NÄCHSTE BEGEGNUNG

6. Spieltag 1. Bundesliga
Samstag, 25.09.2021, 15:30 Uhr
Ort: Red Bull Arena Leipzig
RB Leipzig
Hertha BSC
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

1
Bayern München
13
2
Wolfsburg
13
3
Borussia Dortmund
12
4
Bayer 04 Leverkusen
10
5
1. FSV Mainz 05
10
6
SC Freiburg
9
7
1. FC Köln
8
8
1. FC Union Berlin
6
9
Hertha BSC
6
10
1899 Hoffenheim
5
11
FC Augsburg
5
12
RB Leipzig
4
13
Arminia Bielefeld
4
14
VfB Stuttgart
4
15
Eintracht Frankfurt
4
16
Mönchengladbach
4
17
VfL Bochum
3
18
Greuther Fürth
1

RB-FANS.DE TWITTER

Twitter RBL

RB LEIPZIG FANCLUBS

Offizieller Fanclub

RB-Fans.de

 
RB Leipzig Liveticker Tippspiel Spielplan Apps Fanchat

EIN UNENTSCHIEDEN MIT VIELEN OFFENEN FRAGEN

Titelbild
Medien DiskussionBilderVideoAudioDiskussion

Köln - (18.09.2021) Am Ende hatte irgendwie keiner was zu lachen. Ein 1:1, das Köln mehr helfen dürfte als den angezählten Leipzigern. Haidaras Ausgleich und eine Druckphase am Spielende reichten nicht zu mehr. Es wird wohl nicht ruhiger werden in den kommenden Tagen.

Vor dem Spiel ist vor dem Spiel

Entweder werden unter Druck Diamanten geformt oder die Form zerspringt und alles geht in die Brüche. In Köln stand Leipzig früh in der Saison am Scheideweg. Nach den heftigen und rekordverdächtigen Pleiten gegen Bayern und City musste eine Reaktion erfolgen.

In Sachen Aufstellung gab es bei Marsch erwartungsgemäß keine Bewegung. Das 4-2-3-1 so sicher wie der morgige Sonnenaufgang. Diese maximale Ausrechenbarkeit hat zwei Seiten. Zum einen könnte man meinen, dass es für die Kicker einfacher wird, sich schneller an diese neue Grundformation zu gewöhnen, zum anderen aber weiß natürlich jeder gegnerische Trainer, was zu erwarten ist.

 

>>> zum Liveticker

 

Dreisatz des Spiels

50 gute Minuten reichten nicht für einen Sieg in Köln, weil Leipzig zwischendurch auch 40 schlechte Minuten hatte, in denen kaum aufs Tor geschossen wurde. Erneut sorgte Marsch mit positionsgetreuen und sehr defensiven Wechseln sowie seinem 4-2-3-1 für keine Überraschungen und zeitweise war die Leipziger Hintermannschaft mal wieder zu unsortiert und am Ende noch mit einer ordentlichen Portion Glück. Auch wenn man einen leichten Aufwärtstrend ausmachen kann, bleibt die Frage: reicht das für die Leipziger Ansprüche?

 

Leipzig strauchelt weiter.

 

Neu im Bullenstall

Mit Simakan, Gvardiol und Silva sowie Szoboszlai wieder 3,5 Neuzugänge in der Startelf. Der Portugiese wirkte heute zum wiederholten Male unglücklich, die Ballbehandlung ungewohnt schlecht, kein Mut zum Abschluss, da war am Ende sogar Poulsen aufälliger, der es zumindest versuchte. Gvardiol bemüht, aber in seinen Dribblings ohne Fortune, dafür führte er die meisten Zweikämpfe auf dem Feld. Simakan beim Gegentor im Pech, semmelte nach leichter Berührung über den Ball und sorgte so für die Chance, die Frage bleibt offen, ob er wirklich getroffen wurde. Szoboszlai mit der Vorlage zum Ausgleich und offensiv heute nach zwei schwachen Spielen wieder besser, am Ende vergab aber auch er im Duell gegen Horn den möglichen Siegtreffer.

 

Szoboszlai einer der besten Rasenballer.

 

Die drei besten Kicker aus der schönsten Stadt der Welt

Haidara: Führte die meisten Zweikämpfe nach Gvardiol, hatte deutlich mehr vom Spiel als Nebenmann Kampl und machte letztlich den Ausgleich. In der Form aktuell der beste ZM im Team.

Szoboszlai: In den letzten Spielen zurecht kritisiert, heute mit Nkunku der Aktivposten des Spiels. Spielte die meisten wichtigen Pässe und legte das 1:1 auf. Belohnte sich leider am Ende nicht, als sein Lupfer etwas zu niedrig geriet.

Gulácsi: Sorgte dafür, dass der Rückstand nicht größer wurde und hielt am Ende den Punkt fest. Beim Gegentor machtlos.

 

Silva hadert und trifft erneut nicht.

 

Luft nach oben

Silva: Konnte man in den vorhergehenden Spielen noch sagen, dass er nur wenig angespielt wurde, war Silva heute ohne Torschuss offensiv praktisch unsichtbar. Bezeichnend die Szene, in der er im Strafraum gut positioniert weder den Abschluss suchte, noch das Abspiel schaffte.

Olmo: Da hatte man mehr erwartet, kaum Zugriff aufs Spiel, miese Passquote. War heute nicht das Spiel des Spaniers, da hatte Forsberg in der Hälfte der Zeit deutlich mehr Einfluss.

 

Kategorie schlecht gealtert

Ansprachen so gehaltvoll wie ein Fahnenappell...

 

Tweet des Spiels

Beschreibt zumindest einen Teil der Meinung in der Fanszene derzeit.

 

Champagner statt Bier – die Fans

Nur wenige mitgereiste Fans in Köln, denn Teile der aktiven Fanszene protestierten gegen die dort geltenden 2G-Regeln. Hätte man das Spiel als neutraler Fan verfolgt, wäre es sehr unterhaltsam gewesen, so bleiben leider gemischte Gefühle.

 

Poulsen besser als Silva - aber ebenso ohne Glück im Abschluss.

 

Pfeife des Spiels

Mit Dr. Brych kehrte der Schiedsrichter des Pokalfinales zurück – schmerzhafte Erinnerungen in einer sowieso schon problematischen Zeit. Während Leipzig drei von vier Pokalspielen unter seiner Leitung verloren hatte, gab es in der Liga nur eine Pleite (in Bremen). In der Bundesliga bei bisher zehn Spielen nur drei Siege – eng war es immer.

Brych mit einigen kniffligen Szenen. Die Abseitsentscheidungen richtig, bei Szoboszlai war es sehr knapp. Das 1:0 sehr schwer zu bewerten, ohne die leichte Berührung hätte Simakan wohl den Ball korrekt getroffen, das ging vielleicht nicht aus allen Einstellungen hervor, wäre aber besser zu prüfen gewesen. Sehr unglücklich für RBL - eine klare Fehlentscheidung, die das Eingreifen des VAR gerechtfertigt hätte, war es aber nicht. In einigen Zweikampfentscheidungen Brych nicht konsequent genug, trotz doppelt so vieler Fouls kam Köln relativ glimpflich davon. Bemerkenswert auch, dass Czichos hohes Bein gegen Silva (mit Kopf auf Brusthöhe) keine Gelbe nach sich zog, es wäre die Ampelkarte gewesen – kurz darauf wechselte ihn Baumgart konsequent aus.

 

Mit der Entscheidung darf man hadern.

 

Aufgefallen

1)      Ist das Glas nun halbvoll oder halbleer? Zu Beginn des Jahres verlor Leipzig in Köln, heute war Kölns Punkt insgesamt aber verdienter als seinerzeit der Sieg, weil RBL in der Mitte des Spiels einfach viel zu viel zuließ. Im Vergleich zu den hohen Pleiten gegen Bayern und City wirkte es besser – aber letztlich auch, weil Köln nicht über die Qualität verfügt, um RBL für die Abwehrfehler entsprechend zu bestrafen. Offensiv war die Schlussphase immerhin sehr druckvoll, hier fehlte nur das Glück im Abschluss. Aber wie sagt man so schön – immer Pech ist irgendwann auch Unvermögen.

2)      Wir müssen reden, Marsch… Die Saisonziele sind in ernster Gefahr. Es fühlt sich etwas an wie zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel. Viele solcher Punktverluste darf sich Leipzig nicht mehr leisten, will man am Ende auf den für die Champions League Qualifikation vorraussichtlich notwendigen 2-Punkte-Schnitt kommen. Von der Rasierklinge (so sie denn seitens Mintzlaff und Co. überhaupt schon geschärft wird) springt Marsch mit dem Spiel nicht. Das Damoklesschwert hängt weiter über ihm.

 

Nkunku erneut ein Aktivposten.

 

3)      Wenn sich die deutlich teurere Mannschaft von der Hektik des Spiels anstecken lässt und am Ende auch nicht besser spielt als die deutlich kostengünstiger zusammengestellte Elf, dann hat man was falsch gemacht. Die soliden ersten 20 Minuten dürfen nicht über den danach eintretenden zügigen Verfall hinwegtäuschen. Immerhin gelang in der Schlussphase die nötige Antwort. Wer weiß, ob mit offensiveren Wechseln, gegen Kölner die konditionell klar abbauten, mehr drin gewesen wäre.

4)      Die hektische Phase zwischen der 20. und der 60. Spielminute bedarf mit Sicherheit einer weiteren Analyse. Wieso kam die Abwehr auf einmal so ins Schwimmen, wo war die Spielkontrolle, wo die Tiefenstaffelung? Für dieses "Immer feste druff" ist Leipzig eigentlich nicht gemacht. Man kann den Gegner beherrschen, aber die Kontrolle darf niemals so verloren gehen wie in dieser Phase.

 

Unser Ball ist bunt.

 

5)      Mal Abseits der 4-2-3-1, bei dem man immer noch sagen kann, dass man jetzt eine gewisse stabile Grundform braucht, die dem Team Sicherheit gibt, waren es vor allem die Wechsel, die erneut schwer zu erklären waren. Im Rückstand das Ein-Stürmer-System beizubehalten und positionsgetreu zu wechseln und später offensiver denkende Kicker rauszunehmen und die beiden Sechser Adams und Laimer zu bringen, das sah nicht nach Angriff aus.…

6)      An der xG Wertung kann man festmachen, was aktuell falsch läuft. Defensiv ist man zu offen. Bei der letzten Niederlage in Köln hatte der FC 0,6 xG, nun 1,7 – Leipzig hatte jeweils 2. Damals war die Pleite unglücklich, dieses Mal die Punkteteilung durchaus gerecht. Wie es möglich war, die RBL Defensive – seit Rangnick eigentlich das Rückgrat des Teams – in so kurzer Zeit in eine Wackelabwehr zu verwandeln, bleibt das große Mysterium.

7)      Auswärts hat es mit der Trendwende nicht geklappt. Man darf mit Fug und Recht behaupten, dass die kommenden drei Heimspiele bis zur nächsten Länderspielpause nun endlich gewonnen werden müssen. Dann kann nach zehn Pflichtspielen Bilanz gezogen werden, momentan fällt sie wohl ernüchternd aus.

 

Die Frage ist eben: Reicht das?

 

Fazit & Ausblick

Ein 1:1, für das sich RBL wenig kaufen kann. Die Abwehrschwächen bleiben weiterhin bestehen und vorne geht aus dem Spiel heraus noch immer zu wenig – bezeichnenderweise das Tor nach einer Ecke. Die Taktik und die InGame-Wechsel werfen weiterhin Fragen auf und so wird es auch in den kommenden zwei Wochen nicht ruhiger werden um Marsch.

Jetzt kommen drei Heimspiele bis zum Ende des Monats, gegen die Lieblingsgegner Hertha (80% Siegquote) und Bochum (100% Siegquote) braucht RBL zwei Dreier und am besten Vorstellungen, die ausreichen, um die Kritiker zum Schweigen zu bringen. Selbiges gilt gegen Brügge. Wie wahrscheinlich das ist, mag jeder für sich selbst entscheiden. Für mich klingt es leider es mehr und mehr nach Prinzip Hoffnung.


Kicker – Whoscored – Sofacore – Understat – RBL – Bundesliga – FotMob

Statistik
1. FC Köln: Horn – Schmitz (82. Özcan), Kilian, Czichos (31. Meré), Hector (C) – Skhiri, Ljubičić, Thielmann (83. Schindler), Duda – Modeste (68. Andersson), Uth (68. Ehizibue)
RB Leipzig: Gulácsi (C) – Klostermann, Orbán, Simakan, Gvardiol – Kampl, Haidara (85. Adams) – Szoboszlai (Laimer 90.+3), Olmo (57. Forsberg), Nkunku – Silva (57. Poulsen)
Schiedsrichter: Dr. Felix Brych (München)
Tore: 1:0 Modeste (54.), 1:1 Haidara (71.)
Torschüsse: 14 / 19
Schüsse aufs Tor: 5 / 9
Passquote: 75% / 75%
Zweikampfquote: 48% / 52%
Ballbesitz: 47% / 53%
Laufleistung: 117,1 km / 113,9 km
Sprints: 259 / 254
Fouls: 12 / 6
Ecken: 4 / 10
Abseits: 3 / 3
Gelbe Karten: Czichos, Meré, Schmitz / Klostermann (1)
Zuschauer: 25.000 (ca. 200 RBL Fans)

Rumpelstilzchen


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20210918-spielbericht-koeln.html

  • 1. FC Köln
  • 2021/22
  • Amadou Haidara
  • André Silva
  • Auswärtsspiel
  • Bundesliga
  • Dani Olmo
  • Dominik Szoboszlai
  • Fehlstart
  • Hinrunde
  • Jesse Marsch
  • Köln
  • Mohamed Simakan
  • Péter Gulácsi
  • Unentschieden
  • Yussuf Poulsen

UNTER DRUCK WERDEN DIAMANTEN GEPRESST!

Titelbild

Leipzig - (17.09.2021) Neuer Bundesligaspieltag, neuer Gegner, neue Herausforderung – und zwar eine, die man dringend bewältigen muss, um langsam wieder in die Spur zu kommen. Doch mit dem 1. FC Köln wartet eine schwierige Aufgabe auf die wankenden Vizemeister. Alles weitere dazu in den folgenden Zeilen.

Aufreger der Woche

Wird über RB Leipzig gesprochen, hört man zuweilen den Begriff "historisch". Ein historisch schneller Aufstieg in die Bundesliga, eine ebenso schnelle Qualifikation für die Champions League und zwei Vizemeisterschaften in fünf Jahren – alles historisch. Nun kann der Begriff wieder genutzt werden, und zwar für einen historisch schlechten Start in eine Saison: sechs Pflichtspiele, vier Niederlagen, elf Gegentore. Das ist alles natürlich bei Weitem nicht schön, der eigentliche Aufreger ist aber in der Fanszene zu finden. Querelen über den aktiven Support, das Auspfeifen von ehemaligen Spielern, die viel für den Verein getan haben, und diverse Aussagen, dass man sich demnächst wohl einen neuen Verein suchen muss, den man unterstützen kann – "denn so könne es ja nicht weiter gehen". Vielleicht braucht es ja mal eine Saison im Mittelmaß, um zu sehen, wer dann noch sagt "Oh Rasenball, ich steh zu dir – und steht es auch mal Null zu Vier".

 

Marsch steht im Fokus.

 

Unsere Rasenballsportler

Form unserer Mannschaft

Die sportliche Krise bei Leipzig ist auf jeden Fall da. Doch zuweilen wirkt sie größer als die Summe ihrer Teile. Gegen Mainz verlor man durch zwei individuelle Fehler in einem Spiel, das quasi dafür gemalt war, es zu verlieren. Wolfsburg ist momentan in Topform, die Bayern sind die Bayern und Manchester City ist eine ganz andere Hausnummer. Alles Spiele, die man verlieren KANN. Passiert das hintereinander, ist das aber natürlich problematisch. Aber es gehören auch immer Zwei dazu. Die Spiele gegen Sandhausen und Stuttgart waren äußerst schön anzusehen, in den anderen Partien war es eher dünn. Kein konstruktiver Ballbesitz, wenig vertikale Pässe, keine Kreativität im letzten Drittel. Ist man dann mal vor dem gegnerischen Tor, wird viel hin und her gespielt, anstatt konsequent den Abschluss zu suchen.

 

 

Das Sorgenkind hierbei ist der neu verpflichtete Stürmer, der mit einer riesigen Torausbeute im Rücken nach Leipzig kam (da war doch schon mal was, oder? – 2020 lässt grüßen). André Silva findet noch nicht so richtig statt. Er spielt zwar äußerst mannschaftsdienlich und bietet sich häufig an, sein enormes Potential konnte er leider noch nicht zeigen – das knappe Abseitstor gegen die Bayern war allerdings ein Vorgeschmack, was da noch kommen kann – bitte aber ohne Abseits. Es scheint, als müsste die Spielidee von Jesse Marsch noch optimiert werden – ein Stück weit zurück zur sogenannten RB-DNA sehr gern, der Leipziger Kader hat aber das Potential, spielerisch zu brillieren. Das darf definitiv nicht verloren gehen.

 

Schafft Silva endlich ein Tor aus dem Spiel?

 

Verletzte/gesperrte Spieler bei RB Leipzig

Hier sieht es gut aus, nur auf der linken Abwehrseite fallen zwei Akteure aus: Marcel Halstenberg und Marcelo Saracchi stehen für Samstag nicht zur Verfügung.


Mögliche Aufstellung RB Leipzig

Gulácsi – Angeliño, Orbán, Simakan, Mukiele – Kampl, Adams – Nkunku, Forsberg, Olmo – Silva

 

Der letzte Auftritt in Köln ging in die Hose.

 

Der Gegner im Check

Köln im Aufwärtstrend – dank des Mannes mit der Schiebermütze. Seit dem Bundesligaaufstieg vor zwei Jahren läuft es gelinde gesagt holprig für die Geißböcke – nach zwei Saisons und vier verschiedenen Trainern wurde Steffen Baumgart vom SC Paderborn verpflichtet. Mit ihm scheint es bergauf zu gehen, insofern man das nach vier Spieltagen einschätzen kann. Aber später mehr zum neuen Übungsleiter der Kölner. Die Geißböcke haben sich in dieser Spielzeit gut verkauft. Einen Heimsieg gegen die ambitionierte Hertha, gegen die Bayern knapp verloren, den Aufsteiger aus Bochum bezwungen und gegen die formstarken Breisgauer einen Punkt geholt. Das kann sich durchaus sehen lassen. Und so stehen auf dem Punktekonto sieben Zähler und eine starke Torausbeute von acht Treffern nach vier Spielen.

 

 

Player to Watch

In Köln seinerzeit gefeiert, ins Ausland gegangen und nun wieder zurück – nach schwierigen Zeiten erlebt Anthony Modeste seinen zweiten Frühling. Unter Trainer Baumgart scheint der Stürmer zu alter Stärke zu finden, in dieser Bundesligasaison steuerte er bereits drei Tore und einen Assist bei. Er wird sicher auch Samstag vor heimischen Publikum treffen wollen.

 

Rückkehrer Modeste hat den Durchblick.

 

Verletzte/gesperrte Spieler Köln

Bei den Gastgebern ist die Liste der Verletzten sogar noch kürzer als bei den Leipzigern. Einzig Jannes Horn steht wegen einer Hüftverletzung nicht zur Verfügung. Kainz fehlt mit Ampelkartensperre.


Trainer und Spielweise

Wie bereits weiter oben genannt, ist einer der Top-Neuzugänge in dieser Saison sicher der Trainer. Mit Steffen Baumgart konnten die Kölner einen echten Charakter verpflichten. Mit Schiebermütze auf dem Kopf und dem Polohemd mit der Nummer 72 auf der Brust möchte er das Kölner Spiel attraktiver gestalten. Schon in seiner Bundesligasaison mit Paderborn zeigte Baumgart, dass er auch mit einem tendenziell schwächeren Kader nicht nur hinten drin stehen und mauern will. Funktioniert hat das damals leider nicht so richtig, allerdings fielen durch diesen Spielstil einige Highlights vom Laster, wie die torreichen Auswärtsspiele bei den Dortmundern und den Bayern. In Köln hat Baumgart nun einen besseren Kader zur Verfügung, um seine Idee vom Fußball umsetzen zu können. Die Kölner schießen durchschnittlich öfter aufs Tor als andere Bundesligateams, sie haben mehr Ballbesitz und sie laufen viel – über 3 km mehr pro Spiel als der Bundesligaschnitt. Auch am Samstag werden sie sicher über diese Qualitäten punkten wollen.

 

Baumgart überzeugt derzeit in Köln.

 

And the winner is... der Fantipp

Köln im Aufschwung, Leipzig in einer Krise. Das Topspiel an diesem Bundesligaspieltag verspricht einige Überraschungen. Die Geißböcke wollen ihren Aufwärtstrend fortführen, die Leipziger stehen unter dem Druck punkten zu müssen. Ob das dreifach passieren wird, wage ich zu bezweifeln. Leipzig gegen Köln, 2:2.


Was läuft wo?
Liveticker RB-Fans.de: https://rb-fans.de/liveticker.html
Radio: http://bullenfunk.fm/
TV-Übertragung: Sky

Linus


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20210917-vorbericht-koeln.html

  • 1. FC Köln
  • 2021/22
  • Auswärtsspiel
  • Bundesliga
  • Fehlstart
  • Hinrunde
  • Köln

6:3 PLEITE – LEHRSTUNDE AUCH BEI MEISTER PEP!

Titelbild
Medien DiskussionBilderVideoAudioDiskussion

Manchester - (15.09.2021) Leipzig löhnt Lehrgeld! In Manchester wäre es auch ohne die aktuelle Misere sehr schwer geworden, so gab es die nächste Lehrstunde. Nkunku erzielte zwar den ersten Leipziger CL-Hattrick aber City netzte sechsmal (RBL Gegentorrekord). Die Luft wird dünner...

Vor dem Spiel ist vor dem Spiel

Leipzig am Limit gegen die Bayern und noch nicht bereit für City – so recht Vorfreude wollten diese Aussagen Marschs nicht aufkommen lassen. Für Angeliño war es die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte.

Marsch mit keinerlei Änderungen in der Grundformation aber mit personellen Anpassungen. Adams, Klostermann und Forsberg rotierten für Kampl, Simakan und Szoboszlai ins Team. Es bleib aber beim 4-2-3-1. Bei City rotierte Pep etwas mehr. De Bruyne wurde rechtzeitig fit und Mahrez, Aké und Zinchenko rückten für Gündoğan, Jesus, Walker und Laporte in die Startelf.

 

>>> zum Liveticker

 

Dreisatz des Spiels

Sagen wir es so …. es hätte definitiv schlimmer kommen können (was – noch schlimmer?). City war das bessere Team aber immerhin konnte RBL drei Tore erzielen und kam erst am Ende unter die Räder – da schwingt allerding schon eine recht niedrige Grunderwartungshaltung mit. Beim Handelfmeter und dem Eigentor hatte erst kein Glück und dann kam auch noch Pech hinzu – letztlich typisch, wenn es mal nicht läuft.

 

Drei Tore mit dem funky Dritttrikot.

 

Neu im Bullenstall

Silva macht und den Werner. Wie gegen die Bayern ein Abseitstor – es muss frustrierend für den Portugiesen sein, hier bisher lediglich ein Elfmetertor erzielt zu haben. Die Anlagen sind da aber gerade gegen City und die Bayern bekommst du nicht so viele Räume und Chancen und von deinen Mitspielern aktuell sowieso recht wenig gute Vorlagen. Silva der einzige Neuzugang in der Startelf, das Rad dreht sich rückwärts… Szoboszlai, Gvardiol und Brobbey kamen später, aber mitten in eine City Druckphase – die Wechsel führten da eher zu mehr Unruhe. Poulsen war es aber dann, der als Einwechsler per Vorlage für Nkunku stach, aber alles nur Ergebniskosmetik.

 

Nkunku man of the match.

 

Die drei besten Kicker aus der schönsten Stadt der Welt

Nkunku: Wenn du drei Tore machst, dann bist du nah dran am man oft he match award – etwas weniger nah, wenn du dennoch verlierst. Aber im Endeffekt natürlich Nkunkus Kopfball- und Abschlusskünste noch das Sehenswerteste an dieser Partie aus Leipziger Sicht. Erster Leipziger mit einem Hattrick in der Königsklasse.

Olmo: Nach Nkunku noch der einzige mit wirklich guten Werten. Bereitete das 3:2 vor, absolvierte auf Leipziger Seite die meisten Dribblings und führte die meisten Zweikämpfe.

Poulsen: Immerhin eine Vorlage als Einwechselspieler. Wenn Marsch mal die Eier hätte zwei Stürmer aufzustellen, könnte das ggf. auch häufiger vorkommen…

 

Angel als gefallener Engel vom Platz.

 

Luft nach oben

Gulácsi: Läuft aktuell nicht beim Ungar. Klar, bei vielen Dingen ist man als Torhüter auch machtlos, aber momentan kratzt er in der Nationalelf und bei RBL recht wenige Hochkaräter raus. Lag dennoch nicht an ihm, denn oft standen die Abwehrspieler zu weit weg.

Angeliño: War nicht gerade die triumphalste aller Rückkehren. Am Ende wunderte man sich wenig, warum er bei City keine echte Rolle mehr gespielt hatte. Nur wenige gute Aktionen und die Kröning dann der unnötige, um nicht zu sagen dumme, Platzverweis.

Laimer: Schlimme Zweikampfbilanz. Nur einen von vier Zweikämpfen gewonnen. Wurde dann durch Haidara ersetzt. Im ZM fehlt es eindeutig an herausragenden Kickern.

 

Kategorie schlecht gealtert

Wohl eher dem, der nach dem Spiel Bock auf Doppelbock hatte...

 

Tweet des Spiels

Die Struktur fehlt – der Rotebrauseblogger wie immer extrem sachkundig.

 

Champagner statt Bier – die Fans

Nur knapp 100 Fans waren nach Manchester mitgereist. Bei neun Toren gab es auf dem Feld jedenfalls viel Unterhaltung geboten. Der kurze Vorverkauf aufgrund der späten UEFA-Entscheidung dürfte der Hauptgrund für die geringe Zahl gewesen sein. Die Ein- und Ausreisebedingungen schrecken weitere wohl ab, zumal sich fanseitig ja gerade Widerstand gegen die Auflagen formiert. In jedem Fall wäre es schön, wenn bald der Vorverkauf für die Partie in Paris starten würde. Hier hängen ja auch Urlaubsplanungen und Zugbuchungen dran, die nicht günstiger werden.....

 

Bei City lief einfach mehr zusammen.

 

Pfeife des Spiels

Premiere für Gözübüyük bei einem Leipziger Spiel. Der Niederländer ist seit 2019 in der Königsklasse dabei und leitete letzte Saison den 6:0 Auswärtserfolg von Gladbach in Donezk sowie vor zwei jahren Citys Heimsieg gegen Zagreb. Auch Marsch hatte mit Salzburg gegen Moskau bereits Kontakt mit dem Holländer, der auch gerne Mal zur Karte greift.

Der Holländer blieb seiner gelbfreudigen Linie treu. Zwei Gelbe und eine Ampelkarte für RBL und eine Gelbe für City – es entsprach in etwa der Foulstatistik. Hätte vielleicht die Aktion gegen Nkunku zu Beginn des Spiels prüfen können (war zuvor ggf. aber Abseits) und die Entscheidung gegen Klostermann war in Hinblick auf Müllers vergrößerte Freiheiten zuletzt und in Anbetracht der Entfernung auch recht hart. Bei Angel lag er richtig.

 

Daumen hoch? Eher nicht...

 

Aufgefallen

1)      Ein Fernschusstor, ein Robben Gedächtnis Move (die beiden noch am ehesten zu verhindern), ein enger Handelfer, zwei Standards und ein Eigentor. Vom Matchglück verfolgt war Leipzig heute nicht. Auch wenn, das muss man so klar sagen – City natürlich das bessere Team war, das auch immer die richtige Antwort parat hatte.

2)      Wie schon gegen die Bayern ein frühes Gegentor, das war etwas Pech, aber definitiv eine schlecht verteidigte Ecke. Wie schon gegen die Bayern fehlte es an Kompaktheit und waren die Abstände zu den Gegenspielern besonders am Strafraumrand zu groß. Das wird dann von City natürlich ebenso hart bestraft. Zehn Gegentore also in diesen zwei Spielen, das gibt doch zu denken, war die Abwehr eigentlich seit Rangnick das Prunkstück. Heute war – ggf. auch weil Simakan und Gvardiol fehlten – nicht viel zu sehen. Normalerweise sollte eine stabile Defensive das Rückgrat eines Teams sein, wenn es danach geht ist Leipzig momentan rückgratlos.

 

Auch der Altmeister brachte keine Veränderung.

 

3)      Sechs Tore erzielte City zuletzt im Januar 2020. Selbst für eine Topmannschaft wie Manchester ist das also etwas Besonderes. Da werden Erinnerungen an die 0:5 Klatsche gegen United wach, insofern, dass kann auch mal einem Nagelsmann passieren. Dennoch wirkte das erneut wie das Harakiri, was schon gegen die Bayern ein Problem war. Für Leipzig hingegen sind die sechs Gegentore (bzw. 10 Gegentore aus zwei Spielen) ein Novum, Marsch hat sich also schon in die Geschichtsbücher eingetragen. Juhu!

4)      Viele kleine und größere individuelle Fehler und Schnitzer, die einem auf diesem Niveau das Genick brechen. Da waren Dinge wie der Handelfmeter und das Eigentor nur die Spitze des Eisberges. Besonders die defensive Organisation ließ viel zu oft zu wünschen übrig./em>

 

Da half auch kein Winken.

 

5)      Marsch erneut mit sehr positionsnahen Wechseln. Die Überraschungen blieben aus. Da war Brobbey als HS für Olmo als OM noch das höchste der Gefühle. In diesem sehr starren 4-2-3-1 macht man sich natürlich auch enorm ausrechenbar, das wird auch Baumgart in Köln nicht entgangen sein.

6)      Wie man es anders machen kann, zeigte Brügge. Quasi auf Augenhöhe mit Paris und am Ende ein sehr verdientes Unentschieden – keinesfalls ein Zufallsergebnis. Ob Leipzig dies gegen Messi und Co. auch hinbekommen würde? Da habe ich meine Zweifel und Brügge hatte obendrein auch einen durchwachsenen Start.

7)      Heute pünktlich vor dem Spiel noch etwas Druck via Sportbild. Schon wird davon gesprochen er könnte die Mannschaft verlieren und das nach gerade einmal sechs Pflichtspielen, die Luft wird merklich dünner.

8)      Drei Tore auswärts, erster RBL-Hattrick in der Champions League, teilweise ganz gut mitgehalten. Das sind die Dinge an denen man sich hochziehen könnte. Aber das 6:3 liegt trotzdem etwas zu schwer im Magen für große Klimmzugorgien.

 

Wenn man sich über einen Preis nicht richtig freuen kann.

 

Fazit & Ausblick

Wir haben mit wenig gerechnet, insofern war es durch Nkunkus Tore sogar ganz solide. City hatte stets die richtige Antwort parat und setzte am Ende noch ein dickes, fettes Ausrufezeichen. Bei zehn Gegentoren aus zwei Spielen – selbst wenn es City und die Bayern waren – dürfte es trotzdem einigen Redebedarf geben.

Gegen Köln könnte es nach den gestreuten (wer hat wohl diese guten Bild Connections?) wohl schon fast das Spiel der Wahrheit für Marsch werden. Wird dort nicht gewonnen, wird es extrem ungemütlich. Aktuell möchte man nicht in der Haut des eigentlich sympathischen Amerikaners stecken…


Kicker – Whoscored – Sofacore – FotMob – RBL – UEFA

Statistik
Manchester City: Ederson – Cancelo, Dias (C), Aké, Zinchenko – Rodrigo (59. Fernandinho), De Bruyne (71. Foden), Silva (59. Gündoğan) – Mahrez, Torres (72. Sterling), Grealish (81. Jesus)
RB Leipzig: Gulácsi (C) – Mukiele, Klostermann, Orbán, Angeliño – Adams, Laimer (60. Haidara) – Nkunku (81. Gvardiol), Olmo (72. Brobbey), Forsberg (61. Szoboszlai) – Silva (60. Poulsen)
Schiedsrichter: Serdar Gözübüyük (Niederlande)
Tore: 1:0 Aké (16.), 2:0 Mukiele (28.) ET, 2:1 Nkunku (42.), 3:1 Mahrez (45.+2) HE, 3:2 Nkunku (51.), 4:2 Grealish (56.), 4:3 Nkunku (73.), 5:3 Cancelo (75.), 6:3 Jesus (85.)
Torschüsse: 16 / 10
Schüsse aufs Tor: 8 / 3
Passquote: 86% / 83%
Zweikampfquote: 54% / 46%
Ballbesitz: 50% / 50%
Laufleistung: 110,8 km / 112 km
Fouls: 9 / 17
Ecken: 6 / 3
Abseits: 6 / 3
Gelbe Karten: Zinchenko / Klostermann (1), Adams (1)
Gelb-Rote Karten: Angeliño (79.)
Zuschauer: 50.000 (ca. 100 RBL Fans)

Rumpelstilzchen


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20210915-spielbericht-manchester.html

  • 2021/22
  • Abwehr
  • Angelino
  • Auswärtsniederlage
  • Auswärtsspiel
  • Champions League
  • Christopher Nkunku
  • Dani Olmo
  • Fehlstart
  • Gegentorrekord
  • Gruppenphase
  • Hinrunde
  • Jesse Marsch
  • Konrad Laimer
  • Manchester
  • Manchester City
  • Pep Guardiola
  • Péter Gulácsi
  • Rekordpleite
  • Yussuf Poulsen

ERST DER SCHÜLER NUN DER LEHRER – AUF NAGELSMANN FOLGT PEP

Titelbild
Medien DiskussionBilderVideoAudioDiskussion

Leipzig - (14.09.2021) Viel schwerer konnte es für Marsch nicht kommen. Erst der Serienmeister nun die überragenden Citizens mit Pep an der Spitze. Aber Bange machen gilt eben nicht, man muss aus den Fehlern gegen die Bayern und den mauen Offensivleistungen gegen Mainz & Wolfsburg schnellstens die Lehren ziehen.

Aufreger der Woche

Vierter Spieltag und schon steht Marsch in der Kritik. In Foren und sozialen Medien glühen die Tastaturen. Die Presse wird nicht müde die ersten Krisenartikel zu veröffentlichen. So hatte der Amerikaner sich seinen Auftakt wohl auch nicht vorgestellt. Viele Äußerungen wirken derzeit unglücklich. Über das Ungleichgewicht der Liga zu hadern (wohlgemerkt als Mannschaft mit einem der höchsten Etats nach FCB&BVB), die Nagelsmannelemente für die aktuelle Misere verantwortlich machen oder Leipzig bereits am Limit zu sehen. Einiges mag der Sprachbarriere geschuldet sein, aber es drängt sich immer mehr der Eindruck auf, dass die kommenden Wochen sehr ungemütlich werden könnten. In Manchester dürfte eine Niederlage noch verzeihlich sein, allein es kommt auch auf das „Wie“ an. Gegen Köln, das sollte klar sein, muss jedoch gepunktet werden – es ist früh in der Saison schon die erste Woche der Entscheidung.

 

Gegen die Bayern schaute RBL am Ende echt bedröppelt drein.

 

Unsere Rasenballsportler

Form unserer Mannschaft

Von Form kann nach dem schlechtesten Start der Rasenballsportgeschichte keine Rede sein. Offensiv ist Flaute und defensiv segelte Leipzig gegen die Bayern in stürmischer See. Gegen vergleichbare Gegner startete Nagelsmann vor zwei Jahren deutlich erfolgreicher und mit dreimal mehr Großchancen in seine Amtszeit.

Die Rädchen müssen nun schleunigst besser ineinandergreifen und mehr aus der durchaus gut besetzten Offensive herausgeholt werden. Dabei darf Marsch aber nicht vergessen, dass er hier quasi keine Dribbelkönige (wie Kluivert oder Adeyemi) oder Sturmraketen a la Daka oder Werner zur Verfügung hat. Die gewählten Mittel müssen also den zur Verfügung stehenden Spielern entsprechen.

Selbst mit einer Topleistung und einem funktionierenden taktischen Ansatz wäre City ein schwerer Brocken. Insofern braucht man sich keinen Illusionen hinzugeben, um aus England etwas mitzunehmen, müssten aktuell wohl Ostern und Weihnachten auf einen Tag fallen.

 

Taktikschulung?

 

Verletzte/gesperrte Spieler RB Leipzig

Bis auf Halstenberg und einige Nachwuchsspieler – die ggf. sowieso eher in der Youth League eingesetzt geworden wären – sollten alle fit sein. Marsch hat also die Qual der Wahl. Eine gesicherte Defensive wäre wünschenswerte, vielleicht ja mal etwas anderes als das schon überall bekannte 4-2-3-1?

 

Mögliche Aufstellung RB Leipzig

Gulácsi – Klostermann, Simakan, Orban, Gvardiol, Angeliño – Adams, Haidara – Nkunku, Forsberg – Silva

 

Europa aufhorchen lassen?

 

Der Gegner und Trainer im Check

Der englische Meister und Ligapokalsieger sowie Champions League Finalist gehört zu den absoluten Topteams Europas. Mit Pep steht einer der besten Trainer der letzten 15 Jahre an der Seitenlinie. City war mit über 60% Ballbesitz und fast 90% Passquote Ligaspitze in der Premier League. Nur Pool schaffte mehr Abschlüsse und kein Team ließ weniger Torschüsse zu. Offensiv spielt man sich die Gegner zurecht und ist auch aus ruhenden Bällen brandgefährlich. Für ein Topteam kassierte City viele Elfer aber über Konter (1) und Standards (6) waren sie kaum zu knacken. Auf viel Ballbesitz oder ausgedehnte Aufenthalte in der gegnerischen Hälfte darf man sich also nicht einstellen.

Seit 13 Heimspielen ist City in der Champions League ungeschlagen und gab dabei nur einen Punkt ab. Die letzte Niederlage kassierte man 2018 beim ersten Heimspiel der Gruppenphase gegen Lyon. Die letzten drei Heimspiele in der Premier League gewann City mit 5:0. In den lersten vier Saisonspielen gab City 84 Torschüsse ab…

Guardiola ist natürlich ein echter Meister seines Fachs – oder wie Nagelsmann es einmal ausdrückte: Pep wäre der einzige, mit dem er sich mal über Fußball austauscht. Insofern folgt auf den Lehrling nun der Meister. Auch wenn es seit Barca-Tagen nicht mehr für den ganz großen Wurf in der Champions League gereicht hat, in der Gruppenphase hat Pep aus so manchem Underdog einen lauen Hotdog gemacht. Der Spielansatz über die Dominanz quasi das Spiel komplett an sich zu reißen, den kennt man aus der Liga genau, auch wenn Guardiola vor der Ankunft des einzig wahren Rasenballsports die Biege machte – aber so entkommt man RBL nun mal nicht…

 

Master and Commander.

 

Player to watch

Ja, da muss die Frage eher lauten: wen eigentlich nicht. Topneuzugang Grealish? Englandtalent Foden? Der unnachahmliche de Bruyne (aktuell noch angeschlagen)? Ich tendiere zu Gabriel Jesus, einst auch mal bei RBL auf dem Zettel, ein schwer zu kontrollierender Angreifer, der momentan in guter Form ist (außer gegen Leicester). Aber wie gesagt, man muss hellwach in allen Abschnitten der Partie sein.

 

 

Verletzte/gesperrte Spieler

Ersatzkeeper Steffen ist verletzt, Mendy suspendiert und de Bruyne noch leicht angeschlagen. Manchester kann aus dem Vollen schöpfen und dabei auch recht solide rotieren. Sterling, Mahrez, Foden und Kapitän Fernandinho standen bspw. gegen Leicester nicht in der Startelf.

 

Dieser Jesus ist nicht ganz so barmherzig.

 

And the winner is ... der Fantipp

Es könnte eine bittere Erfahrung werden. Marsch betont derzeit etwas zu oft, dass man noch nicht bereit ist, das hat etwas von self fulfilling prophecy. Erwartungshaltung also gering, aber vielleicht gibt es ja so etwas wie ein Wunder und wir kommen nicht mit leeren Händen zurück? So oder so, Köln ist in der aktuellen Lage wichtiger. Tipp: Immerhin nicht 5:0 verloren.

 

Was läuft wo?

Liveticker RB-Fans.de: https://rb-fans.de/liveticker.html
Radio: http://bullenfunk.fm/
TV-Übertragung: Sky

Rumpelstilzchen


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20210914-vorbericht-manchester.html

  • 2021/22
  • Auswärtsspiel
  • Champions League
  • City
  • Gruppenphase
  • Hinrunde
  • Jesse Marsch
  • Manchester
  • Manchester City
  • Pep Guardiola

RB LEIPZIG FANFORUM

FORUM RB LEIPZIG

OFFIZIELLE RBL-WEBSITE

Offizielle RB Leipzig Website

RB-FANS.DE VOTING

Stadionzugang nur noch per App und Bezahlung Im Stadion nur noch digital. Eure Meinung zur aktuellen Digitalisierung.

Kann oder will deswegen nicht mehr ins Stadion.
31.15%
Es müsste mehr Alternativen geben.
30.07%
Ich bin gegen diese Durchdigitalisierung.
16.32%
Finde ich klasse – vorwärts immer ...
15.49%
Stadionzugang nur noch per App – euer Ernst?
6.96%
Umfrageteilnehmer: 1207

RB-FANS.DE FACEBOOK