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DIE MUTTER ALLER ÜBERRASCHUNGEN

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Leipzig - (24.06.2018) Mintzlaff hatte sie versprochen und wahrlich, RBL hat geliefert. Die Größte Überraschung seit es Rasenballsport gibt. Nagelsmann, der Hoffenheimer Shootingstar wechselt nach Leipzig. Bei Real, FCB und BVB war er im Gespräch, aber RB Leipzig konnte sich seine Dienste sichern. Wer ist der neue Trainer und wie tickt Julian Nagelsmann?

Die Mutter aller Überraschungen

Sie haben es also wirklich durchgezogen! Rangnick und Mintzlaff landen den größten Trainer-Coup des Sommers. Was wurde nicht gewitzelt über die kommende Überraschung – ja, auch wir waren so frei. Bild und LVZ brachten Nagelsmann ab 2019 als Option ins Spiel, so richtig daran glauben konnte man nicht. Nun ist sie da: Die Mutter aller Überraschungen. Julian Nagelsmann, eine der heißesten Aktien auf dem deutschen Trainermarkt wechselt nach Leipzig! 5 Mio berappt RBL, um sich seine Dienste bis 2023 zu sichern.



Der Lockruf der Dose!


„… ist das sofort, unverzüglich“?

Wer sich nun gleich freudestrahlend auf den Weg zum Cottaweg machen will, um Anfang Juli die neue Freiheit des Trainerdaseins zu genießen, dem sei gesagt, dass Nagelsmann nicht vor dem nächsten Sommer sein Amt antreten dürfte. Vorher möchte Nagelsmann noch die Früchte seiner Arbeit ernten und mit Hoffenheim Champions League spielen. Dazu hätte Hopp sein Trainertalent nicht vor 2019 aus dem Vertrag entlassen. Fluch und Segen zugleich, denn diese Gründe waren ausschlaggebend, dass Nagelsmann für Bayern, Dortmund und Real diesen Sommer nicht erreichbar war. Wer wollte, musste sich also gedulden können und bestenfalls ein Joker in der Hinterhand haben. Der hört bei unseren Rasenballsportlern auf den Namen Rangnick und hat bereits einmal als Übergangstrainer für seine Wunschlösung fungiert.


Rangnicks Revanche

Klein ist sie, die Fußballwelt. Man sieht sich immer mehrmals. Rangnick, einst das Mastermind hinter Hoffenheims Aufstieg in die Bundesliga und Hopp, der potente Geldgeber. Lange Zeit ein tolles Team, ehe Gustavos Wechsel, eingefädelt gegen den Willen des Trainers, zum Zerwürfnis führte. Nun schnappte sich unser Sportdirektor Hoffenheims Trainer dank Ausstiegsklausel. Die späte Revanche? Es dürfte jedenfalls glücklichere Stunden in Hopps Fußballleben gegeben haben.



Rangnick nimmt Tuchfühlung auf!


Nagelsmann – Der Spieler

Die Spielerkarriere des jüngsten Bundesligatrainers aller Zeiten war fast zwangsläufig eine kurze. Vom FC Issing ging es in die Augsburger Jugend, wo er früh von den Löwen gescoutet wurde und in die U17 der Münchener wechselte. Von 2002 an schnürte er fünf Jahre für die 60ziger die Schuhe, kickte mit späteren Bundesligakickern wie Tschauner, Gebhart, Baumgartlinger und Bender in U17, U19 und den Amateuren, trainierte gar mit den Profis. Dass es für den ganz großen Sprung nicht reichte, lag nicht zuletzt am Körper. Der machte nach mehrfachen Wirbelbrüchen nicht mehr mit, Nagelsmann wechselte 2007 zurück nach Augsburg. In die zweite Mannschaft, die damals von einem gewissen Thomas Tuchel trainiert wurde. Aber auch hier sorgte eine Knieverletzung für das Aus und Nagelsmann beendete seine Spielerkarriere.



Verletzungen sorgen für ein frühes Karriereende.


Der Fußball lässt ihn nicht los

Zwar legte Nagelsmann noch als Spieler sein Fachabitur ab und begann ein BWL Studium, so richtig los, ließ ihn der Fußball aber nicht. Auch nach den verletzungsbedingten Rückschlägen, merkte er schnell, dass BWL nicht so recht zu ihm, dem eher harmonischen Menschen passte. Gut für ihn, dass Tuchel Nagelsmanns Talente erkannte und ihn, auch weil er trotz Verletzung noch Vertrag beim FCA hatte, als Scout und in der Gegnerbeobachtung einsetzte. Über diesen Job bot sich er vor gerade mal zehn Jahren, im Sommer 2008, die Chance als U17 Co-Trainer bei den Löwen einzusteigen.


Raus aus der Komfortzone

Zwar kann man Tuchel durchaus zuschreiben, Nagelsmann einen Schubs in die richtige Richtung gegeben zu haben. Auch hat er mit dem zukünftigen PSG-Coach die Verehrung für Pep Guardiola gemein, aber die Trainer unter denen er lernte, sind weit weniger bekannt. Bei den Löwen sammelte er als Co der U17 unter Alexander Schmidt (aktuell Jugendtrainer in Salzburg) und Ivica Erceg (momentan im KSC Nachwuchs tätig) erste Erfahrungen an der Seitenlinie. Dann war es 2010 Zeit die Komfortzone aus Bayern zu verlassen, wo er über 10 Jahre für den FCA und 1860 tätig war. In der Saison 2010/11 beutreute er in Hoffenheim als Co unter Xaver Zembrod (derzeit im Trainerteam von Leverkusen) die U17.


Zwischen Eigenverantwortung und ersten Erfahrungen im Profibereich

Nach dem Abgang Zembrods nach Freiburg übernahm Nagelsmann mit 24 Jahren die Leitung der U16. 1,5 Jahre betreute er die Nachwuchself, die vor seiner Übernahme im Sommer 2010 aus der Verbandsliga zurück in die Oberliga aufstieg und konnte einen gesicherten Platz hinter den Spitzenteams einfahren. Dann ging es ganz schnell. Nachdem Babbel Anfang Dezember 2012 entlassen wurde, schlug Nagelsmanns Stunde. Frank Kramer, Interimstrainer und eigentlich U23-Coach holte Nagelsmann in sein Trainerteam, auch unter den Rückrundentrainern Marco Kurz (der ihn bereits aus seiner Zeit als Spieler bei 1860 II kannte) und Markus Gisdol (kannte ihn aus dem Hoffenheimer Nachwuchstrainerstab) blieb er in der Rückrunde 12/13 Co-Trainer der ersten Mannschaft und wurde von Wiese zum „Baby-Mourinho“ erhoben.


Erste Erfahrungen in der Bundesliga

Die Bundesliga war komplettes Neuland für Nagelsmann, bei seinem ersten Spiel in Hamburg irrte er noch durch die Katakomben und marschierte direkt durch die Aufnahme des Hamburger Stadionsprechers. Kramer verlor seine Interimspartien und auch Kurz machte seinem Namen alle Ehre – nach zehn Spielen war Schluss. Dann kam Gisdol und mit ihm das Hoffenheimer Wunder. Am letzten Spieltag wurde der Vizemeister aus Dortmund mit 2:1 besiegt und nur dank dieser drei Punkte und der zeitgleichen Düsseldorfer Niederlage konnte sich die TSG in die letztlich erfolgreiche Relegation retten. In dieser schweren Zeit für Hoffenheim lernte Nagelsmann mit Rückschlägen umzugehen und Negativerlebnisse zu verarbeiten.



Ein Trainer mit Siegermentalität.


Meistertrainer & Shootingstar

Im Sommer 2013 übernahm Nagelsmann nun die höchste Juniorenmannschaft der TSG und leitete 2,5 Jahre erfolgreich die Geschicke der U19. Spätere Erstligakicker wie Amiri, den er bereits aus seiner Zeit als U17 Co-Trainer kannte, führte er bereits in der ersten Saison zur bisher einzigen U19-Meisterschaft der TSG. Im Halbfinale siegte die TSG gegen die favorisierten Schalker (mit Kehrer und Sané) und im Finale wurde der Nordost-Vize Hannover mit 5:0 deklassiert. Auch in der folgenden Saison stieß die Nagelsmann-Elf ins Finale vor, musste sich diesmal aber Schalke beugen.

Spätestens jetzt hatte sich Nagelsmann einen Namen gemacht, andere Vereine (auch Leipzig und Salzburg sollen damals bereits ihr Interesse bekundet haben) boten ihm Stellen im Trainerstab an, Nagelsmann wollte jedoch zuerst seinen Fußballehrer machen, was ihm Anfang 2016 auch erfolgreich als Zweitbester (hinter Tedesco) gelang. Zudem sah er seine Aufgabe in Hoffenheim noch nicht als erledigt an – eine Parallele zur jetzigen Situation, zumal ihm die Führung bereits durchaus signalisiert hatte, dass er in Zukunft auch als Cheftrainer arbeiten könnte.


Die Stunde schlägt…

Diese Chance kam schneller als gedacht. Noch während seiner Ausbildung zum Fußballlehrer musste Gisdol gehen, nachdem er in den ersten zehn Spieltagen nur einen Sieg einfahren konnte. Sein Nachfolger wurde Huub Stevens, der jedoch nur als Übergangslösung für Nagelsmann fungieren sollte. Bereits bei seiner Berufung im Oktober 2015 wurde diese Lösung von der TSG kommuniziert. Da Stevens nach weiteren 10 Spielen (und nur einem Sieg) mit Herzrhythmusstörungen zurücktrat, schlug bereits im Februar 2016 die Stunde Nagelsmanns.

Dabei waren die Vorraussetzungen nicht die besten. Hoffenheim hatte nur zwei Siege, war punktgleich mit dem Tabellenletzten aus Hannover, sieben Punkte fehlten bis zu einem Nichtabstiegsplatz und die TSG stellte den zweitschwächsten Sturm der Liga. In der Folge konnte man oft die Nagelsmann-Tabelle sehen, denn nur drei Teams holten in den folgenden 14 Spieltagen mehr Punkte als die TSG. Dies reichte nach 23 Punkten am Ende – auch dank schwächelnder Gegner – zu Platz 15. Erneut war die TSG dem Tod von der Schippe gesprungen, von nun an ging es steil bergauf.


Die TSG am Maximum?

In den folgenden zwei Jahren stellte Nagelsmann eindrucksvoll unter Beweis, wieso er diesen Sommer zu einem der heißesten Eisen im Trainerkarussell avancieren sollte. Er führte die TSG auf Platz 4 und 3, kam trotz schwerer Phasen immer wieder zurück und passte sein System stetig an. Auch Abgänge von Leistungsträgern wie Rudy, Süle und Wagner warfen die Hoffenheimer unter seiner Führung nicht zurück.  Auch wenn Nagelsmann mit der Doppelbelastung ebenso haderte wie Hasenhüttl in Leipzig, zog er sein Team dennoch nach dem frühen Europa League Aus wieder am Schopf aus dem Leistungstief und stürmte auch mit ansehnlichem Offensivfußball, Dreierkettensystem und nicht zuletzt dank des fast schon obligatorischen Sieg gegen den BVB am letzten Spieltag auf einen Champions League Platz.

Mission accomplished? Nicht für Nagelsmann, er will nun die Früchte seiner Arbeit in der kommenden Saison ernten. Als jüngster Bundesligatrainer in drei Jahren vom vorletzten Tabellenplatz in die Champions League und das mit einem Team, was in Sachen Kaderbesetzung und Etat nicht zwingend in diesen Sphären spielen muss. Ein großartige Trainerleistung.



Der klare Sieger im letzjährigen Coachingduell.


Der nächste logische Schritt?

Viel wurde in den letzten Tagen und bereits seit den ersten Gerüchten zum Wechsel von Nagelsmann nach Leipzig über diesen quasi schon geflügelten Satz diskutiert. Ist RBL der nächste logische Schritt für Nagelsmann? Hier gingen und gehen die Meinungen auseinander. Jedoch dürfte klar sein, dass die mittelfristigen Ambitionen von RBL durchaus eine Etage über denen der TSG liegen. In Hoffenheim war man schon seit dem Rangnickzerwürfnis bereit die Leistungsträger ziehen zu lassen. In Leipzig war dies bisher nur einmal dank einer hohen festgeschriebenen Ablöse der Fall. RBL will sich in den Top-3 der Bundesliga etablieren, ja mittelfristig wohl auch den Bayern Konkurrenz machen. Die Lücke zum Serienmeister der letzten Dekaden soll kleiner werden – Hoffenheim hat diese Ambitionen nicht, für sie sind die letzten zwei Jahre quasi das Optimum. Die nächsten Leistungsträger verlassen bereits den Verein, auf Dauer wird dies  nicht zu kompensieren sein, das zeigte zuletzt der BVB.

Ob Leipzig diese hohen Ziele erreicht, steht zwar in den Sternen, aber der Wille dazu ist gegeben. Dazu kommt die Lage auf dem Trainermarkt. Nagelsmann war erst 2019 verfügbar, Bayern, Real, BVB und wie sie alle heißen benötigten aber in diesem Sommer neue Trainer. Dies trifft zwar auch auf Leipzig zu, jedoch kann man mit Marsch als Übergangstrainer oder Joker Rangnick die Lücke wie in der zweiten Liga, als man auf Hasenhüttl wartete für ein Jahr zufriedenstellend schließen.

Dazu wäre Nagelsmann nach Ablauf des Vertrags immer noch blutjung, kann noch viele Schritte machen. Der Vorteil der Jugend. Für ihn ist es der erneute Schritt raus aus der Komfortzone. Wie damals, als er von 1860 zur TSG wechselte, weg von dem Umfeld seiner Spielertätigkeit, hin zu den ersten Schritten als Trainer, wo er schnell an seinen Aufgaben wuchs. Nun also nach acht Jahren, etlichen Erfolgen der Weg von Hoffenheim in die weite Welt. Wenn das RB-Fußballkonglomerat in den letzten Jahren eines gezeigt hat, dann, dass man sich nicht nur als Spieler, sondern auch als Trainer hervorragend einen Namen machen kann. Für Zorniger war es das Sprungbrett nach Stuttgart, für Hütter ging es über Bern nach Frankfurt, Rose war nach der letzten Saison in Salzburg schon fast überall im Gespräch, Marsch wird als USA Trainer gehandelt und auch Hasenhüttl dürfte es nicht schwer fallen eine neue Stelle zu finden.



Wie tickt Nagelsmann

Nagelsmann ist Harmonie in seinem Team sehr wichtig. Er ist nicht nur ein guter Motivator, sondern auch ein hervorragender Kommunikator. Eine Fähigkeit, die in der letzten Saison in Leipzig gerüchtehalber stark vermisst wurde. Wo auch Hasenhüttl nach seinem Abgang eigene Schwächen einräumte. Was ihn mit seinem Vorgänger verbindet ist jedoch seine authentische Art. Nagelsmann verbiegt sich nicht und er steht nicht still. Intern gilt er als bescheiden und bodenständig, auch deswegen kam ein Wechsel in diesem Sommer wohl nicht in Frage. Mehr Geld wäre überall drin gewesen, aber Nagelsmann will die Dinge zu Ende bringen.

Ganz seinem Vorbild Pep gleich, ist für ihn die Arbeit am Team nie vollendet, das Optimum nur ein Wort, ein Zustand der nicht erreicht, sondern nur angestrebt werden kann. Er ist einer der wenigen Trainer der Bundesliga, die auch während des Spiels effektiv Anpassungen vornehmen können und deren grundsätzlicher Spielstil nicht fast ausschließlich auf ein gutes Pressing sowie Gegenpressing ausgerichtet ist, sondern auch auf ein gutes und flexibles Ballbesitzspiel. Die vier Partien gegen Leipzig seit dem Bundesligaaufstieg waren dabei eindrucksvolle Demonstrationen seiner Fähigkeiten, da er mit äußerst unterschiedlicher Herangehensweise in die Partien ging. Kann er seine Fähigkeiten hier zeigen, ist er der logische nächste Schritt zu Ralph Hasenhüttl.

Sein Training ist gekennzeichnet von einer optimalen Gegnervorbereitung. Wie Pep versucht er seine Taktik auf die Schwächen des Gegners anzupassen. Ein starres Korsett, das ist nichts für Nagelsmann. So ist es ihm auch gelungen, seine Mannschaft auch mit mehr Ballbesitz offensive Variabilität und defensive Stabilität einzuimpfen. Von den Anfängen, als er noch häufig mit einer Viererkette agierte, hat er sein System stetig angepasst, hin zu einem sehr variantenreichen Dreierkettensystem.

Natürlich muss Nagelsmann weiter lernen. Die Exkursion nach Europa war eher erfolglos, die Doppelbelastung zehrte auch an Hoffenheim, brach auch seine gewohnten Abläufe (Montag Ruhetag, Dienstag Ausbildungstag, Donnerstag Videoschulung), mit der Folge, das Nagelsmanns TSG noch am 24. Spieltag auf Platz 9 stand. Anders als die Leipziger Rückrunden seit Liga 3 konnte sich die TSG aber erneut eindrucksvoll unter ihm im Saisonendspurt nach vorne schieben.

In 10 Jahren Bergführer? Diese Wette bot Hoffenheims Sportpsychologe Jan Mayer einst 11Freunde an, im Hinblick darauf, dass Nagelsmann dem Geschäft Profifußball irgendwann überdrüssig werden würde. Höchste Zeit also, sich die Fähigkeiten dieses ausergewöhnlichen Trainertalents zu sichern…


Fazit

Es ist zweifellos der größte Trainercoup in der Geschichte des Rasenballsports. Nagelsmann ist, war und wird wahrscheinlich auch in Zukunft einer „der“ deutschsprachigen Trainer sein. Dass man ihn wohl erst im nächsten Sommer hier wird begrüßen dürfen, ist der Wehmutstropfen, den RBL bereit ist zu schlucken. Diese Konsequenz zeichnet ihn jedoch auch aus und ist ihm letztlich hoch anzurechnen. Dafür bekommt RBL dann jedoch auch einen Trainer, der seine Abläufe in der Doppelbelastung optimieren konnte. Denn wenn die Vergangenheit eines gelehrt hat, dann, dass Nagelsmann aus seinen Fehlern in der letzten Hinrunde lernen wird.

Leipzig wird also erneut eine Übergangssaison erleben, in er am Ende wohl Rangnick an der Seitenlinie stehen dürfte. Ein Luxusproblem, das andere sicher gerne haben würden.


Lesetipps:
rotebrauseblogger: Echte 1a-Lösung mit Abstrichen bei der B-Note
11Freunde: Was ist an Julian Nagelsmann dran?
spox: "Wiese taufte mich Baby-Mourinho"

Rumpelstilzchen


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