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KEITAS HAMMER UND WERNERS TURBO SIND ZU VIEL FÜR HAMBURG!

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Hamburg - (08.09.2017) Mit einem verdienten Dreier starten unsere Leipziger in die englischen Wochen. Hamburg hielt wie im letzten Hinspiel lange dagegen, aber als Keita den Hammer rausholte und Werner den Turbo zündete, brachen alle Dämme an der Alster!

Schwedenschnupfen
Nach den Länderspielen ist vor der Champions League und so war in Hamburg Rotation angesagt. Während Forsberg gleich in Leipzig blieb und seine Erkältung mit Kamillentee und Honig im heimischen Bettchen auszukurieren, nahmen Klostermann und Poulsen auf der Bank Platz. Für das Trio spielten Bruma, Augustin und Bernardo. Auch Topneuzugang Kampl musste vorerst draußen bleiben und wurde erst später von der Leine gelassen.


Die Angst des Schützen … vor Gulácsi
Kurze Leine bzw. Zündschnur auch für das Spiel, es ging gleich in medias res und RBL gab vor gut 1900 mitgereisten Fans den Ton an (gut 2/3 Ballbesitz). Hamburg verlegte sich wie Schalke zuvor aufs Kontern und wollte über schnelle Zuspiele auf Wood und Kostic die aufrückenden Leipziger knacken. Dies war auch insofern erfolgreich, als das Kostic nach einem Ballverlust von Demme von Hahn eingesetzt wurde, jedoch versagten dem Kroaten vor Gulácsi die Nerven und er schoss freistehend am Kasten vorbei (24.). Es war die beste Chance der ersten Halbzeit. Auch wenn Augustin nur wenige Minuten später ebenfalls aussichtsreich scheiterte (30.).


Dein Freund der Videoschiedsrichter
In der 37. die Gastgeber im Pech, Kostic musste mit Muskelverletzung den Platz verlassen, ein Spieler den Gisdol nicht gleichwertig ersetzen konnte und auch bei Wood machten sie die Reisestrapazen der Länderspiele mit den US-Boys bemerkbar. Unsere Messestädter daher mit immer mehr Oberwasser und kurz vor der Pause mit dem (kleinen) Aufreger des Spiels. Werner ging im Zweikampf mit Ekdal im Strafraum zu Boden, Aytekin deutete auf den Punkt und der Videoschiedsrichter griff zurecht ein. Denn Ekdal hatte Werner zwar von den Beinen geholt, zuvor aber sauber den Ball getroffen. Revision der Entscheidung, Eckball und Jubel im weiten Rund waren die Folge.

Auch wenn in den sozialen Medien sofort wieder an der Schwalbenschraube gedreht wurde, so muss klar gesagt werden, dass Ekdal beim Klären des Balls voll durchzieht und Werner recht heftig am Fuß traf. Eine Schwalbe lag also ebenso wenig vor wie ein Elfmeter.


Die Dämme brechen
Nach der Pause weiter das gewohnte Bild. Leipzig bestimmt das Geschehen, der HSV versucht zu kontern, allerdings mit weniger Erfolg als im ersten Durchgang. Dennoch benötigte es einen Keita-Moment, um den Bann zu brechen. In der 67. Spielminute, nur eine Minute später als beim letzten Gastspiel in Hamburg, als nach der 66. Alle Dämme brachen, stiefelte Keita im Zentrum los und hämmerte die Kugel aus über 20 Metern fast direkt in den Winkel. Ein Strich, den Mathenia nicht mehr ordentlich zu fassen bekam. 1:0 und das Zeichen, dass der HSV nun aufmachen musste.


Roadrunner Werner
Hasenhüttl brachte unterdessen Klostermann für Bernardo (59.), der eine überschaubare Vorstellung ablieferte und nach dem 1:0 noch Kampl für Bruma (69.), der ebenfalls noch Luft nach oben hatte, defensiv aber recht umtriebig war. Die endgültige Entscheidung fiel dann wenige Minuten später. Zuerst hatten die Gastgeber nach einer der gefürchteten Standards die Chance zum Ausgleich, Schipplock scheiterte jedoch an Gulácsis Glanzreaktion, nachdem der Ball nach einer Flipperrunde im Strafraum den Weg zu ihm fand. Im Gegenzug ging es dann zu schnell für den HSV. Kampl setzte den startenden Werner ein, der trotz Trikotzupfen für den HSV Verteidiger nicht mehr zu erreichen war und den Turbo zündete. Anders als Augustin und Kostic bewahrte er im Eins-gegen-Eins die Ruhe und vollendete zum 2:0.


Sorge um Keita
Damit waren die Messen gelesen. Der HSV platt und Leipzig auf der Siegerstraße. Negativ allerdings, dass Keita kurz vor Ende ebenfalls mit einer Muskelverletzung (wie es schien) runter musste und somit für das kommende Champions League Spiel gegen Monaco fraglich ist. Die genaue Diagnose bleibt abzuwarten, an dieser Stelle erstmal gute Besserung!


Fazit: Verdienter Sieg für die Rasenballer, die insgesamt die reifere Spielanlage an den Tag legten, jedoch lange bangen mussten. Wie schnell so ein Spiel kippen kann, war ja zuletzt auf Schalke zu beobachten. Die individuelle Stärke von Keita, Werner und Kampl machte den Unterschied im Torerfolg, was nach 8/19 Torschüssen durchaus verdient war.

Dazu stellte Hasenhüttl die jüngste RBL Mannschaft  in einem Ligaspiel auf (nur gegen Dorfmerkingen war RBL jünger). Ein Zeichen, dass die Entwicklung noch lange nicht beendet ist.

Im Fokus
Herauszuheben sind neben Werners Raketenantritt und Keitas Omnipräsenz (20 gewonnene Duelle, 6 Torschüsse) besonders die Wasserträger Demme und Sabitzer, die wieder Kilometer fraßen und weite Wege gingen. Demme dazu mit den meisten Ballkontakten und Sabitzer mit den meisten Sprints&Läufen und neben Werner mit den zweitmeisten Torschüssen.

In der Abwehr Upamecano weiter im Aufwind, mit den meisten erfolgreichen Tacklings, musste sich nicht hinter Willi verstecken. Dazu Halstenberg sehr umtriebig und anders als Bernardo mit einer runden Vorstellung, wenngleich die Abstimmung mit Bruma noch besser sein kann.


Nun also nur noch gut 100 Stunden bis zum ersten internationalem Pflichtspiel einer Leipziger Mannschaft seit 29 Jahren. Regeneration ist angesagt und für die Fans: Nur noch ca. 1500 Tickets sind verfügbar, es ist angerichtet, wir sehen uns im Stadion!


Statistik:
Hamburger SV:
Mathenia – Diekmeier, Papadopoulos (C), Jung, van Drongelen (71. Sakai) – Holtby, Walace, Ekdal (74. Schipplock) – Kostic (37. Waldschmidt), Hahn – Wood
RB Leipzig:
Gulácsi – Bernardo (59. Klostermann), Orban (C), Upamecano, Halstenberg – Demme, Keita – Bruma (69. Kampl), Sabitzer – Werner, Augustin (78. Poulsen)
Schiedsrichter: 
Deniz Aytekin (Oberasbach)
Tore: 0:1 Keita (67.), 0:2 Werner (75.)
Torschüsse: 8 / 19
Schüsse aufs Tor: 1 / 4
Gewonnene Zweikämpfe: 40,8% / 59,2%
Ballbesitz: 37,2% / 62,8%
Angekommene Pässe: 65,9% / 85,2%
Laufweite: 111,5 km / 112,9 km
Sprints: 181 / 187
Intensive Läufe: 590 / 558
Fouls: 13 / 9
Ecken:
4 / 14
Abseits: 2 / 2
Gelbe Karten: Walace (1) / Keita (2)
Zuschauer: 50.231 (ca. 1.900 Leipziger)

Rumpelstilzchen


Permalink:
http://www.rb-fans.de/artikel/20170908-spielbericht-hamburg.html

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