Unsere Nationalspieler bei der EM
Emil Forsberg - Schweden - Gruppe E
Die Schweden haben bei der Europameisterschaft eine schwere Gruppe erwischt. Belgien als Zweiter der FIFA-Weltrangliste und die Italiener sind klar favorisiert. Schweden und Irland lösten erst auf dem letzten Drücker das EM-Ticket. Dennoch sind die Schweden vor allem dank Superstar Ibrahimovic immer für eine Überraschung gut.
Forsberg zeigte in der Vorbereitung eine durchaus ansprechende Leistung, erzielte beim 3:0 Erfolg gegen Wales die 1:0 Führung. Schwedens Trainer wird Forsberg wohl regelmäßig auf dem Flügel auflaufen lassen, um Ibrahimovic im Angriff zu unterstützen. Unser Emil könnte im Schatten von Zlatan zu den großen Gewinnern der Europameisterschaft gehören.
Montag, 13.06.2016 Irland - Schweden (18 Uhr; ARD)
Freitag, 17.06.2016 Italien - Schweden (15 Uhr; ZDF)
Mittwoch, 22.06.2016 Schweden - Belgien (21 Uhr; ZDF/Sat.1)
Die vermeintlich einfachste Gruppe in Frankreich, in der Portugal als Favorit gilt. Die Isländer haben sich allerdings in der Qualifikation gegen die Niederlande und Tschechien durchgesetzt und sollten nicht unterschätzt werden. Österreich absolvierte ebenfalls eine starke Quali und blieb unbesiegt (neun Siege, ein Remis).
Ilsanker und Sabitzer haben beim ÖFB-Team starke Konkurrenz auf ihren jeweiligen Position. Sabitzer muss sich gegen Harnik durchsetzen, Ilsanker gegen Alaba, Baumgartlinger und Schöpf. Einen Platz in der Startelf dürfte zumindest in der ersten Partie gegen Ungarn unwahrscheinlich sein, je nach Turnierverlauf könnten sie aber zum engeren Kreis gehören und werden sicherlich als Einwechsel-Spieler ihre Chancen bekommen.
Dienstag, 14.06.2016 Österreich - Ungarn (18 Uhr; ZDF)
Samstag, 18.06.2016 Portugal - Österreich (21 Uhr; ARD)
Mittwoch, 22.06.2016 Island - Österreich (18 Uhr; ZDF/Sat.1)
Peter Gulácsi - Ungarn - Gruppe F
Die Ungarn sind in der Gruppe eher Außenseiter, setzten sich in den Playoffs zur Qualifikation aber mit zwei Siegen gegen Norwegen durch. Mit Trainer Bernd Storck und Co-Trainer Andreas Möller sind zwei Deutsche hauptverantwortlich für die letzten Erfolge, immerhin haben die Ungarn seit 1972 an keiner EM mehr teilgenommen.
Gulácsi hat allerdings nur geringe Chancen, bei der EM in die Startelf zu rücken. Der ehemalige Keeper von Hertha BSC und 1860 München, Gabor Kiraly, ist als Nummer 1 im ungarischen Tor gesetzt. Nur eine Verletzung könnte Gulácsi zum erhofften Glück verhelfen - das hat in dieser Saison schon einmal geklappt.
Samstag 18.06.2016 Island - Ungarn (18 Uhr; ARD)
Mittwoch, 22.06.2016 Ungarn - Portugal (18 Uhr; ZDF/Sat.1)
Rojiblanco