NÄCHSTE BEGEGNUNG

Testspiel
Dienstag, 24.07.2018, 18:30 Uhr
Ort: bluechip-Arena, Meuselwitz
ZFC Meuselwitz
RB Leipzig
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6:0 – NÄCHSTES FUßBALLFEST BEIM ZFC MEUSELWITZ

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Meuselwitz - (18.07.2017) Nach dem 7:0 bei Sechtsligist Dessau folgt ein 6:0 beim bekannten Viertligist Meuselwitz! Bei über 5.000 Zuschauern an einem Dienstagabend gab es das nächste Fußballfest des einzig wahren Rasenballsports zu sehen.

Tolle Testspielatmosphäre in Meuselwitz
Für die Fans des einzig wahren Rasenballsports, die es schon seit der Regionalliga mit den rot-weißen Leipzigern halten, war es eine Rückkehr in beste Viertligazeiten. Das enge Stadion des ZFC war schon immer besonders und die Stadionwurst schon immer besonders gut. Im Vergleich zu den damaligen Spielen war die Stimmung wie in Dessau absolut entspannt und freundschaftlich. Der Gastgeber bedankte sich vor dem Spiel bei RB Leipzig mit einem Banner und auch während des Spiels gab es beidseitig Applaus. Schöne Entwicklung, die zeigt, dass sich RB Leipzig in der Region immer mehr etabliert. Toll auch der "Platzsturm" durch kleine Kinder nach dem Spiel, die sich von ihren Lieblingen bei RB Leipzig Autogramme holten.


Aufstellung 1. Halbzeit:
Die Aufstellung in der ersten Halbzeit erinnerte zumindest in der Abwehr und im Mittelfeld an die 2. Liga. Coltorti im Tor, davor Halstenberg, Compper, Orban und Klostermann sowie im Mittelfeld Kaiser und Forsberg. Dazu gab im Zentrum Konrad Laimer sein Debüt neben Naby Keita. Im Sturm liefen Oliver Burke und Federico Palacios auf, die ihre Chance bekamen einen Schritt in Richtung Startelf zu machen.

Coltorti – Klostermann, Orban, Compper, Halstenberg – Laimer, Keita – Kaiser, Forsberg – Palacios, Burke


Keita überragend, Forsberg engagiert
Wer gedacht hatte, dass Naby Keita andere Vereine in seinem Kopf haben könnte und sein Fokus nicht mehr auf Leipzig liegt, dem wurde direkt das Gegenteil bewiesen. Von Beginn an war Naby Keita der überragende Mann auf dem Platz, der immer wieder für Entzückung im Publikum sorgte. Er holte sich im Mittelfeld die Bälle, verteilte diese, dribbelte sich durch, schoss aufs Tor. Gefühlt war Naby mal wieder überall. Einfach, ohne die anderen Spieler zu kritisieren, auf einem unglaublich hohen Niveau. Leider musste er kurz vor Ende der ersten Hälfte das Feld aufgrund einer Verletzung am Oberschenkel verlassen. Wir hoffen, dass dies eine reine Vorsichtsmaßnahme war. Er ist für uns nicht adäquat zu ersetzen. Grüße an dieser Stelle nach Liverpool.

Emil Forsberg zeigte sich ebenfalls engagiert und hatte gute Aktionen, ohne aber die ganz großen Momente an diesem Tag wie Naby zu haben. Das Publikum nahm ihn jedenfalls positiv auf und auch er begrüßte die RB-Fans mit Applaus. Ein Riss zwischen Fans und Spieler war in jedem Fall nicht erkennbar.


Laimer fügt sich ein, Burke weiter ohne Bindung zum Spiel
Nahtlos in das Spiel des Vizemeisters fügte sich Konrad Laimer ein. Letztlich nicht überraschend, da er das Spielsystem aus Salzburg kennt und auch schon mit Naby Keita gemeinsam agiert hatte. Er gewann fast jeden Zweikampf, spielte keinen Fehlpass und konnte auch die ein oder andere gefährliche Aktion in die Tiefe anbringen. In jedem Fall ein gutes Debüt des Neuzugangs, der Diego Demme und Stefan Ilsanker unter Druck setzen wird.

Auch wenn es letztlich Schade ist, aber Oliver Burke hat wie in Dessau erneut keine Argumente für mehr Einsatzzeiten geliefert. Er hatte wiederum wenig Bindung zum Spiel, gewann offensiv kaum Zweikämpfe und konnte somit, ähnlich wie sein Sturmpartner Palacios, nur selten für Gefahr sorgen.

Dominik Kaiser spielte im rechten Mittelfeld solide, ohne die ganz zwingenden Aktionen zu erzeugen. Die fehlende Gefahr der Stürmer erklärt letztlich auch, warum es trotz extremer Dominanz zur Pause 1:0 durch Innenverteidiger Marvin Compper stand. Die Abwehr löste die wenigen Aufgaben hingegen souverän, weshalb sich die Verteidiger auch immer wieder offensiv einschalten konnten.


Aufstellung 2. Halbzeit:
Trainer Ralph Hasenhüttl wechselte zur zweiten Hälfte komplett durch. Da bis auf Timo Werner und Bruma alle Feldspieler dabei waren, gab es auch in der zweiten Hälfte ein starkes Team zu sehen, was das Ergebnis verdientermaßen auf 6:0 stellte. Im Tor stand der beschäftigungslose Köhn. Davor agierten die beiden Innenverteidiger Konaté und Upamecano sowie Bernardo als Linksverteidiger und Benno Schmitz als Rechtsverteidiger. Im Mittelfeld zogen Diego Demme und Stefan Ilsanker zentral die Fäden, auf den offensiven Positionen agierten links U19-Spieler Elias Abouchabaka und rechts Marcel Sabitzer. Im Angriff stürmten Yussuf Poulsen und Jean-Kévin Augustin.

Köhn – Schmitz, Konaté, Upamecano, Bernardo – Demme, Ilsanker – Sabitzer, Abouchabaka – Augustin, Poulsen


Abouchabaka offensiv stark, Konaté sehr gut, aber mit Ausrutschern
Das Spiel der zweiten Halbzeit war durch mehr Athletik, aber auch Geradlinigkeit im Spiel gekennzeichnet. Mit Poulsen und Augustin gab es nun zwei Stürmer, die immer wieder auch die Räume für den Rest des Teams schufen, welchen dann insbesondere Marcel Sabitzer und Nachwuchsspieler Elias Abouchabaka nutzten. Bei Sabi war dies sicherlich nichts Neues, aber bei Abouchabaka kann man ganz klar sagen, dass er die absolut positive Überraschung des Spiels war. Mit zwei Toren belohnte er sich für seine offensiv insgesamt starke Leistung. Insbesondere als Ballverteiler hinter den Spitzen und auch im Zusammenspiel mit Bernardo war er fürs Offensivspiel besonders wertvoll. Es zeigte sich aber auch, dass er noch Fehler in seinem Spiel hat und gerade im Defensivverhalten körperlich sowie im Zweikampfverhalten noch zulegen muss. Mit 17 Jahren aber letztlich auch völlig logisch. In jedem Fall ein tolles Talent, was durchaus den Sprung in die erste Mannschaft schaffen kann.

Mit Ibrahima Konaté kam in der Innenverteidigung ein weiterer Neuzugang in die Partie. Gemeinsam mit Dayot Upamecano sorgte er schon allein vom Körper für Aufsehen im Stadion. Genial wie beide in einer Aktion zusammen im Sandwich in der 2. Halbzeit die einzige Meuselwitzer Spitze abgelaufen haben. Auffällig in jedem Fall, dass Konaté auch über eine gute Spieleröffnung verfügt und auch die Technik für einen Innenverteidiger mindestens solide ist. Allerdings hatte auch er zwei Fehler in seinem ansonsten starken Spiel. Einmal gewann er das Kopfballduell, köpft aber direkt in den Fuß des Gegners, so dass dieser einen Konter fahren konnte und später kam er bei einem Konter mit seiner Grätsche zu spät, weshalb es folgerichtig Gelb gab. Auch bei ihm ist das Talent in jedem Fall erkennbar, ob er schon Druck auf Compper, Orban und Upamecano machen kann, bleibt abzuwarten.


Augustin gefährlich ohne Tor
Jean-Kévin Augustin blieb im Gegensatz zum Spiel in Dessau dieses Mal ohne Tor, war jedoch immer wieder gefährlich und holte auch einen Elfmeter raus, was wohl ohne das Foul an ihm ein klares Tor gewesen wäre. Im Vergleich zu Palacios und Burke in der ersten Halbzeit präsentierte er sich in jedem Fall stabiler in den Zweikämpfen und bewegte sich auch gefährlicher in den Räumen, wovon die Mitspieler profitieren konnten. Poulsen war neben ihm gewohnt engagiert und konnte durch den Elfmeter ein Tor erzielen.

Demme und Ilsanker zeigten im Mittelfeld ihre bekannten Leistungen. Auffällig sicher noch Bernardo, der im Gegensatz zu Benno Schmitz auf der rechten Seite offensiv immer wieder Akzente setzen konnte.


Fazit
Bis auf die wohl nur leichte Verletzung von Naby Keita ein sehr guter Test gegen den Viertligisten aus Meuselwitz, bei dem der Unterschied zwischen Liga 1 und Liga 4 jederzeit erkennbar war. Letztlich hatte Meuselwitz keine einzige richtige Torchance im gesamten Spiel. Sicherlich sind Testspiele immer unter Vorbehalt zu bewerten, aber dennoch ist festzuhalten, dass die Leistungen der Spieler aus der Vorsaison bestätigt wurden und die Neuzugänge sowie Nachwuchsspieler Elias Abouchabaka einen guten Eindruck hinterlassen konnten. Klar dürfte schon jetzt sein, dass der Konkurrenzdruck im Team nicht kleiner wird. Dieser ist aber gerade vor dem Hintergrund der Dreifachbelastung absolut nötig.

Jetzt geht es ins Trainingslager nach Seefeld in Österreich. Wir wünschen Trainer Ralph Hasenhüttl und seinem Team eine weiterhin gute Vorbereitung. Die beiden Testspiele in Dessau und Meuselwitz machen in jedem Fall Lust auf mehr und waren Werbung nördlich und südlich von Leipzig für den Rasenballsport! Danke auch an dieser Stelle nochmal an die beiden Gastgeber!


Statistiken zum Spiel:
ZFC Meuselwitz:
Braunsdorf – Lubsch (61. Bürger), Müller, Horoszkiewicz, Mäder (52. Haag). Weinert (68. Jeschke), Trübenbach, Albert (C), Le Beau, Krahl, Brinkmann
RB Leipzig 1. Halbzeit:

Coltorti – Klostermann, Orban, Compper, Halstenberg – Laimer, Keita – Kaiser, Forsberg – Palacios, Burke
RB Leipzig 2. Halbzeit:
Köhn – Schmitz, Konaté, Upamecano, Bernardo – Demme, Ilsanker – Sabitzer, Abouchabaka – Augustin, Poulsen
Tore:
0:1 Compper (10., Kaiser), 0:2 Abouchabaka (48., Schmitz), 0:3 Sabitzer (65., Bernardo), 0:4 Bernardo (69.), 0:5 Poulsen (74., FE, Augustin), 0:6 Abouchabaka (90.)
Schiedsrichter
: Michael Wilske (Bretleben)
Gelbe Karten:
Jeschke (89.) / Konaté (77.)
Zuschauer
: 5.041

Jupp


Permalink:
http://www.rb-fans.de/artikel/20170718-spielbericht-meuselwitz.html

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