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31. Spieltag 1. Bundesliga
Samstag, 21.04.2018, 15:30 Uhr
Ort: Red Bull Arena Leipzig
RB Leipzig
TSG 1899 Hoffenheim
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

1
Bayern München
75
2
FC Schalke 04
55
3
Bayer 04 Leverkusen
51
4
Borussia Dortmund
51
5
RB Leipzig
47
6
1899 Hoffenheim
46
7
Eintracht Frankfurt
46
8
Bor.Mönchengladbach
40
9
Hertha BSC
39
10
VfB Stuttgart
39
11
FC Augsburg
37
12
SV Werder Bremen
37
13
Hannover 96
36
14
VfL Wolfsburg
30
15
1. FSV Mainz 05
30
16
SC Freiburg
30
17
Hamburger SV
22
18
1. FC Köln
21

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BEI TICKETPREISEN IN DER SPITZENGRUPPE DER 1. LIGA

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Leipzig - (20.05.2016) Seit Veröffentlichung der Ticketpreise gibt es heiße Diskussionen, ob die Preise für die 1. Liga gerechtfertig oder zu teuer sind. Wir haben die Preise der 1. Liga verglichen und diese mit der Kaufkraft ins Verhältnis gesetzt. Ergebnis: Wir befinden uns in der Spitzengruppe bei den Dauerkartenpreisen.

Ausgangsbasis Kaufkraftniveau

Zur Bewertung der Kartenpreise ist das regionale Kaufkraftniveau zu berücksichtigen. Es ist davon auszugehen, dass Zuschauer zu den jeweiligen Bundesligavereinen nicht nur aus der jeweiligen Stadt kommen, sondern auch aus dem Umland, weshalb die Kaufkraftdaten der jeweiligen Bundesländer herangezogen werden. Hierbei werden die Zahlen des führenden Marktforschungsinstituts GfK verwendet, so dass eine valide Datenbasis zur Verfügung steht. Die Daten wurden dabei indexiert, so dass der Wert 100 dem bundesdeutschen Durchschnitt entspricht. Werte unter 100 entsprechen folglich einem unterdurchschnittlichen Wert, Werte über 100, sind dabei positiv. In der nachstehenden Tabelle sind die Daten der einzelnen Bundesländer aufgelistet:

Quelle

Der Freistaat Sachsen ist dabei 14,9 Prozentpunkte unter dem Bundesdurchschnitt. Die umliegenden Bundesländer Sachsen-Anhalt weisen mit 16,2 Prozentpunkten unter dem Durchschnitt bzw. 15,0 Prozentpunkte unter dem Durchschnitt vergleichbare Werte auf.

Die Dauerkartenpreise der 1. Liga im Vergleich

Der St. Pauli-Fanblog Übersteiger erfasst in jeder Saison die Dauerkartenpreise der 1. und 2. Liga und vergleicht dabei die Preise für den Stehplatz im Heimbereich, den günstigen Sitzplatz sowie den teuersten Sitzplatz ohne VIP-Preis. Diese Tabelle mit den Werten der letzten Saison haben wir herangezogen, die teilweise bereits bekannten Daten für die neue Saison und unsere Preise dabei eingeordnet.



Demnach belegen wir Platz 8 im Vergleich und befinden uns damit im Mittelfeld. Unter Beachtung, dass wir in der letzten Zweitligasaison noch die günstigen Dauerkartenpreise der 2. Liga hatten, ein beachtlicher Preissprung. Kann sich natürlich noch etwas verschieben, wenn die Preise der anderen Vereine auch leicht anziehen, aber wesentliche Veränderungen sind nicht zu erwarten, da die Vereine ja bereits in der Saison zuvor in der 1. Liga gespielt haben.

Überhaupt sind die prozentualen Anstiege relativ groß und gerade für langjährige Dauerkartenbesitzer und OFC-Mitglieder sowie im Familienfanblock-Sektor D und an den Kurven am höchsten.

Quelle

Die Dauerkartenpreise der 1. Liga im Vergleich unter Berücksichtigung der Kaufkraft

Wie bereits dargestellt, ist die Kaufkraft deutlich unterdurchschnittlich. Wird diese ins Verhältnis zur den Dauerkartenpreisen gesetzt, errechnet sich für RB Leipzig ein Zuschlag von 14,9 Prozentpunkten durch die unterdurchschnittliche Kaufkraft, während sich bspw. für Bayern München durch die deutlich überdurchschnittliche Kaufkraft der Preis um ca. 9 Prozentpunkte relativiert.




Im Verhältnis zur Kaufkraft würde RB Leipzig im Vergleich zu den letztjährigen Preisen der 1. Liga auf Platz 1 der 1. Bundesliga liegen. Klar, dass auch bei anderen Vereinen leichte Preissteigerungen zu erwarten sind, aber RB Leipzig wird in jedem Fall zu den Vereinen gehören, welcher die teuersten Dauerkartenpreise im Verhältnis zur Kaufkraft aufrufen.

Bedenkt man weiterhin, dass der Fanblock mit der günstigsten Kategorie nur ein begrenztes Kontingent von etwas mehr als 10% der Stadionkapazität aufweist, dann dürfte die Bilanz nicht besser werden. Vereine wie Darmstadt oder Dortmund haben durch die deutlich höhere Anzahl an Stehplätzen beispielsweise einen deutlich höheren Anteil günstiger Karten. So sind Dauerkarten der beiden günstigsten Kategorien nach aktuellem Stand wohl nur über eine Warteliste zu bekommen, da das Kontingent bereits in der letzten Saison ausgeschöpft wurde und die jeweiligen RB-Fans diese wohl auch in der 1. Liga verlängern werden.

Dazu ist beachtenswert, dass vergleichbare Vereine (alimentiert, Aufsteiger oder wie Hertha ebenfalls durch Kaufkraft benachteiligt) deutlich hinter RBL landen und sich allesamt am unteren Ende dier Preisliste wiederfinden.

Fazit:

Unser Vorstandsvorsitzender Herr Mintzlaff hat deutlich gemacht, dass man in allen Bereichen die Einnahmequellen steigern möchte. Dazu gehört offensichtlich auch das Ticketing. Ob man sich mit dieser Preisgestaltung einen Gefallen getan hat, bleibt abzuwarten. Sollte es sportlich enttäuschend verlaufen, dann werden wohl etliche Plätze bei diesem Preisniveau leer bleiben. Wir sind hier nicht in München oder anderen Regionen in Deutschland, wo diese Preise leichter zu stemmen sind. Ein Anstieg mit Augenmaß und familienfreundlichen Preisen sieht in jedem Fall anders aus. Und dabei sind andere Themen: Wegfall des Treuebonus, Randblockpreissteigerung, Sektor-D als früher kommunizierter zweiter Fanblock zieht unverhältnismäßig an, ungleiche Aufschläge und hohe Tageskartenpreise hier noch nicht einmal beachtet.

Jupp, Rumpelstilzchen


Permalink:
http://www.rb-fans.de/artikel/20160520-special-kartenpreise.html

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