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17. Spieltag 1. Bundesliga
Sonntag, 17.12.2017, 18:00 Uhr
Ort: Red Bull Arena Leipzig
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KÄLTESCHOCK IN SINSHEIM!

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Sinsheim - (02.12.2017) Eine Woche Pause. Das hat den Rasenballern eher nicht gut getan. Gegen Hoffenheim setzte es eine deftige 4:0 Niederlage – und damit ein fragwürdiger Rekord. Hinter den Bayern wird’s nun immer enger!

Orban angeschlagen

Keine Doppelspielwoche und kein Länderspiel. Fast schon ungewohnte zustände für die Leipziger. Hoffenheim vor dem Spiel mit einigen Verletzungssorgen, der Sperre von Kapitän Vogt sowie zuletzt überschaubaren Ergebnissen nicht gerade in Bestform. Hasenhüttl konnte dagegen bis auf Sabitzer auf seinen gesamten Kader zurückgreifen, musste aber kurz vor dem Spiel den angeschlagenen Orban (Oberschenkel) durch Konaté ersetzen.


Kältekammer Rhein-Neckar-Arena

Kalt war es im Kraichgau. Beim Fanticker setzte sogar die Technik aus. Die Landschaft rund um die Rhein-Neckar-Arena angezuckert. Wenn auch kein Vergleich mit dem Schneespiel in Freiburg vor fast zwei Jahren. Kälte und der heißblütige Bullenfußball, das war noch nie eine perfekte Mischung. Von dem teilweise erwarteten Offensivspektakel war in den ersten Minuten nichts zu sehen. Nagelsmann setzte auf defensive Stabilität und versuchte den Leipziger das Spielgerät zu überlassen, um auf Konter zu spielen. Ein Plan der aufgehen sollte, auch weil RBL gegen die ersatzgeschwächte Defensive der TSG kaum etwas einfiel.


Amiri besorgt die Führung

Nach 13. Minuten klingelte es dann doch. Hoffenheim, das an diesem Nachmittag so gut wie jeden der wenigen Abschlüsse auf Gulácsis Kasten brachte ging durch Amiri in Führung. Selbiger war noch im Sommer auf den Leipziger Wunschzetteln, verlängerte aber bei der TSG. Geiger, der junge Hüpfer der TSG in der Zentrale, eröffnete den Angriff, über Kaderabek und Rupp kam der Ball zu Amiri im Strafraum, der genau zielte und Gulácsi keine Chance ließ.

Danach hatte Keita die Chance zum Ausgleich, sein Fernschuss streifte jedoch knapp über die Querlatte. Von Hoffenheim kam bis zur Pause wenig, einzig Uth traf, jedoch aus Abseitsposition. Leipzig hatte zwar mehr vom Spiel, aber echte Torgefahr entwickelte RBL nicht.


Hasenhüttl stellt um

In der Halbzeit brachte Hasenhüttl mit Ilsanker für Upamecano und Bruma für Klostermann zwei frische Spieler und stellte auf Dreierkette um. Kampl gab ab und an den verkappten Rechtsverteidiger, aber im Großen und Ganzen bildeten nun Halstenberg, Konaté und Ilsanker die Defensive. Upamecano musste mit Oberschenkelproblemen raus, die Umstellung ein Schachzug der letztlich RBL matt setzen sollte.


Gnabry trumpft auf

Bei der TSG schlug nun die große Stunde von Gnabry – wie Amiri auch einer, der im Sommer mt RBl in Verbindung gebracht wurde. In der 52. Stellte er mit dem 2:0 die Wichen auf Sieg. Konaté hatte sich verschätzt und Gnabry konnte mutterseelenallein auf Gulácsi zulaufen. Der Treffer die logische Folge. Nur 10 Minuten später der Todesstoß für die Leipziger Bullen. Am Mittelkreis sieht Gnabry bei einem Gegenzug, dass Gulácsi weit vor seinem Kasten steht, fasst sich ein Herz und zieht ab. Der Ungar konnte den Ball nicht mehr erreichen und die Kugel senkte sich hinter ihm zum 3:0 ins Netz – die Entscheidung.


Uth setzt den Schlusspunkt und schreibt Geschichte

In der Folge versuchte RBL noch einige Angriffe zu setzen, aber die TSG blieb über Konter stets gefährlicher und hätte noch weitere Tore schießen können, spielte die Konter aber teilweise zu lasch aus. In der 87. Setzte dann aber doch noch Uth den Schlusspunkt und traf zum 4:0 – was gleichzeitig die höchste Auswärtspleite der Vereinsgeschichte ist. Ein echter Kälteschock für die Rasenballer.


Fazit

Mit großen Ambitionen hingefahren, mit der größten Auswärtspleite der Vereinsgeschichte wieder zurückgeschickt. Gnadenlos effiziente Hoffenheimer (die ersten 5 Schüsse gingen alle auf Gulácis Kasten, drei davon waren drin), die in der Defensive quasi nichts zuließen siegten absolut verdient.

Leipzig kann somit vor dem Besiktasspiel auf den vierten Platz zurückfallen, sollten Schalke und Mönchengladbach siegen. Die Bayern enteilen derweil weiter. Seit der Pleite gegen Sandhausen 2015 gab es keine so hohe Niederlage, auswärts gar noch nie eine mit vier Toren Unterschied. Zudem konnte RBL in dieser Saison auswärts nur fünfmal gewinnen. Gegen Topmannschaften nur zweimal (BVB und Monaco). Eine überschaubare Bilanz!

Läuferisch war die TSG haushoch überlegen, es dürfte selten ein Spiel RBLs gegeben haben, in dem man so deutlich weniger lief als der Gegner. Trotz über 60% Ballbesitz und gewonnener Duelle brachte RBL kaum Torgefahr aufs Feld und wurde letztlich mit den ureigensten Mitteln des Gegenpressingfußballs geschlagen. Aber wie es so schön heißt "... steht es auch mal 0:4" – gegen Besiktas also alle ab ins Stadion. Helfen wir den Jungs die Pleite schnell zu verdauen!


Statistik
TSG 1899 Hoffenheim: 
Baumann – Akpoguma, Posch, Hübner (76. Nordtveit) – Kaderabek, Zuber – Geiger – Rupp, Amiri (71. Demirbay) – Uth, Gnabry (65. Kramaric)   
RB Leipzig: Gulácsi – Klostermann (46. Bruma), Upamecano (46. Ilsanker), Konaté, Halstenberg – Keita, Demme – Kampl, Forsberg (80. Laimer) – Poulsen, Werner (71. Augustin)
Schiedsrichter: Daniel Siebert (Berlin)
Tore: 1:0 Amiri (13.), 2:0 Gnabry (52.), 3:0 Gnabry (62.), 4:0 Uth (87.)
Torschüsse: 10 / 11
Schüsse aufs Tor: 8 / 5
Gewonnene Zweikämpfe: 39,8% / 60,2%
Ballbesitz: 37,8% / 62,2%
Angekommene Pässe: 72,2% / 84,0%
Laufweite: 120,3 km / 114,2 km
Sprints: 229 / 190
Intensive Läufe: 722 / 651
Fouls:
16 / 10
Ecken: 0 / 7
Abseits: 4 / 2
Gelbe Karten: Geiger, Uth / –
Zuschauer: 28.000 (ca. 1.200 Leipziger)

Rumpelstilzchen


Permalink:
http://www.rb-fans.de/artikel/20171202-spielbericht-hoffenheim.html

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