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AUS IM VIERTELFINALE! – WM-BILANZ DER RASENBALLER

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Leipzig - (12.07.2018) Vier Leipziger kämpften in Russland um den Weltmeistertitel. Nach dem Aus der Schweden ist das Turnier auch für den letzten Rasenballer beendet – Wir ziehen eine Bilanz für unsere WM-Fahrer.

Am Samstag um 17:51 Uhr ertönte der Schlusspfiff in Samara. Die schwedische Fußballnationalmannschaft unterlag den Three Lions relativ deutlich mit 0:2 und schied somit im Viertelfinale aus. Auch aus Leipziger Sicht bedeutete dies das Ende der Titelträume, denn mit Emil Forsberg verließ der letzte Messestädter den Wettbewerb. Für die anderen drei Teamkollegen war schon eher Schluss – Yussuf Poulsen und Yvon Mvogo erreichten das Achtelfinale, Timo Werner musste bekanntlich eine historisch frühe Heimreise antreten. Doch wie schlugen sich unsere rot-weißen Jungs?


Timo Werner – Deutschland – Aus nach Gruppenphase

Es war eine bittere erste WM-Erfahrung für unseren pfeilschnellen Topstürmer im Dress der deutschen Nationalmannschaft. Die Erwartungen waren als amtierender Weltmeister groß. Timo persönlich ging als bester Torschütze des Confed-Cups 2017 und mit der Empfehlung von acht Toren in 14 Länderspielen in das Turnier. Doch Deutschland verlor seine Gruppenspiele gegen Mexiko zum Auftakt und Südkorea zum Abschluss – da konnte auch der Last-Minute-Erfolg gegen die Schweden im zweiten Gruppenspiel nichts mehr retten. Schlechte Leistungen, Skandale im Vorfeld und ein zerrüttetes Mannschaftsgefüge vermiesten unserem Shootingstar sein erstes großes Turnier. Allerdings kann man Timo kaum einen Vorwurf machen. Zu wenige Ideen kamen aus der Kreativzentrale des deutschen Mittelfeldes. Werner hatte in jedem Match einen schwierigen Stand, die Unterstützung fehlte. Man muss zugeben, dass er seine Chancen auch nicht nutzen konnte, aber das gelang keinem im schwarz-weißen Trikot. Unser Rasenballer gehörte da noch eher zu den Lichtblicken. Wie beispielsweise gegen Schweden, als er nach der Einwechslung von Mario Gomez auf den linken Flügel rückte und dort durchaus zu gefallen wusste. Da wirbelte er in seiner gewohnt spritzigen Art die schwedische Hintermannschaft durcheinander und holte letztendlich auch den entscheidenden Freistoß kurz vor Schluss heraus, welchen Toni Kroos sehenswert vollendete, zuvor hatte er bereist das erste Tor der Deutschen vorbereitet.

Und sehen wir es positiv: Wäre Timo bei der WM durchgestartet, wie lange hätten wir ihn dann noch in Leipzig bewundern dürfen? Ins Schaufenster darf er sich dann gern wieder bei uns stellen. Bis dahin heißt es Kopf hoch, Timo! Das wird nicht dein letztes großes Turnier bleiben. Denn ein Neuaufbau der Nationalmannschaft kann nur mit Spielern wie Werner stattfinden.

Gruppenspiele:
Deutschland – Mexiko 0:1 (86 Minuten Spielzeit)
Deutschland – Schweden 2:1 (90 Minuten Spielzeit)
Deutschland – Südkorea 0:2 (90 Minuten Spielzeit)


Yvon Mvogo – Schweiz – Achtelfinale

Für die Nation unseres Ersatz-Keepers verlief die Weltmeisterschaft in Russland durchaus nach Plan. In einer schweren Gruppe mit Brasilien, Serbien und Costa Rica erreichte die Schweiz die nächste Runde und blieb sogar ungeschlagen. Bei zwei Unentschieden und einem Sieg gegen Serbien sorgte unser Nachbarland besonders in der Schlussphase für viel Unterhaltung. In den Schlagzeilen standen aber andere, vor allem die „Albanischen Adler“ Xhaka und Shaqiri. Mvogo musste sich – wie in Leipzig – mit der Reservistenrolle hinter Stammtorhüter Yann Sommer begnügen. Dies kam allerdings nicht wirklich überraschend, umso schöner für ihn, dass er die Erfahrung trotz der wenigen Einsatzzeit bei uns machen konnte.

Ernüchternd dürfte jedoch das Ausscheiden im Achtelfinale gegen Teamkollege Forsberg gewesen sein, der die Schweiz höchstpersönlich aus dem Wettbewerb schoss. Wenn das mal kein böses Kabinenblut gibt. Vielleicht stachelt es den Neuzugang der letzten Saison aber auch nochmal an, das Beste aus sich rauszuholen und den Konkurrenzkampf um die Nummer eins zu befeuern. Wir würden es uns wünschen!

Gruppenspiele:
Schweiz – Brasilien 1:1 (Kein Einsatz)
Schweiz – Serbien 2:1 (Kein Einsatz)
Schweiz – Costa Rica 2:2 (Kein Einsatz)
Achtelfinale

Schweiz – Schweden 0:1 (Kein Einsatz)


Yussuf Poulsen – Dänemark – Achtelfinale

Für unser Danish Dynamite Yussuf Poulsen hätte die Weltmeisterschaft nicht besser starten können. Im ersten Gruppenspiel gegen Peru markierte Poulsen in der 59. Spielminute das 1:0 Siegtor und besorgte so nicht nur die ersten drei Punkte für Dänemark, sondern auch den ersten WM-Treffer eines RB Leipzig Spielers! Schon zuvor hatte Poulsen im letzten Test gegen Mexiko mit einem Traumtor auf sich aufmerksam gemacht. Nach dem Auftaktsieg der Dänen wurde es jedoch ruhiger um den Angreifer, der im 4-3-3 als rechter Außenstürmer fungierte. Beim 1:1 gegen Australien wurde er in der 59. Minute ausgewechselt, zuvor sah er seine zweite gelbe Karte des Turniers und verursachte mit dieser auch den zweiten Elfmeter. Damit war er im letzten Gruppenspiel gegen Frankreich gesperrt. Dennoch sorgte sein Auftreten für einige Transfergerüchte, so sollen Everton, Newcastle und die Hammers an ihm interessiert sein.

Im wichtigen Achtelfinale gegen Kroatien durfte Poulsen zwar wieder mitmischen, konnte allerdings in einer zerfahrenen Partie nur wenige Akzente setzen. Immerhin spielte er die vollen 120 Minuten durch. Im anschließenden Elfmeterschießen gehörte Yussuf aber nicht zu den Schützen. Vielleicht auch besser so, denn die Dänen scheiterten dreimal an Danijel Subasic im Tor der Kroaten und schieden damit aus. Es war sicherlich mehr drin für eine gut besetzte dänische Mannschaft, doch unser Stürmer hat nicht nur Leipziger Geschichte geschrieben, sondern hoffentlich auch etwas Selbstvertrauen für die kommende Saison getankt. Die Kaltschnäuzigkeit und Zielstrebigkeit aus seinen Einsätzen im Nationalteam würden wir auch gern wieder öfter in der Leipziger Red Bull Arena bewundern!

Gruppenspiele
Dänemark – Peru 1:0 (90 Minuten Spielzeit, 1 Tor)
Dänemark – Australien 1:1 (59 Minuten Spielzeit)
Dänemark – Frankreich 0:0 (Kein Einsatz, Gelbsperre)
Achtelfinale

Dänemark – Kroatien 4:3 n.E. (120 Minuten Spielzeit)


Emil Forsberg – Schweden – Viertelfinale

Den beeindruckendsten WM-Lauf unserer Rasenballer hat wohl der Schwede Emil Forsberg hingelegt. Die Skandinavier wurden in einer Gruppe mit Deutschland, Mexiko und Südkorea Gruppenerster und das trotz der unglücklichen Niederlage gegen den amtierenden Weltmeister. Erst im Viertelfinale war gegen schlichtweg stärkere Engländer das Abenteuer beendet.

In Abwesenheit von Schweden-Legende Zlatan Ibrahimovic musste sich das Spiel der Nordmänner neu ausrichten und insbesondere Emil Forsberg mehr Verantwortung übernehmen. Das tat unser Spielmacher auch. Viele Offensivaktionen in allen Partien liefen über seine linke Seite. Forsberg wurde als kreativer Knotenpunkt im ansonsten kampfbetonten schwedischen Spiel gesucht. Er bildete so zusammen mit Granqvist und Ekdal eine der Säulen des schwedischen Spiels, welches darauf ausgerichtet war, die großgewachsenen Angreifer Toivonen und Marcus Berg in Szene zu setzen. Dies gelang auffällig gut, vor allem in der Partie gegen Mexiko zündete die schwedische Spielidee. Für den ganz großen Wurf hat es allerdings zurecht nicht gereicht, denn gegen England konnte man deutlich erkennen, dass zur Weltspitze noch eine große Lücke klafft. In dieses Match fand auch Forsberg nicht hinein und wurde – dennoch überraschend früh – in der 65. Minute ausgewechselt. Im Achtelfinale gegen die Schweiz avancierte er noch zum Matchwinner und erzielte das spielentscheidende 1:0 – wenn auch mit reichlich Mithilfe des Dortmunders Akanji, der seinen Schuss unhaltbar abfälschte.

Emil konnte also zeigen, wie wichtig er für ein Team sein kann, wodurch eine langfristige Zukunft in Leipzig nicht wahrscheinlicher werden dürfte. Vielleicht hat man auf der Insel aber auch nur das Viertelfinale gesehen und die Italiener hatten ja eigentlich gar keinen Grund einzuschalten.

Gruppenspiele
Schweden – Südkorea 1:0 (90 Minuten Spielzeit)
Schweden – Deutschland 1:2 (90 Minuten Spielzeit)
Schweden – Mexiko 3:0 (90 Minuten Spielzeit)
Achtelfinale

Schweden – Schweiz 1:0 (82 Minuten Spielzeit, 1 Tor)
Viertelfinale

Schweden – England 0:2 (65 Minuten Spielzeit)

FM7


Permalink:
http://www.rb-fans.de/artikel/20180712-special-wm2018.html

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