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5. Spieltag 1. Bundesliga
Mittwoch, 26.09.2018, 20:30 Uhr
Ort: Red Bull Arena Leipzig
RB Leipzig
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DEN WECKER KLINGEN LASSEN! – RBL BRAUCHT EINEN SIEG

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Leipzig - (13.09.2018) Reiner Calmunds legendäre Halbzeitansprache beim Europa League Playoffspiel gegen Luhansk könnte erneut nicht passender sein wie zu diesem Spiel. Gegen Düsseldorf hatte man wahrscheinlich seine Worte nicht mehr so in Erinnerung und wurde schnell wieder bestraft. Nun gilt es den Fokus auf alte Tugenden zu legen und sein Leistungspotential abzurufen.

Nach nur einem Punkt aus zwei Spielen sind unsere Rasenballer vor heimischen Publikum schon mit einem erhöhten Druck in der Bundesliga konfrontiert. Drei Punkte müssen her, egal wie. Der Gegner aus Niedersachsen zeigte sich zuletzt gut eingespielt und in der Defensive sicher. Für unsere ‚Bullen‘ keine leichte Aufgabe zum Start in die englischen Wochen.

Dabei liest sich die Bilanz gegen unseren Gegner gar nicht mal so schlecht. In der letzten Saison konnten beide Spiele gewonnen werden, aber sie waren sehr knapp. Als am 4. November 2017 das 0:1 für die Gäste fiel, wurde nach gut einer Stunde Spielzeit im Heimspiel gegen Hannover 96 mit Emil Forsberg und Naby Keïta der gewisse Unterschied eingewechselt und die Wende des Spiels herbeigeführt. Als nach fast 60 Minuten Abnutzungskampf sowohl Gegenspieler, als auch Laimer und Bruma sich müde gelaufen hatten, kam mit den zwei kreativen Antreibern neuer Schwung auf dem Spielfeld und somit konnte die Partie über die enorme Qualität mittels präzisen Zuspielen, kreativen Spielaufbaus und mehr Torgefahr noch erfolgreich gedreht werden. Es war ein richtiges hartes Stück Arbeit, aber mit einem Happyend. Nach gut zehn Monaten stehen sich erneut beide Teams gegenüber und die Frage stellt sich: Können unsere Leipziger Rasenballer diese spielerische Leistung und Durchschlagskraft der letzten halben Stunde von damals wiederholen und den ersten Sieg in der Bundesligasaison 2018/19 einfahren?

Keine leichte Aufgabe in Anbetracht der guten Leistung unseres Gegners in den ersten beiden Bundesligaspielen. Bei Werder Bremen konnte man den Hausherren erfolgreich den Zahn ziehen und zumindest einen Punkt verdient mit nach Hause nehmen. Im zweiten Spiel holte man gegen den Favoriten Borussia Dortmund mit einer ebenso taktisch disziplinierten Spielweise einen weiteren Zähler und zeigte sich vor allem im Defensivverhalten gefestigt, wie auch in der Spielanlage einstudiert. Auch da hatte man sogar etwas mehr Ballbesitz wie die Leipziger, ließ aber in der Defensive nicht so viel anbrennen. Für unsere Rasenballer gilt es nun vorerst seine alte Formstärke wiederzuerlangen und an sein Leistungspotential anzuknüpfen. Ein Kampfspiel wird es allemal werden, welches an der Substanz gehen wird. Unser Team muss über sich hinauswachsen und vor allem daran glauben; wie auch wir Fans das Team in diesem Moment lautstark unterstützen sollten!


Hannover aktuell mit erfolgreicher Defensivtaktik

Trainer André Breitenreiter hat es geschafft trotz namhafter Abgänge wie Salif Sané (Schalke), Martin Harnik (Bremen) und Felix Klaus (Wolfsburg) mit gezielten Neueinkäufen die Lücken zu schließen. In der letzten Saison startete man zu Saisonbeginn auch recht erfolgreich in den Ligabetrieb und war nach sechs Spielen noch ungeschlagen. Nach zehn Spielen war man Tabellenvierter und traf als Tabellennachbar am 11. Spieltag in Leipzig aufeinander, mit dem besseren Ende für unsere Rasenballer. Gut tut man daran, nicht gleich an der schlechten Rückrunde der vergangenen Saison anzuknüpfen und somit von Beginn an konzentriert zu Werke zu gehen. Schließlich zählt jeder Punkt, wenn man nicht schon zeitig mit dem Abstieg zu tun haben möchte. Diese Devise hatte man in den ersten beiden Bundesligaspielen gut umgesetzt und hat nun auch das Ziel, gegen RB Leipzig ebenso akribisch die taktische Marschroute beizubehalten, nämlich aus einer geschlossenen Defensive mit effektiven Abwehr- und Mittelfeldpressing in seiner eigenen Spielfeldhälfte sicher zu stehen und nach Balleroberung den geradlinigen wie auch einfachen Weg zum gegnerischen Tor zu suchen.

Generell ist Hannover bekannt für seine mannschaftliche Geschlossenheit. Gegen Dortmund verhielt man sich über weite Teile des Spiels taktisch diszipliniert, machte die Räume geschickt eng und gab somit seinem Gegner kaum eine Möglichkeit sich zu entfalten. Nur sporadisch und eher selten gelang es zuletzt den Dortmundern sich ein paar Chancen zu kreieren, die wiederum beim Spiel gegen Leipzig einfacher ermöglicht wurden.

In der Offensive hat man zudem mit Niclas Füllkrug einen Stürmer mit der nötigen Klasse parat, der sich vor allem in der letzten Saison schon auszeichnen konnte. Schließlich gelangen ihm 14 Saisontreffer und somit ein Treffer mehr als Timo Werner. Mit Bebou hat man zudem einen laufstarken und schnellen Angreifer im Rückraum zur Verfügung, der mit der Arsenal-Leihe Takuma Asano ein gefährliches Offensivtrio bildet und welches auch die nötige Effizienz und Cleverness vor dem Tor besitzt. Im taktischen Verbund 3-4-1-2 agieren die beiden Mittelfeldspieler über die Außen bei gegnerischen Ballbesitz zusätzlich als Abwehrspieler, so dass die letzte Kette mal schnell aus fünf Spielern bestehen kann und die Räume verdichtet. Davor agieren die beiden Defensivakteure Fossum und Walace auf der Sechs, während man bei Ballbesitz aufgrund der Abwehrdreierkette gut ein Überzahlspiel in Ballnähe aufziehen kann. Zumindest zeigte sich das Team von André Breitenreiter bisher taktisch gut eingespielt und flexibel, da man in Bremen mit der Viererkette begann und bis dato die richtige Antwortmöglichkeit gefunden hat, sich auf des Gegners Stärken einzustellen und zu reagieren.

Mögliche Aufstellung Hannover 96:

Esser – Sorg, Anton, Wimmer – Maina, Fossum, Walace, Albornoz (Ostrzolek) – Bebou (Bakalorz) – Asano (Wood), Füllkrug


Eiskunstlaufen ade – Weckruf alla Calli

Wie schon gegen Luhansk verschlief man auch vor einer Woche den Wiederanpfiff, zeigte sich gegen Düsseldorf phasenweise zu unkonzentriert und als nicht ausreichend aufeinander abgestimmt genug in den entsprechenden Spielsituationen. Das soll diesmal nicht passieren und der Weckruf muss einfach sitzen! Auch 68 zu 32 Prozent Ballbesitz zeigen teilweise die Ratlosigkeit und fehlende Mittel, um ein Abwehrbollwerk aktuell erfolgreich knacken zu können. Da helfen auch keine Schönspielerei und viel Klein-Klein, sondern es ginge auch mit einfachen Mitteln und auf geradlinigen Wege zum Tor. Schließlich heißt es in Reiner Calmunds Jargon: „Das ist hier kein Eiskunstlaufen!”. Wie geistig frisch man sein muss, zeigte schließlich die Einwechslung von Joker Emil Forsberg, der im letzten Heimspiel gegen die Hannoveraner einen entscheidenden Anteil an beiden toll herausgespielten Toren hatte. Letzteres konnte Timo Werner kurz vor Spielende zum 2:1 Siegtreffer erzielen.


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In der letzten Saison erzielte Timo Werner in der 85. Spielminute den 2:1 Siegtreffer in der Red-Bull-Arena, nach Vorarbeit von Emil Forsberg. Man hätte auch diesmal nichts dagegen, wenn es am Ende genauso einträfe.


Nun gilt es also mental auf der Höhe zu sein und in keiner Phase den Gegner zu unterschätzen. Gut möglich das Hannover jeweils zu Beginn der beiden Halbzeiten selbst Druck aufbaut und mit hohem Pressing kurzzeitig für ein Überraschungsmoment sorgen möchte. Hinsichtlich muss man auf Positions- und Spielverlagerungen gewappnet und hoch konzentriert sein. Hilfreich sollten dabei unsere letztjährigen Leistungsträger führend voran gehen, die einst so für Furore sorgten. Seit sechs Pflichtspielen ist nun Timo Werner schon ohne Torerfolg und man merkt, dass hier und da ohne eine optimale Vorbereitung noch etwas Sand im Getriebe steckt. Gleiches gilt für Marcel Sabitzer, der früher auch schon allein ein Spiel entscheiden konnte und mental als Leitwolf das Team mitzog. Aber auch Emil Forsberg mit seinen qualitativen technischen Fertigkeiten trug einst mal als bester Vorlagengeber in der Bundesliga mit zum Erfolg bei. In der letzten Saison, teilweise durch Verletzungen geprägt, konnte phasenweise das Fehlen dieser Spieler nicht ausreichend kompensiert werden. Nun stehen sie aber zur Verfügung und jeder wünscht sich, dass sie wieder zu ihrer alten Form und Durchschlagskraft zurückfinden.

Während unser Gegner mit fast allen Spielern zwei Wochen lang sich auf das anstehende Bundesligaduell vorbereiten konnte, musste man auf Leipziger Seite auf viele Nationalspieler verzichten, die sich auf Länderspielreise befanden. Nachdem Timo Werner zwei Spiele für unsere Nationalelf bestritt und unversehrt zurückkehrte, hatte es Kevin Kampl mit seinem slowenischen Team härter erwischt und ständig ‚einen auf die Socken bekommen‘. Nach verletzungsbedingter Auswechslung im Länderspiel und dem Abgang von Naby Keïta wäre sein Ausfall im defensiven und spielgestalteten Mittelfeld ein großer Verlust. Bleibt zu hoffen das nach der ärztlichen Pflege bis zum Spiel alles am Knöchel ausgeheilt ist – so oder so winkt ein Startelfplatz auch ohne Training für ihn. Einige Spieler bestritten noch am Montag und Dienstag mit ihren Nationalteams Länderspiele und so konnte erst am Donnerstag das Team um Ralf Rangnick komplementiert werden. Alles in allem keine allzu guten Voraussetzungen für eine gezielte Vorbereitung auf einen bestimmten Gegner. Vielmehr ist dies nur der Startschuss für die erste Phase von englischen Wochen.

Mögliche Startaufstellung RB Leipzig

Gulácsi - Mukiele, Orban, Konaté, Saracchi - Demme, Kampl - Sabitzer, Forsberg - Poulsen, Werner


Gegen Hannover ‚muss die Post abgehen‘

Nichtsdestotrotz - gegen Hannover muss man trotz mangelnder Trainingsalternativen Lösungen finden, um erfolgreich punkten zu können. Lösungen einerseits auf spielerischem Niveau, aus denen Torgefahr herausspringen muss. Aber auch taktische, die mit einfacher Zuordnung umgesetzt werden kann. Man würde sich einen Gefallen tun einen aufreibenden Ballbesitzfußball zu umgehen und mit mehr Zielstrebig und Effizienz in den Einzelaktionen zu Werke zu gehen. Der Wille und Einsatz stimmte bisher allemal, aber manchmal ist der einfache Weg der bessere. Die Balance zu finden wird vor allem in den englischen Wochen wichtig sein, um seine Kräfte teilweise zu schonen und diese gezielt einzusetzen.

Wir Fans drücken unserem Team die Daumen. Wer noch ein Ticket kaufen möchte, der kann noch online im Ticketshop oder an der Tageskasse zuschlagen. Für Diejenigen, die nicht beim Spiel dabei sind, gibt es auch die Möglichkeit die Partie im Liveticker oder über dem Bullenfunk zu verfolgen. Alternativ läuft das Spiel bei Sky. Das Team von RB-Fans.de wünscht dem Team von Trainer Ralf Rangnick wie immer maximalen Erfolg und hofft auf eine volle Punktausbeute! Und wie sagte Reiner Calmund so schön: „Ich gehe davon aus, dass Ralf Rangnick jetzt den Wecker klingeln lässt. Jetzt muss die Post abgehen, hinten müssen die Dinger raus und vorne zwischen die weißen Balken. Und wir als Fans müssen der zwölfte Mann sein, die Mannschaft braucht uns. Auch wenn mal die eigene Mannschaft beschissen spielt, dann heißt es "ANFEUERN – WECKEN – GAS GEBEN!“


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In der letzten Saison konnte unsere Mannschaft noch gemeinsam mit den Fans einen Heimsieg gegen Hannover 96 bejubeln – bleibt zu wünschen dass es auch diesmal so eintritt.


oligei


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