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6. Spieltag 1. Bundesliga
Samstag, 23.09.2017, 15:30 Uhr
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ÜBER BERLIN IN DIE CHAMPIONS LEAGUE

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Berlin - (07.05.2017) In Berlin machte RB Leipzig mit 11 Mann auf dem Platz und den 12. auf den Rängen die direkte Qualifikation zur Champions Leaque perfekt. Jubel. Trubel. Heiterkeit und eine alte Dame mit Hang zu Spruchbändern.

Der frühe Vogel fängt die Punkte – Erfolgreich Vorgeglüht

Es gibt so Tage, da liegt eine ganz besondere Stimmung in der Luft. Eine Vorfreude gepaart mit einer gewissen Aufregung und einer unerklärlichen Selbstsicherheit, dass heute Geschichte geschrieben wird.
Diese Luft atmeten gestern die Leipziger Fans, als die angepeilten 10.000 sich auf den Weg machten, um zum am nächsten gelegenen Auswärtsspiel in Berlin zu fahren.
Die paar Kilometer lassen sich auf verschiedenste Weise hinter sich bringen. Ob mit Bus, Bahn, Auto oder durch tauringewachsene Flügel, Angst nicht anzukommen brauchte keiner haben. Und jemand war überall mit dabei: Die gute Laune.

Einmal angekommen, galt es Vorbereitungen zu treffen. Wer sich noch nicht auf der Anreise in Stimmung gebracht hatte, konnte sich an den vielfältigen Bars, Kiosken oder sonstigen Zapfsäulen bedienen. Nachdem man sich dann bereit fühlte, die Stimmung auf die Jungs unten auf den Rasen zu übertragen, konnte man nun direkt den Weg ins Berliner Olympiastadion suchen.


Leipziger Leidensfähigkeit auf dem Prüfstand und Berliner Nicklichkeiten

Dort angekommen, mussten viele bis einige den ersten Rückschlag hinnehmen: es gab nur Bier Light. Der Berliner Tagesspiegel hatte bereits im Vorfeld der Partie festgestellt, dass die Leipziger Fans erfolgsverwöhnt und damit nicht Leidensfähig wären. Eine ein bisschen verschobene Perspektive, denn es gehört schon einiges dazu, den heimischen Ponyhof mit Freichampagner und einer unversiegbaren Quelle von Kaviar zu verlassen, um in fremde Gefilde zu ziehen, in denen man seine tägliche Dosis Red Bull in einer braunen Papiertüte verpacken muss. Und dann gibt’s nur Wasser mit Biergeschmack. Ein Beweis der Leipziger Leidensfähigkeit, dass man nicht auf den Absatz kehrt gemacht hat.

Sei's drum, immerhin erkannten Teile der Berliner Ostkurve, dass der Fehler im System liegt. Windows Nutzer können das nachvollziehen. In Berlin hatte jedoch scheinbar der Baumarkt Rabatttage für Raufasertapete, denn neben dieser mit schwarzen Müllsäcken (Berliner Mode scheinbar) untermalten Choreo, hatten die heimischen Fans noch einiges mitzuteilen.

So wurde unter anderem festgestellt, dass es in Leipzig nur Lok und Chemie gäbe. Ob sich die Anhänger der jeweiligen Vereine über diese Verbindung freuen, sei mal dahingestellt. Jedenfalls stimmt sie so nicht, denn daneben gibt es hier in Leipzig noch Inter Leipzig, SG Rotation, Lipsia Eutritzsch, TSV Wahren, Turbine Leipzig, MotorGohlisNord, SG Olympia und und und, die alle hier in Leipzig dem Fußball die Stange halten. Und die Speerspitze, das Aushängeschild, jetzt auch in der höchsten internationalen Spielklasse ist RasenBallsport Leipzig.

Der Schöne und der Bulle – Märchen schreibt die Zeit

Diese kleinen Ungereimtheiten schmälerten jedoch die prächtige Stimmung der mitgereisten Anhänger aus Leipzig nicht und auch ergebnistechnisch brachte ein gewisser Timo Werner mit seinem Kopfball zum 1:0 die Leipziger in Richtung Siegerstraße. Selbst die Berliner waren begeistert und sangen Timo Werner Fußballgott oder ähnliches, was natürlich durch die Gästefankurve entsprechend quittiert wurde.

Dass das Pausen-Light-Bier noch etwas mit Vorsicht zu genießen war, lag daran, dass die Hertha sich gegen Ende nochmal etwas aufbäumte und das zweite Tor fehlte. Es dauerte in der zweiten Halbzeit nicht lange, ehe die Berliner unter Druck Fehler produzierten und Poulsen seinen zweiten geschenkten Matchball uneigennützig an Timo Werner abgab.

Jetzt war das Märchen fast perfekt und im Olympiastadion in Berlin hörte man nur noch „Vorwärts Rasenball, Leipzig überall“. Wenn sich Rani Khedira nicht zum Premieren Eigentor der Bullen erbarmt hätte und sich so etwas Unsicherheit breit gemacht hätte, wäre die Geschichte schon geschrieben gewesen.

Doch ein Happy End nach Disney hat immer einen Helden, einen viel gescholtenen, einen Underdog und diesen brachte Trainer Hasenhüttl mit unserer Nummer 27 Davie Selke.

89 Minute:
„Forsberg spielt lang zu Selke. Selke geht in den Strafraum. Ist am letzten Verteidiger vorbei. Noch ein Haken, schiebt ihn am Keeper vorbei TOOOR TOOOR TOOOR DREI ZU EINS LEIPZIG SPIELT CHAMPIONSLEAGUE“


Das Auswärtspiel zum Heimspiel gemacht

Was auch immer da raus kam, was auch immer unter Hochdruck verschlossen war, es war laut, es war grandios und es ist einer Königsklasse würdig. Prinz Davie krönte sich noch selbst mit einem zweiten Tor, aber schon nach seinem ersten Treffer war auf den Rängen etwas passiert, dass sich keiner vor 10 Jahren hätte vorstellen können. Mit einer Mannschaft zu feiern, die sich dafür qualifiziert hat mit den ganz Großen in Europa zu spielen.

Ob nun die 10.000 Fans erreicht waren, ob es nur 8.500 waren oder ob es doch 13.000 im Stadion gewesen sind. Die Freude einer ganzen Stadt explodierte mit Abpfiff und danach als Diego Demme gemeinsam mit dem Rest der Mannschaft die UFFTA königlich zusammen mit den Fans performte.

Mit diesem Bildern im Kopf und den Gesängen im Ohr ging wohl jeder mindestens mit einem Dauergrinsen nach Hause und mit einer glücklichen Gewissheit:

Wir haben es geschafft! Leipzig ist Champions League!

tony4arsenal


Permalink:
http://www.rb-fans.de/artikel/20170507-spielbericht-stimmung-berlin.html

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