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17. Spieltag 1. Bundesliga
Sonntag, 17.12.2017, 18:00 Uhr
Ort: Red Bull Arena Leipzig
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LEIPZIG ZU GAST BEI DER TSG 1899 HOFFENHEIM

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Hoffenheim - (30.11.2017) Am Samstag kommt es zum brisanten Duell zweier Top-Mannschaften in Sinsheim. Bisher konnte die TSG noch keines der Duelle gegen unsere Elf gewinnen, jedoch waren es sehr enge und ereignisreiche Begegnungen in der vergangenen Saison. Können unsere Roten Bullen auch dieses Mal punkten? Die Chancen stehen nicht allzu schlecht.

Vielleicht ist ja auch Joachim Löw im Stadion, wenn es darum geht die vielen deutschen Nationalspieler im gegenseitigen Duell zu beobachten. U.a. stehen mit Sandro Wagner und Timo Werner die aktuell zwei besten Nationalstürmer auf dem Platz, die um den Stammplatz für die WM in Russland kämpfen. Beide Spieler zusammen haben 11 Tore auf dem Konto. Jedoch setzte auch Wagners deutscher Sturmkollege Mark Uth ernstzunehmende Ausrufezeichen, denn in dieser Saison hat er schon 6 Mal getroffen – 3 Treffen gelangen ihm dabei in den letzten 5 Minuten.


Hoffenheimer Spielphilosophie und Stärken

Es ist insgesamt eine gelungene Spielphilosophie beider Trainer, insbesondere auf junge, talentierte Spieler zu setzen. Trainer Julian Nagelsmann, der seine Trainerlaufbahn über dem Nachwuchsbereich bei der TSG nahm, kreierte ab 2016 nach der Übernahme des Cheftrainerpostens seinen ganz eigenen Spielstil, gegen den jeder Gegner es schwer hat zu gewinnen. Ein Grund dürfte auch sein, dass die TSG-Elf bis zur letzten Minute nicht aufsteckt und bekannt ist für späte Tore. So geschehen in dieser Saison schon gegen Frankfurt, Freiburg und Mainz, als man in der Nachspielzeit traf und wertvolle Punkte im Kampf um die internationalen Plätze einfahren konnte.

Erwähnenswert ist einerseits die Hoffenheimer Qualität von torgefährlichen Distanzschüssen aus der zweiten Reihe. Andererseits gelingt teilweise auch die Torgefährlichkeit über das Flanken-Kopfballspiel auf die Sturmspitze Wagner auszuüben. Dies ist insgesamt auch dem Spielsystem 3-5-2 bzw. 3-1-4-2 zu verantworten, so dass auch die Qualitäten von den U21-Nationalspielern D. Geiger und K. Demirbay zum Tragen kommen. Beide haben jeweils 2 Treffer auf ihrem Konto und unterstützten ihren 10 Tore Sturm Wagner/Uth schon bei mehreren Spielen erfolgreich über den Rückraum. U-21 Nationalspieler N. Amiri und S. Gnabry haben indes auf diesen Positionen als Ersatzspieler momentan das Nachsehen – ein gewisses Luxusproblem bei Hoffenheim.

Interessant dürfte es beim Spielaufbau werden, denn beide Mannschaften favorisieren diesen oft durch die Mitte. Gelinge es Naby Keïta im Einklang mit seinem nahestehenden Sechser wieder an die herausragenden Leistungen von Monaco und Bremen anzuknüpfen, wäre über diesem Spielraum eine wichtige Hürde gemeistert. Im Gegensatz dazu ist es ebenso wichtig die bekannten Ballverluste im Leipziger Vorwärtsdrang zu vermeiden, ansonsten drohen immer wieder schnelle Kontermöglichkeiten. Die Konzentration gilt es rein statistisch betrachtet vor allem zum Spielbeginn und Spielende zu wahren. Neben der erwähnten Stärke, dass in der Schlussviertelstunde Hoffenheim am meisten trifft (7 mal), geht der Gastgeber auch recht druckvoll in das Spiel und konnte schon in der ersten Viertelstunde des Spiels 4 Tore erzielen. Auch bei den Standards gilt es konzentrierter zu Werke zu gehen – vor allem beim Eckball, da hier die TSG ebenfalls hierüber schon 4 Treffer erzielte.


Hoffenheims Souveränität bröckelt

Natürlich bleibt Hoffenheim ein Favoritenschreck. Zuhause konnte man in dieser Saison u.a. Schalke 04 und Bayern München mit jeweils 2:0 bezwingen – man sei also vorgewarnt. Jedoch gelangen den Hoffenheimern in dieser Saison auch erst 3 Bundesliga-Siege in der Wirsol Rhein-Neckar-Arena. Auch auswärts reichte es bisher ‚nur‘ zu zwei Erfolgen. Ein Grund könnte eventuell sein dass man Leistungsträger wie Süle und Rudy an die Konkurrenz aus München abgeben musste. Anderenfalls liegt es auch an die Doppelbelastung, die durch die Euro League Teilnahme entstand. In der Bundesliga konnte in der Folge nur eines der letzten sieben Spiele gewonnen werden. Des Weiteren spielte man dreimal Unentschieden und verlor dreimal. Die aktuelle Formkurve zeigt somit eher nach unten und darin liegt auch die Chance für unsere Roten Bullen, neben dem Abrufen des eigenen Potentials, auch in Sinsheim erfolgreich bestehen zu können.

Ein weiteres Handicap mussten die Hoffenheimer im letzten Spiel beim HSV registrieren durch die 5. Gelbe Karte ihres Kapitäns und Innenverteidigers Kevin Vogt, der nun gegen uns fehlt. Da Innenverteidiger Benjamin Hübner immer noch an Knieproblemen laboriert, ist Coach Nagelsmann gezwungen in der Abwehr umzubauen. Am ehesten könnte Kadeřábek in die Startelf rücken. Letztendlich wurde am letzten Sonntag mit dem 0:3 beim HSV ein negativer Höhepunkt erreicht und blieb zum ersten Mal auch ohne Torerfolg.

Voraussichtliche Aufstellung:

Baumann – Kadeřábek, Posch, Akpoguma – Rupp (Zuber), Grillitsch, N. Schulz - Demirbay, Geiger (Amiri) – Uth (Gnabry), Wagner (Kramaric)


Rasenballer voll im Soll

Im Gegensatz zum Gastgeber Hoffenheim kompensierten unsere Rasenballer die Doppelbelastung recht gut und verbuchte in der Champions League 2 Siege aus den letzten 3 Begegnungen. Auch aus den letzten 8 Bundesligaspielen konnten 19 von möglichen 24 Punkten eingefahren werden. Diese Steigerung und enorme Energieleistung ist aller Ehren Wert und gar nicht hoch genug anzurechnen, wenn man bedenkt wie jung noch unsere Spieler noch sind und somit einen beachtlichen Lernprozess hinlegen.

Ein Wermutstropfen dürfte sein das Marcel Sabitzer aufgrund seiner Schulterverletzung ausfällt, da er in beiden Spielen jeweils ein Torschütze war. Aber mit einer Woche Abstand zum Bremenspiel konnte Trainer Hasenhüttl auch endlich mal wieder mit dem gesamten Mannschaftskader trainieren und sich auf das vakante Spiel vorbereiten. Trotzdem sollte man sich keineswegs zu sicher sein und jedes Spiel so ernst nehmen wie bisher. Erinnern wir uns an die vergangene Saison als beide Mannschaften zum ersten Mal aufeinander trafen und mit den 2:2 in Sinsheim ein ereignisreiches Spiel stattfand. Auch daheim in der Rückrunde war viel Brisanz in der Partie, in der Sandro Wagner die Rote Karte sah und man sich einen hart erkämpften 2:1 Sieg erarbeitete. Im Endeffekt wird es auch wieder auch ein ‚Gefecht‘ der beiden Trainer werden, wer hier taktisch ein gelungenes Konzept auf den Platz erfolgreich umsetzen kann.

Voraussichtliche Aufstellung:

Gulácsi – Bernardo (Klostermann), Orban, Upamecano, Halstenberg – Keita , Demme - Kampl, Forsberg (Bruma) – Augustin (Poulsen), Werner

Wer unsere Mannschaft nicht live in Sinsheim oder im TV (SKY) anschaut, für Denjenigen gibt es die Möglichkeit die Partie im Liveticker oder über dem Bullenfunk zu verfolgen.

oligei


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