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8. Spieltag 1. Bundesliga
Samstag, 20.10.2018, 15:30 Uhr
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DOMINIK KAISER IM INTERVIEW

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Leipzig - (03.01.2015) Dominik Kaiser wechselte im Sommer 2012 von Hoffenheim nach Leipzig, stieg mit der Mannschaft zwei Mal in Folge auf und wurde in der letztjährigen 3.Liga zum Spieler der Saison gewählt. Im Interview mit RB-Fans.de spricht der Mittelfeldakteur über besondere Tore, seinen fußballerischen Werdegang und zieht eine selbstkritische Bilanz der Zweitligahinrunde.

RB-Fans.de: Dominik, welche Erinnerungen hast du an den 23. September 2012?
Dominik Kaiser: Erst mal gar keine.

Kleiner Tipp: Damals stand ein Heimspiel gegen Germania Halberstadt auf dem Programm...

Dann habe ich da mein erstes Tor für RB Leipzig in einem Pflichtspiel erzielt?

Richtig.

Okay. Ja, das haut hin. Zu der Zeit war ich auf jeden Fall schon hier in Leipzig.

Bis heute sind weitere 18 Treffer dazugekommen. Gibt es irgendeinen, der dir besonders in Erinnerung geblieben ist?

Zwei, drei Tore sind mir definitiv noch in Erinnerung. Zum einen natürlich der Weitschuss in Darmstadt letzte Saison. Das war nicht nur ein extrem wichtiger Treffer, um Darmstadt auf Distanz zu halten, sondern auch ein sehr schönes Tor. Zudem kann ich mich noch gut an das 1:0 gegen Saarbrücken im entscheidenden Spiel um den Aufstieg erinnern. Der Treffer blieb natürlich auch von dem ganzen Drumherum wie den Emotionen und der Stimmung im Stadion her hängen. Und als drittes noch das Freistoßtor gegen Heidenheim, weil das bis dato einer meiner schönsten Treffer in der Karriere überhaupt war. Das sind so die drei Tore, die richtig präsent sind.

Vor zwei Jahren hast du noch gegen VfB Auerbach, Optik Rathenow und Torgelower SV Greif gespielt, heute heißen die Gegner 1. FC Kaiserslautern, 1. FC Nürnberg und 1860 München. Musst du dich manchmal kneifen, wie schnell der Weg nach oben ging?
Kneifen muss ich mich nicht. Das war ja schon meine Hoffnung als ich nach Leipzig gewechselt bin. Ich war sehr optimistisch, dass wir in meinem ersten Jahr den Sprung aus der Regionalliga schaffen und anschließend in den Profifußball wieder richtig einsteigen. Da durfte ich in Hoffenheim schon reinschnuppern und deshalb war es mein Wunsch, dass ich da so schnell wie möglich wieder hinkomme. Aber Fußball ist nicht planbar und deshalb hat es mich umso mehr gefreut, dass wir die zwei Aufstiege am Stück geschafft haben. Und jetzt in der 2. Liga freut man sich jedes Mal riesig, wenn am Wochenende ein Topclub vor der Brust steht und dieser nach Leipzig kommt oder man auswärts in einem großen Stadion spielen darf. Das ist schon etwas Besonderes.

In der Drittligasaison wurdest du von den Fans zum Spieler der Saison gewählt. Hat der Titel eine besondere Bedeutung für dich?
Es war etwas Neues für mich, weil ich noch nie zuvor eine individuelle Auszeichnung bekommen habe. Im Fußball ist das sowieso eher selten. Klar hat mich die Auszeichnung gefreut, das war nochmal das i-Tüpfelchen auf eine super Saison von uns als Mannschaft und mir persönlich. Aber trotzdem war das eher zweitrangig, weil der Aufstieg natürlich im Vordergrund stand. Die Trophäe steht zu Hause bei meinen Eltern. In meinem alten Zimmer werden alle meine Pokale und Medaillen gesammelt und da hat auch dieser Pokal einen kleinen Platz bekommen.

Du hast in deiner Jugendzeit neben Fußball auch sehr erfolgreich Tennis gespielt. Du wurdest Vize-Landesmeister und warst bei Turnieren sogar europaweit im Einsatz. Wann und wieso hast du dich letztendlich doch für den Fußball entschieden?
Im Alter von 16, 17 hat mir der Tennisverband ganz klar mitgeteilt, dass ich die Karte voll auf Tennisprofi setzen soll, um jeden Tag trainieren zu können. Damit hätte ich den Fußball aufgeben müssen, aber das kam für mich überhaupt nicht in Frage. Zum einen hat mir das Fußballspielen zu viel Spaß gemacht, zum anderen habe ich im Fußball größere Chancen gesehen, es mal weiter nach oben zu schaffen. Ich habe dann recht schnell gemerkt, dass die Spanne im Tennis einfach zu groß wird, wenn man nicht regelmäßig trainiert und so ging es für mich dann peu à peu abwärts. Im Laufe der Zeit habe ich immer weniger Tennis gespielt, gegen viele Leute immer öfter verloren und den Schwerpunkt ganz klar auf den Fußball gelegt.

Ist die lange Zeit parallele Ausführung der beiden Sportarten auch der Grund, weshalb du keine renommierte Nachwuchsabteilung von Bundesligisten durchlaufen hast?
Das kann ein Grund gewesen sein, aber das ist schwierig zu sagen. In der D-Jugend war ich beim VfB Stuttgart zum Probetraining eingeladen. Das hätte eventuell auch mit einem Wechsel geklappt, aber dann hätte ich Tennis und meine damalige Schule aufgeben müssen. In diesem Alter war mir dieser Schritt aber zu früh. Ich wollte auf jeden Fall zu Hause mein Abitur machen und nebenher Tennis spielen. Ich war im Jugendalter auch einfach noch nicht so weit. Ich hatte nicht nur körperliche Rückstände, sondern war auch einfach nicht gut genug, um mich gegen die Besten meines Alters durchzusetzen. Deshalb ging es auch erst etwas später zu einem größeren Verein.

Bevor du nach Hoffenheim gewechselt bist, hießen deine Vereine TSGV Waldstetten, VfL Kirchheim und 1. FC Normannia Gmünd. Der damalige Manager in Hoffenheim, Ernst Tanner, sagte: „In Zeiten, in denen schon 14- und 15-Jährige von allen Proficlubs in Europa gescoutet werden, ist Kaisers Geschichte wie ein Märchen." Siehst du das ähnlich?
Der Transfer nach Hoffenheim war auf jeden Fall sehr zufällig. Der Wechsel lief ohne Berater ab, nur über familiären Kontakt. Mein Bruder hat früher mit dem jetzigen Cheftrainer von Hoffenheim, Markus Gisdol, zusammen gespielt und einfach mal angefragt, ob bei der zweiten Mannschaft von Hoffenheim noch ein Platz frei ist. Ernst Tanner kannte mich zu dieser Zeit sicher nicht. Ich kann mir zumindest nicht vorstellen, dass er mich damals in Gmünd gescoutet hat (lacht). Auf diesem Weg bin ich dann bei einem größeren Verein reingerutscht. In der U23 von Hoffenheim habe ich nochmal eine super Ausbildung genossen. Zudem konnte ich parallel noch ein bisschen studieren. Dann hat es sich so entwickelt, dass ich dort auch ein paar Bundesligaspiele machen durfte, ehe ich hier nach Leipzig gewechselt bin. Rückblickend ist meine Karriere schon zufällig verlaufen.

Und auch in anderen Dingen scheinst du aus der Reihe zu tanzen: Vor deinem Wechsel nach Leipzig hast du sechs Semester Mathematik studiert. Das ist jetzt nicht gerade das typische zweite Standbein für Profifußballer…
Ich war sechs Semester in Sport und Mathe eingeschrieben. Aber in Mathe habe ich wirklich nur die ersten Kurse belegt und sehr wenig erledigt. Da bin ich bei weiten nicht so weit, wie es die Öffentlichkeit eventuell denkt (lacht). Mittlerweile bin ich auch komplett raus und müsste wohl wieder von ganz vorne anfangen. In Sport sieht es besser aus, da habe ich viele Scheine erledigen können. Es gibt auch in der Bundesliga Spieler, die nebenher – sei es direkt an der Uni oder Fernuni – noch studieren. Aber zurzeit konzentriere ich mich nur auf den Fußball und habe das Studium zurückgestellt. Mal schauen, was in dieser Hinsicht noch passiert.

Wenn man alten Berichten trauen darf, hast du als Linksaußen angefangen, nun bist du in der Zentrale zu finden. Ist das ein Teil deines fußballerischen Reifungsprozesses?
Unter Alex Zorniger habe ich in Gmünd eher links offensiv gespielt, das ist richtig. Während der Zeit in Hoffenheim bin ich dann mehr ins Zentrum gewandert. Unter Gisdol und Stanislawski wurde ich auf der Sechs im defensiven Mittelfeld eingesetzt. Ein oder zwei Spiele wurde ich damals auch als Außenverteidiger getestet. Als ich nach Leipzig gewechselt bin, war ich zunächst als klarer Sechser vorgesehen. In der 3. Liga hat mich der Trainer dann etwas offensiver aufgestellt, was ja auch ganz gut funktioniert hat. Ich habe einige Tore geschossen und auch vorbereitet. Ich denke, dass ich im Mittelfeld flexibel einsetzbar bin. Ob meine Position auf Dauer eher offensiv oder defensiv ist, das muss der Trainer sehen.

Du hast die Flexibilität eben schon selber angesprochen. Ob 10, 8 oder 6 in der Zentrale hast du schon auf jeder Position deine Leistung gebracht. Wo spielst du im aktuellen System am liebsten?
Sicher habe ich mich in der Rückrunde der 3. Liga auf der Zehn besonders wohlgefühlt. Aber es muss der Anspruch von allen Mittelfeldspielern hier im Verein sein, dass wir auf verschiedenen Positionen flexibel einsetzbar sind. Darauf hin werden wir ausgesucht und auch trainiert. Es gibt im Mittelfeld vier zentrale Positionen, je nach System sind es auch mal nur drei, die jeder von uns bekleiden muss. Derzeit führe ich auch wieder einen offensiveren Part aus. Das würde ich auch gerne weiterhin machen, aber in den letzten Wochen mussten wir auch aufgrund von Verletzungen immer wieder tauschen. Gerade in solchen Situationen muss man als Mittelfeldspieler in der Lage sein, auch die Aufgaben auf anderen Positionen zu erfüllen.

Du hast schon von 2007 bis 2009 beim 1. FC Normannia Gmünd mit deinem heutigen Trainer Alex Zorniger zusammengearbeitet. Gibt es Gemeinsamkeiten und Unterschiede, die du in seiner Arbeitsweise im Vergleich zu früher feststellen kannst.
In Leipzig haben wir natürlich deutlich mehr Trainingseinheiten und natürlich auch Zeit, Sachen einzustudieren als es in Gmünd der Fall war. Aber auch schon damals war er extrem detailversessen, schaute auf Kleinigkeiten auf und neben dem Platz. Ihm ist es wichtig, dass das ganze Team gut zusammenpasst und harmoniert. Hier hat er mit Co-Trainer, Athletiktrainer, usw. einen ganzen Stab um sich herum und dadruch ganz andere Möglichkeiten. In Amateurzeiten war er dahingehend ganz auf sich allein gestellt. Aber von seinem fußballerischen Denken und Aufbau des Trainings hat sich im Vergleich zu früher relativ wenig verändert.

Wenn Alex Zorniger über sein Pressingsystem redet, erwähnt er immer KAI (Kompakt, Alle, Immer). Wie würdest du eure Spielweise beschreiben?
Das Entscheidende ist, dass wir alle kompakt sind. Dass wir vor allem schnell kompakt sind und zum Ball verschieben. Darauf kommt es hauptsächlich an. Darüber hinaus ist es wichtig, miteinander zu kommunizieren, damit die Abstände zwischen uns Spielern stimmen. Ein Ziel ist es, den Gegner in Postionen reinzudrängen, aus denen er sich nicht mehr befreien kann. Dazu muss jeder Spieler wissen, wo und in welchem Tempo er hinlaufen muss. Wenn wir das Pressing auslösen, muss es im Vollgas stattfinden, ansonsten gibt es Probleme.

Bietet diese Spielweise überhaupt Platz für „freie Radikale“ oder muss man sich zu aller erst dem System unterordnen?
Es ist zumindest sehr, sehr schwierig. Unser System ist darauf ausgelegt, dass alle zehn Feldspieler plus Torwart defensiv im Verbund arbeiten. Ich denke im heutigen Fußball wird es immer schwieriger, ein oder zwei Spieler im Team zu haben, die machen können, was sie wollen. Das ist im modernen Fußball fast nicht mehr zu sehen und bei uns hier in Leipzig schon mal gar nicht.

Ist eure Spielweise ein Reifeprozess, den die neuen Spieler durchmachen müssen, wenn sie hier ankommen?
Auf jeden Fall. Der eine tut sich ein bisschen einfacher, der andere braucht ein bisschen länger, um sich an unser System zu gewöhnen. Bei vielen Erst- und Zweitligisten wird sicher ein etwas anderer Fußball gespielt, der mehr auf Ballbesitz basiert. Bei uns gibt es die ganz klare Marschroute, dass wir alle miteinander den Ball jagen, so schnell wie möglich erobern und dann auch schnell in die Tiefe kommen wollen. Wenn man das von anderen Trainern noch nicht gekannt hat, ist das sicher eine Umstellung, die eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt.

Während RB Leipzig die beste Defensive der Liga stellt, klemmt es in der Offensive ein wenig. Einige Fans sind der Meinung, dies ist systembedingt. Wo siehst du die Gründe für die derzeitige Torflaute?
Systembedingt ist es mit Sicherheit nicht. Wir haben ja auch letzte Saison im gleichen System agiert, sprich mit zwei Spitzen und einer Zehn dahinter. Damit waren wir brandgefährlich und die beste Offensive der Liga. Dafür hatten wir damals ein paar Probleme mit der Defensive und auch einige Gegentreffer kassiert. Momentan ist es eher umgekehrt. Die Viererkette steht sehr gut und macht ganz wenige Fehler. Aber ich denke, dass die ganze Mannschaft gut gegen den Ball funktioniert. Offensiv fehlt uns gerade die Durchschlagskraft, das ist richtig. Es fehlen aber auch die Ideen aus dem Mittelfeld, um klarer nach vorne zu kommen. Diesbezüglich müssen wir uns verbessern und weiterentwickeln. Als Mannschaft aber auch individuell, um uns gegen die Gegenspieler zu behaupten. Diese sind in der 2. Liga natürlich noch einen Tick besser als in der 3. Liga, weshalb es für uns Offensivspieler da gerade schwierig ist, durchzukommen. Das ist uns allen bewusst, aber wir haben dennoch in einigen Spielen gezeigt, dass wir vorne gefährlich sein können. Und genau da müssen wir wieder hinkommen: Dass die gegnerischen Mannschaften wieder Angst vor unserem Offensivfußball haben. Letztendlich kommt es darauf an, dass alle auf dem Platz gegen den Ball gut arbeiten. Das schaffen wir gerade. Uns Spielern im Mittelfeld müssen zum einen mehr Ideen einfallen, zum anderen müssen wir uns auch trauen nachzurücken, um der vordersten Reihe noch mehr Unterstützung zu geben. Das muss unser Ziel für die Rückrunde sein und wenn wir das umsetzen, werden wir auch wieder mehr Tore schießen.

Dein Trainer sagte kürzlich: "Ich glaube ohnehin, dass dem Umfeld ein weiteres Jahr in der zweiten Liga gut tun würde" und wünschte sich von den Leipzigern mehr Demut. Sportdirektor Rangnick hingegen meinte, dass „kein Aufstieg zu früh kommen kann.“ Wer von den beiden hat denn nun Recht?
Beide Aussagen sind richtig. Jeder Spieler und jeder Verein möchte so schnell es geht erfolgreich sein und das Maximale aus den Möglichkeiten rausholen. Wir dürfen hier aber nicht den Fehler machen, alles gleich in Frage zu stellen, wenn es ein bisschen holprig läuft und auf dem Platz nicht alles ganz rund aussieht. Ich denke, das hat der Trainer mit seiner Aussage gemeint. Wichtig ist, dass jeder auf dem Boden bleibt und sich anschaut wie insgesamt gearbeitet wird. Es ist doch klar, dass jeder von uns maximal erfolgreich sein und in der höchsten Liga spielen will. Aber wir wissen auch, dass es extrem schwierig ist. Wir werden einfach Gas geben und schauen, wann der Aufstieg zustande kommt.

Wie fällt deine persönliche Bilanz der Zweitligahinrunde aus?
Meine Bilanz ist für mich nicht 100 Prozent zufriedenstellend. In einigen Spielen habe ich mir schon mehr erhofft. Am Anfang der Saison hatte ich Probleme, richtig reinzukommen. Wegen einer Oberschenkelverletzung war ich eine Zeit lang angeschlagen und konnte nur dosiert trainieren. Sicher habe ich auch das ein oder andere gute Spiel gemacht und war an ein paar Toren beteiligt, aber mit den letzten Wochen kann ich nicht zufrieden sein. Da hatten wir als Mannschaft einige Probleme, aber auch ich persönlich habe nicht meine Topleistung abgerufen. Ich werde mich gut auf die Rückrunde vorbereiten, damit die Spiele dann flüssiger laufen. Insgesamt war die Hinrunde okay für mich, aber in Zukunft erwarte ich schon noch ein bisschen mehr von mir.

Hast du irgendein Ritual vor den Spielen? Dass du dir immer den linken Schuh zuerst anziehst oder dergleichen?
Nein, sowas mache ich nicht. Im Abschlusstraining vor dem Spiel habe ich gewisse Abläufe. Da schieße ich zum Beispiel noch ein paar Freistöße, um mir eine gewisse Sicherheit zu holen. Aber einen klaren Ablauf direkt vor dem Spiel mit Stutzen oder Schuhen habe ich nicht.

Wie verbringst du einen trainingsfreien Tag am liebsten?
Das ist ganz unterschiedlich. Teilweise fahre ich nach Hause zu meinen Eltern und wenn ich hier bleibe, wird mir auch nicht langweilig. Dann unternehme ich oft was mit meiner Freundin, die seit Kurzem in Leipzig ist. Oder ich bin mit den Jungs aus der Mannschaft unterwegs. Mir fällt schon immer was ein.

Zum Abschluss noch ein paar Sätze, die du vervollständigen sollst:

Die schönsten Orte in Leipzig sind für mich…
der Clara-Zetkin Park, der Cossi und meine Wohnung.

Wenn ich kein Fußballer geworden wäre, würde ich heute…

an meiner Bachelorarbeit schreiben.

Auf den Auswärtsfahrten verbringe ich die meiste Zeit mit…

Kartenspielen und schlafen.

Nach meiner aktiven Karriere…

bringe ich mein Studium wieder in Gang.

Die schlimmste Fußballphrase lautet…
 
der Ball ist rund.

In der Saison 2015/2016 spielt RB Leipzig in…

der Bundesliga (lacht). Aber ich weiß nicht, ob in der ersten oder zweiten.

Vielen Dank für das Gespräch!

F-Lion & Rumpelstilzchen

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