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Europa League 1. Spieltag
Donnerstag, 20.09.2018, 21:00 Uhr
Ort: Red Bull Arena Leipzig
RB Leipzig
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ENTSCHEIDUNG IM STADE VELODROME – KANN RBL INS HALBFINALE STÜRMEN?

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Marseille - (12.04.2018) Die Expedition Europa befindet sich auf der nächsten Ebene, wenn es zum entscheidenden Duell in der französischen Metropole kommt. Leipzig schuf sich eine gute Ausgangslage im Hinspiel (1:0), um auch vor einer weiteren Aufgabe bestehen zu können. Bei Erreichen der nächsten Runde könnte erneut Vereinsgeschichte geschrieben werden.

Ausgeglichenes Spiel als Grundlage – Leipzig mit leichtem Vorteil

Mit einem 1:0-Hinspielsieg im Rücken fliegen die Roten Bullen nach Frankreich, um sich im Stade Velodrome gegen Olympique Marseille ein zweites Mal zu duellieren. Zirka 550 Fans aus der Messestadt werden vor Ort sein und ihr Team bestmöglich unterstützen. Da es im heimischen Leipzig vor genau einer Woche knapp zuging, ist so gesehen für das Rückspiel alles offen. Die bessere Ausgangsposition bekommt dabei jedoch RBL zugeschrieben, welches keinen Gegentreffer kassierte und darauf berechtigterweise auf ein mögliches Auswärtstor hoffen darf, dass für das Halbfinale reichen kann. Auf der anderen Seite spielt Olympique Marseille im heimischen Stadion und wird somit von seinen frenetischen Anhängern unterstützt. Zumal die Gastgeber heimstark auftreten und so manches Spiel auf ihre Seite zogen. Die Generalprobe der Gastgeber ist zwar wie bei RB Leipzig auch nicht gelungen (0:0 gegen Montpellier), jedoch fing sich das Team von Trainer Garcia keinen Gegentreffer und muss auch keine Niederlage verdauen. Somit müssen sich die RasenBallsportler ein weiteres Mal beweisen, dass sie in so einer Situation spielerisch und auch mental standhalten können. Dagegen könnte die Statistik Mut machen. Denn bisher hat noch kein deutsches Team gegen die Franzosen auf internationaler Ebene verloren.


Olympique Marseille mit Siegeswillen – auf europäischer Ebene heimstarke Franzosen

Dem Team von Trainer Rudi Garcia steht eine große Herausforderung bevor. Denn genauso wie bei den Gästen geht es für Marseille um den Einzug in die Champions League in der nächsten Spielzeit. Nachdem es am Wochenende nur zum Remis gegen Montpellier reichte, belegt das Team aus dem Süden des Landes aktuell Platz 4. Dieser Platz berechtigt aber nicht zur Teilnahme an der Königsklasse, was den Stellenwert der Europa League noch einmal aufwertet. Für einen positiven Ausgang des Rückspiels spricht die eigene Bilanz der laufenden Saison in Europa. Inklusive der Qualifikation, hat man 6 von 7 Heimspielen für sich entschieden und somit gerade im heimischen Stadion ein gutes Fundament für das Weiterkommen geschaffen. Das einzige Unentschieden holten die Franzosen ausgerechnet gegen die „Roten Bullen“ aus Salzburg, was ein gutes Omen bedeuten könnte. Des Weiteren spricht eine gute Heimbilanz (3. Platz der Heimtabelle) aus der Liga für Marseille. Dennoch konnten keine Siege gegen die großen Gegner der französischen Liga eingefahren werden, nachdem es gegen Paris und Monaco nur zu einem Remis reichte und es gegen Lyon eine Niederlage setzte. 

Für das Spiel gegen Leipzig stehen Trainer Garcia wie vor einer Woche Rami, Mandanda und Rolando nicht zur Verfügung. Bei Torjäger Thauvin gibt es noch ein Fragezeichen, womöglich kann er kurzfristig auch eingesetzt werden und damit hätten die Franzosen einen offensiven Trumpf in der Hinterhand. Spielerisch wählt vermutlich der Trainer eine ähnliche Formation wie aus dem Hinspiel, welche jedoch tendenziell offensiv ausgerichtet sein wird, was auch auf den Verzicht einer 5er-Kette bei gegnerischem Ballbesitz bedeuten könnte. Spielern und Trainer zu Folge sind die Gastgeber gewillt, das Hinspiel-Ergebnis unbedingt drehen zu wollen. Vor allem soll das mit dem Verwerten der eigenen Chancen sowie einer konzentrierten Defensivleistung erreicht werden.

Voraussichtliche Aufstellung: Pele – Sarr, Sakai, Kamara, Amavi – Luiz Gustavo, Zambo Anguissa, Sanson – Payet, Ocampos, Mitroglou


Fortsetzung der entscheidenden Spiele – personelle Ausfälle müssen kompensiert werden

Nach nur zwei dazwischenliegenden Tagen müssen die Leipziger Jungs bereits zum nächsten Spiel antreten. Zweifelsfrei gibt es dabei bessere Situationen, als mit einer 1:4-Heimniederlage im Gepäck anzureisen. Die vergangene Partie gegen Bayer Leverkusen wurde zum Trauma der Leipziger Mannschaft, als es speziell in der zweiten Halbzeit nicht mehr rund lief und die Niederlage auch verdient war. Dabei widerspricht das Leverkusen-Spiel dem Trend nach 7 ungeschlagenen Spielen und zuletzt 3 Siegen wettbewerbsübergreifend. Aber das Spiel zeigte auch Schwächen der Mannschaft auf, wenn ein Gegner mit hoher Qualität seine Chancen nutzt. Zudem wies die eigene Defensive ungewohnte Fehler auf und somit kann der Auftakt in die „Wochen der Wahrheit“ als fehlgeschlagen bewertet werden.

Dennoch muss die Niederlage schnell abgehakt und der Fokus auf Marseille gerichtet werden. Nachdem man in der Liga zunächst wieder ins Hintertreffen um die CL-Plätze gekommen ist, kann in der Europa League eine neue Bestmarke gesetzt und mit einem Weiterkommen eine Wende der Stimmung geschaffen werden. Für das Rückspiel werden die „Roten Bullen“ ihrerseits nicht darauf bedacht sein, das Ergebnis zu verwalten. Vielmehr wird es die Herausforderung sein, ein erneutes Mal den eigenen Ballbesitzfußball durchzusetzen.

Personell stehen hierbei Laimer und Halstenberg sowie Neuzugang Lookman nicht zur Verfügung. Besonders bitter ist der Ausfall Laimers, nachdem er sich auf der rechten Seite gut eingespielt hatte und dem Defensivverbund Stabilität verlieh. Für diese Position muss Trainer Ralph Hasenhüttl die bestmögliche Kompensation finden, welche durch Klostermann ausgefüllt werden kann und auf Bernardo auf der linken Seite hinausläuft. Denkbar ist aber auch eine 3er-Abwehrkette mit Orban, Konaté und Upamecano. Eine weitere Option stellt Rückkehrer Stefan Ilsanker dar. Der österreichische Krieger ist universell einsetzbar und gibt Hasenhüttl damit zusätzlichen Spielraum. Gezittert werden dürfte noch um den Einsatz von Naby Keita, welcher sich eine Hüftprellung am Montag zuzog. Ansonsten dürfte vieles auf eine Offensive aus dem Hinspiel hinauslaufen, bei der der Eindruck auf eine eingespielte Formation entsteht. Alternativ stehen für diese Mannschaftsteile Sabitzer, Kampl und Poulsen bereit. Gerade der Österreicher Sabitzer dürfte vor allem, angetrieben von einem just verlängerten Vertrag bis 2022,  motiviert sein, alles zu geben.

Voraussichtliche Aufstellung: Gulácsi – Klostermann, Orban, Upamecano, Bernardo – Keita, Demme – Forsberg (Sabitzer), Bruma – Augustin (Poulsen), Werner


Fazit

Für das Rückspiel des EL-Viertelfinals ist Alles angerichtet. Die Ausgangslage und somit auch die Erwartungshaltung beider Teams sind klar verteilt. Der Gastgeber wird mit seinen Fans im Rücken von Anfang an Druck auf die RBL-Defensive ausüben, darf sich dabei aber nie zu sicher sein, keinen Konter zu riskieren und somit den Leipzigern das Ticket für das Halbfinale ermöglichen. Auf anderer Seite ist es wichtig vor allem im Defensivverbund clever zu agieren und eben erwähnte Konter und die daraus resultierenden Chancen eiskalt zu nutzen. Für das Spiel wird RB Leipzig auf jeden Fall ein Auswärtstor benötigen, um seine Chancen zu wahren.

Wer kein Ticket für das Spiel vor Ort ergattert hat, dem bieten sich die Möglichkeiten, das Spiel über den Bullenfunk oder Live bei Sport1 oder Sky, zu verfolgen. Alternativ ist zudem ein Public Viewing in der Red Bull Arena angesetzt, um dem Team von der Heimat die Daumen zu drücken. Das Team von RB-Fans.de wünscht dem Team von Trainer Ralph Hasenhüttl wie immer maximalen Erfolg, um den Einzug ins Halbfinale real werden zu lassen!

Dawos


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http://www.rb-fans.de/artikel/20180412-vorbericht-marseille.html

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