NÄCHSTE BEGEGNUNG

Testspiel
Freitag, 20.07.2018, 18:30 Uhr
Ort: Stadion der Freundschaft, Grimma
FC Grimma
RB Leipzig
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

1
RB Leipzig
0
2
Hannover 96
0
3
Hertha BSC
0
4
SV Werder Bremen
0
5
VfL Wolfsburg
0
6
1. FC Nürnberg
0
7
FC Augsburg
0
8
Fortuna Düsseldorf
0
9
VfB Stuttgart
0
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SC Freiburg
0
11
Bayern München
0
12
Borussia Dortmund
0
13
Bayer 04 Leverkusen
0
14
Bor.Mönchengladbach
0
15
FC Schalke 04
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1. FSV Mainz 05
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DAS ERSTE TESTSPIEL STEIGT AM FREITAG IN GRIMMA!

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Leipzig - (17.07.2018) Die Sommer- und Spielpause für unsere Leipziger Rasenballer neigt sich ihrem Ende zu. Vor einer Woche absolvierte man die ersten Leistungstests und startete zum Trainingsauftakt. Mit dem ersten Testspiel beim Sechstligsten FC Grimma möchte man nun erste Reize setzen und sich für EL-Qualifikationsspiele in Form bringen.

Zehn Wochen nach dem letzten Bundesligaspiel in Berlin beginnt mit dem ersten Testspiel in Grimma die wettkampforientierte Saisonvorbeitung 2018/19. Zwar gab es zur Überbrückung während der Sommerpause die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland, aber für eingefleischte RB-Fans hat das Warten ohne echten Rasenballsport endlich ein Ende. Einige Fans, die sich unter der Woche frei nehmen konnten, besuchten schon die ersten öffentlichen Trainingseinheiten auf dem heimischen Trainingsgelände und konnten hautnah auch die Veränderungen verfolgen – so u.a. das neue Trainergespann und die bisherigen drei Neuzugänge näher betrachten. Sechs Tage vor dem Europa League-Qualifikationsspiel in der Red Bull Arena wird Trainer Ralf Rangnick ohne die WM-Fahrer Werner, Poulsen, Forsberg und Mvogo zum Testspiel in Grimma anreisen und vor allem die Offensive personell etwas umgestalten.


1. Testspiel: FC Grimma – RB Leipzig, Fr 20.07.18, 18:30

Ort: Stadion der Freundschaft Friedrich-Oettler-Str. 5, 04688 Grimma

Karten werden im Online-Shop nach Ende der Verkaufsphase nicht mehr angeboten, da der Versand kurzfristig nicht mehr gewährleistet werden kann. Jedoch werden noch an der Tageskasse Tickets im Stadion erhältlich sein – ausschließlich Stehplatztickets, da die kleine Sitzplatztribüne mit 300 Plätzen schnell vergriffen war. Das Stadion hat eine Kapazität von 10.000 Zuschauern.


Verkehrshinweise:

Wer aus nördlicher Richtung bzw. aus Leipziger Richtung anreist, erreicht schnell über der A14 die Autobahnabfahrt Grimma. Dem Kreisverkehr nach der Autobahnabfahrt nach dem Stadteingang im Norden gilt diesmal eine besondere Beachtung, da die direkte Verbindung zur Innenstadt, wo das Stadion liegt, wegen Bauarbeiten gesperrt ist. Deshalb wird der komplette Verkehr über die Umgehungsstraße weitergeleitet. Ab der nächsten Ampel schon heißt es dann links abbiegen auf die Beiersdorfer Straße bis zum Stadtzentrum. Zwar gibt es auch ein paar Nischenwege, jedoch ist diese Umleitung relativ einfach zu händeln.

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(Quelle: googlemaps)


Tor:

Im Tor sollten sich Péter Gulácsi und Marius Müller abwechseln. Yvon Mvogo wird nach der WM-Reise noch im Urlaub verweilen.


Abwehr:

Willi Orban, Ibrahima Konaté und Konrad Laimer könnten eine Dreierkette bilden, während Dayot Upamecano mit den Neuzugängen Nordi Mukiele und Marcelo Saracchi ebenso ein weiteres Trio im Abwehrverbund bildet aber auch Lukas Klostermann wird mit von der Partie sein. So bringt die taktische Ausrichtung und die personelle Besetzung viel Überraschungspotenzial mit sich. Hingegen absolviert Marcel Halstenberg noch ein individuelles Training. Nukan fällt noch bis zum Winter aus und ist keine Option.


Mittelfeld:

Im Mittelfeld sollten Bruma, Diego Demme, Stefan Ilsanker und Kevin Kampl die Fäden ziehen, während Emil Forsberg sich nach der WM noch im Urlaub befindet. Marcel Sabitzer vollzieht momentan ebenso ein individuelles Training. Ob es bei ihm und Marcel Halstenberg zu ein paar Minuten Einsatz reicht, ist ungewiss sein Ziel ist das erste Bundesligaspiel in Dortmund.


Sturm:

Unsere WM-Fahrer Timo Werner und Yussuf Poulsen sind aktuell noch im Urlaub und nehmen am Testspiel nicht teil. Hier darf Jean-Kévin Augustin seine Stärken in Grimma zeigen, unterstützt vom Neuzugang Matheus Cunha, den zuletzt muskuläre Probleme plagten. Unser Sturm und offensives Mittelfeld wird sicherlich noch durch einige ehemalige Leihspieler und Nachwuchskräfte variabel unterstützt werden, wie es auch die ersten Trainingseinheiten offenbarten – (Damari (als einziger noch ohne offizielle Trikotnummer), Bruno plus A-Juniorenakteure).

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Neuzugang Matheus Cunha während der Trainingseinheit am Ball


Es ist das erste Spiel unter der erneuten Regie von Ralf Rangnick als Trainer in der Vorbereitung für die Saison 2018/19. Neue Gesichter des Trainerstabes werden ebenso am Spielfeldrand zu sehen sein, die ihn als Co-Trainer unterstützen werden. U.a. Jesse Marsch, Lars Kornetka und Robert Klauß. Aber auch unsere bisherigen drei Spielerneuzugänge sollten auf dem Platz mitwirken und hoffentlich ihr Talent und Können zeigen. Es ist auch ein erster kleiner Test gegen einen unterklassigen Gegner. Der FC Grimma spielt in der Sachsenliga, gleichbedeutend mit der 6. Liga. Zuletzt gewann Grimma beim Kreisligisten SG Zschaitz 9:0 und tritt ebenso mit neuem Trainer und neuen Spielern zur neuen Saison an.


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Neue Saison – neuer Trainerstab, und womöglich auch eine neue taktische Grundausrichtung, hin zur alten RB-DNA


Wer nach langer Sommerpause ebenso wieder Lust auf unsere Rasenballer verspürt und unser Team in Grimma unterstützen möchte, der kann noch an der Tageskasse Tickets erlangen. Vor fünf Jahren gastierten die Roten Bullen aus der Messestadt schon einmal im Stadion der Freundschaft. Damals noch angeführt durch Daniel Frahn und mit Dominik Kaiser, während das Spiel 0:8 für die Rasenballer endete. Es spricht nichts dagegen, auch diesmal für einen Torreigen und für ein attraktives Spiel zu sorgen. Wer nicht mit nach Grimma fährt, für den bietet auch Leipzig ein RBL-Highlight. In der Cottaria steigt zeitgleich das dritte BrauseCrew-Quiz.


oligei


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AUS IM VIERTELFINALE! – WM-BILANZ DER RASENBALLER

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Leipzig - (12.07.2018) Vier Leipziger kämpften in Russland um den Weltmeistertitel. Nach dem Aus der Schweden ist das Turnier auch für den letzten Rasenballer beendet – Wir ziehen eine Bilanz für unsere WM-Fahrer.

Am Samstag um 17:51 Uhr ertönte der Schlusspfiff in Samara. Die schwedische Fußballnationalmannschaft unterlag den Three Lions relativ deutlich mit 0:2 und schied somit im Viertelfinale aus. Auch aus Leipziger Sicht bedeutete dies das Ende der Titelträume, denn mit Emil Forsberg verließ der letzte Messestädter den Wettbewerb. Für die anderen drei Teamkollegen war schon eher Schluss – Yussuf Poulsen und Yvon Mvogo erreichten das Achtelfinale, Timo Werner musste bekanntlich eine historisch frühe Heimreise antreten. Doch wie schlugen sich unsere rot-weißen Jungs?


Timo Werner – Deutschland – Aus nach Gruppenphase

Es war eine bittere erste WM-Erfahrung für unseren pfeilschnellen Topstürmer im Dress der deutschen Nationalmannschaft. Die Erwartungen waren als amtierender Weltmeister groß. Timo persönlich ging als bester Torschütze des Confed-Cups 2017 und mit der Empfehlung von acht Toren in 14 Länderspielen in das Turnier. Doch Deutschland verlor seine Gruppenspiele gegen Mexiko zum Auftakt und Südkorea zum Abschluss – da konnte auch der Last-Minute-Erfolg gegen die Schweden im zweiten Gruppenspiel nichts mehr retten. Schlechte Leistungen, Skandale im Vorfeld und ein zerrüttetes Mannschaftsgefüge vermiesten unserem Shootingstar sein erstes großes Turnier. Allerdings kann man Timo kaum einen Vorwurf machen. Zu wenige Ideen kamen aus der Kreativzentrale des deutschen Mittelfeldes. Werner hatte in jedem Match einen schwierigen Stand, die Unterstützung fehlte. Man muss zugeben, dass er seine Chancen auch nicht nutzen konnte, aber das gelang keinem im schwarz-weißen Trikot. Unser Rasenballer gehörte da noch eher zu den Lichtblicken. Wie beispielsweise gegen Schweden, als er nach der Einwechslung von Mario Gomez auf den linken Flügel rückte und dort durchaus zu gefallen wusste. Da wirbelte er in seiner gewohnt spritzigen Art die schwedische Hintermannschaft durcheinander und holte letztendlich auch den entscheidenden Freistoß kurz vor Schluss heraus, welchen Toni Kroos sehenswert vollendete, zuvor hatte er bereist das erste Tor der Deutschen vorbereitet.

Und sehen wir es positiv: Wäre Timo bei der WM durchgestartet, wie lange hätten wir ihn dann noch in Leipzig bewundern dürfen? Ins Schaufenster darf er sich dann gern wieder bei uns stellen. Bis dahin heißt es Kopf hoch, Timo! Das wird nicht dein letztes großes Turnier bleiben. Denn ein Neuaufbau der Nationalmannschaft kann nur mit Spielern wie Werner stattfinden.

Gruppenspiele:
Deutschland – Mexiko 0:1 (86 Minuten Spielzeit)
Deutschland – Schweden 2:1 (90 Minuten Spielzeit)
Deutschland – Südkorea 0:2 (90 Minuten Spielzeit)


Yvon Mvogo – Schweiz – Achtelfinale

Für die Nation unseres Ersatz-Keepers verlief die Weltmeisterschaft in Russland durchaus nach Plan. In einer schweren Gruppe mit Brasilien, Serbien und Costa Rica erreichte die Schweiz die nächste Runde und blieb sogar ungeschlagen. Bei zwei Unentschieden und einem Sieg gegen Serbien sorgte unser Nachbarland besonders in der Schlussphase für viel Unterhaltung. In den Schlagzeilen standen aber andere, vor allem die „Albanischen Adler“ Xhaka und Shaqiri. Mvogo musste sich – wie in Leipzig – mit der Reservistenrolle hinter Stammtorhüter Yann Sommer begnügen. Dies kam allerdings nicht wirklich überraschend, umso schöner für ihn, dass er die Erfahrung trotz der wenigen Einsatzzeit bei uns machen konnte.

Ernüchternd dürfte jedoch das Ausscheiden im Achtelfinale gegen Teamkollege Forsberg gewesen sein, der die Schweiz höchstpersönlich aus dem Wettbewerb schoss. Wenn das mal kein böses Kabinenblut gibt. Vielleicht stachelt es den Neuzugang der letzten Saison aber auch nochmal an, das Beste aus sich rauszuholen und den Konkurrenzkampf um die Nummer eins zu befeuern. Wir würden es uns wünschen!

Gruppenspiele:
Schweiz – Brasilien 1:1 (Kein Einsatz)
Schweiz – Serbien 2:1 (Kein Einsatz)
Schweiz – Costa Rica 2:2 (Kein Einsatz)
Achtelfinale

Schweiz – Schweden 0:1 (Kein Einsatz)


Yussuf Poulsen – Dänemark – Achtelfinale

Für unser Danish Dynamite Yussuf Poulsen hätte die Weltmeisterschaft nicht besser starten können. Im ersten Gruppenspiel gegen Peru markierte Poulsen in der 59. Spielminute das 1:0 Siegtor und besorgte so nicht nur die ersten drei Punkte für Dänemark, sondern auch den ersten WM-Treffer eines RB Leipzig Spielers! Schon zuvor hatte Poulsen im letzten Test gegen Mexiko mit einem Traumtor auf sich aufmerksam gemacht. Nach dem Auftaktsieg der Dänen wurde es jedoch ruhiger um den Angreifer, der im 4-3-3 als rechter Außenstürmer fungierte. Beim 1:1 gegen Australien wurde er in der 59. Minute ausgewechselt, zuvor sah er seine zweite gelbe Karte des Turniers und verursachte mit dieser auch den zweiten Elfmeter. Damit war er im letzten Gruppenspiel gegen Frankreich gesperrt. Dennoch sorgte sein Auftreten für einige Transfergerüchte, so sollen Everton, Newcastle und die Hammers an ihm interessiert sein.

Im wichtigen Achtelfinale gegen Kroatien durfte Poulsen zwar wieder mitmischen, konnte allerdings in einer zerfahrenen Partie nur wenige Akzente setzen. Immerhin spielte er die vollen 120 Minuten durch. Im anschließenden Elfmeterschießen gehörte Yussuf aber nicht zu den Schützen. Vielleicht auch besser so, denn die Dänen scheiterten dreimal an Danijel Subasic im Tor der Kroaten und schieden damit aus. Es war sicherlich mehr drin für eine gut besetzte dänische Mannschaft, doch unser Stürmer hat nicht nur Leipziger Geschichte geschrieben, sondern hoffentlich auch etwas Selbstvertrauen für die kommende Saison getankt. Die Kaltschnäuzigkeit und Zielstrebigkeit aus seinen Einsätzen im Nationalteam würden wir auch gern wieder öfter in der Leipziger Red Bull Arena bewundern!

Gruppenspiele
Dänemark – Peru 1:0 (90 Minuten Spielzeit, 1 Tor)
Dänemark – Australien 1:1 (59 Minuten Spielzeit)
Dänemark – Frankreich 0:0 (Kein Einsatz, Gelbsperre)
Achtelfinale

Dänemark – Kroatien 4:3 n.E. (120 Minuten Spielzeit)


Emil Forsberg – Schweden – Viertelfinale

Den beeindruckendsten WM-Lauf unserer Rasenballer hat wohl der Schwede Emil Forsberg hingelegt. Die Skandinavier wurden in einer Gruppe mit Deutschland, Mexiko und Südkorea Gruppenerster und das trotz der unglücklichen Niederlage gegen den amtierenden Weltmeister. Erst im Viertelfinale war gegen schlichtweg stärkere Engländer das Abenteuer beendet.

In Abwesenheit von Schweden-Legende Zlatan Ibrahimovic musste sich das Spiel der Nordmänner neu ausrichten und insbesondere Emil Forsberg mehr Verantwortung übernehmen. Das tat unser Spielmacher auch. Viele Offensivaktionen in allen Partien liefen über seine linke Seite. Forsberg wurde als kreativer Knotenpunkt im ansonsten kampfbetonten schwedischen Spiel gesucht. Er bildete so zusammen mit Granqvist und Ekdal eine der Säulen des schwedischen Spiels, welches darauf ausgerichtet war, die großgewachsenen Angreifer Toivonen und Marcus Berg in Szene zu setzen. Dies gelang auffällig gut, vor allem in der Partie gegen Mexiko zündete die schwedische Spielidee. Für den ganz großen Wurf hat es allerdings zurecht nicht gereicht, denn gegen England konnte man deutlich erkennen, dass zur Weltspitze noch eine große Lücke klafft. In dieses Match fand auch Forsberg nicht hinein und wurde – dennoch überraschend früh – in der 65. Minute ausgewechselt. Im Achtelfinale gegen die Schweiz avancierte er noch zum Matchwinner und erzielte das spielentscheidende 1:0 – wenn auch mit reichlich Mithilfe des Dortmunders Akanji, der seinen Schuss unhaltbar abfälschte.

Emil konnte also zeigen, wie wichtig er für ein Team sein kann, wodurch eine langfristige Zukunft in Leipzig nicht wahrscheinlicher werden dürfte. Vielleicht hat man auf der Insel aber auch nur das Viertelfinale gesehen und die Italiener hatten ja eigentlich gar keinen Grund einzuschalten.

Gruppenspiele
Schweden – Südkorea 1:0 (90 Minuten Spielzeit)
Schweden – Deutschland 1:2 (90 Minuten Spielzeit)
Schweden – Mexiko 3:0 (90 Minuten Spielzeit)
Achtelfinale

Schweden – Schweiz 1:0 (82 Minuten Spielzeit, 1 Tor)
Viertelfinale

Schweden – England 0:2 (65 Minuten Spielzeit)

FM7


Permalink:
http://www.rb-fans.de/artikel/20180712-special-wm2018.html

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LASS DAS MAL DEN PAPA MACHEN!

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Leipzig - (09.07.2018) Es hatte sich angedeutet. Rangnick übernimmt erneut das Traineramt und überbrückt so selbst die Wartezeit auf die Wunschlösung Nagelsmann. Ihm zur Seite stehen mit Marsch und Klauß zwei Trainer, die den RBL Stil verinnerlicht haben.

Nach dem größten Trainercoup der Neuzeit war klar: Leipzig braucht einen Übungsleiter für ein Jahr. Dass es für diesen Zeitarbeitsjob mit hohen Ansprüchen nur wenige mögliche Lösungen geben würde, war abzusehen. Rangnicks erneute Amtsübernahme quasi folgerichtig, denn niemand hätte die Vorstellungen des Sportdirektors wohl besser umsetzen können, kennt Team und Liga und kann in einem Jahr leichter den Stuhl räumen.




Der nächste logische Schritt

Eine Übergangssaison, die ein gewisses Risiko birgt, gerade deswegen war Rangnicks Berufung der richtige Schritt. Niemand könnte in dieser Situation mehr Autorität ausstrahlen, gerade weil Rangnick danach weiterhin der starke Mann im sportlichen Bereich sein wird. Allerdings könnte sein Image auch Risse bekommen, wenn er es nicht schafft, die letzte Saison von Hasenhüttl zu toppen. Hier in Sachen Punkteschnitt, Defensive, RB-Stil und Standards einen deutlichen Aufwärtstrend zu verzeichnen, ist das auf der Pressekonferenz erklärte Ziel. Mit Vizemeistertitel und DFB-Pokalfinale wie damals bei Schalke wäre Rangnick "einigermaßen zufrieden", so beschloss er die den heutigen Medienauftritt augenzwinkernd. Man darf also gespannt sein, ein purer Interimstrainer wartet hier nicht. Mintzlaff machte indes klar, dass Rangnick bis zum Saisonende als Trainer fungieren wird, egal was da wohl komme. Maximale Rückendeckung nennt man dies wohl.



#bestmöglichesTrainerteam?

Der neue Hashtag der Sommervorbereitung? Jedenfalls wurde man nicht müde zu betonen, dass RBL mit Marsch und Klauß sowie den unterstützenden Videoassistenten Kornetka und Röhl im Bereich Trainerstab nun extrem breit aufgestellt ist. Nachdem Hasenhüttl schon länger Geschichte ist, wurde heute auch Vollzug in der Causa Löw gemeldet. Für gut 1,5 Mio Euro wechselt der langjährige Co-Trainer zu Tuchel nach Paris. Ein großer Umbruch also im Trainerteam, der auch in eine klare Richtung deutet.

Zu viele Köche oder #bestmöglichesTrainerteam?


Klauß als Rangnickschüler und Nachwuchskenner. Einer, der mit dem Aufstieg zum Co-Trainer der Bundesligamannschaft den nächsten Schritt machen soll. Alle Großfeldmannschaften von RBL hatte er bereits unter seinen Fittichen. Er stand im ersten RBL-Kader aller Zeiten, schoss einst im Testspiel gegen Schkeuditz fünf Tore in 12 Minuten. Bekannt aus Film Funk und Fernsehen (Schlag den Raab). Eine echte Erfolgsgeschichte, auch wenn seine letzte Saison mit der U19 (zeitgleicher Trainerschein und wie Zorniger oder Tedesco Jahrgangsbester) nicht ganz optimal lief. Am Ende holte die “schlechteste U19 der Rangnick-Ära“ (O-Ton Rangnick selbst) immerhin noch Platz 4, nachdem man in den letzten 10 Spielen ungeschlagen blieb. Klauß gilt als klarer Vertreter des physischen RBL-Stils, kennt die Junioren aus dem Effeff und kann auch mal unbequem werden. Er könnte in jedem Fall als wichtige Verbindung zwischen U19 und erster Mannschaft fungieren.


Mehr als nur ein Hütchenaufsteller – Jesse Marsch.


Marsch galt lange Zeit als einzige Alternative zur Rangnicks Amtsübernahme. Auch eine Doppellösung schien möglich. Am Ende setzte sich jedoch Rangnick durch, zum einen als Kopf des Trainerteams, weil es klare Verantwortlichkeiten geben soll. Zum anderen gegen Marsch als Cheftrainer, weil es dem Amerikaner nicht nur an den nötigen Sprachkenntnissen mangelt (Deutsch und auch Französisch) sondern auch an Erfahrungen im Bereich Doppelbelastung sowie der Kenntnis von Mannschaft und Liga. Es wäre wohl das größere Risiko gewesen Marsch, den Neuling im europäischen Fußball, an die vorderste Front zu werfen. Wie Löw vor ihm dürfte der Amerikaner jedoch viel Eigenverantwortung im Bereich Trainingsleitung haben. Bereits beim Trainingsauftakt stand Rangnick eher beobachtend an der Seite, ließ Marsch die Trainingsformen ansagen und bei Bedarf unterbrechen.

Mit seiner Verpflichtung hat sich RBL jenseits des großen Teichs nicht nur Freunde gemacht. Am Vorabend des New Yorker Derbys (ging 0:1 verloren) wechselte Marsch mitten in der Saison. Dass er dennoch nur Co-Trainer wird, mag manche erstaunen, dürfte aber aus oben genannten Gründen folgerichtig sein. Auch nach dieser Saison soll er weiterhin Teil des Trainerteams bleiben, er wurde mit einem Zweijahresvertrag ausgestattet. Im Prinzip ist seine Verpflichtung als zweiter Mann hinter Rangnick durchaus als Erfolg zu werten, war er doch auch als Trainer der US-Auswahl im Gespräch. Nach seinem erfolgreichen Engagement bei den New York Red Bulls und zwei Jahren unter Rangnick und Nagelsmann könnten ihm aber auch noch größere Jobs winken. Viele erfolgreiche US-Übungsleiter im europäischen Fußballbetrieb gibt es nicht, es könnte also auch für ihn mittelfristig eine Erfolgsgeschichte werden.

Komplettiert wird das Trainerteam durch die Videoanalysten Röhl und Kornetka beide gelten ebenfalls als Co-Trainer. Röhl ist bereits seit 2010 bei RBL und arbeitete unter allen Trainer seit Rangnicks Ankunft 2012 bei der ersten Mannschaft. In diesem Sinne, einer der letzten Mohikaner im Trainerteam. Neu ist hingegen Lars Kornetka, für Rangnick hingegen ein alter Bekannter aus Hoffenheimer und Schalker Tagen, einer an dem er seinen „Festplatten“-Spruch schon mal ausprobiert hat. Später arbeitete er unter Guardiola bei den Bayern und ging dann zu Roger Schmidt nach Leverkusen. Ein absoluter Rangnick Schüler und vielleicht sogar Fan, wie ein Interview von ihm nahelegt.


Zeigt, wo es langgeht – Rangnick.


Weitere Änderungen im Trainerteam: Nicklas Dietrich, nun DFB, wird durch Daniel Behlau ersetzt, der von Schalke 04 kommt und gemeinsam mit Kai Kraft das Athletiktraining leiten wird. Dr. Maximilian Pelka steigt aus dem Nachwuchs auf und ersetzt Lense im Amt des Teampsychologen. Dr. Robert Percy Marshall stößt zum Ärtzteteam und wird Mannschaftsarzt, zuvor arbeitete er beim Hamburger SV. Niklas Albers kommt als Neuzugang für das Team der Physiotherapeuten.

Jens André wird den neuen Bereich "Abteilung und Bildung" leiten. Blessin und Zdrilic steigen mit ihren U17 Schützlingen in die U19 auf und ersetzen Klauß. Kurth (U16) und Neutrainer Nubbemeyer betreuen die U17. Per Nilsson wird Sportlicher Leiter der U16 bis U19 Mannschaften.


Quo vadis?

Allen vier gemein ist ein gewisser Stallgeruch, eine klare rangnicksche Prägung bzw. das sie Vertreter des Gegenpressing-Fußballs sind. Ein gewisses "back tot he roots" schwang heute also mit, als das Trainerteam verkündet wurde. Inwiefern dabei dennoch auch die Entwicklung des eigenen Stils nicht aus den Augen verloren wird, bleibt abzuwarten. Hasenhüttl ist mit diesem Ansinnen letzte Saison gescheitert. Doppelbelastung und Transformation wollten nicht unter einen Hut. Rangnick steht in diesem Sinne für die Kehrtwende. Auch wenn die RBL-Führungsriege immer ein waches Auge auf die Entwicklung im Fußballsport hat, so sieht man auch die WM eher als Bestätigung. Ballbesitzteams wie Deutschland oder Spanien taten sich schwer, auch Mannschafen die mehr Ballbesitz wagen könnten (wie Belgien) sind eher im Spiel gegen den Ball erfolgreich.

Klar im Fokus steht die Verbesserung von Standards – Vorbild England. Letzte Saison war der ruhende Ball keine Leipziger Spezialität. Eine der Stärken der früheren Spielzeiten, die man 17/18 nicht mehr aufs Feld brachte. Das soll nun wieder anders werden.

Im Hinblick auf die Berufung Nagelsmanns, einem Vertreter der Dreierkette, scheint auch selbige bei RBL eine Option zu sein. Zumal man damit vielleicht auch in Teilen Keitas Abgang auffangen könnte, zumal bisher noch kein Nachfolger für den genialen Mittelfeldstrategen verpflichtet werden konnte. Eine Dreierkette wollte Rangnick auf der Pressekonferenz nicht zwingend ausschließen. Wie dem auch sei, Nagelsmann, der in der letzten Saison wie Hasenhüttl einen deutlichen Schritt Richtung Ballbesitz mit der TSG gewagt hat, dürfte in Leipzig eher ein Gegenpressingteam vorfinden, eine durchaus spannende Konstellation.

Da bereits in wenigen Wochen die Europa League Qualifikation ansteht (Häcken und Liepaja spielen bereits am Donnerstag die erste Runde) machte Rangnick auf der PK deutlich, dass er durchaus davon ausgeht, dass RBL bis in die Playoffs kommt, wenngleich er die kommenden Spiele eher als bessere Testspiele sieht. Nachdem die Doppelbelastung letzte Saison ein echter Stein am Bein war, könnte ein frühes Aus wenig kritisch gesehen werden. Parallelen zu früheren DFB-Pokal-Partien wären rein zufällig...


Des Kaisers neue Kleider


Vorfreude der Fans auf die Saison beim Trainingsauftakt

Jeder Anfang wohnt ein Zauber inne. Obwohl erst gestern Nachmittag bekannt wurde, dass heute 16:30 Uhr Trainingsauftakt ist, fanden sich über 1.000 Fans am Cottaweg ein. Trainerteam und Spieler wurden mit Applaus bedacht und die Fans konnten von der großen Tribüne am Hauptplatz den Auftakt hautnah verfolgen. Mit dabei waren auch die drei Neuzugänge, die sich mit ihren Trikotnummern auf den Trainingsshirts zeigten. Nordi Mukiele erhält die 22, Marcelo Saracchi die 3 und Matheus Cunha die 20. Auffällig dabei, dass Jesse Marsch viele Trainingsübungen erklärte und auch mit Pfeife eingriff, wenn ihm etwas nicht gepasst hat. Ralf Rangnick und die weiteren Trainer waren hier eher stille Beobachter. Vor dem abschließenden Trainingsspiel und am Ende der Einheit stellte sich aber Chef-Trainer Ralf Rangnick vor das Team. Insgesamt wirbelten 8 Spieler der U19 auf dem Trainingsplatz mit, da ja noch die 4 Nationalspieler sowie Marcel Sabitzer und Marcel Halstenberg fehlen. Die Jungs fügten sich nahtlos ins Training ein und genossen sichtlich die Aufmerksamkeit. Hinsichtlich der Aufstellung noch interessant, dass Nordi Mukiele neben Willi Orban in der Innenverteidigung zum Einsatz kam und nicht auf der Rechtsverteidigerposition. Auf dieser wirbelte erneut Konrad Laimer, der damit wie in der letzten Rückrunde die rechte Abwehrseite beleben soll.

Nach der Einheit kam das komplette Team sowie Ralf Rangnick und Jesse Marsch zu den Fans. Ob Autogramm oder Foto, jeder Wunsch wurde geduldig erfüllt und man konnte die Jungs aus nächster Nähe sehen. Da diese Woche jede Trainingseinheit öffentlich ist, können wir jedem Fan nur empfehlen mal beim Training vorbei zu schauen. Es lohnt sich!

Trainingsplan dieser Woche


Auch für die kleinen Fans blieb Zeit.


Wer kommt – wer geht?

Vorerst noch an Bord sind Bruno (beim heutigen Training dabei), Damari und Nukan. Letzterer dürfte nach Kreuzbandriss noch bis zum Winter bleiben. Damari und Bruno stehen zum Verkauf. Kalmár, Jung, Bernardo, Schmitz und Köhn haben den Verein bereits verlassen.

Unklar bleibt die Zukunft von Coltorti, der vielleicht noch ein Jahr dranhängen könnte, wenn Müller oder Mvogo gehen sollten. Zudem ließ Rangnick offen, ob Forsberg diesen Sommer noch wechseln könnte. Zwar will man den Schweden nicht abgeben, ausschließen möchte man den Abgang jedoch nicht mehr. Arsenal, Everton und diverse italienische Klubs sollen interessiert sein. Bei Klostermann und Poulsen dürfte man dem Werben anderer Vereine wohl weniger wohlgesonnen entgegen sehen.

Neu-Trainer Rangnick wünscht sich von Sportdirektor Rangnick jedenfalls noch drei Neuzugänge. Einer davon soll Ademola Lookman werden. Zwei Angebote sollen die Toffees bereits abgelehnt haben (12 bzw. 14 Mio Pfund), nach den Aussagen auf der PK dürfte man aber dranbleiben. Lookman will, Leipzig will und Everton will min. 20 Mio Pfund. Man wird sehen…

Dazu sucht RBL im zentralen Mittelfeld noch einen Sechser sowie einen Achter. Viel gibt die Gerüchteküche in diesem Bereich nicht her. Ndombélé dürfte zu teuer sein, wenn er überhaupt wechseln darf. Haidara hat verlängert. Möglich dass Adams aus New York bereits im Sommer kommt (noch mehr Freunde in Übersee…). Ebenfalls ruhig geworden ist es um Embaló, wer weiß, ob wirklich nochmal ein Anlauf gewagt wird, vielleicht funkt wie bei Geubbels und Pierre-Gabriel ja Monaco dazwischen. Die restlichen Gerüchte haben eher Nebelkerzencharakter.

Rumpelstilzchen


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ES GEHT WIEDER LOS! MORGEN ALLE 16:30 UHR ZUM TRAININGSAUFTAKT!

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Leipzig - (08.07.2018) Fast zwei Monate sind seit dem letzten Pflichtspiel vergangen, aber nun geht es endlich wieder los! 16:30 Uhr ist öffentlicher Trainingsauftakt bei dem alle Fans herzlich eingeladen sind. Kurz zuvor soll der neue Trainer vorgestellt werden!

Wer erinnert sich noch an das Saisonfinale? Beim letzten Heimspiel gegen Wolfsburg gab es einen Fan(M)arsch zum Stadion und unser Team wurde im Heimspiel zum Sieg getragen. In Berlin unterstützten fast 10.000 Fans unser Team und feierten gemeinsam Platz 6. So positiv wie wir unser Team in die Sommerpause verabschiedet haben, gilt es auch für die neue Saison zu begrüßen! Mit Nordi Mukiele, Marcelo Saracchi und Matheus Cunha werden in jedem Fall drei Neuzugänge zu bestaunen sein. Zudem soll morgen endlich die Trainerfrage geklärt werden und wir können auch unseren neuen Trainer begrüßen!

Das Training wird auf Platz 1 mit der großen Tribüne im Trainingszentrum am Leipziger Cottaweg stattfinden. Es wird also ausreichend Platz sein. 16:30 Uhr geht es los und es sind Ferien! Der Eintritt ist frei! Alle Fans, denen es zeitlich möglich ist, sollten sich also morgen auf ins Trainingszentrum machen! Es geht endlich wieder los!

Jupp


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Mintzlaff kündigt eine Überraschung bei der Trainersuche an! Wer übernimmt den einzig wahren Rasenballsport?

Überraschung; Es wird eine echte Überraschung.
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Überraschung; Rangnick machts!
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Überraschung; Guido S aus Leipzig machts.
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Überraschung; Zizou "tritt" erneut auf.
7.16%
Überraschung; Zornigers zweite Amtszeit!
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Überraschung; Mintzlaff hat nen Trainerschein!
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Überraschung; Rose hat gar nicht verlängert.
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Überraschung; Fanliebling Oral kommt zurück!
1.19%
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