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Dienstag, 24.07.2018, 18:30 Uhr
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ZUSCHAUERENTWICKLUNG – ANREGUNGEN FÜR EIN VOLLES STADION/STADIONAUSBAU

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Leipzig - (08.01.2018) In den letzten beiden Heimspielen 2017 gegen Mainz und Hertha blieben einige Plätze leer. Zeitgleich wird aktuell über die künftige Stadionkapazität im Zuge des geplanten Umbaus diskutiert. Gründe genug, um die Zuschauerentwicklung näher zu betrachten, Anregungen für eine bessere Auslastung zu geben und vielleicht Rückschlüsse auf die zukünftige Stadionkapazität zu ziehen.

Zahlenvergleich – Heimspiele Saison 2016/2017 und 2017/2018

Wird allein der Zuschauerschnitt aller Heimspiele der Saison 2017/2018 mit der Vorsaison verglichen, dann hat sich die durchschnittliche Besucherzahl von 41.478 auf 40.102 Besucher verringert (Daten Transfermarkt.de). Werden nur die Bundesligaspiele betrachtet, fällt der Rückgang auf 39.318 Besucher nochmal um ca. 800 Besucher höher aus. Diese Betrachtung erfasst aber nur die halbe Wahrheit. So gab es bis zur Winterpause der letzten Saison lediglich sieben Heimspiele mit einer Gesamtzuschauerzahl von 314.546. In dieser Saison gab es durch den DFB-Pokal, die Champions League und ein Bundesligaheimspiel mehr bereits zwölf Heimspiele. Insgesamt kamen 481.226 Besucher, was einen Zuwachs von 189.756 (39%) Zuschauern bedeutet. Auch wenn durch die Minuskulissen gegen Mainz (32.817 Zuschauer) und Hertha (36.109 Zuschauer) der Eindruck entstehen konnte, dass es einen Zuschauerrückgang in der Hinrunde gab, kann dem bei einer Gesamtbetrachtung deutlich widersprochen werden.

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Auffälligkeiten bei den Zuschauerzahlen und Anregungen für eine bessere Auslastung

Unabhängig vom Stadionausbau waren dennoch folgende Dinge auffällig:

  • Durch die größere Spielanzahl wählen Fans aus Zeit- und Geldgründen stärker zwischen den Begegnungen aus. Eine fast doppelt so hohen Anzahl der Spiele, bedeutet auch eine deutlich höhere finanzielle Belastung für die Fans.
  • Die Champions League-Spiele waren alle erst kurz vor Beginn ausverkauft (wenn man ehrlich ist, war das Spiel gegen Besiktas nicht ausverkauft), was zeigt, dass die Ticketpreise leider viele Fans von einem Besuch abgehalten haben. Auch die Stimmung litt darunter merklich im Stadion. Bei einer erneuten Qualifikation für die Champions League, wäre zu überlegen, ob die zusätzliche Preiskategorie sinnvoll ist. Man merkt hier sehr deutlich, dass in Leipzig und Umland eine deutlich geringere Kaufkraft vorhanden ist, was sich dann bei diesen Preisen besonders stark auswirkt. Siehe dazu unser Artikel vor der Saison 2016/2017.
  • Es gibt derzeit ein Spiel zu viel mit Topspielzuschlag. Es ist nachvollziehbar, dass die Spiele gegen Bayern und Dortmund in die Kategorie A fallen. Diese Partien sind deutlich stärker nachgefragt als alle weiteren Partien. In der Kategorie B gibt es mit den Spielen gegen Schalke und Gladbach zwei weitere logische Gegner, aber Hertha und letzte Saison Köln? Das passt nicht und ist auch ein Grund für den geringen Zuschauerzuspruch in dieser Saison gegen die alte Dame.
  • Negativ für den Vorverkauf ist eine zu kurze Vorverkaufsdauer. Obwohl bspw. das Spiel gegen Bremen lange terminiert war, hat der Vorverkauf zu spät begonnen. Folglich blieben unnötig viele Plätze frei.
  • Der Unterrang ist immer ausverkauft, aber im Oberrang werden die teureren Kategorien deutlich weniger nachgefragt und bleiben als erstes frei. Hier ist zu überdenken, ob man den Oberrang gerade vor dem Hintergrund der höheren Spielanzahl und damit der auch verbundenen finanziellen Belastung der Fans günstiger macht. Der Vorverkauf gegen den HSV ist beispielgebend. Es gibt nur noch dort zusammenhängende Tickets. Die Fans sind nur teilweise bereit mehr als 40€ für ein Ticket unter dem Dach im Oberrang zu zahlen.


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Rückschlüsse auf die Größe des Ausbaus ein Blick auch zu anderen Vereinen

Vor einem Jahr gab es Personen, die der Meinung waren, dass auch ein Stadion mit bis zu 100.000 Fans gefüllt werden könnte. Nach den letzten beiden Heimspielen war der ein oder andere Fan demgegenüber der Ansicht, dass man den Ausbau lassen kann. Wie so oft im Leben, so sollte auch hier die Wahrheit in der Mitte liegen. In jedem Fall hat man in dieser zweiten Bundesligasaison mit deutlich mehr Spielen ein realistischeres Bild der Zuschauerzahlen. Wobei wir natürlich noch nicht komplett im Alltag angekommen sind. Zudem darf die Saison bis kurz vor der Winterpause als sehr erfolgreich gelten, was positiv auf die Zuschauerzahlen auswirkte. Mit einem schlechteren sportlichen Abschneiden, insbesondere bei einem schlechten Saisonstart, wären die Zuschauerzahlen wohl geringer gewesen.

Um die Zahlen für einen Ausbau zu bewerten, lohnt sicherlich ein Blick nach Mainz. Der FSV Mainz 05 trug seine Spiele im legendären Stadion am Bruchweg aus, was dann aber zu klein wurde. In der letzten Bundesligasaison 2010/2011 im alten Stadion am Bruchweg hatten die Mainzer einen Zuschauerschnitt von 20.265. Mit dem Neubau und einer Kapazität von 34.000 Zuschauern stieg der Zuschauerschnitt auf 33.074 Zuschauer in der folgenden Saison 2011/2012 an. Aktuell beträgt der Zuschauerschnitt nur noch 28.094. Voll ist das Stadion nur noch zu Topspielen. Dies zeigt, dass nach einer anfänglichen Euphorie sich die Zahl eingepegelt hat, diese aber noch immer über dem sehr kleinen alten Stadion liegt.

Mit Hannover, Stuttgart, Bremen und Frankfurt gibt es in der Bundesliga weitere vergleichbare Städte zu Leipzig. Diese verfügen abseits von Bremen über größere Stadien. Hannover hat ein Stadion mit 49.000 Plätzen und in den letzten Jahren in der Bundesliga einen Zuschauerschnitt von ca. 43.000. Stuttgart hatte bei einem Stadion von 60.000 einen Zuschauerschnitt von ca. 51.000, wobei die aktuelle Saison ein positiver Ausreißer nach dem Wiederaufstieg ist. Die Frankfurter Eintracht hat in ihrem Stadion mit 51.500 Plätzen einen Zuschauerschnitt in den letzten 10 Jahren der Bundesliga von ca. 48.000 und in Bremen ist das Stadion bei 42.000 Plätzen fast immer voll. Ein Stadion mit ca. 60.000 Zuschauern zu füllen, fällt somit selbst einem Verein mit gewachsener Fanszene wie dem VfB Stuttgart schwer. Bei den anderen Vereinen entschied man sich für kleinere Stadien, was unter Berücksichtigung der Auslastung auch richtig war.

Interessant auch noch ein Blick nach Salzburg. Red Bull stieg in Salzburg im Jahr 2005 ein. Die Zuschauerzahl stieg von 6.941 auf 16.512. Diese Zahl stellte zugleich der Höhepunkt bei den Zuschauerzahlen dar. In den letzten Jahren ist trotz sportlichem Erfolg ein deutlicher Rückgang auf 7.279 Zuschauer festzustellen. Die Gründe mögen in Salzburg vielfältig sein und Salzburg ist im Vergleich zu Leipzig auch deutlich kleiner, dennoch zeigt es, dass auch unser jetziges Stadion erst mal gefüllt werden muss.


Fazit

Nach dem Bundesligaaufstieg war das Fanwachstum in Leipzig natürlich enorm und die Euphorie war durch die weiteren Erfolge der ersten Saison riesig. In dieser Saison zeigt sich sehr deutlich, dass durch die höhere Spielanzahl zwar die Gesamtzuschauerzahl deutlich gestiegen ist, aber die durchschnittliche Besucherzahl sank. Ziel des Vereins ist es zukünftig immer in Europa dabei zu sein, so dass sich die Anzahl nur bei einem Verpassen der sportlichen Ziele ändern wird. Insofern sollte der Ausbau nicht zu groß gewählt werden. Oliver Mintzlaff nannte zuletzt die Varianten 52.000 mit Option auf Erweiterung und 57.000 als volle Ausbaustufe. Unter Berücksichtigung der Entwicklung der Zahlen in dieser Saison, einem Blick auf andere Vereine, sollte zunächst erste Variante mit 52.000 Plätzen favorisiert werden, was für Leipzig definitiv auch ambitioniert sein wird. Wichtig ist dabei, dass mit Stehplätzen in Sektor B sowie dem Herunterziehen der Ränge im Unterrang vor allem Plätze im Unterrang entstehen. Mit einer hohen zusätzlichen Zahl an Tickets in Sektor B würde zudem auch der Anteil der günstigen Tickets steigen lassen. Es bestehen gute Chancen mit einem höheren Stadionkomfort diese attraktiven Plätze langfristig zu füllen.

Sollten mehr Plätze entstehen, müssten diese wesentlich im Oberrang geschaffen werden und da gibt es bereits im Ist-Zustand Probleme. Gerade bei zu wenig attraktiven Spielen wirkt das Stadion mit höherer Kapazität deutlich leerer, was auch für das Stadionerlebnis der Fans im Stadion negativ ist. Fußballspiele sind in einem vollen Stadion einfach am schönsten, die Unterstützung fürs Team am besten und die Möglichkeiten der Vermarktung eines vollen Stadions am größten, insofern sollte das Stadion nicht zu groß gebaut werden.

Jupp


Permalink:
http://www.rb-fans.de/artikel/20180108-special-zuschauerentwicklung.html

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