Leipzig mit guter Hinrunde – am Ende geht die Puste aus
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Guter Saisonbeginn mit zwischenzeitlichem Hoch
Da die Pokalhürde Dorfmerkingen gemeistert wurde, galt der volle Fokus der Bundesliga und Champions League. Dem durchwachsenen Start auf Schalke, folgte bis zum 10. Spieltag eine sehr gute Phase, in der es unser Team verstand, sein Spiel durchzubringen und gleichzeitig die Gegner vor Schwierigkeiten zu stellen. Hierbei arbeitete sich RBL sukzessive nach vorne und lieferte in Dortmund sein bestes Spiel der Saison ab. Gleichbedeutend mit einer Schwächephase des BVB, holte man sich Platz 2, hinter Serienmeister Bayern München.
Zudem lieferte das
Team von Trainer Hasenhüttl gute Leistungen in der Königsklasse, so dass RBL
nach drei Spieltagen auf Platz 2 stand und es einen Dreikampf mit Porto und Monaco
um das Weiterkommen geben konnte. Derweil war Besiktas das Maß aller Dinge in der
Gruppe und marschierte voraus. Somit war eine gute Ausgangslage zu Beginn der
Saison geschaffen.
Pokalspiel als Turn-Around – zunehmende Belastung relativiert die Bilanz
Nach dem Aufeinandertreffen zwischen Leipzig und den Bayern im Pokal, tat sich unser Team mit spielerischen Lösungen deutlich schwerer. So erreichte ddie Mannschaft nur noch drei Siege aus den restlichen 12 Pflichtspielen der Hinserie. Selbst die Spiele gegen Hannover (2:1) und Bremen (2:0) konnten nur mit Mühe gewonnen werden und bis auf die letzten 30 Minuten gegen Hannover und im Spiel gegen Monaco (4:1) war auch spielerisch wenig Überzeugendes zu sehen. Zudem hatten viele Spieler rote Karten (Keita, Ilsanker, Upamecano) gesehen oder konnten ihrerseits einen Vorteil durch Überzahl nicht ausnutzen (in Leverkusen, gegen Hertha). Das darf wohl im Zusammenhang mit der gestiegenen Belastung gesehen werden.
In der Champions League verlor Leipzig schließlich das
wichtige Spiel in Porto und konnte damit das Achtelfinale auf höchster
internationaler Ebene, aufgrund des verlorenen, direkten Duells gegen die
Portugiesen, nicht erreichen. Jedoch ist das Ticket für die K.O.-Runde in der Europa League im ersten internationalen Jahr durchaus als Erfolg zu werten.
Neuzugänge unter der Lupe – Stammkräfte kaum zu ersetzen
Mit sieben Neuzugängen ging unser Team in die Saison. Von
diesen konnte sich nur Kevin Kampl in der Stammformation
etablieren. Die Vorschusslorbeeren von Spielern wie Augustin, Laimer oder Bruma wurden bis dato nur teilweise erfüllt. Wobei
sich speziell der Franzose zunächst gut ins Team einfügte, dann aber nach
einigen Spielen sein Können nicht mehr abrufen konnte. Zu selten spielten sie
sich ins Rampenlicht, um der Stammformation den Kampf anzusagen. Verständlich
dagegen ist die Rolle eines Konaté, welchem es noch an Erfahrung und
Abgezocktheit fehlt. Umso erstaunlicher scheint es zu sein, dass die Stammkräfte nicht adäquat ersetzbar sind, wie sich bei den jüngst gebrachten Leistungen herausstellte. Hierbei sind Sabitzer, Upamecano und Gulácsi beispielsweise als Stützen des Teams zu nennen, welche in den bisherigen Spielen kaum schlechte Leistungen lieferten.
Vorausblick auf die
kommenden Aufgaben
Vor allem muss die jetzige Winterpause zur Regeneration
genutzt werden, nachdem sich der Eindruck, dass die Mannschaft ausgepowert ist,
verstärkte und sich in die Pause rettete. Das Team um Trainer Ralph Hasenhüttl
wird ab dem neuen Jahr gefordert sein, neue Reizpunkte zu setzen und diese ins
Spiel einzufügen. Mit dem FC Schalke 04 wartet zugleich ein starker Gegner auf
das Team der Messestädter, wenn es im Januar weitergeht. Wenn man weiterhin im
Kampf um die Champions League Plätze dabei sein will (so ist das ausgerufene
Ziel), wird es wichtig sein, von Beginn an perfekt vorbereitet zu sein. Auf
europäischer Ebene ist ebenso alles möglich, um im Wettbewerb weit zu kommen.
Jedoch wird es darauf ankommen gegen den SSC Neapel bestens vorbereitet zu
sein, um wie ähnlich zu Saisonbeginn gute Leistungen abzurufen.
Dawos