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16. Spieltag 1. Bundesliga
Dienstag, 12.12.2017, 18:30 Uhr
Ort: Volkswagen Arena, Wolfsburg
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LEIPZIG SIEGT IM KÖLNER TATORT!

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Köln - (01.10.2017) Tatort aus Köln? Ein Spiel das jedem Krimi in Sachen Nervenkitzel Konkurrenz gemacht hätte. Nach insgesamt 40 Chancen behielt RBL mit 2:1 die Oberhand und springt auf den vierten Tabellenplatz!

Ohne Werner (sagt auch die Nationalelf ab) und Keita (letztes Mal Tribüne für den Rotsünder) sowie mit Kampl, Orban und Augustin auf der Bank ging es für unsere Rasenballer nach Köln. Größte Überraschung? Konaté kam zu seinem Startelfdebüt und bildete mit Upamecano eine 18-jährige französische Innenverteidigung. Jugend forscht … aber so richtig! Während Sabitzer Werner im Sturm ersetzte, durfte Bruma gemeinsam mit Forsberg als Flügelzange agieren.


Chancenflut am Rhein!

Neuformierte Elf, in Istanbul verschlafen und ein Gegner mit dem Rücken zur Wand? Kein gutes Vorzeichen, um einen guten Start hinzulegen und so gehörte den Gastgebern die Anfangsphase des Spiels. Köln bissig und schnörkellos nach vorne. Leipzig meist einen Schritt zu spät, wenn auch nicht komplett chancenlos (Forsberg / Bruma – 10. / 11.). Für die Domstädter sorgten Jojic und Osako für Torgefahr, aber Gulácsi blieb wachsam. Erst nach gut 25 Minuten sollten die Rasenballer besser ins Spiel kommen.


Yussuf patzt – Klostermann machts!

Die RBL-Drangphase – getragen vom solide aufspielenden Offensivdreieck Sabitzer, Bruma, Forsberg – eröffnete Poulsen, der jedoch frei vor Horn die Kugel über den Kasten setzte (28.). Zwei Minuten später sollte es Klostermann besser machen. Über Bruma und Sabitzer kam der Ball zum Außenverteidiger, der wuchtig aber platziert ins Torwarteck abschloss. 1:0 für RBL! Wer gedacht hatte, dass die Führung Leipzig Sicherheit geben würde, der sah sich jedoch getäuscht. Es blieb ein wildes Spiel, mit vielen ungenutzten Großchancen. Bis zum Pausentee hätten Bruma sowie Jojic und Cordoba durchaus einschieben können.


Ungewohnter Doppelwechsel

Schwere Wochen liegen hinter RBL und so ging Hasenhüttl in der Pause auf Nummer sicher und brachte Laimer und Kampl für die gelbbelasteten Demme und Konaté. Der junge Franzose war bei seinem Debüt nicht immer auf Augenhöhe, aber insgesamt solide. Am Spiel änderten die Wechsel indes wenig. Köln startete mit einer vergebenen Großchance (47.), später ließ Poulsen erneut frei vor Horn eine 100% Chance liegen (62.), wobei der Hintermann der Domstädter auch insgesamt einen sehr guten Tag erwischte.

Es war ein Spiel auf Messers Schneide. Da sorgte es auch nicht für Beruhigung auf den Rängen, als mit Pizarro der beste ausländische Torjäger der Bundesligageschichte eingewechselt wurde. Cordoba musste verletzt runter (53.).


Zittern in der heißen Schlussphase

Auch in der Schlussphase gab es nur einen winzigen Moment, in der man als Zuschauer kurz durchpusten konnte. In der 80. Spielminute fand Sabitzers Flanke Poulsens Schädel und der machte es mit Köpfchen besser als mit dem Fuß und netzte zum 2:0 ein. Entscheidung? So dachten zumindest einige Kölner Fans, die aus dem Stadion strömten, aber nur zwei Minuten später war das große Zittern schon zurück. Osako, der RBL-Schreck, traf nach Flanke des eingewechselten Handwerker zum 2:1 und eröffnete die Kölner Schlussoffensive. Trotz einiger kniffliger Entscheidungen (Handspiel) blieb es aber bis zum Ende beim 2:1.



Fazit: Ein Spiel in dem nicht mehr von Chancenverwertung sondern von Chancenvernichtung gesprochen werden müsste. Unglaublich, wie viele Riesendinger heute beiderseits versemmelt wurden. Wer nach dem Abpfiff ein lautes Rumpeln gehört hat, der dürfte wahrscheinlich die Felsbrocken wahrgenommen haben, die dem Rasenballsportleranhang von den Herzen gefallen sind.

Ein immens wichtiger Sieg, weil RBL so an Hoffenheim und Bayern dranbleibt. Aber auch ein Sieg, der viele Fragen aufwirft, gegen ein Team, das seine Chancen besser verwertet, wäre das heute sicherlich weniger glimpflich ausgegangen. Topspieler dieses Krimis: Die österreichischen Alpenkämpfer Sabitzer (2 Vorlagen) und Ilse (Abräumer!) sowie Bruma.

Jetzt gilt es in der Länderspielpause den September zu analysieren, Werner und Keita wieder spielfit zu machen und auf alle Fälle einmal kurz durchzupusten, denn der Oktober wird kein Spaziergang!


Statistik
1. FC Köln:
Horn – Klünter (87. Höger), Sörensen (68. Handwerker), Heintz, Rausch – Özcan, Lehmann (C) – Jojic, Bittencourt – Osako, Cordoba (54. Pizarro)
RB Leipzig: Gulácsi – Klostermann, Konaté (46. Laimer), Upamecano, Halstenberg – Ilsanker, Demme (46. Kampl) – Bruma (90.+1 Bernardo), Forsberg (C) – Sabitzer, Poulsen
Schiedsrichter:Felix Zwayer (Berlin)
Tore: 0:1 Klostermann (30.), 0:2 Poulsen (80.), 1:2 Osako (82.)
Torschüsse: 16 / 24
Schüsse aufs Tor: 6 / 9
Gewonnene Zweikämpfe: 51,8% / 48,2%
Ballbesitz: 49,4% / 50,6%
Angekommene Pässe: 82,4% / 83,1%
Laufweite: 114,3 km / 117,4 km
Sprints: 197 / 207
Intensive Läufe: 592 / 623
Fouls: 9 / 13
Ecken:
9 / 7
Abseits: 6 / 4
Gelbe Karten: - / Konaté (1), Demme (2)
Zuschauer: 48.700 (ca. 850 Leipziger)

Rumpelstilzchen

Fotoquelle UEFA


Permalink:
http://www.rb-fans.de/artikel/20171001-spielbericht-koeln-kurz.html

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