guss. Rockenbach auf Röttger, der direkt weiter auf Frahn: 2:0. Nach einer Viertelstunde. Wahnsinn! Nicht nur Gästetrainer Magath rieb sich aufgrund der von RB gezeigten Leistung verwundert die Augen. Im Laufe des Spiels fingen sich die Wölfe jedoch und kamen durch einen Doppelschlag von Lakic und Salihamidzic zum Ausgleich. Die Geschichte von David gegen Goliath schien also doch ihren erwarteten Verlauf zu nehmen. Wie gesagt, sie schien. Denn kurz vor der Pause bediente Rockenbach mit einer Maßflanke Kapitän Frahn, der gegen die Laufrichtung von Benaglio seinen dritten Treffer an diesem Abend einnickte. Das Stadion stand nun endgültig Kopf.

In der zweiten Hälfte rannten die Wolfsburger wütend an. Mit Glück, Geschick und einem überragend aufgelegten Borel im Tor konnten die Roten Bullen den Sieg aber über die Zeit schaukeln. Wer die Erinnerungen an diesen magischen Abend nochmal auffrischen will, kann sich die Highlights des Pokalfights auf DFB-TV anschauen. Der erlösende Schlusspfiff war gleichzeitig der Startschuss für eine rauschende Partynacht. 

Dreieinhalb Jahre nach dem ersten Aufeinandertreffen hat sich sowohl bei den Rasenballsportlern als auch den Wölfen vieles zum Positiven verändert. Während die Roten Bullen mittlerweile in der 2. Bundesliga angekommen sind, haben sich die Autostädter zu einem absoluten Spitzenteam in Deutschland entwickelt, das auch international auf sich aufmerksam macht. Die Favoritenrolle liegt also auch diesmal klar bei den Wolfsburgern. Ob der VfL dieser nun gerecht wird, bleibt abzuwarten. Gut möglich, dass sich die RBL-Fans in Zukunft auch gerne an den 4.3.2015 erinnern.


Statistik zum Spiel:

RB Leipzig: Borel – Müller, Ernst, Franke, Kocin – Rost (80. Rosin), Lagerblom – Röttger (90. Kutschke), Heidinger (87. Kammlott) – Rockenbach – Frahn
VfL Wolfsburg: Benaglio – Ochs, Kjaer, Russ, Schäfer – Josue (31. Tuncay (62. Helmes)) – Träsch, Salihamidzic (46. Dejagah) – Hasebe – Lakic, Mandzukic 
Tore: 1:0 Frahn (6.), 2:0 Frahn (17.) 2:1 Lakic (25.) 2:2 Salihamidzic (28.) 3:2 Frahn (45.)
Zuschauer: 31.212
Gelbe Karten: Frahn, Röttger / Salihamidzic, Ochs, Dejagah, Kjaer
Schiedsrichter:  Markus Wingenbach (Mainz) 


F-Lion


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3:2-HEIMSIEG GEGEN UNION BERLIN! ERSTER SIEG DES JAHRES PERFEKT!

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Leipzig - (01.03.2015) Das Ostduell gegen Union Berlin endet nach furioser erster Halbzeit 3:2 für RB Leipzig! Damit beendet unsere Mannschaft die 5 Spiele andauernde Sieglosserie und holt den ersten Dreier des Jahres und unter Neucoach Achim Beierlorzer.

Der Bock ist umgestoßen! Die Roten Bullen gewannen nach 5 sieglosen Partien ihr Heimspiel gegen Union Berlin. Die knapp 25.000 Zuschauer, darunter 5.000 mitgereiste Unioner, sahen drei Punkte, drei Tore und drei Premieren für RB Leipzig: Den ersten Sieg des Jahres, den ersten Sieg unter Beierlorzer und das erste Saisontor von Joshua Kimmich.

Unser Trainer Achim Beierlorzer stellte die Mannschaft auf 3 Positionen um. Für den gesperrten Poulsen spielte Rebic im nun gewohnten Dreiersturm mit Forsberg und Damari. Im Mittelfeld durfte Diego Demme wieder von Beginn an ran. Daneben spielten Kaiser und Kimmich. Die Abwehrreihe musste nach krankheitsbedingtem Ausfall von Marvin Compper umgestellt werden. Für Ihn spielte Lukas Klostermann. Sebastian, Jung und Teigl komplettierten den Abwehrverbund vor Coltorti. Poulsens Ausfall bescherte Daniel Frahn einen Platz auf der Bank und später einen Kurzeinsatz.

Das Spiel nahm sofort Fahrt auf. Gleich der erste Angriff unserer Mannschaft führte zum Elfmeterpfiff vom guten Schiedsrichter Gagelmann. Omer Damari war im Strafraum angespielt worden, und wurde von Parensen gefoult. Den erst zweiten Elfmeter der Saison verwandelte Kapitän Dominik Kaiser sicher zum umjubelten 1:0. Kaum hatten die Fans nach dem Jubel Luft geholt, war es schon wieder soweit. Erneut wurde Omer Damari im Strafraum gut angespielt. Diesmal zog er an die Grundlinie links des Unioner Gehäuses und passte klug zurück an die 5-Meter Linie, von wo Joshua Kimmich abzog und der Ball vom rechten Innenpfosten den Weg ins Unioner Gehäuse fand. Es war das erste Saisontor unseres Jungstars.

Diesmal war der Jubel noch nicht verhallt, als es für die RB-Fans Anlass zum Ärgern gab. Im direkten Gegenzug tauchte Steven Skrzybski am linken Strafraumrand auf und konnte von mehreren Verteidigern nicht am Schuss gehindert werden, der dann links unten im Gehäuse einschlug. Die Situation hatte frappierende Ähnlichkeit mit jener direkt vor dem Braunschweiger 1:0 vom Montag. Auch hier sah Georg Teigl nicht gut aus.

Doch unser Team ließ sich nicht beirren und so tauchte Emil Forsberg kurz darauf frei vor Unions Schlussmann Haas auf, der jedoch parieren konnte. Keine 2 Minuten später war es dann doch soweit und Georg Teigl erzielte das 3:1. Wieder glänzte der als Dreh- und Angelpunkt im Sturmzentrum überzeugende Neuzugang Omer Damari, als er schön Forsberg auf rechts einsetzte, der wiederum auf den heranstürmenden Teigl ablegte. Unser österreichische Flügelflitzer hatte nun viel Raum und keine Mühe an Haas vorbei zu vollenden.

Gerade 15 Minuten waren gespielt und es schien eine Klatsche für Union in der Luft zu liegen, zumal Stürmer Sören Brandy verletzt ausgewechselt werden musste. Für ihn kam der quirlige Quiring. Doch nicht nur dei Berliner Abwehr hatte nicht den besten Tag. Wie nach dem 2:0 gab es auch jetzt im direkten Gegenzug wieder große Gefahr. Konnte Polter zunächst gerade noch gestoppt werden, gab es gleich darauf einen Fernschuss, den Coltorti nur gerade so parieren konnte.

Etwas beruhigte sich das furiose Spiel nun. Speziell die Berliner Abwehr stand besser, und konnte immer wieder sehr gefällige Gegenzüge über die ballsicheren, schnellen und robusten Berliner Angreifer einleiten. Eine Schlafeinlage der RB-Abwehr konnten die Berliner dann auch nutzen, als Quiring einen Langen Ball auf den völlig freien Sebastian Polter spielte, der keine Mühe hatte wuchtig links unten einzunetzen. Es scheint, als wäre RB Leipzig nun endgültig der Lieblingsgegner von Polter, für den es schon der vierte Treffer gegen uns war.

Bis zur 45. Minute, als Forsberg erneut Haas prüfte, passierte in den Strafräumen nicht mehr viel und so ging es mit dem 3:2 in die Pause zum Durchschnaufen.

Beide Teams schienen nach dem Seitenwechsel wieder an den Beginn von Halbzeit eins anknüpfen zu wollen. Zunächst konnte die RB-Abwehr gefühlt minutenlang den Ball nicht aus der Gefahrenzone bringen, aber man überstand die Situation unbeschadet. Im Gegenzug war wieder das Heimteam an der Reihe und Forsberg fand erneut seinen Meister in Haas.

In der Folgezeit beherrschte RB Leipzig den Großteil des Spiels. Vor allem die Abwehr hatte sich besser auf die Unioner eingestellt, die dann auch bis zum Spielende ohne weitere Großchance bleiben sollten. Dennoch gab es auch wieder Phasen, wie z.B. um die 70. Minute, in der sich die roten Bullen sehr hinten reindrängen ließen und nicht zu geordnetem Spiel fanden.

Chancen auf ein beruhigendes 4. Tor gab es, doch wie so oft musste bis zum Schluss gezittert werden. Schöne Aktionen wie die Schüsse von Damari (59.) und Reyna (80.) konnte der Unioner Schlussmann parieren. Die Kontergelegenheiten wurden wieder nicht konsequent genutzt. Exemplarisch eine Szene in der 65. Minute als Ante Rebic mit schöner Einzelaktion in der Defensive das Spiel öffnet, dann über Forsberg und Damari der Ball an den linken Strafraumrand getragen wird, aber da niemand in der Mitte mitgelaufen war, verpuffte der schöne Spielzug. So blieb es beim 3:2-Sieg, den Mannschaft und Fans ausgiebig feierten.

Fazit:
Ein verdienter Sieg für unsere Rasenballsportler. Das Offensivspiel sah deutlich verbessert aus. Viele der kurzen Anspiele, die zuletzt noch beim Gegner landeten, kamen heute an. Die Neuzugänge Damari und Forsberg wussten besonders zu gefallen. Yussuf Poulsen vermisste man nicht. In Halbzeit zwei lebte der Angriff aber zu sehr von Einzelaktionen und das Konterspiel offenbarte noch Luft nach oben. Defensiv war man in Halbzeit eins viel zu offen, aber das besserte sich sehr im zweiten Spielabschnitt. Insgesamt ist eine deutlich positive Entwicklung zu sehen. Das Erfolgserlebnis sollte der Mannschaft Auftrieb geben, die weiter nötigen Verbesserungen anzugehen.
Fans und Mannschaft gehen nun mit positiver Stimmung in den Pokalknaller gegen Wolfsburg. Bei noch ca. 1.000 zu verkaufenden Tickets könnten nach den heute knapp 25.000 Zuschauern das Stadion komplett ausverkauft sein. Lasst uns nochmal so einen magischen Abend wie damals gegen Wolfsburg erleben! Auf geht's Leipzig!

Tore:
1:0 Kaiser (3.,Foulelfmeter), 2:0 Kimmich (8.), 2:1 Skrzybski (9.), 3:1 Teigl (14.), 3:2 Polter (29.)

Zuschauer: 24.780

RB Leipzig:
Coltorti - Teigl, Klostermann, Sebastian, Jung - Demme, Kaiser, Kimmich - Forsberg (84. Hierländer), Rebic (81. Frahn), Damari (75. Reyna)

Union Berlin:

Haas - Trimmel, Leistner, Puncec, Schönheim - Jopek, Parensen (62. Zejnullahu), Kreilach, Skrzybski (78. Kobylanski)- Polter, Brandy (14. Quiring)

Gelbe Karten:
Kostermann(1), Rebic (2) / Leistner, Parensen, Skrzybski

Schiedsrichter: Peter Gagelmann (Bremen)




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08.02.2015

Laut dem polnischen Journalisten Piotr Koźmiński ist RBL stark an einer Verpflichtung von Karol Linetty (20) interessiert. Der polnische Nationalspieler kickt derzeit für Lech Posen und ist vertraglich bis 2016 gebunden. Der Transfer würde diesen Sommer stattfinden.

31.01.2015

Laut übereinstimmenden Medienberichten wechselt Salzburgs Verteidiger Rodnei (29, ehemals Hertha und Kaiserslautern) nach Leipzig. Der Brasilianer hat eine lange verletzungsbedingte Auszeit (letztes Pflichtspiel vor 11 Monaten, Leisten- und Adduktorenprobleme) hinter sich und soll in der IV für Kaderbreite sorgen. Bestätigung.

29.01.2015

Laut Bild wechselt Sumusalo leihweise für ein halbes Jahr zum FC Hansa Rostock, nur der Medizincheck soll noch ausstehen. Der Wechsel nach Graz hatte sich zerschlagen. Bestätigung.

29.01.2015

Der peruanische Nationalspieler Reyna wechselt leihweise bis Saisonende an die Pleiße. Nachdem Quaschner und Pires nicht nach Leipzig kamen, holte Rangnick den an Grödig (11 Tore) verliehenen Stürmer zurück.

29.01.2015

Laut Bild liegt Felipe Pires (19) ein Angebot vor. Der ehemalige Leipziger U19 Spieler war diese Hinrunde nach Liefering gewechselt und dort zur tragenden Offensivkraft gereift (18 Scorer). Auch im Testspiel gegen Leipzig überzeugte der Brasilianer.