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Der Verein RasenBallsport Leipzig e.V. wurde im Mai 2009 gegründet. Durch die Übernahme des Spielrechts vom SSV Markranstädt, die am 13. Juni vom Nordostdeutschen Fußballverband genehmigt wurde, trat RB Leipzig mit seiner ersten Mannschaft in der fünftklassigen Oberliga Süd des NOFV an. Da zur Spielrechtserteilung auch Jugendmannschaften beötigt wurden und der FC Sachsen Leipzig auf Grund des Insolvenzverfahrens seine Nachwuchsabteilung nicht länger finanzieren konnte, übernahm RB Leipzig das Nachwuchszentrum mit den dazugehörigen Mannschaften. Darum konnten diese Juniorenmannschaften von RB Leipzig in höheren Spielklassen antreten. Nach der ersten Saison wurde das Spielrecht der zweiten, dritten und vierten Mannschaft wie abgesprochen wieder an den SSV Markranstädt zurückgegeben. RB Leipzig benötigte nun wiederum eine 2. Mannschaft und verständigte sich daher mit dem ESV Delitzsch auf die Übernahme deren Spielrechts für die Bezirksliga. |
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Hinter dem Verein RasenBallsport Leipzig e.V. steht das Weltunternehmen Red Bull,
welches neben dem Engagement in Leipzig, auch in Salzburg, New York, Brasilien und Ghana
Fußballprojekte leitet, um die Bekanntheit seiner Marke zu erhöhen und somit den Gewinn des
Produkts und den Wert der Marke Red Bull zu steigern.
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Auf Grund der Ähnlichkeit zum Logo des Sponsors Red Bull hatte der Vereins zunächst kein Vereinswappen, weil die Vorschläge vom Deutschen Fußballbund zu Beginn nicht genehmigt wurden. Eine Einigung konnte durch kleinere Änderungen mittlerweile erzielt werden, so dass die Spieler endlich das Vereinsemblem auf dem Trikot tragen dürfen. |
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Aktuell hat der Verein keinen Vorstandsvorsitzenden, da Dietmar Beiersdorfer im
April 2011 von Red Bull entlassen wurde.
Beiersdorfer, welcher zuvor Sportdirektor beim Bundesligisten Hamburger SV war, löste im
Februar 2010 Andreas Sadlo im Amt ab. Damals gab es unterschiedliche Vorstellungen zwischen
dem für den Fußballbereich von Red Bull zuständigen Beiersdorfer und (Ex-)Präsident Sadlo.
Beiersdorfer unterstand in Folge ein dreiköpfiges Gremium um Geschäftsführer Dr. Dieter
Gudel, die das operative Geschäft am Neumarkt 29-33 im Schrödterhaus in der Leipziger
Innenstadt leiteten. In Folge der Umstrukturierungen bei RB Leipzig im Sommer 2011 trat auch
Dieter Gudel mittlerweile zurück.
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Das erste Spiel der Vereinsgeschichte gewannen die RasenBallsportler gegen den SV Bannewitz mit 5:0 am 10. Juli 2009. Vor einer Kulisse von über 2000 Zuschauern absolvierte RB Leipzig sein erstes Pflichtspiel am 31. Juli 2009 im Sächsischen Landespokal gegen den VFK Blau-Weiß Leipzig und gewann ebenfalls mit 5:0. Im ersten Ligaspiel am 8. August 2009 gegen die zweite Mannschaft von Carl Zeiss Jena kam RB Leipzig jedoch nicht über ein 1:1 hinaus. Trotz des holprigen Saisonstarts konnte man die Saison souverän mit insgesamt 80 von 90 möglichen Punkten abschließen und den ärgsten Verfolger Budissa Bautzen um sagenhafte 22 Punkte distanzieren, so dass man am letzten Spieltag gegen den FC Sachsen Leipzig trotz Niederlage im Zentralstadion vor 10.088 Zuschauern den Aufstieg feiern konnte. Bester Torschütze der Saison war Jochen Höfler mit 14 Treffern. |
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Die anschließende Saison verlief hingegen alles andere als positiv. Das neue Trainerteam um Tomas Oral, von dem man sich nach der schwachen Saison trennte, landete lediglich auf Platz 4. Der Rückstand von 18 Punkten auf den souveränen Spitzenreiter Chemnitz macht deutlich, dass die Mannschaft über die ganze Saison nie den hohen Erwartungen gerecht werden konnte. Lediglich der Sieg im Sachsenpokal im Finale gegen Drittligaaufsteiger Chemnitz kann als Erfolg der ersten Mannschaft verbucht werden. Toptorschütze der Saison war Daniel Frahn mit insgesamt 16 Saisontreffern. Äußerst erfreulich ist dabei, trotz der sportlich schwachen Saison, die Entwicklung der Zuschauerzahlen zu sehen. So fanden im Schnitt 4.276 Zuschauer den Weg ins Stadion (zweitbester Wert der Liga). Ebenfalls positiv zu werten sind die Aufstiege der 2. Mannschaft in die Sachsenliga und der U17 in die Bundesliga. Auch die neuaufgestellten Jugendmannschaften der U14 und U12 stiegen in eine höhere Spielklasse auf.




