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4. Spieltag 1. Bundesliga
Sonntag, 23.09.2018, 18:00 Uhr
Ort: Commerzbank-Arena
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Leipzig - (08.03.2018) Es war ein richtig guter Auftritt von unserem Team im ersten K.O.-Hinspiel in der Europa League. Klare Feldüberlegenheit, die bessere Mannschaft, viele Torchancen und zwei Treffer sprechen für einen rundum gelungenen Abend, wenn da nicht der eine Gegentreffer wäre... Der Abend war mit dem ersten Heimsieg in der Europa League und dem 300. Sieg in einem Pflichtspiel historisch!

Trainer Ralph Hasenhüttl wartete diesmal mit keiner großen Überraschung in der Startelf auf. Fast das komplette Team, welches gegen Dortmund begann, bildete auch dieses Mal die Anfangsformation. Lediglich Diego Demme ersetzte Kevin Kampl (muskuläre Probleme) im defensiven Mittelfeld und Bruma über die Außenposition Marcel Sabitzer. Volle Offensivpower also bei den Roten Bullen. Emil Forsberg rückte dabei auf die rechte Seite, während die bekannte Vierer-Kette in der Abwehr weiterhin das Vertrauen erhielt, um über eine kompakte und stabile Defensivarbeit zu agieren.


Muntere Anfangsphase

Beide Mannschaften neutralisierten sich in der Anfangsphase und machten das Mittelfeld eng. Nach Ballverlusten wurde nicht lange taktiert, sondern auch schnell der Weg zum gegnerischen Tor gesucht. In der 10. Minute konnte ein Bruma-Schuss von der Petersburger Abwehr zur Ecke abgewehrt werden, während Timo Werner nach der ersten Ecke per Volleyabnahme ein erstes Ausrufezeichen setzte, dessen Schuss nur knapp das Tor verfehlte. Auf der anderen Seite zeigte aber auch Zenit ausreichend Selbstbewusstsein und kam ein ums andere Mal vor Gulácsis Tor zum Abschluss. Es entwickelte sich ein munteres Spielchen, schnelllebig, mit viel Pressing, wobei unsere Leipziger Jungs im Mittelfeld etwas mehr Übergewicht und mehr Spielhoheit im weiteren Verlauf verzeichneten. In der 17. Minute konnte RB wiederum nach einer Ecke einen Distanzschuss knapp über das Tor von Lunev verzeichnen. Auf der anderen Seite versuchte Zenit mit langen Bällen das Mittelfeld schnell zu überbrücken, die jedoch oft ungenau waren und somit keine Gefahr für das Leipziger Team entstand.

Nach einem klugen Zuspiel in die Spitze hatte Timo Werner in der 25. Minute dann die Gelegenheit zum Führungstreffer, dessen Schuss jedoch von der Strafraumgrenze knapp über die Querlatte zischte. Fortan hielt RB weiterhin das Tempo hoch und konnte Zenit immer stärker an die Strafraumgrenze drängen, jedoch war das Spiel zu sehr durch die Mitte geprägt, so dass die dichtgestaffelte gegnerische Abwehr immer wieder unsere Angriffsaktionen unterbinden konnten.


RB erhöht den Druck – Forsberg mit Pfostentreffer

In der 35. Minute war es fast soweit und vielen lag schon der Torschrei auf den Lippen. Emil Forsberg zirkelte einen scharf getretenen Freistoß aus 25 Meter an den linken Innenpfosten. Lunev blieb nur noch das Nachsehen ohne eine Chance auf ein Eingreifen zu haben. Unsere Jungs konnte man eigentlich nichts vorwerfen in der ersten Halbzeit. Der Einsatz, die Laufbereitschaft, der Wille, das Zusammenspiel – vieles passte im ersten Durchgang. Lediglich die Chancen konnten nicht genutzt und sich somit belohnt werden. Bis zum Halbzeitpfiff zog RB per Angriffspressing ein Powerplay auf, wobei es schwierig war durch die zugestellten Räume Torchancen herauszuspielen. Zenit konnte sich in der Drangphase meist nur durch Fouls helfen, was einerseits uns gute Standardsituationen ermöglichte. Eine davon wurde variantenreich und kurz ausgeführt über Forsberg, Demme und Werner, dessen Schuss aber kurz vor der Pause am rechten Pfosten vorbei ging. So ging es schließlich ohne Torerfolg in die Kabine. Die Hasenhüttl-Elf war klar tonangebend, spielbestimmend, hatte 69 Prozent Ballbesitz und 8 zu 3 Torschüsse.

Erster Jubel brandete dann in der Pause auf, als die Ergebnisse der 19 Uhr Spiele verkündet wurden und mit ihnen – nach einem kurzen, aber gewichtigen Räusperer von Tim Thoelke – der Sieg der Salzburger in Dortmund.


Zweite Halbzeit RB weiterhin spielbestimmend

Die 2. Halbzeit begann Bernardo für den leicht angeschlagenen Konrad Laimer, während Klostermann die Seite auf der Außenverteidigerposition wechselte. RB machte dort weiter, wo es in der ersten Halbzeit aufgehört hatte. Emil Forsberg zeigte sich sehr einsatz- und lauffreudig. Durch seine Finten und technisch gute Ballbehandlung war er stets ein Antreiber für viele Offensivaktionen. In der 47. Minute prüfte er den Petersburger Schlussmann, während Augustin in der 50. Minute nach einem Werner-Zuspiel das Außennetz traf.

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Emil Forsberg bot gegen Zenit eine starke Partie. Seine Standards waren sehr gefährlich, seine Offensivaktionen brachten stets Unruhe für die Zenit-Abwehr. Als Ideengeber und Spielmacher war er ein Schlüsselspieler in dieser Partie.


Bruma mit dem Führungstreffer, Werner beendet Torflaute

Und unser Team hielt den Druck aufrecht. In der 56. Minute war es endlich soweit. Über der linken Seite spielte Bruma mit Timo Werner einen Doppelpass, um anschließend halblinks im Strafraum allein vor Lunev aufzutauchen. Eiskalt verwandelte Bruma seine Chance zur 1:0 Führung ins rechte untere Toreck. Fast wäre noch ein Doppelpack gelungen, als Timo Werner zwei Minuten später allein vor Lunev durch war, aber den Ball leider nicht am Schlussmann vorbei brachte. Das war eine Hundertprozentige für unseren Nationalstürmer.

Im Gegensatz dazu war von Zenit kaum etwas zu sehen. Nach einer kleinen Durststrecke zwischendurch nahm das Spiel wieder mehr an Fahrt auf. In der 76. Minute konnte Naby Keita unbedrängt durch die Mitte marschieren, während Werner halblinks allein gelassen wurde. Schließlich konnte Keita auf Timo Werner durchstecken und endlich verwandelte unser Goalgetter frei vor Lunev per Lupfer zur mehr als verdienten 2:0 Führung.


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Timo Werner mit der zwischenzeitlichen 2:0 Führung


Zenit reicht eine Chance – später Anschlusstreffer durch Standard

Nachdem Sabitzer in die Partie kam und in der 82. Minute seine erste Torchance verbuchen konnte, blieb Zenit St. Petersburg nur ein umstrittener Freistoß im 2. Durchgang übrig. Upamecano hatte kaum oder gar nicht seinen Gegenspieler berührt. Dieser fiel jedoch vor der Strafraumgrenze und der rumänische Schiedsrichter Haţegan schenkte dem Gegner somit eine gute Standardmöglichkeit. Criscito nutzte diese Gelegenheit abgezockt und schlenzte den Ball unhaltbar in das linke obere Eck zum 2:1. In der Nachspielzeit hatte Sabitzer noch eine gute Schusschance. Am Ende blieb es aber bei dem für Zenit schmeichelhaften 2:1.


Fazit

Es war im Endeffekt ein hochverdienter Sieg unserer Rasenballsportler, den sie sich redlich verdienten. Ins Bild der letzten Wochen und Monate passte leider mal wieder der eine Gegentreffer, durch den Zenit St. Petersburg im Rückspiel noch alle Möglichkeiten bleiben. Wie bei den letzten Spielen gelang auch diesmal dem gegnerischen Team ein einfaches Tor. Trotzdem macht der Auftritt Mut für das Rückspiel. Man war klar spielbestimmend, stellte den Gegner mittels zeitigem Pressing vor große Probleme und sollte mit dieser Leistung auch in einer Woche auswärts mit breiter Brust auftreten können. Womöglich spielt St. Petersburg zuhause etwas mehr mit und bietet unserer Offensive mehr Räume, um die ein oder andere Torchance im Sankt Petersburg Stadium nutzen zu können. Die Erinnerungen an den Gastauftritt in Neapel sollten hier vielversprechend sein. Also Daumen hoch – gut gekämpft, gespielt und verdient gewonnen! Alle die nicht im Stadion waren haben in jedem Fall was verpasst. Die Stimmung war trotz deutlich geringerer Zuschauerzahl trotzdem gut!


Statistik

RB Leipzig: Gulácsi – Laimer (46. Bernardo), Orban (C), Upamecano, Klostermann – Forsberg, Demme, Keita, Bruma (75. Sabitzer) – Augustin (79. Poulsen), Werner
Zenit St. Petersburg: Lunev – Ivanovic, Mammana, Criscito, Mevlja – Erokhin, Kuzyaev, Kranevitter – Rigoni (80. Poloz), Zabolotny (57. Driussi), Kokorin
Schiedsrichter: Ovidiu Haţegan (Rumänien)
Tore: 1:0 Bruma (56.), 2:0 Werner (77.), 2:1 Criscito (86.)
Torschüsse: 16 / 8
Schüsse aufs Tor: 5 / 2
Ballbesitz: 63,7% / 36,3%
Angekommene Pässe: 85% / 73%
Fouls: 11 / 15
Ecken: 8 / 5
Abseits: 3 / 4
Gelbe Karten: Upamecano (1) / –
Zuschauer: 19.877 (ca. 1.000 St. Petersburger)

oligei


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