NÄCHSTE BEGEGNUNG

16. Spieltag 1. Bundesliga
Dienstag, 12.12.2017, 18:30 Uhr
Ort: Volkswagen Arena, Wolfsburg
VfL Wolfsburg
RB Leipzig
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

1
Bayern München
35
2
RB Leipzig
27
3
FC Schalke 04
26
4
Bor.Mönchengladbach
25
5
Bayer 04 Leverkusen
24
6
1899 Hoffenheim
23
7
FC Augsburg
23
8
Borussia Dortmund
22
9
Eintracht Frankfurt
22
10
Hannover 96
22
11
VfL Wolfsburg
18
12
Hertha BSC
18
13
VfB Stuttgart
17
14
1. FSV Mainz 05
16
15
Hamburger SV
15
16
SC Freiburg
15
17
SV Werder Bremen
14
18
1. FC Köln
3

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ZU GAST BEI REMIS-KÖNIG WOLFSBURG

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Wolfsburg - (11.12.2017) Die englischen Wochen gehen in ihre heiße Phase. Das dritte Spiel binnen sieben Tagen ist zu absolvieren – und diese Aufgabe wird wahrlich keine Leichte. Nach drei sieglos gestalteten Pflichtspielen befinden sich unsere Roten Bullen in eine schwierige Situation.

Neun Monate ist her, als beim letzten Aufeinandertreffen beider Teams die Roten Bullen die Hörner gestutzt wurden – geschlagen von der eigenen erfolgreichen Strategie der starken Hinrunde 2016/17, in dem die Wölfe aus einem geordneten Abwehr- und Mittelfeldpressing lupenreinen Konterfußball zelebrierten und RB in der Red Bull Arena mit 0:1 das Nachsehen hatte. Es war letztendlich die Sternstunde für viele "Nachahmer"-Mannschaften, die bis dato keine erfolgreiche Taktik gegen unser Team gefunden hatten. Das Blatt hat sich seitdem gewendet – hin zu einem Ballbesitzfußball bei einem zumeist tiefstehenden Gegner. Gerade unser Spiel durch die Mitte wird dadurch erschwert, während die Unterstützung in das Flügelspiel und die nötige Präzision dabei fehlt, so dass sich bei Ballverlusten den gegnerischen Teams viel Raum für schnelle Gegenangriffe bietet.


Diese Wölfe sind schwer zu schlagen

Die einzige Heimniederlage der Wolfsburger in dieser Saison stammt vom ersten Spieltag, als man gegen Dortmund noch den Kürzeren zog. Nach dem vierten Spieltag übernahm Trainer Martin Schmidt den Cheftrainerposten und löste Andries Jonker ab. Seitdem sind die Wölfe daheim ungeschlagen und haben insgesamt auch nur eines der letzten elf Spiele verloren!

Trainer Schmidt findet dabei einen guten Draht zu seinem Team, zeigt seinen Spielern ihre Stärken und findet auch bei Kleinigkeiten viel Lob. So hebt er u.a. die Mannschaftsdienlichkeit von Mario Gomez hervor, der u.a. durch seine Laufwege Verteidiger aus der Ballnähe wegzieht, so dass die anderen Mitspieler mehr Räume haben und Torchancen kreieren können. Hier wiederum hat der VfL auch hervorragende Einzelkönner wir Yunus Malli im Kader, der durch sein technisches und spielerisches Know-How genau diese Lücken nutzt und sich als Vorbereiter, wie auch Torschütze einbringt. Mit Blaszczykowski (Aufbautraining nach Rückenproblemen) und Camacho (Sprunggelenkoperation) fehlen noch namhafte Akteure, aber auch mit dem torgefährlichen Daniel Didavi (5 Saisontore) und Divock Origi (4 Treffer) hat man offensiv einiges zu bieten, während Maximilian Arnold im Mittelfeld die Fäden zieht.

Besonders bemerkenswert ist die Tatsache, dass Trainer Martin Schmidt sich hierbei als Taktikfuchs entpuppt. So wurde nur eines der letzten elf Spiele verloren – dabei stechen insgesamt die acht Unentschieden heraus – in dieser Hinsicht ist man Ligaprimus. Starke Gegner wie Bayern München, Schalke 04, 1899 Hoffenheim, Bayer Leverkusen und Werder Bremen mussten gegen die Wölfe Punkte lassen, während der VfL sogar gegen die Gladbacher recht klar gewinnen konnte. Gegen die Top-Mannschaften fand man bis dato also die richtigen Mittel, um erfolgreich zu sein. Umso klarer wird nun die Schwere dieser Aufgabe, die auf unsere Bullen wartet, zumal die Wolfsburger Defensivarbeit mehr fruchtet als die der Leipziger.

Mögliche Aufstellung

Casteels – Verhaegh, Uduokhai, Brooks, William (Itter) – Guilavogui, Arnold (Gerhardt) – Origi, Didavi (Osimhen), Malli – Gomez


Rote Bullen – Noch ist nichts verloren

Die vielen Verletzten und die Doppelbelastung hinterlassen sichtbare Spuren bei unserem Team. Es gilt noch zwei Punktspiele zu überstehen, ehe wohl die herbeigesehnte Winterpause ruft. Sechs Gegentore in den letzten zwei Bundesligapartien sollten Warnung genug sein, woran man in Zukunft härter arbeiten und Obacht geben muss. Nur zwei der letzten sechs Bundesligabegegnungen konnten gewonnen werden. Somit landet man in der Formkurve in der unteren Tabellenhälfte. Zuletzt bringt man sich aber auch immer selbst um den Lohn, indem man dem Gegner es zu einfach macht vor dem eigenen Tor und vor allem bei gegnerischen Standards zu schlecht verteidigt. Auswärts konnte man als Spitzenmannschaft in der Hinrunde noch nicht so gut auftrumpfen, wie vielleicht erhofft. In acht Auswärtsspielen wurden drei Siege eingefahren, während man aber schon viermal in der Fremde den Platz als Verlierer verließ - und das bei einem negativen Torverhältnis von 9:14.

Nichtsdestotrotz tritt man in Wolfsburg weiterhin als Tabellenzweiter an. Auch wenn die letzten Spiele wenig erfolgreich waren, hat man es immer noch selbst in der Hand, sich mittels Moral, Leidenschaft und über Kampf erfolgreich ins kommende Spiel einzubringen und in der Tabellenspitze im Kampf um die internationalen Plätze festzusetzen. Hilfreich würde die Rückkehr einiger Leistungsträger sein, denn Keita und Upamecano können mit ihrer individuellen Klasse wichtige Akzente im Angriff- und Abwehrspiel setzen könnten. Auf der anderen Seite fallen mit Forsberg und Sabitzer weiter zwei Stammspieler aus, auch Augustin und Bernardo sind derzeit keine Option und liegen krankheitsbedingt flach.

Mögliche Aufstellung

Gulácsi – Klostermann, Orban, Upamecano (Ilsanker), Halstenberg – Keita, Demme – Bruma, Kampl – Werner, Poulsen


Es wird wieder einmal ein interessantes und enges Match werden, mit offenem Ausgang. Denn beide Mannschaften besitzen konterstarke und technisch versierte Spieler auf hohem Niveau, so dass wieder nur Nuancen über Erfolg und Misserfolg entscheiden dürften. Fehler vermeiden, Chancen effektiver nutzen, Standards verhindern und Torschüsse zelebrieren – das gilt es diesmal effizienter umzusetzen. Drücken wir unsere Bullen die Daumen und hoffen auf einen erfolgreichen Ausgang.

Für Diejenigen, die nicht in der Volkswagen Arena dabei sind, gibt es neben der SKY-Übertragung im TV die Möglichkeit die Partie im Liveticker oder über dem Bullenfunk zu verfolgen, dazu kann man im Chat mit anderen Fans in Kontakt bleiben.

oligei


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AUSWÄRTS IN WOLFSBURG

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Leipzig - (10.12.2017) Weiter geht es mit den englischen Wochen. Nur drei Tage nach dem 2:2-Unentschieden gegen Mainz treten die Rasenballsportler zum Auswärtsmatch in Wolfsburg an. Es ist für uns zugleich das letzte Auswärtsspiel des Jahres 2017.

Der VfL Wolfsburg verlor erst eines seiner acht Heimspiele in dieser Saison. Das war am ersten Spieltag gegen die Dortmunder, als diese noch in Form waren und die Welt am Borsigplatz rosig aussah. Seit sieben Spielen sind die Wölfe nun zu Hause unbesiegt, darunter waren allerdings auch fünf Unentschieden. Eine schwer einzuschätzende Partie erwartet uns, die nichtsdestotrotz nach den – auf hohem Niveau – durchwachsenen Leistungen der letzten Wochen eine Standortbestimmung sein wird. Es gibt noch Tickets sowohl im Stehplatz- als auch im Sitzplatzbereich. Wer mit dabei sein möchte, der findet hier alle Infos für die kommende Auswärtsfahrt, die zudem eine der kürzesten der Saison ist.


VfL Wolfsburg – RB Leipzig, (Dienstag, der 12. Dezember, 18:30 Uhr)

Volkswagen Arena (30.000 Plätze),  Anfahrtshinweise & Stadionplan


Eintrittspreise Gästeblock

Stehplatz 15 Euro
Sitzplatz Hintertor (Block 34,35,36) 28 Euro, sichtbehindert 26 Euro
Sitzplatz Kurve (Block 32)  35 Euro


Ticketerwerb
Der Vorverkauf ist beendet. Tickets können an den Tageskassen ab 16:30 Uhr am Spieltag erworben werden. Einlass ist ebenfalls ab 16:30 Uhr. Die Eintrittskarte gilt als Fahrberechtigung der Wolfsburger Verkehrsgesellschaft im gesamten Stadtgebiet 3 Stunden vor Spielbeginn sowie 3 Stunden nach Spielende.

a) Anreise mit dem Fanbus
Der Kartenverkauf für die Fanbusse ist bereits beendet.

b) Anreise mit dem Auto
Die Route mit eurem Startpunkt vom Stadion könnt ihr euch über diesen Link berechnen lassen. Eine Umgebungskarte mit den Parkplätzen gibt es hier.
Mitfahrgelegenheiten könnt ihr hier anbieten oder aussuchen.

Adresse für das Navigationsgerät:
In den Allerwiesen 1, 38446 Wolfsburg

dabdab


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LEIPZIG FRÖSTELT SICH DER WINTERPAUSE ENTGEGEN

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Leipzig - (09.12.2017) Minuskulisse in der Red Bull Arena, 10.000 Plätzr blieben gegen Mainz frei. Trotz zweifacher Führung durch Kampl und Werner sprang am Ende nur ein Punkt heraus. Erneut führten Standards zu den Gegentoren! Leipzig beendet eine englische Woche erstmals sieglos.

Ausgangslage
Nach den Niederlagen in Hoffenheim und Besiktas sollte die englische Woche mit einem Sieg abgeschlossen und Tabellenplatz 2 abgesichert werden. Mit Mainz kam eines der auswärtsschwächsten Teams der Liga nach Leipzig, vier Partien gingen in der Fremde verloren und nur zwei Remis standen auf der Haben-Seite. Das Torverhältnis war mit 3:11 auch nicht das Allerbeste. Doch personell mussten die Leipziger auf viele Stammkräfte verzichten.


Die Aufstellung
Forsberg, Sabitzer und Upamecano fielen verletzt aus und standen gar nicht erst im Kader. Auch Keita und Bruma waren angeschlagen und nahmen zunächst auf der Bank platz. Somit stellte sich das Mittelfeld mangels Alternativen von alleine auf. Ilsanker verteidigte neben Orban, Laimer agierte neben Demme und Kaiser sollte die linke Angriffsseite bespielen. Bernardo rückte für den zuletzt eher schwachen Halstenberg in die Startelf. Auf Mainzer Seite fehlte Bell gelbgesperrt.


Zweimal Videobeweis
Bei eisigen Team brauchte unsere Mannschaft eine Weile, um aufzutauen. Erst schlief Gulácsi gegen Holtmann, danach parierte er aber stark im Eins gegen Eins gegen Quaison. Ab der 10. Minute übernahmen Leipzig mehr und mehr die Spielkontrolle, weil Mainz das Offensivspiel einstelle und sich immer tiefer aufstellte. Wir kombinierten uns einige Male gefährlich vor das Tor, aber Zentner im Tor der Gäste konnte die Abschlüsse gut parieren. In der 29. Minute war aber auch er machtlos, als die Leipziger einen hervorragenden Angriff vollendeten. Laimer passte auf die Außenbahn, Poulsen legte für Demme auf und der flankte flach zurück auf den Elfmeterpunkt, wo Kampl freistehend das Leder in den Winkel zimmerte. Zu diesem Zeitpunkt die hochverdiente Führung und die Belohnung für eine engagierte Vorstellung.

Nach dem Führungstor erinnerten sich auch die Gäste wieder, dass sie hier mitspielen müssen, wenn sie Punkte mitnehmen wollen. Nach einem Foul von Ilsanker nahe der Strafraumlinie ließ Ittrich zunächst weiterspielen, wurde dann aber vom Videoassistenten darauf hingewiesen, sich die Szene noch einmal anzuschauen. Nach minutenlanger Ungewissheit entschied er auf Freistoß für Mainz und Gelb für Ilsanker. Die Entscheidung an sich war korrekt, dennoch bleibt die Frage offen, ob der VAR nicht nur bei klaren Fehlentscheidungen eingreifen darf (Rote Karte, Elfmeter)? Den folgenden Freistoß kratzte Gulácsi zwar aus dem Winkel, war beim Nachschuss von Quaison aber machtlos, auch weil die Hintermannschaft gepennt hatte. Der Ausgleich also wieder nach einem Standard.

Die Leipziger jedenfalls antworteten mit wütenden Angriffen und wurden vor der Pause noch belohnt. Balogun fällte Demme im Strafraum und wieder kam der VAR zum Einsatz. Das Foul war ziemlich eindeutig, weswegen es etwas unverständlich war, dass der Referee sich die Situation noch einmal selbst anschauen musste. Die Zuschauer waren aufgrund der Ungewissheit und der Warterei nicht ganz zu unrecht sauer. Letztlich blieb die Entscheidung aber stehen und Werner verwandelte nicht sonderlich sicher vor der Pause zur verdienten 2:1 Halbzeitführung.


Wer nicht trifft wird bestraft
Der gelb-verwarnte Laimer blieb genauso in der Kabine wie Ilsanker. Für ihn kamen Compper und Bruma, Kampl ging auf die 6 neben Demme. Bernardo und Bruma hatten die ersten Chancen auf Leipziger Seite, Holtmann und Donati auf der Gegenseite. Erwähnenswert noch ein überragendes Solo von Yussuf Poulsen, der am eigenen Strafraum startete und über den gesamten Platz trotz zahlreicher Foulversuche durchdribbelte. Allein sein Abschluss an der Strafraumgrenze war etwas eigensinnig, Kampl stand neben ihm besser positioniert.

Danach passierte nicht mehr allzu viel, Mainz wechselte offensiv und kam zu einigen Halbchancen. Die RB-Defensive stand zwar solide, unsere Offensive spielte allerdings die Konter zu ungenau aus. Doch genau diese Passivität wurde bestraft, also kurz vor Spielschluss Berggreen nach einer Ecke zum 2:2 einköpfte. Schön, dass Hasenhüttl sich kein Standardproblem einreden lassen möchte, aber über das Einreden sind wir aktuell schon längst hinaus. Diese Ecke hätte man wie den Freistoß wohl besser verteidigen können.

Am Ende kam dann noch Pech hinzu, als in der Schlussminute Werner im Strafraum der Mainzer zu Boden ging. Ein Foul war durchaus zu erkennen, aber weder Ittrich noch dem VAR schien es auszureichen, um erneut auf den Punkt zu zeigen. Verdient wäre der Sieg zu diesem Zeitpunkt aber auch nicht mehr gewesen. So blieb es bei einer 2:2 Punkteteilung.


Fazit: RB Leipzig hat die drei Punkte aufgrund einer schwachen zweiten Halbzeit verschenkt und Bayern vorzeitig zum Herbstmeister gemacht. Mainz hat aufopferungsvoll gekämpft und sich den Punkt auch verdient. Erneut gaben Standards den Ausschlag, das sollte zu denken geben. RBL damit erstmals in dieser Saison in einer englischen Woche ohne Sieg. Die Rasenballer frösteln sich der Winterpause entgegen.


Zuschauerzahl
32.817 Zuschauer sind bei kaltem Wetter in die Red Bull Arena gekommen. Minuskulisse in unserer bisherigen Bundesligageschichte. Lag es am Wetter? Dem eher unattraktivem Gegner? Übersättigung nach zahlreichen englischen Wochen? Das Erreichen des normalen Zuschauerniveaus nach Ende der Euphoriewelle? Letztlich ist es enttäuschend.


Ausblick
Bereits am kommenden Dienstag müssen wir zum VfL Wolfsburg reisen, das sind gerade einmal zwei Tage Regenerationszeit dazwischen. Bis dahin sind hoffentlich Forsberg, Upamecano und Keita wieder fit. Den Abschluss der englischen Woche macht das Heimspiel Sonntagabend gegen Hertha BSC. Für beide Partien gibt es sogar noch Karten. Das bisher fraglos extrem erfolgreiche Jahr 2017 mit einem bzw. zwei Erfolgserlebnissen zu beenden, wäre ungemein wichtig für unsere Leipziger.


Statistik
RB Leipzig:
Gulácsi – Klostermann, Ilsanker (46. Compper), Orban, Bernardo – Laimer (46. Bruma), Demme – Kampl, Kaiser (83. Halstenberg) – Werner, Poulsen
FSV Mainz 05: Zentner – Donati, Balogun, Gbamin, Diallo, Brosinski – Serdar, Frei (79. Maxim), Latza – Holtmann (57. Berggreen), Quaison (79. Samperio)
Schiedsrichter: Patrick Ittrich (Hamburg)
Tore: 1:0 Kampl (29.), 1:1 Quaison (39.), 2:1 Werner (45.+3) FE, 2:2 Berggreen (87.)
Torschüsse: 12 / 13
Schüsse aufs Tor: 7 / 9
Gewonnene Zweikämpfe: 49% / 51%
Ballbesitz: 59,4% / 40,6%
Angekommene Pässe: 80,6% / 68,9%
Laufweite: 120,3 km / 117,1 km
Sprints: 210 / 222
Intensive Läufe: 694 / 669
Fouls:
16 / 17
Ecken: 6 / 4
Abseits: 1 / 3
Gelbe Karten: Laimer (1), Ilsanker (1) / Diallo (4), Berggreen (1), Serdar (2)
Zuschauer: 32.817

Rojiblanco


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ROTE BULLEN EMPFANGEN AUSWÄRTS SIEGLOSE MAINZER!

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Leipzig - (08.12.2017) Schon drei Tage nach dem kräftezehrenden Champions League Spiel geht es wieder "rund" in der Red Bull Arena. Zum nächsten Bundesligaspiel empfangen wir die bisher auswärts sieglosen Mainzer. Mitten in den englischen Wochen könnte Ralph Hasenhüttl auch wieder die Rotationsmaschine anwerfen.

Nach der bitteren Pille in Sinsheim am letzten Wochenende und dem CL-Spiel-Aus unter der Woche, gilt es nun gegen Mainz 05 noch einmal die Konzentration und alle Kräfte zu mobilisieren. Motivation sollte ausreichend vorhanden sein, denn mit einem Erfolg würde man den zweiten Tabellenplatz verteidigen. Ein Heimsieg vor dem eigenen Publikum wäre in dieser Phase nicht nur für das Selbstvertrauen enorm wichtig.


Gegner-Check

Mainzer Party, Tanz und Jubel gibt es fast ausschließlich nur daheim. 13 von bisher 15 Punkten wurden in der Opel Arena geholt. Zudem gelangen 12 von insgesamt 15 Saisontreffern vor dem eigenen Publikum. Was zuhause so schier einfach wirkt, entpuppte sich bis dato in der Ferne als gescheitertes Abenteuer. Nur in Mönchengladbach und in Wolfsburg gelangen mittels einem 1:1 zwei Ausrufezeichen, aber auch nur zwei magere Pünktchen. Die anderen 4 Partien gingen in der Fremde verloren bei insgesamt 3:11 Toren. Trotz allem ist Mainz 05 auch ein unbequemer Gegner, der jedes Spiel sehr eng gestalten kann. Dies zeigt schließlich die ausgeglichene Tendenz der letzten 9 Saisonspiele mit 3 Siegen, 3 Unentschieden und 3 Niederlagen. Mainz 05 Trainer Sandro Schwarz gelingt es dabei recht gut, sein Team taktisch variabel und auf den jeweiligen Gegner abgestimmt spielen und reagieren zu lassen. Dies zeigen die bisherigen Saisonsiege gegen Leverkusen, Hertha BSC, Hamburg und Köln, aber auch die Unentschieden gegen Mönchengladbach, Frankfurt und Wolfsburg.

Auswärts versucht man ebenso mittels viel Biss und Laufarbeit, wie auch durch zeitigem Gegenpressing und gutem Passspiel wirkungsvolle Akzente zu setzen. Was zuvor beim 1:1 Gastauftritt in Mönchengladbach so gut gelang und sich spielerisch auszeichnete, misslang wieder beim letzten Auswärtsspiel mit der 1:2 Niederlage in Freiburg - ebenso am vergangenen Wochenende daheim beim 1:3 gegen Augsburg.

Unser Gast scheitert dabei oft an den eigenen Fehlern und an der mangelnden Chancenverwertung, während der Gegner extrem effektiv in der Ausnutzung der Torchancen war. So hatte man in den letzten beiden Spielen mehr Ballbesitz und vergibt Torchancen, während der Gegner es einfacher und erfolgreicher gestaltet - Diese bitte Erfahrung mussten unsere Roten Bullen auch am letzten Wochenende in Sinsheim bei der 0:4 Niederlage machen, wie auch beim 1:2 Chancenfestival gegen Besiktas Istanbul.


Individuelle Klasse klar auf Leipziger Seite

Im direkten Duell der letzten Saison steht es 2:0 für unsere Roten Bullen, bei insgesamt 6:3 Toren. Dabei stachen unsere zwei Ausnahmekönner T. Werner und E. Forsberg besonders heraus. Timo Werner gelang drei Treffer und offenbarte sich als ständiger Störenfried für die Mainzer Abwehr. Darüber hinaus zeichnete sich Emil Forsberg als Top-Scorer aus. Mit vier Torvorlagen und einem eigenem Torerfolg war er neben Timo Werner der auffälligste Spieler auf dem Platz. Es bleibt abzuwarten ob die Bauchmuskelzerrung des schwedischen Nationalspielers bis zum Match überhaupt einen Einsatz möglich macht.

Jedoch liegt dieses Mal auch die Hoffnung darin, dass sich die individuelle Klasse unsererseits durchsetzen könnte, denn Mainz zeichnet sich meist durch eine mannschaftliche Geschlossenheit aus, weniger durch Einzelkönner. Yoshinori Muto ist mit seinen 3 Saisontreffern hier immer noch der torgefährlichste Spieler, während sich abwechselnd Danny Latza und Suat Serdar im Rückraum des Stürmers mit je 2 Treffern mit einbringen konnten. Aktuell wird bei den Mainzern der Abstiegskampf ausgerufen. Mit nur noch 3 Punkten Vorsprung vor dem Relegationsplatz, warten nun mit RB Leipzig (A), Bor. Dortmund (H) und Werder Bremen (A) schwere Brocken bis zur Winterpause.

Mögliche Aufstellung Mainz 05:

Zentner – Brosinski (Holtmann), Bell, Diallo, Donati,  - Gbamin – Maxim (Serdar), Latza – Öztunali, De Blasis (Berggreen) – Muto (Kodro)


Hoffenheimpleite und CL-Niederlage aus dem Köpfen verbannen

Auch auf Leipziger Seite verlief das letzte Punktspielwochenende enttäuschend und ließ viele Fragezeichen offen. Zum ersten Mal in der Saison musste man eine richtige Packung hinnehmen. Erneut fand man wiederum gegen eine gut defensiv eingestellte und läuferisch kämpfende Mannschaft keine Mittel. Dieses Grundmuster wird uns wohl auch am Samstag wieder erwarten, während die Mainzer auch ihre Chancen übers Konterspiel nach vorn suchen. Erfolgsabhängig wird eine eingespielte Abwehr sein, die geordnet und abgesichert die Angriffe einleitet und unterstützt. Hier schmerzt wohl der Ausfall von Dayot Upamecano, der wegen seiner Muskelfaserverletzung weiterhin aussetzen müsste. Hilfreich könnte dagegen die Wiederkehr nach sieben Wochen Verletzungspause von Stefan Ilsanker sein, der mit Ibrahima Konaté wohl um den Startelfplatz neben Kapitän Willi Orban kämpft. Seine Leistung im CL-Spiel am Mittwoch in der Innenverteidigung war trotz der Gelb-Roten Karte ansprechend. Vor allem seine Kopfballstärke und seine Erfahrung mit als ältester RB-Spieler wären in dieser Phase für das Team sehr wichtig.


Chance für Neuzugänge sich zu zeigen

Da auch Emil Forsberg (Bauchmuskelzerrung) weiterhin fraglich ist, ebenso Marcel Sabitzer wegen seiner Schulterverletzung ausfällt, sollten wie im Champions-League-Spiel die Neuzugänge wieder für frischen Wind im Bullen-Spiel sorgen. So könnte Bruma erneut die Chance über die rechte Seite erhalten, während wieder Jean-Kévin Augustin mit dem ausgeruhten Yussuf Poulsen wohl um den Platz neben Timo Werner liebäugelt. Auch im defensiven Mittelfeld könnte Konrad Laimer eine Alternative sein für Diego Demme, um die Belastung innerhalb der englischen Wochen zu verteilen.

Mögliche Aufstellung RB Leipzig:

Gulácsi – Bernardo (Klostermann), Orban, Ilsanker (Konaté), Halstenberg – Keita, Laimer (Demme) - Bruma (Forsberg), Kampl – Werner, Poulsen (Augustin)


"Zähne zusammenbeißen – Kämpfen – Siegen" heißt es noch einmal für unsere Elf. Dies gilt auch für uns Fans, wenn es darum geht unsere Roten Bullen zum nächsten Heimsieg zu puschen. Wer noch gern unsere Mannschaft unterstützen möchte, der kann noch Karten online über dem Ticket-Shop, der Ticketbörse oder an den bekannten Verkaufsstellen erwerben.

Für Diejenigen, die nicht dabei sein können, gibt es auch die Möglichkeit die Partie im Liveticker oder über dem Bullenfunk zu verfolgen.


oligei


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