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Testspiel
Samstag, 06.09.2014, 13:00 Uhr
Ort: Stadion der Freundschaft, Grimma
RB Leipzig
Pogoń Szczecin
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NULLNUMMER AM BORNHEIMER HANG – FANDRICH SIEHT DIE AMPELKARTE

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Frankfurt am Main - (29.08.2014) Die Null hält, auch wenn sie heute mächtig wackelte! Mit der bisher schlechtesten Saisonleistung erkämpfen sich unsere Leipziger in Unterzahl – Fandrich sah die Ampelkarte – ein torloses Unentschieden am Bornheimer Hang.

Die Ausfälle von Poulsen, Hoheneder und Kaiser wogen schwer. Zorniger musste sein Team notgedrungen umbauen und brachte erneut Fandrich für Kaiser, Compper für Hoheneder und Morys für den angeschlagenen Poulsen.

Das Spiel begann ausgeglichen, gute Torchancen erst mal Mangelware. Während Roshi nach einer Ecke Bellot forderte (4.) war es in der 25. Morys, der die erste nennenswerte Chance für die Zornigerelf verbuchte. Im Gegenzug musste Sebastian artistisch für Bellot auf der Linie klären, Kapllani hatte unser Urgestein überlupft.

Der größte Aufreger der ersten Halbzeit sollte sich aber auf der Außenbahn ereignen. Fandrich rannte von hinten Balitsch um, nachdem dieser Morys gelegt hatte. Zuvor hatte der Ex-Cottbusser bereits Gelb gesehen und wurde daher mit der Ampelkarte vom Platz geschickt. Eine harte, wenn auch durchaus regelkonforme Entscheidung. Fandrich in diesem Moment einfach zu übermotiviert.

So ging es mit 0:0 und einem Mann weniger in die Pause. Wer danach einen Sturmlauf des FSV erwartete, sah sich getäuscht. Die Gastgeber überließen den Pleißestädtern weiterhin das Feld und suchten ihr Heil in schnellen Kontern. Für RBL hieß dies in Unterzahl gegen gut sortierte Defensive anrennen und dies ohne Poulsen, dementsprechend war dann auch die Ausbeute. Zwar gelang es hin und wieder durch Einzelaktionen bis zum Strafraum durchzubrechen, doch dort war dann Schluss, Balitsch und Klandt quasi unüberwindbar.

Dagegen boten sich für den FSV Räume, die die Offensive um Grifo und Roshi immer besser zu nutzen wusste. Es dauerte aber bis in die Endphase und brauchte späte offensive Wechsel von Möhlmann, um echte Torgefahr vor dem Leipziger Kasten zu erzeugen, dann jedoch richtig.

Den Reigen eröffneten Grifo und Yelen, ersterer ließ Teigl und Sebastian aussteigen, seinen Schuss konnte Bellot nur nach vorn, genau vor die Füße Yelens abwehren, der schaffte es, das Geschenk am Tor vorbei zu schießen (78.). Weitere Großchancen boten sich in der 86. Und der 90. Spielminute, als der Pfosten retten musste.

Auf Seiten der Roten Bullen sorgte die Ein- bzw. die spätere Auswechslung von Rebić für Verwunderung. Zwei Minuten vor Ende musst der in der 66. Minute gekommene Kroate wieder runter – Höchststrafe! Zorniger schien mit seinem Umschaltspiel nicht zufrieden zu sein, eine Verletzung ließ sich jedenfalls nicht ausmachen.

Schließlich retteten sich unsere Rasenballer über die Ziellinie und verteidigten tapfer das 0:0.

Fazit: Letztlich ein leistungsgerechtes Unentschieden, auch wenn der FSV die klareren Chancen hatte. Über weite Strecken spielten die Gastgeber selbst in Überzahl auf Konter, erst gegen Ende des Spieles versuchte das Team von Benno Möhlmann den Siegtreffer zu erzwingen – zu spät, denn da retteten Bellot, der Pfosten und das Glück. Fandrich hat sich und dem Team mit der Ampelkarte einen Bärendienst erwiesen und über Rebić wird auch zu reden sein. Ersatzgeschwächt war heute nicht mehr drin, trotzdem steht die Null weiter und zumindest bis morgen bliebt RBL sogar Tabellenführer. Nach der Länderspielpause dürfte die Elf im Spitzenspiel gegen Braunschweig wohl anders aussehen und hoffentlich etwas selbstsicherer auftreten. Zwar war es läuferisch ein solider Einsatz, bei dem zudem eine Halbzeit in Unterzahl ordentlich kompensiert wurde, dafür sah man in den insbesondere in den offensiven Zweikämpfen kaum einen Stich gegen die tiefegestaffelte Frankfurter Defensive. Dazu kam ein Schiedsrichter, der bei 8/25 Fouls in einem allgemein fairen Spiel etwas einseitig zu pfeifen schien.

Statistik zum Spiel:
FSV Frankfurt: Klandt – Bittroff, Beugelsdijk, Balitsch, Huber – Konrad – Schembri (66. Yelen), Grifo, Kruska (80. Dedic), Roshi (85. Engels) – Kapllani
RB Leipzig: Bellot – Teigl, Compper, Sebastian, Jung – Kimmich, Khedira, Demme – Fandrich – Morys (54. Heidinger), Frahn (C) (66. Rebić (88. Kalmár))
Tore: Fehlanzeige
Gelbe Karten: Balitsch / Khedira (1)
Gelbe-Rote Karten: Fandrich (44.)
Schiedsrichter: Sven Jablonski (Bremen)
Zuschauer: 6.043 (361 Leipziger)

Rumpelstilzchen


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GUT GELAUNT NACH FRANKFURT

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Leipzig - (28.08.2014) Im Gegensatz zu früher, müssen die Spielorte in der 2. Liga nicht mehr auf der Landkarte gesucht werden. Nach München wartet die nächste Großstadt auf die Rasenballsportler: Frankfurt/Main.

Viel besser hätte die Saison aus Leipziger Sicht nicht beginnen können. Neben dem Pokalsieg gegen Erstligist Paderborn, sammelten die Sachsen aus den ersten drei Spielen sieben Punkte und grüßen von der Tabellenspitze. Gründe genug, optimistisch und bestens gelaunt zum Auswärtsspiel nach Frankfurt zu fahren.

Nachdem sich der FSV den Klassenerhalt in der vergangenen Saison erst aufgrund einer starken Rückrunde sicherte, gehören die Messestädter für viele Experten auch in dieser Spielzeit zu den Abstiegskandidaten. Gleich 12 Spieler (darunter einige Stammkräfte) verließen die Hessen in der Sommerpause. Besonders schmerzlich traf die Frankfurter der Verlust von Stürmer Leckie. Der Australier war mit 10 Toren und 9 Vorlagen Topscorer der Hessen und schloss sich zur neuen Saison dem FC Ingolstadt an. Zudem bestanden erhebliche Zweifel, ob es Trainer Möhlmann gelingt, die Defensive zu stabilisieren. Die Frankfurter Hintermannschaft kassierte letzte Saison 51 Gegentore und präsentierte sich oftmals wie das berühmte "offene Scheunentor". 

Mit zwei Niederlagen (1:2 gegen Heidenheim und 2:3 gegen den Karlsruher SC) nisteten sich die Hessen gleich wieder im Tabellenkeller ein und schienen ihren Kritikern Recht zu geben. Auch aufgrund des schlechten Saisonstarts wurde der FSV nochmals auf dem Transfermarkt tätig und lotste mit Stürmer Dedic sowie Abräumer Balitsch zwei erfahrene Akteure an den Main. Ausgerechnet letzterer traf vergangenen Samstag an seiner alten Wirkungsstelle zum 1:0-Sieg in Nürnberg. Vor dem Duell gegen die Sachsen haben die Frankfurter Selbstbewusstsein getankt und wollen im Heimspiel nachlegen.

Aber auch die Roten Bullen werden am Freitag mit breiter Brust auflaufen - und als Tabellenführer. Auch wenn das Tableau nach drei Spieltagen noch nicht in Stein gemeißelt ist, gibt die gute Platzierung den Leipzigern natürlich einen Schub. Vor dem Gastspiel am Main muss Trainer Zorniger definitv auf Hoheneder verzichten, der bei seinem Sturz im Sachsenderby gegen Aue Glück im Unglück hatte und sich "nur" eine Stauchung der Halswirbelsäule zuzog. Für den Österreicher wird Neuzugang Compper an der Seite von Sebastian verteidigen. Zudem stehen dem Leipziger Übungsleiter Poulsen (Zerrung) sowie Kaiser (Einblutung im Oberschenkel) nicht zur Verfügung. Für den Dänen rutscht Morys in die Mannschaft, erste Option für die Position hinter den Spitzen dürfte Fandrich sein, wonach die Startaufstellung am Freitag folgendermaßen aussehen dürfte:

Bellot – Teigl, Compper, Sebastian, Jung – Kimmich, Khedira, Demme – Fandrich (Kalmár) – Frahn, Morys

Werktags um 18:30 Uhr. Für mitreisende Fans ist die Anstoßzeit sicher undankbar. Wer es sich irgendwie einreichten kann, sollte den Weg in die Mainmetropole auf sich nehmen und die Mannschaft vor Ort unterstützen. Wer die Partie nicht im Volksbankstadion sieht, kann auf Fanticker und Radio zurückgreifen. Egal von wo aus ihr das Spiel verfolgt, wir wünschen dem Team um Alexander Zorniger viel Erfolg, drei Punkte und die Verteidigung der Tabellenführung.

F-Lion


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DIE SPIELER IN DER EINZELKRITIK – ERZGEBIRGE AUE

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Leipzig - (27.08.2014) Nichts zu holen für Aue, ohne Punkte aber um eine Erfahrung reicher, ging es zurück in den Schacht. Frahn stellte schon frühzeitig die Weiche auf Sieg. Unsere Derbysieger in der Einzelkritik.

Zorniger und seine Jungs rollen weiter und konnten am dritten Spieltag – dank tatkräftiger Hilfe der Konkurrenz – den ersten Rang erobern. Zum ersten Mal seit 6883 Tagen stand damit wieder eine Leipziger Mannschaft an der Spitze der zweiten Liga. Auch gegen Aue waren unsere Leipziger das spielbestimmende Team und besonders in der ersten Halbzeit klar überlegen. Dabei ließen die Rasenballer nach der frühen Führung zu viele Chancen ungenutzt und hielten so die Hoffnung der Veilchen am Leben. Viel kam trotzdem nicht auf den Kasten von Bellot, der gemeinsam mit Teigl in der hektischen Endphase den nötigen Überblick behielt. Auch ohne Kaiser funktionierte die Elf und die Debütanten Compper und Kalmár konnten überzeugen. Mit Thomalla kam am Ende nochmal Schwung in die Partie, allein das 2:0 wollte nicht fallen. Mit 54% Ballbesitz und der erzwungenen Fehlpassquote (42%) der Gäste ging die Spielhoheit klar an die Roten Bullen, auch wenn in der zweiten Hälfte in Sachen Spielkultur Schmalhans Küchenmeister war. Vor dem Tor muss RBL noch zielstrebiger werden, wenn nach der Länderspielpause die großen Brocken anstehen, läuferisch und in Sachen Zweikampf stellt man schon jetzt das beste Team der noch jungen Saison. Mit Frankfurt wartet davor noch ein Nürnbergbezwinger. Die Heimstärke des FSV ist zwar überschaubar, aber immerhin hat seit gut drei Jahren kein NOFV-Verein dort einen Dreier eingefahren.

Bellot: Erneut wenig geprüft und auf dem Posten, wenn es doch zum Torschuss kommt. Aktuell stimmt es zwischen Defensive und dem Urgestein. Nur 15 Torschüsse sind beredtes Zeugnis dafür, davon musste er lediglich drei halten. Auch in der Strafraumbeherrschung und dem Herauslaufen bekommt Benni Wettkampfhärte. Die ist auch nötig, denn die stärkeren Gegner warten, wobei Coltorti bald wieder angreifen könnte.

Hoheneder: War die Umschaltstation des Spiels, ehe er verletzt vom Feld musste, bis dahin hatte er 39 Pässe gespielt (16,2% der Gesamtpässe) und zwei mehr als Sebastian über 90 Minuten und dies mit der zweitbesten Passquote (84,6% – seine Saisonbestleistung) nach Überflieger Kimmich, dazu noch drittbester Zweikämpfer nach Compper und Teigl. Der Schock seines schlimmen Sturzes mag zur eher verhaltenen zweiten Halbzeit beigetragen haben, als das Team das Bild des Verletzten in der Kabine noch vor Augen hatte. Zum Glück dürfte Nik keine schwereren Verletzungen erlitten haben und steht hoffentlich bald wieder auf dem Platz.

Sebastian: Wurde vom Kicker in die Elf des Spieltags gewählt, war erneut ein passsicherer Rückhalt (81,1% - 100% nach der Pause, allerdings auch nur 7 Pässe) und diesmal auch im 1:1 recht solide (56,3% Zweikampfquote, dazu kommt gutes Stellungsspiel). Hatte nach der Halbzeitpause weniger Zugriff auf das Geschehen, welches sich mehr ins Mittelfeld bzw. auf die Gäste verlagerte. Versuchte, die Lücke nach Hoheneders Verletzung zu stopfen, jedoch fehlte die nötige Abstimmung mit Compper und Teigl auf der rechten Abwehrseite, weshalb es auch zu einigen Kontern kam (alle sechs Auer Torschüsse erst nach der Pause, gefährlich waren indes nur zwei). Hielt den Laden unter den Vorrausetzungen jedoch gut zusammen (Umstellung, Hoheneder-Schock, lediglich ein Tor vorne).

Teigl: Zweikampfstärkster Startspieler (69,6%) und auch mit solider Passquote. Diesmal offensiv weniger auffällig, aber defensiv eine Bank und auf dem Posten, als Aue um die 70. Spielminute die beiden besten Angriffe fuhr. Wieder mit guter Laufleistung und schnellster Sprinter im Team (33,5 km/h), kann offensiv (kein verlorener Zweikampf im Angriffsdrittel) aber mehr aus seinen Stärken machen. Auch er wurde vom Kicker ins Team des Spieltags gewählt.

Jung: Jung holt auf. Gegen Paderborn sein Ausgleichstreffer, diesmal mit den zweitmeisten Zweikämpfen der RBL Spieler (31), von denen er 61,3% gewann. Dazu offensiv sehr aktiv. Suchte in der Spitze vor allem Poulsen und war der Spieler mit den meisten Zuspielen zum jungen Dänen. Gab wie Kimmich vier Torschussassists – Spitzenwert. Sein energisches Nachsetzen ermöglichte Frahns entscheidendes Tor. Aktuell fest im Sattel.

Khedira: Guter Lückenstopfer und auch als Kopfballspieler wichtig, besonders in der ersten Halbzeit stets wachsam. Überließ das Aufbauspiel diesmal Demme und vor allem Kimmich (nur 5 angekommene Pässe auf die Offensivreihe). Zweitbeste Laufleistung im Spiel, jedoch nicht sehr sprintstark, löst defensiv dafür viel über sein gutes Stellungsspiel. Solide Gesamtleistung.

Demme: Laufstärkster Spieler (13,1 km sind bisherige Bestleistung der RBL-Kicker) des gesamten Spieltags, dazu mit den zweitmeisten Sprints (nur Poulsen war besser). Steigert sich langsam auch wieder in der Zweikampfführung, nach 8 und 10 nun 13 gewonnene Duelle dazu mit seiner bisher besten Saisonleistung in Sachen Passeffizienz. Das alles nach der Verletzung und dem anstrengenden Spiel gegen seine ehemaligen Kameraden aus Paderborn. Ist auf einem guten Weg.

Kimmich: Gutes Spiel vom frisch gebackenen Gewinner der Fritz-Walter-Medaille in Bronze. Seine Passquote von 93,3% ist überragend, selbst Kaiser dürfte zu Regiozeiten selten in diese Sphären vorgestoßen sein. Vier Torschussvorlagen zeigen, dass dies keine Alibipässe waren - und trotzdem im finalen Pass noch verbesserungsfähig, harmonierte gut mit Teigl. Dies alles, obwohl er im Wochenverlauf wegen eines Pferdekuss nicht trainieren konnte, was ihm anzumerken war (Laufleistung).

Fandrich: Trat in die großen Fußstapfen des „Kaisers“. Zeigte, dass er auch unter Druck saubere Pässe spielen kann, wobei es ihm jedoch nicht gelang, offensiv wirklich Druck zu entfalten, nur wenige Zuspiele auf Frahn und Poulsen. Hatte zudem mit den robusten Auern zu kämpfen und konnte nur 26,3% seiner Zweikämpfe gewinnen, ein Problem vor dem auch Kaiser stand und steht. Wurde später für den offensiveren Thomalla ausgewechselt, der die Entscheidung mehrfach auf dem Fuß hatte.

Frahn: Der Dosenöffner. Diesmal hat es nun endlich geschafft – sein erster Zweitligatreffer, so entscheidend, dass er als dritter im Bunde vom Kicker in die Elf des Spieltags gewählt wurde. Sicher ein wenig zufällig, aber im Sinne des von RBL gepflegten hohen Pressings, sorgte Jungs Angriff an der Strafraumkante dafür, dass der Ball zu Frahn kam, der ihn dann extrem abgeklärt verwandelte. Danach immerhin mit insgesamt 23 Ballkontakten (Saisonbestwert, was jedoch durch das erstmalige Durchspielen relativiert wird). Nur ein weiterer Torschuss zeigt weiterhin das Problem Frahns: es gibt nur wenige Chancen an denen er beteiligt ist, muss also aus wenig viel machen, das klappt eben nicht immer. Schlechteste Passquote im Team (53,9%), zweitschlechteste Zweikampfquote (33,3%) – solange er trifft und damit das Spiel entscheidet, mag dies vernachlässigbar sein, die Diskussionen zeigen, dass es nach der Länderspielpause und dem Angriff von Boyd und Rebic sowie der starken, zumindest was den Zug zum Tor anbelangt, Wechselspieler (Morys zuletzt, diesmal Thomalla mit 5 Torschüssen), ein harter Kampf werden dürfte.

Poulsen: Auch er unter der Woche angeschlagen trotzdem mit starker Laufleistung (11,7 km), den meisten Zweikämpfen (38 – 47,5% Quote), den meisten Sprints (33 – mit 33,4 km/h Zweitschnellster Spieler), der besten Passquote seiner bisherigen Saisonspiele (67,6%) und wie gegen Paderborn mit den meisten Fouls (alle in Halbzeit 2), dafür jedoch nur mit zwei Torschüssen (weniger als gegen Aalen oder München). Kam in der zweiten Halbzeit nicht mehr recht zum Zug (keine Torschüsse nach der 31. Minute, nur 3 Sprints nach der 55. Minute). Sein kraftraubendes Spiel fordert also seinen Tribut, dazu nun angeschlagen. Die Länderspielpause kommt zum rechten Zeitpunkt für unser dänisches Dynamit.

Compper: Der erste Debütant des Spiels, musste den starken Hoheneder ersetzen. Ließ seine Klasse aufblitzen, hatte in der umgestellten Abwehr (inklusive Sebastians Wechsel auf rechts) noch Abstimmungsprobleme und zeigte besonders im Passspiel noch einige Wackler (lediglich 54,5% Quote sind für einen IV recht schwach). Dafür mit der besten Zweikampfquote (aber nur fünf Duelle) des Spiels und mit Röcker (Fürth) bester Zweikämpfer des Spieltags (80%). Der Kräfteverschleiß des Teams, Hoheneders Ausfall und der geringe Vorsprung ließen Aue nach der Pause erstarken, auch Compper hatte daran seinen Anteil, was aber bei den Umständen kaum verwundert.

Thomalla: Entwickelte einigen Vortrieb (gute Laufleistung mit 4,8 km), versuchte es aber meist allein, statt im Verbund (nur wenige Pässe zu Poulsen, keiner zu Frahn), blieb aber im Abschluss zu schwach, was auch schon letzte Saison sein Problem war. Hatte durchaus 2-3 Mal die Entscheidung auf dem Fuß – fünf Torschüsse sind Bestwert eines RBL Spielers in dieser Saison und das in gerade einmal 30 Minuten!

Kalmár: Der zweite Debütant. Durfte für etwas mehr als 10 Minuten für den ausgepowerten Kimmich rein und legte gleich zweimal auf (jeweils für Thomalla). Zeigte, dass er durchaus was drauf hat (beste Zweikampfquote eines Offensivspielers 57,1%), körperlich reif ist und über ein gutes Auge verfügt. Dürfte gegen Frankfurt ggf. mehr Einsatzzeiten erhalten, da mit Poulsen und Kaiser zwei offensive Schlüsselspieler auszufallen drohen.

Rumpelstilzchen

Datenquelle: kicker.de, sport1.de


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23.06.2014

Laut LVZ verhandelt RBL weiter mit Mukhtar, das Herthatalent soll zwar in Berlin verlängern, aber Rangnick will lieber sofort kaufen.

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10.06.2014

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04.06.2014

Nach LVZ Informationen gibt es eine Kehrtwende im Fall Teodorczyk. Der Pole soll sich bei den Gehaltsverhandlungen verzockt haben und nun keine Rolle mehr in den Planungen spielen. Die Bild schiebt den schwarzen Peter hingegen Posen Chef Rutkowski zu.