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55
5
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55
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51
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ALL EYES ON LOOKMAN! ADEMOLA MIT FABELDEBÜT!

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Mönchengladbach - (03.02.2018) Leipzig spielt, Gladbach kontert und am Ende kommt Lookman und schaut einmal ganz genau hin. Der Deadline-Day Neuzugang mit einem Fabeldebüt, weil er in der 89. das entscheidende Siegtor schoss. Leipzig ist zurück in den Champions League Rängen!

Hauen und Stechen an der Tabellenspitze. Nach dem missglückten Start ins neue Jahr waren die Rasenballer heute in Mönchengladbach gefordert. Schalke und Leverkusen ließen Punkte, so dass mit einem Sieg ein ChampionsLeague Rang winkte.

Keita zurück – Augustin raus

Hasenhüttl ließ den genesenen Keita wieder in die Startelf rücken, für ihn musste Augustin weichen. Kampl rückte auf die rechte Offensivseite und Sabitzer agierte neben Werner. Auch wenn die Außenverteidigung gegen Hamburg eine überschaubare Leistung zeigte, so blieben Laimer und Klostermann auf dem Feld. Neuzugang Lookman nahm vorerst neben Augustin und Poulsen auf der Bank Platz – immerhin hielt selbige nun einige offensive Optionen bereit.

Die heimstarken Hausherren hatten auch einige Ausfälle zu beklagen. Mit Kramer, Ginter, Vestergaard, Stindl, Zakaria und anderen las sich die Elf von Ex-VfB-Kicker Dieter Hecking dennoch recht ansehnlich.

Naby im Fokus

Während im Stadion der traditionelle Stimmungsboykott der Gladbacher Fanszene seinen Lauf nahm – gesteigerten Einfallsreichtum kann man der Fohlen-Fanszene jedenfalls nicht unterstellen – entspann sich auf dem Feld ein unterhaltsames, jedoch chancenarmes Spiel. Erst nach 15 Minuten kamen die Gastgeber und dann unsere Leipziger Bullen zu Chancen (Hazard / Bruma).

Im Fokus stand jedoch ein anderer: Naby Keita holte sich schon nach 15 Minuten die allerletzte Ermahnung von Stieler ab, nachdem er wie gewohnt nicht nur ordentlich einstecken musste, sondern auch austeilte. Nachdem er im Zentrum einen Freistoß verursachte, forderten die Gladbacher schon lauthals die Gelbe, Stieler beließ es jedoch bei der Ermahnung. Den Karton sah hingegen kurz danach Stindl, als er Naby bei einem Konter stoppte. Zuvor hatte sich Keita bereits mit Herrmann in die Wolle bekommen. Anders gesagt: Ein normaler Tag für Naby!

Leipzig macht das Spiel

Wer zwei aktive Teams erwartet hatte, sah sich mit zunehmendem Spielverlauf getäuscht. Die Hausherren kamen vornehmlich über Konter und Standards zum Zuge, die sie jedoch kaum in Abschlüsse umwandeln konnten. Leipzig versuchte, aktiv das Spiel zu gestalten, das Gros der acht Torschüsse der ersten Halbzeit war jedoch kaum gefährlich für Sommer-Ersatz Tobias Sippel im Kasten. So ging es mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Kabine, auch wenn Leipzig etwas größere Spielanteile aufzuweisen hatte.

Gladbach vergibt die Chance zur Führung

Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs ein ähnliches Bild. Die Hecking-Elf lauerte auf Konter. RBL näherte sich Stück für Stück dem Kasten von Sippel an. Erst prüfte Klostermann den Keeper, schoss ihm aber recht harmlos auf die Fäuste, dann wurde Werners Abschluss geblockt. Auf der Gegenseite waren es dann jedoch die Borussen, die über einen Konter ein Tor hätten erzielen können, wenn nicht sogar müssen. Aber erst scheiterte Herrmann frei vor Gulácsi am Ungarn, dann wurde Stindls Nachschuss geblockt.

In der Folge wurde das Spiel offener. Leipzig spielte offensiver nach vorn, was den Hausherren Räume zum Kontern bot. So prüfte Sabitzer in der 60. Sippel mittels Fernschuss, der Tormann bekam seine Fingerspitzen jedoch noch an das Spielgerät. Die Borussen scheiterten mit dem gleich danach folgenden Konter.

Das Glück des Tüchtigen

Schlussphase – Leipzig wollte den Sieg. In der 74. vergab Keita die bis dahin größte Chance, als er den Ball mit dem Oberschenkel aus wenigen Metern über das leere Tor säbelte. Nur fünf Minuten später prüfte Sabitzer Sippel, der seinen Freistoß jedoch genauso aus dem Winkel kratzte, wie den Fernschuss zuvor und damit endgültig zum Borussen-Spieler des Spiels avancierte. Vor dem Freistoß auch der erste Wechsel von Hasenhüttl und der sollte es in sich haben: Lookman kam ins Spiel.

Der Debütant belohnte sich quasi umgehend und brachte RBL spät in Front. Über Werner und Keita kam der Ball zu Lookman, der in den Strafraum eindrang und platziert ins lange untere Eck einnetzte. Vestergaard sah gegen den quirligen Angreifer nicht gut aus. Beinahe wäre Gladbach mittels Konter (was sonst) noch der Ausgleich gelungen, aber heute war das Glück des Tüchtigen auf der Seite der Rasenballer.

Fazit

Fast wäre es ein Unentschieden der besseren Sorte geworden, aber dann kam Lookman und alle Augen ruhen nun auf Ademola! RBL dominierte die Hausherren über weite Strecken, die letztlich nur über Konter wirkliche Gefahr ausstrahlen konnten. Das ist die Bundesliga im Jahr 2018 – in der ein ambitioniertes Team selbst daheim zuvorderst auf eine gute Defensive setzt – fast schon gänzlich ohne Ambitionen das Spiel zu gestalten.

Mit dem 16 und letzten Torschuss gelang nach einigen guten Chancen der ersehnte erste Auswärtssieg seit dem Erfolg bei den schwarz-gelben Borussen im Oktober. Wenn sich RBL etwas vorwerfen muss, dann den Sack nicht zuvor zugemacht zu haben und den Hausherren zu viel Platz zum Kontern gelassen zu haben. Dennoch hielt mal wieder die Null - ungewohnt das ist... Der Sieg bedeutet eine Rückkehr auf die ChampionsLeague Ränge und ein kleines Polster auf die Verfolger im Kampf um die internationalen Plätze.

Aufwind? Das wird sich zeigen. Einfache Spiele sind in dieser Saison nicht mehr zu bekommen. Wenn Hasenhüttl und unsere Jungs die Abschlussschwäche in den Griff bekommt (16 Torschüsse, 7 Ecken und nur ein Tor), dann könnte es wieder aufwärts gehen mit unserem Rasenballsport. Dazu zeigte sich die Hasenhüttl-Elf deutlich bissiger und laufstärker als zuletzt!

Zum Abschluss bleibt zu sagen: Der Transfer von Lookman hat sich schon gelohnt – wer hätte das gedacht. Ein fabelhafter Einstand - lucky Lookman! Der erste Engländer der seit 2005 in der Bundesliga getroffen hat!

An dieser Stelle noch der Hinweis, dass es noch Restplätze für die offizielle Fanreise nach Neapel gibt. Noch bis Montag, den 5. Februar, können die Karten gebucht werden.



Statistik
Borussia Mönchengladbach:
Sippel – Jantschke, Ginter, Vestergaard, Elvedi – Kramer, Zakaria – Herrmann (58. Cuisance), Grifo – Stindl (C), Hazard
RB Leipzig:
Gulácsi – Laimer, Orban (C), Upamecano, Klostermann – Demme (90.+5 Ilsanker), Keita – Kampl, Bruma (78. Lookman) – Sabitzer, Werner
Schiedsrichter:
Tobias Stieler (Hamburg)
Tore:
0:1 Lookman (89.)
Torschüsse:
10 / 16
Schüsse aufs Tor:
2 / 6
Gewonnene Zweikämpfe:
52,9% / 47,1%
Ballbesitz: 46,2% / 53,8%
Angekommene Pässe:
75,5% / 82,5%
Laufweite:
116,5 km / 117,3 km
Sprints:
182 / 219
Intensive Läufe: 638 / 627
Fouls:
15 / 13
Ecken:
1 / 7
Abseits:
5 / 3
Gelbe Karten: Janschke, Stindl / Laimer (2), Sabitzer (3)
Zuschauer: 49.018 (ca. 1.300 Leipziger)

Rumpelstilzchen


Permalink:
http://www.rb-fans.de/artikel/20180203-spielbericht-gladbach.html

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