Spielplan RB Leipzig

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1
Bayern München
84
2
FC Schalke 04
63
3
1899 Hoffenheim
55
4
Borussia Dortmund
55
5
Bayer 04 Leverkusen
55
6
RB Leipzig
53
7
VfB Stuttgart
51
8
Eintracht Frankfurt
49
9
Bor.Mönchengladbach
47
10
Hertha BSC
43
11
SV Werder Bremen
42
12
FC Augsburg
41
13
Hannover 96
39
14
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36
15
SC Freiburg
36
16
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GELINGT RBL AUF INTERNATIONALER BÜHNE DAS NÄCHSTE AUSRUFEZEICHEN?

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Leipzig - (07.03.2018) Auch auf internationaler Bühne wartet keine leichte Aufgabe auf die Hasenhüttl-Elf. Mit Zenit St. Petersburg empfängt man eine Champions- und Europa League bekannte Mannschaft, mit dem ebenso erfahrenen Trainer Roberto Mancini zum Achtelfinalhinspiel in der Red Bull Arena.

Wir dürfen gespannt sein wie sich unsere Leipziger Jungs nach vier sieglosen Spielen und vor heimischen Publikum erneut präsentieren. Denn mit dem Unentschieden gegen Borussia Dortmund zuletzt konnte ein kleiner Schritt in die richtige Richtung gemacht werden. Als Voraussetzung für ein Weiterkommen in der Europa League wäre ein Hinspielerfolg jedefalls immens wichtig, denn Zenit hat sich in der vergangen und in dieser Saison als sehr heimstark erwiesen. Nicht zuletzt wurde die Europa League Gruppe souverän als Tabellenführer gewonnen – mit fünf Siegen und einem Unentschieden, mit einem Toreschnitt von 3:1 Treffern je Partie. Auch das aus der Champions League Phase abgestiegene Celtic Glasgow konnte zuhause vor 50.500 Zuschauern im Sechszehntelfinale mit 3:0 besiegt werden, wodurch Zenit sich für das Achtelfinale souverän qualifizieren konnte. Die Generalprobe am letzten Wochenende misslang hingegen etwas, nachdem es gegen Amkar Perm in einem Kartenfestival nur zu einem 0:0 reichte und man dadurch den zweiten Tabellenplatz in der russischen Premier League verlor.

Unsere jungen Bullen aus der Messestadt konnten nach drei Pflichtspielniederlagen zwar endlich wieder einen Zähler verbuchen, sind aber mit dem Unentschieden gegen Borussia Dortmund auch schon seit vier Spielen ohne Sieg. Nun hat man die Chance auf europäischer Bühne einen wichtigen Schritt nach vorn zu machen und zugleich mit dem vierten Heimspiel in Folge für einen versöhnlichen Abschied zu sorgen. Nach den letzten Heimpleiten gegen Neapel und Köln und dem Unentschieden gegen Dortmund wird der Druck auf die Hasenhüttl-Elf nicht gerade kleiner. Unserem Trainer steht die Schwere der Aufgabe ins Gesicht geschrieben, zumal drei Tage später die nächste schwere Auswärtshürde in Stuttgart bevorsteht und die Wahl des eingesetzten Personals in Anbetracht der Rotation und Belastungssteuerung nicht die Einfachste zu sein scheint. Wiederum vier Tage später steigt das Rückspiel in St. Petersburg und nur weitere drei Tage später das Spitzenspiel gegen Bayern München. Wo also gilt es also den Fokus zu legen? Stellt Trainer Ralph Hasenhüttl gegen Zenit St. Petersburg seine stärkste Elf auf, um in dem Wettbewerb so weit wie möglich zu kommen? Reicht die Kadergröße zur Rotation ohne Leistungsabfall und haben unsere Mannen noch genügend Körner im 3 bis 4 Tages-Rhythmus, um mit den ganz Großen mithalten zu können? Es steckt viel Überraschungspotential in dieser Phase.


Zenit mit besten Bedingungen

Unser Achtelfinalgegner hat uns einiges voraus und sich seit vielen Jahren auf internationaler Bühne etabliert. St. Petersburg konnte in dieser Zeit in der Champions- wie auch in der Europa League wichtige Erfahrungen sammeln. Es gelang dabei sogar die Gruppenphase in der CL zu überstehen, ehe man in den KO-Spielen ausschied. Siege beim FC Porto, bei Benfica Lissabon und in Dortmund oder ein Unentschieden daheim gegen Atletico Madrid, zeigen, dass Zenit kein Leichtgewicht ist. Die letzten zwei Spielzeiten trat man hingegen in der Europa League an, wurde stets Gruppensieger mit fünf Siegen aus sechs Spielen. Dagegen war nach dem Sieg im UEFA-Cup 2008 für Zenit meist im Achtelfinale des europäischen Wettbewerbs Schluss, nur einmal erreichte man das Viertelfinale.

Mit einem Großsponsor, dem gleichen wie bei Schalke 04, erhielt man fortan die nötigen Mittel, um im Trainerstab wie auch in der Spielerqualität zu investieren. Letztendlich errichtete man auch ein hochmodernes Stadion (über 930 Millionen Euro Baukosten) mit über 62.000 Sitzplätzen, wobei auch das Stadiondach geschlossen werden kann. Immerhin kann man einen Zuschauerschnitt von 44.500 vorweisen. Beste Voraussetzungen insgesamt, um etwas Großes und Erfolgreiches aufzubauen und erreichen zu wollen, so dass das Gesamtkonzept dem Unserem sehr ähnelt, aber eben auch um einige Jahre uns voraus ist.


Gleiche Spielphilosophie

Nicht zuletzt ähneln auch die Spielanlage und das Spielsystem der beiden Teams. Dabei greift Trainer Roberto Mancini gern auf das bekannte 4-4-2 mit einer Doppelsechs zurück. Unterstützend hierfür die Spielphilosophie ausüben zu können, wurden gleich fünf argentinische Neuzugänge zu Saisonbeginn verpflichtet. Für Emanuel Mammana, Leandro Paredes, Matias Kranevitter, Emiliano Rigoni und Sebastian Driussi wurden hierfür 71 Millionen Euro locker gemacht und von Spitzenclubs losgelöst. Bis auf Driussi waren bzw. sind alle 5 argentinische Nationalspieler!


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Zenit-Trainer Roberto Mancini: Der frühere italienische Nationalstürmer konnte als Trainer in verschiedenen Ländern mit AC Florenz, Lazio Rom, Inter Mailand, Galatasaray Istanbul und Manchester City mehrmals den Pokal gewinnen; wie auch die Meisterschaft mit Inter Mailand und Manchester City. Seit Saisonbeginn übernahm er den Trainerposten in St. Petersburg und liegt mit nur zwei Zähler Rückstand zu Rang 2 in der russischen Premier-Liga aktuell auf dem fünften Tabellenplatz.


Dem Team zeichnet insgesamt eine sehr gute Defensivleistung aus. In den bisherigen acht Europa League Spielen ließ man nur 6 Gegentreffer zu und in der Meisterschaft bei 21 absolvierten Spielen auch erst 13 Gegentore. Mit dem italienischen Nationalspieler Criscito und dem russischen Nationalspieler Smolnikov belegt man erfolgreich die Außenverteidigerpositionen, während in der Innenverteidigung der argentinische Nationalspieler Mammana das Zepter schwingt und ihm zumeist der serbische Nationalspieler Branislav Ivanovic (Champions League-Sieger mit Chelsea) oder der für acht Mill. Euro verpflichtete Slowene Mevlja an der Seite steht. Hier schiebt man vor allem der Erfahrung eine wichtige Rolle zu und findet altersbedingt eine gesunde Mischung zu den gewachsenen Aufgaben.

Im defensiven Mittelfeld agieren die argentinischen Jungnationalspieler Leandro Paredes und Matías Kranevitter. Anhand der Qualität lässt es schon erahnen, welche Möglichkeiten sich hier für Trainer Roberto Mancini bieten, aus einem zweikampfstarken Abwehrverbund möglichst wenig Gefahr zuzulassen, um nach Balleroberung anschließend ein schnelles Umschaltspiel nach Vorn zu fabrizieren. Paredes fehlt im Hinspiel gelbgesperrt und dürfte durch den russischen Nationalspieler Kuzyaev ersetzt werden. Über die Außen spielt der agile Emiliano Rigoni und erlebte 2017 nebenbei sein Debüt in der argentinischen Nationalmannschaft, während auf der anderen Seite der russische Nationalspieler Aleksandr Erokhin die Außenbahn flankiert.

Im Sturm hat Trainer Mancini ebenso viel Qualität mit dem 22-jährigen argentinischen Juniorennationalstürmer Sebastián Driussi zur Verfügung, wie auch mit dem 26-jährigen russischen Nationalspieler Aleksandr Kokorin, der 10 Ligatore aktuell vorzuweisen hat. Insbesondere auf ihn gilt es aufzupassen. Insgesamt wurden in den 8 Europa League Spielen 20 Tore geschossen, in den 21 Ligabegegnungen traf man schon 31 Mal. Man ist also gewappnet für das Unternehmen Europa League und möchte gern in das Viertelfinale einziehen! Nachdem man Celtic Glasgow besiegte, möchte man nun auch gegen das RB-Team sich durchsetzen. Zur Winterpause blieb man auch nicht untätig, investierte nochmals 10 Millionen Euro, verstärkte sich mit den russischen Nationalspielern Anton Zabolotny und Elmir Nabiullin und Spielmacher Magomed Ozdoev vom Ligarivalen Rubin Kazan.

Mit Zenit Sankt Petersburg erwartet uns also ein wesentlicher Teil der russischen Nationalmannschaft, die im Sommer bei der Heim-WM überzeugen möchten, der mit 4 argentinischen Nationalspielern und Nationalspielern aus Italien, Slowenien und Serbien verstärkt wird. Mit Star-Trainer Roberto Mancini, der zuvor u.a. bei Manchester City, Inter Mailand, Galatasaray Istanbul oder dem AC Florenz war hat man einen erfahrenen Trainer, welcher aus diesen tollen Einzelspielern ein gutes Kollektiv formen kann. Die Probleme in der Liga zeigen aber, dass noch nicht alles funktioniert. Insbesondere in der Defensive präsentiert man sich typisch italienisch gut organisiert, hat jedoch im Offensivspiel noch Probleme. Dafür ist Zenit in der EL das Team mit den meisten Treffern. Es ist also damit zu rechnen, dass Zenit ein Defensivbollwerk aufbauen wird und über Standards bzw. sorgsamen Spielaufbau zum Erfolg kommen will, denn Kontertore sucht man bei Zenit in Liga und EL bisher vergeblich.

Mögliche Aufstellung Zenit St. Petersburg:

Lunev – Criscito, Mammana, Ivanovic, Smolnikov (Mevlja) – Rigoni (Ozdoev), Kuzyaev, Kranevitter, Erokhin – Driussi (Zabolotny), Kokorin


Stärken in der Offensive betonen und ausspielen

Binnen 15 Tagen erleben unsere Fans das vierte Heimspiel in Folge – "Fußballherz, was will man mehr" möchte man meinen; wenn da nicht eine gewisse Erfolgslosigkeit in dieser Phase, die frostigen Temperaturen, die unterschiedlichen Spieltage und Anstoßzeiten wie auch die finanzielle Belastung für die Fans wären. Nach drei sieglosen Partien vor heimischen Publikum bei jeweiligen Minusgraden sind nun auch unsere Spieler an der Reihe bzw. in der Bringschuld, um für alle Beteiligten und Fans am Ende dieser Heimspielserie für einen versöhnlichen Abschluss zu sorgen. Über 110.000 Zuschauer kamen bei eisigen Temperaturen zu den letzten drei Heimspielen. Nun aber können und wollen laut bisher verkaufter Ticketquote deutlich weniger Fans die späte Anstoßzeit unter der Woche wahrnehmen, so dass unser Team trotz wichtigem internationalem Achtelfinal-K.O.-Spiel vor ungewohnt geringer Zuschauerzahl (etwas über 20.000 Zuschauer werden erwartet) in der Red Bull Arena antreten darf.

Da Zenit St. Petersburg für alle Beteiligten eine große Unbekannte darstellt, besteht hier die Herausforderung aber auch die Chance für unser Team, positiv das Spielgeschehen zu gestalten. Ähnlich wie beim Hinspiel gegen den SSC Neapel sollte die Gelegenheit im Angriffsspiel gesucht werden, denn dort sind unsere Stärken zu finden. Dass aber gerade unsere Power und Qualität in der Offensive stottert, belegen insbesondere die nackten Zahlen. Schoss das Quartett Werner-Forsberg-Sabitzer-Keita in der letzten Saison 45 Tore, so kommen in dieser Bundesligasaison diese vier Schlüsselspieler gerade mal auf 17 Treffer. Gründe gibt es sicherlich viele und es bleiben noch zwei Monate Zeit, hier die Quote aufzubessern. Jedoch ist ersichtlich geworden, dass diese vier Führungsspieler eher mehr Solisten als eine Einheit auf dem Platz waren. Gelinge Trainer Ralph Hasenhüttl seine Mannen entschlossener zum Torabschluss zu bewegen, auch mal aus der Ferne mit straffem Schuss als das zuletzt favorisierte Klein-Klein, sollte ein Grundstein vorhanden sein mehr Torgefahr ausüben zu können.

Optional dürfte es für ein paar Personalwechsel reichen, um die Belastung in den englischen Wochen auf mehrere Spieler besser zu verteilen. So könnten Bernardo, Konaté, Demme, Bruma und Poulsen wieder in die Startelf rücken und mit ihrer Frische für ausreichend Schwung sorgen. Das Offensivspiel zu beleben wäre eine wichtige Grundvoraussetzung, um die gute Defensivleistung der Petersburger zu knacken.

Mögliche Aufstellung RB Leipzig:

Gulacsi – Bernardo, Orban, Konaté, Klostermann – Keita, Demme Bruma (Forsberg), Sabitzer – Werner, Poulsen (Augustin)


Für Kurzentschlossene gibt es noch genügend Tickets zu erwerben, um unser Team möglichst zahlreich zu unterstützen! Wir wünschen unserem Team bestes Gelingen, um mit einem Sieg eine gute Basis für das Rückspiel zu schaffen. Für Diejenigen, die nicht beim Spiel dabei sein können, gibt es auch die Möglichkeit die Partie im Liveticker oder über dem Bullenfunk zu verfolgen.

oligei


Permalink:
http://www.rb-fans.de/artikel/20180307-vorbericht-zenit.html

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