NÄCHSTE BEGEGNUNG

31. Spieltag 1. Bundesliga
Samstag, 21.04.2018, 15:30 Uhr
Ort: Red Bull Arena Leipzig
RB Leipzig
TSG 1899 Hoffenheim
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

1
Bayern München
75
2
FC Schalke 04
55
3
Bayer 04 Leverkusen
51
4
Borussia Dortmund
51
5
RB Leipzig
47
6
1899 Hoffenheim
46
7
Eintracht Frankfurt
46
8
Bor.Mönchengladbach
40
9
Hertha BSC
39
10
VfB Stuttgart
39
11
FC Augsburg
37
12
SV Werder Bremen
37
13
Hannover 96
36
14
VfL Wolfsburg
30
15
1. FSV Mainz 05
30
16
SC Freiburg
30
17
Hamburger SV
22
18
1. FC Köln
21

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FAMILY DAY – MIT DEM 12. MANN IM RÜCKEN GEGEN HOFFENHEIM

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Leipzig - (19.04.2018) Nach zuletzt zwei sieglosen Bundesligaspielen geht es für die Hasenhüttl-Elf gegen starke Hoffenheimer im Kampf um die internationalen Plätze um Alles. Gemeinsam mit den Fans möchten unsere Rasenballer die schwierige Aufgabe in der Red Bull Arena siegreich gestalten.

Bestes Frühlingswetter, Kinder- und Familienfest, ein ausverkauftes Stadion und ein namhafter Spielgegner. Angenehme Bedingungen möchte man meinen, wenn es darum geht auch noch gegen einen unmittelbaren Konkurrenten anzutreten, wie auch mit dem Ziel den Tag für alle siegreich über die Bühne zu bringen. Unser Gast aus Hoffenheim konnte zwar nur drei seiner 15 Auswärtsspiele gewinnen, gestaltet dabei aber viele Duelle ausgeglichen (15 Punkte) und ist seit sieben Spielen ungeschlagen. Unsere Leipziger Jungs haben daheim eine bedeutend bessere Quote und mussten erst drei Niederlagen hinnehmen (28 Punkte) – allerdings machte sich im letzten verlorenen Heimspiel gegen Leverkusen auch Ernüchterung breit. Nach den vielen englischen Wochen bekamen die Spieler von Trainer Ralph Hasenhüttl zwei Tage frei zur Erholung, um sich anschließend einige Tage detailliert auf dieses Spiel gegen einen unmittelbaren Gegner im Kampf um die internationalen Plätze vorzubereiten. El Plastico wirft seinen Schatten voraus!


Gegner Hoffenheim präsentiert sich offensiv- und formstark

Die TSG 1899 Hoffenheim hat mit Trainer Nagelsmann zuletzt eine beeindruckende Serie hingelegt und sich wieder an die internationalen Plätze herangekämpft. Zwar hat die TSG in der Rückrunde gegen die bestplatzierten Mannschaften (Bayern, Schalke und Leverkusen) verloren, jedoch alle anderen Spiele ohne weitere Niederlage bestritten. In den letzten zehn Partien gab es nur eine Niederlage (1:2 gg. Schalke) und seit sieben Spielen ist die Nagelsmann-Elf nun schon ungeschlagen. Gerade offensiv hat Hoffenheim wieder zu seiner alten Stärke gefunden, indem das Fehlen von Nationalstürmer Sandro Wagner sich gar nicht erst bemerkbar macht. Vor allem Serge Gnabry, der im Hinspiel gegen unsere Rasenballer ein Doppelpack schnürte, zählt auch aktuell zu den Erfolgsgaranten. So traf unser Gegner in den letzten zehn Bundesligaspielen ganze 24 Mal und kann damit einen Toreschnitt von 2,4 Treffern je Partie vorweisen – doppelt so viel wie unsere Bullen momentan.

Mit der klaren 0:4 Hinspiel-Niederlage in Sinsheim traten bei den Leipziger Bullen in deutlicher Form kaum gedachte Schwächen auf, die sich anschließend über die gesamte Saison hinweg bis zum heutigen Tag wie ein roter Faden durchziehen. Dabei ist erkennbar, dass neben der Standardschwäche vor allem die Absicherung der eigenen Angriffe zu kurz kommt und der Gegner somit zum Konterfußball eingeladen wird. Geschlagen von der eigenen taktischen Stärke der vergangenen Saison möchte man meinen, indem mittels schnellem Umschaltspiel überfallartig nach Vorn agiert wurde und sich hier viele Spieler in den Umschaltaktionen beteiligten. Von dieser Spielweise ist bei der Hasenhüttl-Elf momentan wenig zu sehen. Unsere Spielanlage hat sich teilweise geändert hin zum Ballbesitzfußball, jedoch mit der negativen Folge dass die Angriffsaktionen viel länger dauern, mit wenig Tempo vorgetragen werden, weniger Torgefahr ausgestrahlt wird und für den Gegner bei Ballgewinn sich mehr Raum anbietet.

Mögliche Aufstellung TSG 1899 Hoffenheim:

Baumann Hübner, Vogt, Nordtveit – Schulz, Grillitsch, Kaderabek – Gnabry, Amiri, Kramaric Uth


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Diego Demme im Hinspielduell mit Serge Gnabry und Mark Uth. Beide Hoffenheimer Offensivspieler haben zusammen schon 21 Treffer auf ihrer Habenseite.


Spagat zwischen Ballbesitz und Konterfußball

Im Hinspiel hatten unsere jungen Bullen 65 Prozent Ballbesitz, ohne dabei Lösungsmöglichkeiten zu finden gegen Hoffenheim erfolgreich zu sein. Im Gegenzug reichten der TSG 1899 nur 35% Ballbesitz, um den Rasenballern die höchste Bundesliga-Niederlage beizubringen. In der Analyse ist erkennbar, wie schnell der Gegner die Situation erkannt hat, dass unsere Mannschaft den einen und anderen Angriff ungesichert vortrug und dabei diese Fehler in der taktischen Grundordnung ausgenutzt wurden. Das was uns in der letzten Saison so ausgezeichnet hat, wird uns in dieser Saison vorgeführt. Dabei ist dem Gegner jedes taktisches Mittel recht, das RB-Team in bestimmte taktischen Situationen zu bringen, um nach Ballgewinn über das Mittelfeld- und Abwehrpressing schnell den Weg nach vorn zu suchen und den Freiraum für das Angriffsspiel auszunutzen. Dieses taktische Mittel verstanden auch die Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte, während die Hasenhüttl-Elf hier wertvolle Punkte im Kampf um die Champions League Plätze verschenkte.

Mit diesem Match offenbarte sich das Spiel unserer Rasenballer fortan durchschnittlich, nicht konstant genug in Deutschlands höchster Spielklasse, während RBL bis heute zum Glück noch von der zuvor errungenen Punkteausbeute zehren konnte. Seit dem 14. Spieltag und mit der 0:4 Niederlage in Sinsheim konnten unsere Leipziger nur noch fünf Partien in den darauffolgenden 17 Bundesligaspielen gewinnen und weisen dabei eine negative Tendenz auf – 5 Siege, 6 Unentschieden, 6 Niederlagen. Mit 23:27 Toren über diesen letztgenannten Zeitraum erweist RBL sich keinesfalls als gefestigt genug, um berechtigte Hoffnung zu hegen, wieder um die Champions League Plätze spielen zu dürfen. Diese sind bei nur noch vier ausstehenden Spielen mit vier Punkte Rückstand und einem schlechteren Torverhältnis schier unerreichbar geworden. Die Europa League hingegen ist das realistische Ziel, wenngleich aber Platz 7 drei harte Qualifikationsrunden bedeuten würden, ehe die Gruppenphase erreicht werden kann.

Nun müssen unsere Spieler um Trainer Ralph Hasenhüttl es verstehen, die schlagkräftige Offensivkraft der Nagelsmann-Elf zu bändigen. Mit Uth, Gnabry und Kramaric wurden schon 30 Tore erzielt, so dass die Torgefahr gleich über alle Angriffsseiten Beachtung finden muss. Dies ist aber auch der taktisch klug gewählten Grundordnung geschuldet, indem mit einem 3-3-3-1 agiert wird und hier die Außenpositionen stärker besetzt werden. Schulz und Kaderabek sind dabei sehr lauffreudige und durchschlagskräftige Flügelspieler, die das Angriffsspiel von der Abwehr bis zum Sturm mit viel Druck über die Außenbahnen beleben.

Trainer Ralph Hasenhüttl muss auf mehrere Verletzte verzichten. Halstenberg, Laimer und Sabitzer fallen sicher aus. Upamecano und Keita sind noch fraglich. Unklar also, ob wir wohl zum vorletzten Mal Naby Keita daheim im Bullentrikot bewundern können. Womöglich reagiert Ralph Hasenhüttl mit einer taktischen Änderung auf die klare Hinspielniederlage und probiert sich erneut an einer Dreierkette.


Mögliche Aufstellung RB Leipzig:

Gulácsi – Bernardo (Upamecano), Orban, Konaté – Bruma, Demme, Kampl, Keita (Lookman), Forsberg – Werner, Augustin


Fan-Unterstützung von Klein & Groß für unser RB-Team

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Family Day – mit dem 12. Mann im Rücken gegen Hoffenheim


In der sportlich schwierigen Endphase und nach zuletzt drei sieglosen Pflichtspielen braucht die Mannschaft unsere Fan-Unterstützung mehr denn je. Stehen wir in jeder Spielphase hinter unseren Leipziger Jungs und geben "gemeinsam" ein starkes Fanbild ab – machen wir das Match zu einem lautstarken Fußballfest. Fanverband und Rasenballisten rufen jedenfalls zum Miteinander auf.

Für Diejenigen, die nicht beim Spiel dabei sind, gibt es auch die Möglichkeit die Partie im Liveticker oder über dem Bullenfunk zu verfolgen.

oligei



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#10000LEIPZIGER – GEMEINSAM AUF NACH MAINZ UND BERLIN!

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Berlin/Mainz - (18.04.2018) Nur noch zwei Auswärtsspiele bis zum Saisonende! Ende April spielen unsere Rasenballer in Mainz und Mitte Mai am letzten Spieltag in Berlin! Da werden Erinnerungen wach! Lasst uns dieses Mal die 10.000er-Marke in Berlin knacken und auch den Gästeblock in Mainz voll machen! Es geht um alles, denn auch nächste Saison soll es wieder heißen: "Europapokal – Leipzig international!".

Auswärtshighlights und ein Kinderfest zu Hause

Für das Heimspiel gegen Hoffenheim am Samstag, ist das Stadion, bereits seit Wochen ausverkauft (Resttickets gibt es aber in der RB-Ticketbörse). Dazu findet vor dem Spiel auf der Festwiese (ab 12:30 Uhr) ein Kinderfest statt. Zum letzten Heimspiel gegen Wolfsburg gibt es nur noch wenige Tickets im Heimbereich, jetzt gilt es unser Team auswärts mit der maximalen Anzahl an Fans und mit maximaler Lautstärke zu unterstützen!

Neben der Fahrt in die Hauptstadt, ruft auch das schwere Spiel gegen Mainz, die im Abstiegskampf jeden Punkt benötigen. Für das Spiel in Berlin sind knapp vier Wochen vor der Partie bereits 6.000+ Tickets an die RB-Fans gegangen und der Sonderzug ist bereits ausverkauft! Es gibt aber noch Bustickets für 20 Euro, grundsätzlich ist die kürzeste Auswärtsfahrt der Saison aber auch mit dem Zug oder per Auto locker machbar!

Während es für Exilanten wie die BrauseCrew ein Heimspiel wird, bietet Deutschlands drittgrößtes Fußballstadion genügend Platz, um erneut die 10.000er-Marke in Berlin anzupeilen. Die Heimbereiche in der letzten Saison einberechnet, waren wir an diesem magischen Fußballtag bereits ganz nah dran an dieser Messlatte! Mit dem damaligen Sieg konnten wir die direkte Qualifikation zur Champions League sichern! Ohne Frage, eines der absoluten Highlights der letzten Saison mit der größten Auswärtsfahrerzahl der Geschichte des Leipziger Rasenballsports.

Es gilt daher: Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin! Lasst uns die damalige Geschichte wiederholen. Packt also die RB-Fahnen ein, nehmt das kleine Schwesterlein und nichts wie auf ins Berliner Olympiastadion rein. Ob Kind, Kegel, Opa oder Tante - rein in die Autos, rein in die Busse, rein in die Züge, das Motto lautet klipp und klar erneut: #10.000 Leipziger!


Auswärts-Unterstützung auch gegen willige Mainzer gefragt.

Bevor es nach Berlin geht, müssen wir im engen Mainzer Stadion ran, die sich in der letzten Saison mit einer Energieleistung in der Liga halten und auch das wichtige Heimspiel gegen Freiburg am Montag gewinnen konnten. Unser letztjähriger 3:2-Auswärtssieg dürfte einer der Emotionalsten gewesen sein. Auch hier gilt es wie für Berlin, diesen Erfolg mit der maximalen Anzahl an Auswärtsfans in der entscheidenden Saisonphase zu wiederholen!




Ob zu Hause oder auswärts: Jetzt gemeinsam in der entscheidenden Phase geschlossen hinter unserem Team stehen und erneut Großes erreichen! Vorwärts Rasenball, Leipzig überall!


Infos zu den Auswärtsspielen:

1. FSV Mainz 05 – RB Leipzig
Sonntag, 29.04.2018
Anstoß 15.30 Uhr
Opel Arena Mainz


Hertha BSC – RB Leipzig
Samstag, 12.05.2017
Anstoß 15.30 Uhr
Olympiastadion Berlin

Hier gibt es die Tickets für die Highlights... -->

Jupp


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http://www.rb-fans.de/artikel/20180418-special-10000leipziger.html

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GELUNGENER ABSCHIED!

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Leipzig - (17.04.2018) 3:0 gewonnen, Platz 4 gefestigt und bei bestem Wetter mit 230 Fans einen vorgezogenen Saisonabschluss gefeiert – schöner Sonntag für die Damen von RBL!

Zwar sind noch drei Spiele (22.4. Bischofswerda / 6.5. Union Berlin / 13.5. Beelitz) zu absolvieren, diese aber allesamt auswärts und damit hieß es am vergangenen Sonntag die erste Saison in der Regionalliga vor und mit den Fans zu feiern.

Zunächst staunten diese nicht schlecht als sich die Verantwortliche für den Frauen- und Mädchenfußball bei RB, Anja Kühn, von Trainer Sebastian Popp verabschiedete und ihm Blumen und Trikot überreichte. Der Stadionsprecher verkündete, er würde aus „beruflichen Gründen“ aufhören. Aha. Dazu in einem separaten Artikel in den kommenden Wochen mehr!

16 von 18 möglichen Punkten haben sie nun seit der Winterpause geholt und sind nur noch vier Punkte hinter dem Magdeburger FFC, der auf Rang 3 liegt aber auch zwei Spiele weniger hat. Dennoch gilt, was schon Rocky Balboa zu sagen pflegte: „Es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist.“ Wenn auch Platz 4 in der ersten Regionalligasaison ein voller Erfolg ist, warum nicht doch noch das selbstgesteckte Ziel „Platz 3“ mitnehme? Aber dazu in den kommenden Wochen mehr!

Die Geschichte des Spiels gegen Marzahn ist schnell erzählt. RB mit mehr Spielanteilen, aber in der ersten halben Stunde wenig Zug zum Tor und kaum Highlights. Kurz vor der Pause aber blitzte das Potential dieser Truppe auf, als eine Lehrbuchkombination vor das gegnerische Tor perfekt von Nina Schuster abgeschlossen wurde. Mit der knappen Führung ging es in die Pause. Für die zahlreichen Zuschauer gab es als Dankeschön für den höchsten Besucherschnitt der Liga selbstgemachten Kuchen von der Mannschaft. Das bringt dann auch den Verfasser dieses Artikels dazu, die phasenweise eklatanten Defizite, die sich phasenweise in dieser ersten Halbzeit zeigten, schweigend und kauend zu verdrängen. In den kommenden Wochen vielleicht mehr dazu, hoffentlich aber nicht.

Denn in der zweiten Halbzeit nutzte RB die Räume besser, bewegte sich engagierter und endlich auch mit Zug zum Tor. Die in dieser Saison so markante Abschlussschwäche durfte man nochmal bewundern, bevor dann zwei Ecken (78‘ und 86‘) zu zwei weiteren Toren führten. Einmal verwandelte Lisa Pfretzschner und kurz vor dem Ende dann noch Sophie Görner. Am Ende ein hochverdienter Erfolg gegen einen Gegner, der zu keiner Zeit große Gefahr verbreitete. Der Trainer ist aber nicht ganz zufrieden: „Wir waren in vielen Phasen zu hektisch, daran arbeiten wir in der kommenden Woche.“ Auf seine Verabschiedung angesprochen meinte er: „Ich bin ja noch da. Verabschieden tu ich mich erst nach dem letzten Spiel, trotzdem eine schöne Aktion, über die ich mich sehr gefreut habe. Noch mehr aber über die drei Punkte heute.“


Aufstellung: Schüller – Ebersbach (55. Topf), Pfretzschner, Metzner, Uhlig (C), Löser, Frank (82. Teubner), Föster, Reichenbach, Schuster (55. Görner), Engler
Tore: 1:0 Schuster (41.), 2:0 Pfretzschner (79.), 3:0 Görner (86.)
Zuschauer: 226

Heiko Müller / Rojiblanco
Foto: Arielle

Weitere Informationen zur Saison auf der Facebookseite der RBL-Frauen


Permalink:
http://www.rb-fans.de/artikel/20180416-spielbericht-marzahn-frauen.html

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PUNKTETEILUNG IM NORDEN – 1:1 GEGEN BREMEN

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Bremen - (15.04.2018) Leipzig zeigt gegen Bremen wiedermal zwei Gesichter und spielt Unentschieden. Nach einer enttäuschenden ersten Halbzeit entführen unsere Roten Bullen aber wenigstens einen Punkt aus der Hansestadt und sind nun Fünfter.

Müder Beginn – Leipzig findet nicht ins Spiel

Nach den letzten beiden Niederlagen gegen Leverkusen und Marseille merkte man unseren Jungs in Bremen die Verunsicherung an. Vor allem in der ersten Halbzeit fand das Team von Ralph Hasenhüttl gar nicht in die Partie und wirkte lethargisch. An der Müdigkeit nach dem Aus in der Europa League unter der Woche kann es im ersten Durchgang eigentlich nicht gelegen haben, zumal unser Coach auf sechs Positionen umgestellt hatte. Für Upamecano, Klostermann, Bruma, Keita, Sabitzer und Augustin stellte er Orban, Bernardo, Kaiser, Forsberg, Werner und Poulsen in die Startformation.

Beide Teams begannen verhalten und tasteten sich ungefähr 20 Minuten lang ab, ohne dabei zu Abschlüssen zu kommen. Der Gastgeber in grün schien aber mental frischer und mit mehr Biss in den Aktionen ausgestattet. Nach 28 Minuten führte das auch zum Erfolg. Innenverteidiger Moisander dribbelte den Ball viel zu ungestört nach vorn und setzte Kruse in Szene, dessen strammer Schuss zunächst noch am Gebälk landete. Moisander reagierte am schnellsten und netzte den Abpraller zum Führungstreffer in die Maschen. Ein Tor dass sicherlich in der engeren Auswahl zum Kacktor des Monats landen dürfte.

Das 1:0 verlieh den Bremern noch mehr Sicherheit. Unser Team kam überhaupt nicht mehr in die Zweikämpfe und konnte sich glücklich schätzen, nicht mit einem höheren Rückstand in die Pause zu müssen. Besonders Rashica wirbelte unsere Viererkette mächtig durcheinander und kam zu guten Gelegenheiten (40., 44.). Mit etwas Glück und einem starken Pete Gulásci wurde jedoch Schlimmeres verhindert.


Die Pause hilft – Lookman bringt Schwung

Unser Trainer musste etwas ändern zum zweiten Spielabschnitt und brachte die englische Leihgabe Ademola Lookman für die unglücklich agierende Leipzig-Legende Dominik Kaiser ins Spiel. Der Schachzug sollte sofort fruchten. Die Messestädter zeigten vom Anpfiff der zweiten Halbzeit an ein anderes, verbessertes Gesicht und belohnten sich auch prompt. In der 50. Spielminute bediente Ilsanker den quirligen Lookman, der sich gegen die komplette Bremer Hintermannschaft durchsetzte und mit einem harten Schuss zum Ausgleich vollendete. Man darf sich fragen, warum Ralph Hasenhüttl nicht vor dem Spiel auf diese Maßnahme gekommen ist. Der Engländer wirkte heiß wie Frittenfett und belebte die in der ersten Hälfte nicht existente Offensive. Der Ausgleichstreffer war der erste echte Abschluss unserer Rot-Weißen.

Nach unserem Tor entwickelte sich eine offene und spannende Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Die 42.100 Zuschauer sahen nun weniger Mittelfeldaktionen und mehr Zug zu den Strafräumen. Besonders unser schwedischer Spielmacher Emil Forsberg drehte auf und kam zu guten Abschlüssen (69., 72.), doch Pavlenka im Kasten der Hanseaten verhinderte den Rückstand seiner Mannschaft. In der Schlussviertelstunde konnten die Werderaner das Spielgeschehen wieder vermehrt in die Leipziger Spielhälfte verlagern, nichtsdestotrotz blieb unsere Elf gefährlich und hatte auch die beste Chance des gesamten Spiels. in Der 85. Minute war Timo Werner frei durch und auf dem Weg zur Führung, scheitert aber erneut am tschechischen Schlussmann der Bremer. Das hätten die – zugegebenermaßen glücklichen – drei Punkte sein müssen. Beschweren können wir uns allerdings nicht, denn auch die Grün-Weißen kamen durch Moisander (87.) und Belfodil (90 + 2) noch zu aussichtsreichen Gelegenheiten.

Alles in Allem kann man wohl von einer verdienten Punkteteilung sprechen und muss damit heute auch zufrieden sein. Der erhoffte Befreiungsschlag bleibt nach einer miserablen Woche zwar aus, jedoch war es gut zu sehen, wie unsere Mannschaft in der zweiten Hälfte den Schalter gefunden hat – manchmal muss man eben kleine Schritte auf dem Weg der Besserung machen. Das Auftreten im ersten Durchgang, besonders nach dem 0:1 muss unserem Trainergespann aber zu denken geben.


Was bringt die Saison noch? – Der Endspurt

Ein Fazit mit Ausblick auf die kommenden letzten Wochen der Saison zu ziehen, fällt heute schwer. Zu unterschiedlich waren die Auftritte in Halbzeit eins und zwei. Welches Gesicht wird das Team wohl an den vier verbleibenden Spieltagen zeigen? Der Punkt heute war trotzdem wichtig. Damit stehen wir nun auf dem fünften Platz, einen Punkt vor Hoffenheim und Frankfurt. Auch die Champions League ist noch machbar. Wer darauf hofft, wird heute aber von zwei verlorenen Punkten sprechen, denn der Abstand auf Dortmund und Leverkusen beträgt nun jeweils vier Punkte, bei noch 12 möglichen Zählern.

Nach den desolaten Auftritten gegen Marseille und Leverkusen war das Unentschieden gegen starke Bremer heute ein kleiner Schritt raus aus der Minikrise, zumindest vom Ergebnis her. Der Wegweiser für den Saisonendspurt findet allerdings am nächsten Samstag (15:30 Uhr) gegen die TSG Hoffenheim statt. Der El Plastico wird eines dieser berühmten Sechs-Punkte-Spiele und ist vorentscheidend für die Frage, ob es für uns nächste Saison überhaupt wieder nach Europa geht. Danach warten mit Mainz und Wolfsburg zwei Abstiegskandidaten, die uns in ihrem Existenzkampf auch nochmal alles abverlangen werden, bevor es zum Saisonabschluss gegen die Alte Dame nach Berlin geht. Packen wir’s an!


Statistik
SV Werder Bremen:
Pavlenka – Veljkovic, Bargfrede, Moisander – Gebre Selassie, Friedl – M. Eggestein (90. Kainz), Delaney, Junuzovic (79.) Gondorf) – Rashica (62. Belfodil) – Kruse
RB Leipzig: Gulácsi – Kaiser (46. Lookman), Konaté, Orban, Bernardo – Ilsanker, Demme – Kampl (76. Keita), Forsberg – Poulsen, Werner
Schiedsrichter: Christian Dingert ( Lebecksmühle)
Tore: 1:0 Moisander (28.), 1:1 Lookman (50.)
Torschüsse: 16 / 9
Schüsse aufs Tor: 5 / 4
Passquote: 77,7% / 84,2%
Zweikampfquote: 47,4% / 52,6%
Ballbesitz: 44,5% / 55,5%
Laufstrecke: 111,3 km / 112,4 km
Sprints: 187 / 182
Intensive Läufe: 621 / 602
Fouls: 19 / 14
Ecken: 5 / 2
Abseits: 1 / 2
Gelbe Karten: Moisander (6.), Delaney (5.) / Orban (4.)
Zuschauer: 42.100 (ca. 800 RBL Fans)

FM7


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Kann das Team sich für die letzten Spiele nochmal aufraffen?

Klar, wir schaffen noch die Champions League!
Keine Doppelbelastung - jetzt gehts rund!
Die Euroleague sollte am Ende drin sein.
Möglich, wenn Hasenhüttl noch Ideen hat.
Schadensbegrenzung ist jetzt angesagt.
Bei der Verletztenliste? Unwahrscheinlich.
Nein, es wird nicht für den int. Wettbewerb reichen.
Egal, insgesamt haben wir uns doch gut verkauft.

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