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8. Spieltag 1. Bundesliga
Samstag, 20.10.2018, 15:30 Uhr
Ort: WWK ARENA
FC Augsburg
RB Leipzig
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LOCKERER TESTSPIELSIEG BEIM SECHSTLIGISTEN FC GRIMMA

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Grimma - (21.07.2018) Knapp 3000 Zuschauer strömten am Freitagabend zum Stadion der Freundschaft nach Grimma, um die Leipziger Rasenballer beim Vorbereitungsspiel hautnah mitzuerleben. Bei besten Rahmenbedingungen hinterließen auch die drei Neuzugänge einen guten Eindruck.

Bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen an die 30°C hatte sich Trainer Ralf Rangnick auf das Konzept festgelegt, zwei komplett unterschiedliche Mannschaften im RB-Kader je 45 Minuten spielen zu lassen. Der Rasen im Stadion der Freundschaft war schon einmal bundesligatauglich und somit gab es beste Voraussetzungen gegen den Sechstligisten aus Grimma unter Wettkampfbedingungen das Zusammenspiel und erste taktische Varianten durchzuprobieren. Der FC war organisatorisch ein klasse Gastgeber, die Stimmung war recht locker und einmal entwickelte sich sogar ein größerer Wechselgesang der Tribünen als "Rasen Ballsport" im Rund ertönte. 2.944 zahlende Zuschauer waren gespannt, wie unsere Mannschaft gegen den unterklassigen Gastgeber nach der Sommerpause auftreten würde und wie sich vor allem die drei Neuzugänge präsentieren.


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Knapp 3000 Zuschauer verfolgten im Stadion der Freundschaft von Grimma das erste Vorbereitungsspiel des Bundesligisten aus Leipzig


Aufstellung – RB Leipzig 1. Halbzeit:

Gulacsi – Laimer, Konaté, Orban(C), Saracchi – Ilsanker, Demme, Kampl – Cunha, Augustin, Bruma

Im Gegensatz zur Rückrunde in der letzten Bundesligasaison gilt unter Trainer Ralf Rangnick nun wieder verstärkt die Devise, für schnelles Umschaltspiel nach Balleroberung zu sorgen. Wie bei der Fußball-WM klassisch als Erfolgsrezept präsentiert, war auch die Anfangsphase des Spiels unter diesem Motto sehr gut mit anzuschauen. Neuzugang Saracchi machte über Linksaußen einen guten Eindruck. Im schnellem Zusammenspiel mit Kampl, Demme und Bruma zeigte er ein ums andere Mal seine linke Klebe und fügte sich oft als Flankenläufer im Aufbauspiel ein. Auf der anderen Seite beteiligte sich Konrad Laimer in bekannter Manier über den rechten Flügel an den Angriffsaktionen, die schließlich über Neuzugang Cunha recht ordentlich weitergetragen wurden. Eher zentral agierte Augustin, der auch seine individuelle Klasse und Torgefahr aufblitzen ließ.

So erarbeitete sich der Bundesligist in der Anfangsphase viele Torchancen, die dann auch für das eine und andere Tor genutzt wurden. In der 4. Minute wurde Cunha im rechten Flügel freigespielt und dessen gezielte flache Hereingabe konnte durch Bruma am langen Pfosten zum 1:0 vollendet werden. Zehn Minuten später erhöhte Augustin erneut nach Vorarbeit von Cunha zum zwischenzeitlichen 2:0, ehe sich Diego Demme durchsetzen konnte und wiederum J.K. Augustin auf 3:0 erhöhte. Als dann auch noch nach nur einer viertel Stunde Spielzeit der Schiedsrichter nach einem Foul an Cunha auf Strafstoß entschied, schwante den Grimmaer-Fans Böses, dass das Ergebnis heute hoch ausgehen könnte, dies bemerkte sogar der Stadionsprecher, der darauf verwies, dass die Anzeigetafel nicht für zweistellige Ergebnisse gemacht wäre. In der 16. Spielminute hatte Augustin die Möglichkeit vom Elfmeterpunkt das Ergebnis zu erhöhen und einen zeitigen Hattrick zu erzielen, scheiterte aber am glänzend parierenden Jan Evers vom FC Grimma, der lange für VfB und Lok im Tor gestanden hatte.

Danach wurde das Spiel der Leipziger etwas zähflüssiger und die nötige Konsequenz fehlte in den Angriffsaktionen und im Abschluss. Zu viel wurde klein-klein gespielt und Angriffe blieben dann oft an der dichtgestaffelten Abwehr hängen. Auch die Standardschwäche der letzten Saison setzte sich in diesem Spiel leider fort. Die ersten zwei Eckstöße gingen direkt ins Toraus, während andere Eckballhereingaben auch keinen Mitspieler erreichten. Da bei der WM ersichtlich dies als probates und effektives Mittel eingesetzt wurde, sollte man dieser taktischen Variante des ruhenden Balles noch mehr Beachtung schenken, um nicht am Ende wieder böse überrascht zu werden.

Insgesamt war es aber taktisch gegen eine gut gestaffelte Mannschaft aus Grimma nicht einfach, die mit neun Feldspielern am Strafraum in zwei Abwehrreihen agierte, spielerisch zu überzeugen. Der Raum war dicht zugestellt, aber in der 24. Minute wurde es wieder brenzlig, als Diego Demme in einer unübersichtliche Spielsituation im Grimmaer Fünfmeterraum nur die Latte traf. Dass dann doch noch über eine Standardaktion zum Torerfolg heraussprang, war einer gut herausgespielten Freistoßvariante geschuldet. Nach Vorarbeit von Kampl konnte sich in der 32. Minute erstmals Neuzugang Saracchi als Torschütze eintragen. Der Gastgeber hatte mit nur einer nominellen Spitze im Angriff bis dato wenig gegenzusetzen und zog auch individuell bei Ibrahima Konaté regelmäßig den Kürzeren. Einzig in der 39. Spielminute gab es für Grimma einen Kopfball zu verzeichnen, der über das Tor von Péter Gulácsi ging und in der 42. Minute einen ersten Eckball. Ansonsten hatte unser Schlussmann einen ruhigen Abend, der sich hin und wieder gut als Anspielpunkt im Abwehrverbund mit integrierte. So ging es schließlich mit einer 4:0 Pausenführung in die Kabine, was nur der Gastgeber auch tat. Rangnick ließ die erste Elf in der Halbzeitpause Tempoläufe über den Rasen trainieren, während die andere Elf sich auf die 2. Halbzeit vorbereitete.


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Kompletter Spielerwechsel in der Halbzeitpause – die erste Elf absolvierte noch viele Tempoläufe über 60 Meter als nächsten Belastungsreiz, während im Hintergrund sich "Team 2" im Warm-up befindet.


Aufstellung – RB Leipzig 2. Halbzeit:

Müller – Klostermann (C), Mukiele, Upamecano, Bias – Mekonnen, Stierlin, Winter – Bruno, Hartmann, Krüger

Mit komplett neuer Kapelle ging es danach in Halbzeit Zwei. Drei 17-jährige und drei 18-jährige A-Juniorenspieler vervollständigten das "B-Team" der Leipziger Rasenballer vor allem im Offensivbereich, während im Tor und in der Abwehr gestandene Profis um Kapitän Lukas Klostermann standen. Aber auch Massimo Bruno war mit von der Partie, nachdem der Leihvertrag beim belgischen Erstligisten RSC Anderlecht endete. Schließlich sollte genau Bruno in der Offensive in Durchgang Zwei den gewissen Unterschied ausmachen, denn schon in der 46. Minute setzte er sich über die rechte Seite durch und vollendete zum 5:0.

In den Anfangsminuten war wieder Pfeffer drin in den Leipziger Aktionen, aber nach und nach scheiterten die Offensivbemühungen an der taktisch klug agierende Grimmaer Elf. Viele Leipziger Angriffe wurden gut gelesen und die Abwehrreihe rückte geschlossen Richtung Mittellinie auf, so dass sich der Sturm der Rasenballer oft in Abseitsstellung befand. Der Linienrichter an der Seitenlinie hatte demnach einiges zu tun, während Neuzugang Nordi Mukiele in einer Art Dreierkette das Zepter im Abwehrzentrum der Roten Bullen problemlos schwang. Die zweite Halbzeit war insgesamt an Höhepunkten arm, jedoch fiel nach einer Hereingabe über dem rechten Flügel durch Krüger das zwischenzeitliche 6:0 unglücklicherweise durch ein Eigentor des Gastgebers. Insgesamt hat man bei den Offensivspielern der A-Junioren gesehen, dass sie einen schweren Stand hatten und im Männerfußball mit seiner Erfahrung und körperlicher Robustheit keinen nennenswerten Unterschied ausmachen konnten. Schließlich war es kurz vor Spielende wiederum Massimo Bruno, der mit einer sehenswerten Einzelleistung aus zentraler Position von der Strafraumgrenze sich durchsetzen konnte und sein Schuss im rechten oberen Winkel einnetzte.


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Massimo Bruno konnte mit einem Doppelpack auf sich aufmerksam machen und erzielte das zwischenzeitliche 5:0, wie auch das spätere 7:0


Fazit:

Ralf Rangnick: „Die ersten 25 Minuten haben wir richtiges gutes Tempo gehabt und so gespielt wie wir uns das vorstellen, mit schnellem Überfallfußball. Nach dem Elfmeter haben wir etwas den Faden verloren und waren nicht mehr so zwingend.“ Trotzdem befinden sich die Roten Bullen aus Leipzig mitten in der Trainingsphase und es ist nur der Anfang einer Vielzahl von Testspielen im Wechsel mit den folgenden Europa League Partien. Für die Fans war es wieder die Gelegenheit ihre Stars hautnah mitzuerleben und von den drei Neuzugängen einen ersten Eindruck zu bekommen. Nordi Mukiele war in der zweiten Halbzeit im Abwehrzentrum kaum gefordert. Im Gegensatz dazu konnte Cunha im ersten Durchgang im Angriff sehr gute Akzente setzen, wie auch Saracchi als Linksverteidiger trotz einiger Stellungsfehler sein Können aufblitzen ließ. Auf alle Fälle sind sie eine Bereicherung und der Konkurrenzkampf auf ihre Positionen wird sehr groß. Wenn dann auch noch Massimo Bruno weiterhin mit Leistung überzeugen kann, freut es das Trainerteam sicher, die Belastung während der englischen Wochen zur neuen Saison gut streuen zu können, allerdings dürfte es es dennoch schwer haben, wenn alle wieder da sind, ein Verkauf steht weiterhin im Raum. Schon am 24. Juli geht es weiter mit dem nächsten Testspiel beim Regionalligisten Meuselwitz und nur zwei Tage später können wir am 26.07. die Roten Bullen wieder in der Red Bull Arena begrüßen zum Europa League Qualifikationshinspiel gegen BK Häcken.


Statistik:
FC Grimma: Evers (C) Konzok, Tröger, Brand, Jackisch, Schwarz, Dietrich, Maruhn, Kurzbach, Wiegner, Ziffert; Mattheus, Käseberg, Diaby, Theinert, Koch
RB Leipzig Hz. 1: Gulácsi Laimer, Orban (C), Konaté, Saracchi Demme, Ilsanker, Kampl Cunha, Augustin, Bruma
RB Leipzig Hz. 2: Müller Klostermann (C), Upamecano, Mukiele, Bias Mekonnen, Stierlin, Winter Bruno, Krüger, Hartmann
Tore: 0:1 Bruma (4.), 0:2 Augustin (14.), 0:3 Augustin (16.), 0:4 Saracchi (32.), 0:5 Bruno (46.), 0:6 Maruhn (68. ET), 0:7 Bruno (87.)
Schiedsrichter: Christopher Gaunitz (Leipzig)
Zuschauer: 2.944
Bes. Vorkommnisse: Augustin verschießt Foulelfmeter (20.)

1:0 Bruma (4. Min.)
2:0 Augustin (14. Min.)
3:0 Augustin (16. Min.)
(16. Min.), Augustin verschießt Elfmeter
(24. Min.) Demme an Latte
4:0 Saracchi (32. Min.)
5:0 Bruno (46. Min.)
6:0 Eigentor (68. Min.)
7:0 Bruno (87. Min.)
Vorarbeit: Cunha
Vorarbeit: Cunha
Vorarbeit: Demme
Nach Foul an Cunha

Vorarbeit: Kampl
Vorarbeit: Mekonnen
Vorarbeit: Krüger
Vorarbeit: Krüger

oligei


Permalink:
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