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Testspiel
Freitag, 20.07.2018, 18:30 Uhr
Ort: Stadion der Freundschaft, Grimma
FC Grimma
RB Leipzig
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

1
RB Leipzig
0
2
Hannover 96
0
3
Hertha BSC
0
4
SV Werder Bremen
0
5
VfL Wolfsburg
0
6
1. FC Nürnberg
0
7
FC Augsburg
0
8
Fortuna Düsseldorf
0
9
VfB Stuttgart
0
10
SC Freiburg
0
11
Bayern München
0
12
Borussia Dortmund
0
13
Bayer 04 Leverkusen
0
14
Bor.Mönchengladbach
0
15
FC Schalke 04
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1. FSV Mainz 05
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MIT KAPITÄN KAISER TRIUMPHIERT RB KLAR GEGEN WOLFSBURG

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Leipzig - (05.05.2018) Kaiserwetter und Dominik Kaiser als Kapitän. Beste Voraussetzungen für ein Fussballfest vor ausverkaufter Kulisse. Am Ende wurde es ein Befreiungsschlag und emotional mit Standing Ovation für den scheidenden Kapitän.

Insgesamt waren die Vorzeichen für beide Mannschaften nicht gerade die Besten, denn formschwach präsentierten sich zuletzt beide Teams. Während RB-Trainer Hasenhüttl mit seiner Elf daheim im Sportzentrum sich auf das wichtige Match vorbereitete, beraumte Wölfe-Trainer Labbadia ein Trainingslager in Thüringen an. Mentalität, geistige Frische und Kampfgeist waren vorrangig angesagt. Dementsprechend unsicher und offen schien der Ausgang zu werden. Auf RB-Seite musste Trainer Ralph Hasenhüttl gleich auf mehrere Leistungsträger verzichten. Willi Orban, Emil Forsberg und Naby Keita fehlten gelb- und rotgesperrt, während auch längerfristig verletzungsbedingt Marcel Halstenberg und Marcel Sabitzer nicht zur Verfügung stehen. Dafür rückte Nachwuchsspieler Niclas Stierlin in den Kader und Dominik Kaiser in die Startelf. Erfreulich auch die Berücksichtigung von Kevin Kampl, der erst kurzfristig angereist war, nachdem er heute Morgen Papa wurde und noch im Krankenhaus der Geburt seines Kindes beiwohnte. An dieser Stelle auch von uns Herzlichen Glückwunsch!


Verhaltener Beginn, dann mit RB-DNA zum Erfolg

Die erste Chance im Spiel hatte der VfL. Origi konnte in der 2. Minute sich über die linke Abwehrseite durchsetzen und schoss ans Außennetz. Sieben Minuten später spielte sich Brekalo und William bis zum Torabschluss im Strafraum durch, Gulácsi parierte. Fast eine Viertelstunde war gespielt ohne dass die Leipziger Rasenballer zählbare Offensivaktionen verzeichnen konnten und die Wolfsburger das bessere Team waren. Mit zunehmender Spielzeit erhöhte das RB-Team aber immer mehr den Druck auf die Wölfe. Mit gutem Stellungsspiel in der Offensive war man stets anspielbereit und konnte somit diesmal schnell viele Angriffe einleiten. Ersterer Angriff konnte Augustin Lookman steil in den Sechszehner passen, dessen Abschluss der Wolfsburger Knoche gerade noch so abblocken konnte.

In der 23. Minute spielte sich RB wieder durch die Mitte, dessen Angriff jedoch Upamecano nicht konsequent zu Ende führte. Besser machte es nur eine Minute später Lookman. Augustin stiehlt sich von seinem Gegenspieler über den linken Flügel frei, während Bernardo diesen Moment erkennt und ihn steil schickt. Die englische Leihgabe rückte mit gutem Stellungsspiel nach und so passte JKA gut in den Lauf von Lookman, so dass dieser zur 1:0 Führung ins kurze Eck einnetzte. Es war ein wichtiges Tor zur richtigen Zeit, was vorher in Mainz versäumt wurde. Nur sechs Minuten später hatten die Zuschauer wieder den Torjubel auf den Lippen, jedoch entschied das Schiedsrichtergespann auf Abseits. Eine Kann- aber nicht Muss-Entscheidung, denn bei der Ballabgabe war Augustin mit dem Fuß auf gleicher Höhe mit dem Wolfsburger Abwehrspieler.

Fortan häuften sich die Ballverluste der Wolfsburger und verloren zudem zusehends den Faden. Kampl kam in der 32. Minute wiederum zu einem guten Abschluss und nur eine Minute später fiel das 2:0 für unsere Rasenballer. Langer Pass auf Augustin, der anschließend ungehindert eine leichte Hereingabe in den Strafraum zurückspielen konnte. An Mann und Maus vorbei gelangt der Ball zu Werner, der seelenruhig frei den Ball zum vielumjubelten Treffer in die lange Torecke schiebt. Zweiter Assist für Augustin und auch endlich mal ein Treffer vom deutschen Nationalspieler wieder. Während die Roten Bullen nun selbstbewusst und ballsicher aufspielten, taten sich im Wolfsburger Stellungsspiel immer mehr Lücken auf, die wiederum viele Möglichkeiten darboten, torgefährlich zu werden. Nach müden Beginn konnte man mal wieder an die alten Tugenden anknüpfen und so ging es mit einem verdienten Zwei-Tore-Vorsprung in die Pause.


Lookman und Augustin krönen die Leipziger Offensivaktionen

Zweite Halbzeit, gleiches Gesicht. Wie in der ersten Spielhälfte gehörten den Wölfen wieder die ersten Aktionen. Über die Außenverteidigung wurde der Wolfsburger Steffen frei gelassen, so dass dieser ungehindert angespielt wie auch flanken konnte. Dessen Hereingabe nimmt Didavi im Strafraum direkt zum Anschlusstreffer in der 48. Spielminute. Nur zwei Minuten später hätte es fast den Ausgleichstreffer gegeben, als Dimata nach einem Freistoß per Kopfball nur knapp das Tor von Gulácsi verfehlte. Jedoch währte die Schockstarre nur kurz, denn der Wolfsburger Innenverteidiger Uduokhai leistete sich einen folgenschweren Abwehrfehler. Timo Werner konnte ihn an der rechten Sturmseite bedrängen und dessen zu laschen Rückpass abfangen. Mit Drang zum Tor behielt er die Übersicht, passte zum mitlaufenden Lookman, der schnell wieder die alte Führung in der 52. Minute herstellen konnte. Ein Doppelpack von Lookman an diesem Tag und eine klasse Leistung von ihm. Vielleicht gelingt es ja den Verantwortlichen, ihn später doch noch nach Leipzig zu holen.

Und wenn es einmal läuft, sollte es nicht bei dem belassen werden. 12 Minuten später konnten sich im Zentrum der gegnerischen Hälfte Werner und Demme schnell freispielen und zu Augustin passen, der dann frei vor dem Wolfsburger Schlussmann Casteels auftauchte. Mit Übersicht und gekonnt schloss JKA mit scharfen Schuss ins linke untere Toreck ab und baute somit die Führung auf 4:1 aus. Die letzte Viertelstunde waren dann die Wölfe um Schadensbegrenzung bemüht. Die Wolfsburger standen nun tiefer und dichtgestaffelter, während auf beiden Seiten keine nennenswerten Offensivaktionen mehr zu verzeichnen waren. So blieb es am Ende beim verdienten Heimsieg und mit einem Drei-Tore-Vorsprung.


Dominik Kaiser mit Standing Ovation verabschiedet

Schon während des Spiels und bei jeder RB-Standardsituation standen die Fans hinter ihrem langjährigen Weggefährten. Lautstarke Zurufe und Applaus waren ihm bei jeder Aktion ruhender Bälle gegönnt. Und so schenkte ihn Trainer Ralph Hasenhüttl kurz vor Spielende mit der Geste seiner Auswechslung ein Standing Ovation vom ganzen Stadion. Es war das letzte Pflichtspiel vor heimischen Publikum, welches ihn als Idol ins Herz geschlossen hat. Noch am nächsten Sonntag (13.5.18 16 Uhr) können wir ihn bei seinem Abschiedsspiel gebührend feiern, ehe nach sechs Jahren RB-Zeit er nun noch einmal einer neuen Herausforderung nachgehen will.

 

http://www.tagesmutter-taucha.de/dommewolfs1.jpg

Dominik Kaiser – Kapitän und umjubelt gefeiert beim 4:1 Heimsieg


Fazit

Am Ende gut – Alles gut? Mit einer guten Leistung und mit wenigen Fehlern konnte man wieder an sein Leistungspotential anknüpfen. Viele Leistungsträger mussten kompensiert werden, aber die eingesetzten Spieler waren bis auf die Haarspitzen motiviert. Das Offensivtrio mit Lookman, Augustin und Werner konnte diesmal viel Torgefahr ausstrahlen und agierte auch spielerisch sehr gut abgestimmt zusammen. So konnte jeder als Assist wie auch als Torschütze zum Erfolg mit beitragen. Die Tore fielen zur rechten Zeit, was in den vorangegangenen Partien versäumt wurde. Mit dem Heimsieg stehen nun drei weitere Punkte auf den Zähler, die auch dringend nötig waren, da auch die Verfolger im Kampf um die Euro League Plätze nicht klein beigaben. Nun gilt es am letzten Spieltag bei der Hertha in Berlin noch einmal alles aus sich herauszuholen, was in einem steckt. Never change a winning team? – Gut möglich das Trainer Ralph Hasenhüttl auch auf die gleiche Mannschaft setzt, die sich heute mit Willensstärke und eingespielt zeigte. Da allesamt die Verfolger sehr schwere Auswärtsaufgaben vor sich haben, stehen die Chancen durchaus gut in Berlin die Saison noch zu krönen und einen Euro League Platz zu verteidigen. Und ganz utopisch ist theoretisch sogar noch ein Champions League Platz möglich.


Statistik
RB Leipzig:
Gulácsi – Bernardo (68. Laimer), Konaté, Upamecano, Klostermann – Demme, Kampl – Kaiser (88. Schmitz) – Lookman, Augustin (67. Poulsen), Werner
VfL Wolfsburg: Casteels – Knoche (46. Dimata), J. Bruma, Uduokhai – William, Guilavogui, Arnold, Steffen – Didavi (68. Rexhbecaj), Brekalo (78. Malli) – Origi
Schiedsrichter: Marco Fritz (Korb)
Tore: 1:0 Lookman (24.), 2:0 Werner (34.), 2:1 Didavi (47.), 3:1 Lookman (52.), 4:1 Augustin (63.)
Torschüsse: 13 / 10
Schüsse aufs Tor: 7 / 5
Passquote: 77,2% / 77,6%
Zweikampfquote: 54,5% / 45,5%
Ballbesitz: 48,9% / 51,1%
Laufstrecke: 109,1 km / 107 km
Sprints: 204 / 205
Intensive Läufe: 593 / 601
Fouls:
11 / 11
Ecken: 2 / 5
Abseits: 2 / –
Gelbe Karten: – / Didavi
Zuschauer: 41.487 (ca. 3.000 Wolfsburger)

oligei


Permalink:
http://www.rb-fans.de/artikel/20180505-spielbericht-wolfsburg.html

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