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Leipzig - (13.03.2018) Mit einem überzeugenden 7:1 sind die RBL-Frauen erfolgreich ins neue Spieljahr gestartet. Am kommenden Wochenende steht das Verfolgerduell gegen den SFC Stern 1900 an.

Fast auf den Tag genau, im Dezember des fast schon in Vergessenheit geratenen, vergangenen Jahres, spielte das ambitionierte Frauenteam der Roten Bullen das letzte mal um Punkte der Regionalliga. Damals konnte man sich mit dem 4:2 Heimsieg gegen Neubrandenburg aus einer Mini-Krise-schieße, zuvor flog man allerdings gegen den Landesklasse-Verein und FFV Leipzig Resterampe Phoenix Leipzig 3:4 aus dem Sachsenpokal und bekam anschließend 5:1 beim Magdeburger FFC auf den Deckel. Es folgte eine lange Pause und Zeit zum Nachdenken. Nach dem ungefährdeten Aufstieg und einer Euphoriewelle ließen sich sogar Vereinsoffizielle zu Aussagen hinreißen, die im Nachhinein vielleicht als zu vorschnell deklariert werden können. Meinte doch Rasenball-Vorstandvorsitzender Oliver Mintzlaff: „Wir wollen perspektivisch in die erste Bundesliga und werden die Strukturen dafür schaffen!“

Für ein gerade erst gegründetes, junges Frauenteam nicht wenig Druck. Unser RB-Fans.de-Experte Martin Hoch, damals noch Mannschaftsleiter des Teams, trat daher auch früh auf die Bremse und warnte: „Die Regionalliga ist eine ganz andere Hausnummer als die Landesliga. Da sind 3-4 Teams mit Zweitliganiveau und allgemein eine viel härtere und schnellere Gangart, mit der sich die Mädels erst mal anfreunden müssen.“ So kam es dann ja auch und eine holprige Hinrunde folgte. RB überwinterte auf Rang 4, im Niemandsland hinter den drei überragenden Mannschaften von Magdeburg, Viktoria Berlin und Union Berlin. Im Grunde „Best of the Rest“, denn engster Verfolger ist Steglitzer FC Stern 1900, den man daheim zwar nur 2:1 besiegte, spielerisch aber keinerlei Probleme hatte. Es ist daher nicht ungewöhnlich, das Trainer Sebastian Popp kürzlich das Saisonziel Platz 3 formulierte, wenn der eigene Anspruch ist, oben mitzuspielen. Das wird nicht leicht, fehlen doch neun Punkte zu Union - auch wenn noch ein Spiel mehr zu absolvieren ist als die Berlinerinnen.

Übrigens ist die Zukunft von Trainer Sebastian Popp über die Saison hinaus weiterhin offen. Coach und Verein schweigen, die Gerüchteküche brodelt.  Am Sonntag machte seine Mannschaft dem Trainer jedenfalls ein schönes Geschenk, 7:1 schlug man das Traditionsteam aus dem Erzgebirge. In deren Reihen übrigens mit Heidi Dotzauer eine RB-Landesmeisterin aus der vergangenen Saison.

Es war ein Spiel auf ein Tor und das stand im Erzgebirge, zumindest auf dem Teil des Feldes, welches die Gäste als „ihre Seite“ definierten. Vielen schönen Angriffen standen zu Beginn immer wieder Körperteile entgegen, die den Torabschluss in letzter Minute verhinderten. Es bedurfte eines „Dosenöffners“ in der 16. Minute, als Lisa Pfretzschner einen Elfmeter verwandelte, nachdem Nina Schuster im Strafraum gelegt wurde. Schuster bediente wenige Minuten später Görner, die auf Förster weiterleitete und diese netzte zum 2:0 in der 21. Minute ein. Jasmin Petters schob in der 25. Minute zum 3:0 nach.  Durch einen Sonntagschuss in der 35. Minute gelang den Gästen der Ehrentreffer zum 3:1, nachdem RB im Mittelfeld nicht konzentriert genug zu Werke ging. In Halbzeit zwei schalteten die RBL-Frauen noch einen Gang höher und trafen in der 47. Minute durch die starke Nina Schuster direkt zum 4:1, anschließend folgte ein Doppelpack von Herz und Hirn des Teams, Michelle Förster (55.,60.). Mirjam Topf setzte nach einem Eckball den Schlusspunkt und verwandelte in der 86. Minute zum 7:1 Endstand.

Die Spielweise mit Steilpässen und langen Bällen in die Spitze wurde in der Hinrunde oft probiert, klappte aber selten. Gegen diesen Gegner hat es am Sonntag aber sehr gut funktioniert. Auch wenn es noch lang nicht die Spielweise ist, die sich mancher Fan und auch der Trainer wünscht. RB-Coach Sebastian Popp: "Wir haben immer wieder sehenswerte Pässe in die Tiefe gespielt und uns endlich einmal mit einer guten Chancenverwertung für den betriebenen Aufwand belohnt. Verbessern müssen wir uns dagegen weiter bei den Tempowechseln. Oft fehlt noch das Gespür dafür, wann das Spiel auch einmal beruhigt oder verlagert werden muss."

Am kommenden Sonntag kann der Verfolger, Steglitzer Stern, weiter auf Abstand gebracht werden. RB reist nach Berlin zum Topspiel zwischen dem Tabellenvierten und Tabellenfünften. Den 25.03. sollten sich aber alle Rot oder Grün im Kalender anstreichen (die Farbe ist eigentlich total egal, hauptsache irgendwie markieren): Es kommt mit Viktoria Berlin der Tabellenzweite an den Gontardweg. An solchen Teams kann man sich messen bzw. muss man sich messen, um weiter zu lernen und irgendwann tatsächlich die 1. Bundesliga zu erreichen. Ich wünsche es dem Team und uns Fans, denn die Unterstützung an den Spieltagen bei Heimspielen ist bei manchen Spielen wirklich erstligareif.

RB Leipzig: Schüller – Pfretzschner, Uhlig (C), Löser (74. Metzner), Förster (87. Teubner), Benedetto (37. Friedrich), Schuster, Görner, Topf, Engler, Petters
Tore: 1:0 Pfretzschner (16, FE), 2:0 Förster (21.), 3:0 Petters (25.), 3:1 Polusik (35.), 4:1 Schuster (47.), 5:1 Förster (55.), 6:1 Förster (60.), 7:1 (Topf (74.)
Zuschauer: 148

Heiko Müller / Rojiblanco
Foto: Arielle

Weitere Informationen zur Saison auf der Facebookseite der RBL-Frauen


Permalink:
http://www.rb-fans.de/artikel/20180313-spielbericht-aue.html

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