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17. Spieltag 1. Bundesliga
Sonntag, 17.12.2017, 18:00 Uhr
Ort: Red Bull Arena Leipzig
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GEGNEREINSCHÄTZUNG – DIE AUFSTIEGSKANDIDATEN

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Leipzig - (23.07.2015) 34 Spieltage, aber wer wird am Ende oben stehen? Favoriten, Geheimtipps und alte Bekannte; Aufstiegskandidaten gibt es einige, aber wer schafft ihn, den Sprung an die Spitze?

1. FC Kaiserslautern – erfolgreicher im vierten Anlauf?
Wie quasi jede Saison zählen auch die Pfälzer zum erweiterten Kandidatenkreis, wenn es um die Aufstiegsfrage geht. Seit dem Abstieg 2012 tummelte sich der FCK immer in der Spitzengruppe, zwischen 54 und 58 Punkte reichten indes nie zum großen Wurf. Mit Sippel, Orban, Heintz, Stöger, Matmour, Jenssen, Zoller und Younes haben jedoch einige Leistungsträger den Verein verlassen, und somit muss sich das Team von Kosta Runjaic wohl auch erstmal wieder finden, gerade die Innenverteidigung könnte hier den Ausschlag geben, in welche Richtung das Pendel letztlich schwingt.

Heubach, Vucur (Aue) und Mockenhaupt (Aalen) sind zumindest nominell hinter Orban und Heintz einzuordnen und auch im Tor dürfte der Abgang von Sippel schwer wiegen. In der Offensive klemmte es bereits letzte Saison, zeigte sich neben dem derzeit heftig umworbenen Hofmann (u.a. Darmstadt) keiner wirklich treffsicher und mit Matmour verließ zudem der beste Vorbereiter das Team. Auch die offensiven Neuzugänge Przybylko (Fürth), Bödvarsson (Stavanger) und Halfar (Köln) hinterlassen nicht unbedingt den Eindruck, diese Lücke adäquat füllen zu können.

Alles in Allem muss man Kaiserslautern wie immer auf der Rechnung haben, gerade Außenverteidigung und Zentrales Mittelfeld kommen durchaus solide daher, dennoch Prognose eher oberes Mittelfeld, denn Richtung Top-3.

1. FC Nürnberg – durchstarten im zweiten Zweitligajahr?
Eine DER Enttäuschungen der letzten Saison. Die Franken galten nach ihrem Abstieg als Mitfavorit, konnten diesem Anspruch jedoch weder vor noch nach dem Trainerwechsel gerecht werden und waren bis zum Ende eine pure Durchschnittsmannschaft. Da stellt sich die Frage, ob es positiv oder negativ zu bewerten ist, dass quasi die komplette Stammmannschaft gehalten werden konnte. Einzig Klublegende Pinola und sein Außenbahnkollege Celustka gingen bzw. mussten gehen und hinterließen dadurch auch eine bisher nicht wirklich geschlossene Lücke auf der defensiven Außenbahn, so dass zuletzt Ex-Erfurter Kevin Möhwald (angeblich auch mal von RBL umworben) als Rechtsverteidiger aushelfen musste.

Neben dem bereits genannten Möhwald und dem hier gut bekannten Stefan Kutschke verpflichteten die Nürnberger noch Kirschbaum und Leibold (beide Stuttgart) sowie Gíslason (Kopenhagen), Behrens von Aufsteiger Darmstadt und Sepsi aus Siebenbürgen. Allesamt solide, aber bis auf Kutschke (man möge mir verzeihen) keine Spieler, die unbedingt einen Aufstieg herbeiführen dürften. Immerhin konnte der auch von Leipzig umworbene Stark gehalten werden.

Die Vorbereitung lief eher durchwachsen, wenige Tore, nur ein Sieg (Schweinfurt 1:0), Niederlagen gegen Prag und Regensburg, mit Freiburg bittet nun gleich ein Aufstiegsaspirant zum Tanz. Nürnberg scheint derzeit kaum in der Verfassung, den Sprung an die Spitze anzutreten, aber bei dem immer noch mit einigem Abstand drittteuersten Kader der Liga ist dies auch nicht gänzlich auszuschließen.

Karlsruher SC – nach der Relegation ist vor der Relegation?
Zweitbestes Rückrundenteam, denkbar knapp in der Relegation gescheitert – warum sollte der KSC nicht erneut den Angriff auf die vorderen Plätze wagen? Die Mannschaft von Markus Kauczinski ist zudem quasi komplett zusammengeblieben, dürfte die mit Abstand geringste Bewegung im Kader aufweisen. Einzig Yabo, der sich nun in Salzburg mit der starken Konkurrenz durch Keita und Leitgeb konfrontiert sieht und vielleicht sogar vorerst auf der Bank Platz nehmen muss, darf als nennenswerter Abgang gelten. Auf Seiten der Zugänge sieht es allerding auch nicht anders aus, neben Hoffer aus Düsseldorf kamen lediglich Thoelke (Wolfsburg II) und Köpke (Unterhaching) sowie Manzon aus Russland. In diesem Sinne hat Karlsruhe sicher den Vorteil der Eingespieltheit auf ihrer Seite, hat zudem ein überschaubares Auftaktprogramm und könnte sich so recht früh oben festsetzen. Mit der Elf von Markus Kauczinski sollte demnach durchaus gerechnet werden, auch ohne Tausendsassa und ggf. RBL-Winterneuzugang in spe Reinhold Yabo.

Auf dere anderen Seite gelang es dem KSC gerade in den entscheidenden Spielen (Darmstadt, HSV, Leipzig, Kaiserslautern) nicht, die eigene Qualität in die so entscheidenden drei Punkte umzumünzen, gelingt es Kauczinski hier erfolgreich anzusetzen, dann wäre der KSC jedoch wahrlich bereit für Größeres.

Der Geheimtipp

1. FC Union Berlin – der Geheimtipp?
Nur zwei Punkte weniger als Aufsteiger Ingolstadt und damit zwei Punkte mehr als RB Leipzig spielte Union in der Rückrunde 2014/15 ein, das Team von Norbert Düwel wusste durchaus zu überzeugen, war vor allem an der Alten Försterei eine Macht und verlor in der Rückrunde dort nur ein Spiel. Zwar gelang es Union, quasi alle Leistungsträger zu halten, RBL-Schreck und Topgoalgetter Sebastian Polter verließ jedoch nach 20 Scorerpunkten den Verein Richtung erste Liga (zurück nach Mainz). Seinen Platz könnten nun Bobby Wood (1860) oder Quaner (Aalen) einnehmen, auch sonst verstärkten sich die Berliner gezielt mit gestandenen jedoch noch entwicklungsfähigen Mittzwanzigern wie Kessel und Korte (Braunschweig), Fürstner (Fürth), Daube (Pauli) oder Prychynenko (Sofia).

Der Sprung an in die Spitzengruppe scheint also möglich, in den letzten drei Testspielen gegen Halle, Tel Aviv und Crystal Palace fuhr die Düwelelf drei verdiente zu-Null-Siege ein und dürfte gegen die in den Tests eher schwächelnden Düsseldorfer am Wochenende als Favorit ins Rennen gehen. Niemals zuvor – in den letzten 25 Jahren – dürfte Union dem Sprung in die Erstklassigkeit näher gewesen sein und gilt daher bei uns als Geheimfavorit.

Die Favoriten auf den Aufstieg

SC Freiburg – bereit für den direkten Wiederaufstieg?
Was läge näher als den vermeintlich stärksten Absteiger zum Aufstiegsfavoriten zu küren? Wirft man einen Blick zurück auf die letzten Jahre wohl so einiges… Immerhin konnte zuletzt – bis auf den Hautstadtklub Hertha – kein direkter Absteiger wirklich überzeugen. Blüht dem SC Freiburg daher auch eine Konsolidierungsphase in Liga 2? Ginge es nach den Wettquoten oder Marktwerten, wäre Freiburgs Aufstieg eine klare Angelegenheit, allerdings büßte die talentierte Elf von Christian Streich einiges an Potenzial ein: Mehmedi (Leverkusen), Bürki (BVB), Darida (Hertha), Schmid (Hoffenheim) sowie Sorg und Klaus (Hannover); Freiburg wurde ordentlich geschröpft. Eine Herkulesaufgabe, nun aus den verbliebenen um Günter, Kempf, Petersen und Co ein schlagkräftiges Team zu formen, dem nicht wie im letzten Saisonspiel im entscheidenden Moment das Herz in die Hose rutscht, als gegen Hannover, eines der schwächsten Rückrundenteams, der mögliche Klassenerhalt verspielt wurde.

Aber Christian Streich wäre nicht Christian Streich, wenn er diese Aufgabe nicht mit vollem Elan und dem typischen Freiburger Weg (Talente und nochmals Talente) annehmen würde. So verzichtete Freiburg (auch bedingt durch die abstiegsbedingten finanziellen Einbußen) mit Ausnahme der Torhüterposition (Klandt, Schwolow) auf erfahrene Neuzugänge und setzt auch in Liga 2 voll auf de Nachwuchs. Aus Cottbus kam der hochveranlagte Kleindienst; Hingerl aus der Bayernjugend, Grifo (Hoffenheim, zuletzt wie Klandt FSV) und Kübler (Sandhausen) zeigen, dass der SCF nun kleinere Brötchen backen muss, an der grundsätzlichen Backmischung aber hat sich nichts geändert.

Die Testspielergebnisse lassen indes vermuten, dass es noch einige Zeit dauern dürfte, bis Streich aus dem jungen Team eine schlagkräftige Mannschaft formen kann, erst recht in der knüppeligsten zweiten Liga aller Zeiten, gerade im Sturm klemmt es und dies obwohl Petersen gehalten werden konnte. Trotzdem wird auch Freiburg wie zuletzt Teams wie Nürnberg, Düsseldorf oder Kaiserslautern die Favoritenbürde tragen müssen, ob mit mehr Erfolg, bleibt abzuwarten.

RB Leipzig – der Favorit!
Rangnick, Millionentransfers, perfekte Bedingungen im Umfeld, von RB Leipzig wird von so ziemlich jeder Seite (wenn auch nicht von allen mit der gleichen "Freude") der Aufstieg erwartet. Die kürzlich durchgeführte, gewohnt einseitige dpa-Umfrage zum Thema: wie groß ist die Favoritenstellung Leipzigs: gewaltig oder immens? – zeigte dies überdeutlich. Die Neuzugänge und besonders ihre Ablösesummen muten erstligareif an und auch wenn fast alle Leipziger das Potenzial für immense Marktwertsteigerungen haben, so ist diese Transferoffensive in der Geschichte der zweiten Liga quasi einmalig. Bis auf Kimmich gab es – auch wenn es verdiente Aufstiegshelden wie Frahn, Heidinger und Hoheneder erwischt hat – keine nennenswerten Abgänge von Stammspielern, kam mit Bruno, Ilsanker, Sabitzer, Quaschner und Gulácsi ein echter Block von Salzburgern nach Leipzig, was die Eingewöhnungszeit dieser Spieler noch weiter (Stichwort Spielanlage) reduzieren sollte. Von Toptalenten wie Selke, Orban oder Nukan ganz zu schweigen. Aber auch diese brauchen ggf. Eingewöhnungszeit, um sich an die rangnicksche Spielphilosopie zu gewöhnen.

Auch wenn Rangnick bemüht ist, die Favoritenbürde von sich zu weisen, wird RBL letztlich nicht umhin kommen, sie anzunehmen. Obendrauf kommt ein durchaus machbares Startprogramm, eine komplett erfolgreiche Vorbereitung und kaum Verletzungssorgen. Wenn es überhaupt ein Problem gibt, dem sich Rangnick intern stellen muss, dann ist dies, die ganzen Topspieler zufrieden zu stellen, denn die Anzahl der Akteure mit Stammsplatzanspruch bewegt sich weit über den verfügbaren Stammplätzen, echtes Potenzial für Unmut in der bisher heilen Rasenballerwelt – und hoffentlich die Motivation, um kontrolliert Vollgas zu geben, denn Schwächen wie letzte Saison möchte wohl niemand in Leipzig erneut sehen.

Hier könnt ihr euren ganz persönlichen Tabellentipp abgeben. Zu lesen gab es aus unserer Serie bereits die Abstiegs- und Mittelfeldkandidaten.

Rumpelstilzchen


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