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Leipzig setzt sich an die Spitze!

Leipzig setzt sich an die Spitze!

In einem ausgeglichenen Spiel haben die Rasenballer am Ende das glücklichere Füßchen. Werners Doppelschlag reichte am Ende zum 2:1 Sieg in Lissabon und damit zur Tabellenführung. Nagelsmanns erster Champions League Sieg!

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Never change a good second halftime team…

So oder so ähnlich wohl der Gedanke von Nagelsmann, der einfach mal die Elf aus der zweiten Halbzeit des Bayernspiels nochmal auflaufen ließ. Rotation? Fehlanzeige. Mit einem recht offensiv ausgerichteten 4-2-2-2 ging es gegen die Adler von Benfica, die ihrerseits auf Kicker wie Seferovic oder Silva (beide Bank) in der Startelf verzichteten. Lyon hatte gegen Zenit lediglich 1:1 gespielt, die Marschrichtung war also klar: ein Sieg und man wäre auch in der Gruppe auf dem Platz an der Sonne.


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11 Sieger sollt ihr sein? Keine Änderungen im Vergleich zur zweiten Halbzeit gegen die Bayern.


Zähflüssige erste Hälfte

Beide Teams gingen mit einem ordentlichen Maß an Respekt in die Partie. Über weite Strecken der ersten Halbzeit neutralisierten sich die Mannschaften im Mittelfeld. Hochkarätige Torchancen gab es eher in homöopathischen Dosen zu sehen. Während Werner den einzigen Schuss aufs Tor für RBL markierte, mussten die Gastgeber bis zur 45. Minute warten, ehe sie Gulácsi zum Eingreifen zwangen.


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Gulácsi hält kurz vor der Pause das 0:0.


Der Lohn des Tüchtigen

Die Rasenballer kamen besser aus der Kabine und drückten dem Spiel nun offensiv ihren Stempel auf. Allein das Tor wollte nicht fallen. Erst war Vlachodimos gegen Werner auf dem Posten, der mustergültig von Forsberg eingesetzt wurde (48.), dann bekam er noch ein Bein zwischen den Querpass von Poulsen auf Sabitzer, der so den Ball frei vor dem Tor verpasste.

Mit der Zeit kam auch Benfica wieder zu Chancen, aber entweder verpassten die Hausherren, oder Gulácsi war auf dem Posten. In der 69. Minute platzte dann der Knoten. Poulsen ließ den Ball an der Strafraumkante für Werner liegen, der frech abzog und zum 1:0 traf. Die Erlösung, nachdem RBL im zweiten Durchgang bis dahin die bessere Elf war.


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Werner zum Ersten!


Alte Rasenballerweisheit: gezittert wird zum Schluss

RBL blieb auch in der Folge bestimmend. Nur 10 Minuten später erhöhte Werner nämlich auf 2:0 (79.). Zwar zeigte der Linienrichter Abseits an, als Sabitzer von Forsberg eingesetzt wurde, aber der Treffer Werners zählte am Ende doch, weil der VAR die Entscheidung kassierte. Vorbei scheinen die Zeiten, in denen VAR und RBL nicht wirklich harmonierten.

Aber RBL wäre nicht RBL, wenn man am Ende nicht noch ein paar Herztabletten schlucken dürfte. Der kurz zuvor eingewechselte Ex-Frankfurter Seferovic schlug für Benfica in der 84. zurück und erzielte den Anschlusstreffer und auch danach brannte es kurz im Strafraum der Rasenballer.


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Werner erhöht dank VAR-Einsatz auf 2:0.


Die drei Besten

Gulácsi: Hielt RBL mit guten Paraden im Spiel. Benfica kam nicht oft gefährlich vor das Tor, aber wenn, dann gab es an Pete kaum ein Vorbeikommen. Gegen Seferovic war er indes machtlos.

Werner: Zu Beginn etwas glücklos, durch die beiden Treffer aber klar der Matchwinner.

Mukiele: Erneut ein starkes Spiel des Franzosen in der Viererkette. Da muss Klostermann sich ordentlich strecken, will er diesen Kampf annehmen.


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Null Swagpunkte, aber dafür eine neue Glücksweste.


Fazit und Ausblick

Da ist er also der erste Champions League Sieg für Nagelsmann und das gleich im ersten Champions League-Spiel mit RBL! Der Rekordsaisonstart nimmt weiter Formen an. Mit dem Platz an der Sonne ist RBL ja bereits aus der Bundesliga vertraut, jetzt ist man auch Champions League Gruppenerster. In dieser folgen zwei Heimspiele gegen Lyon und Sankt Petersburg in denen man entscheidende Siege landen kann, um erstmals eine europäische Gruppenphase zu überstehen. Der Vorverkauf läuft für beide Partien gut, ein ausverkaufter Heimbereich wäre in diesen wichtigen Partien großartig!

Nagelsmann vertraute in Lissadabei weiter auf die eingespielte Stammelf. Harte Zeiten für Nkunku, Cunha und Co., denen bisher meist nur die Rolle des Einwechselspielers blieb. Gut möglich, dass sich dies in den kommenden Spielen ändert, wenn es weitere englische Wochen gibt.


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Einige RB-Fans hatten es nach Lissabon geschafft.


Spielerisch war es in der ersten Halbzeit eher Schonkost, hier reihte sich das Spiel in Lissabon ein in die Reihe der letzten Spiele, in denen dies ähnlich war ein. Nach dem Pausentee agierte RBL druckvoller und erzielte die Tore zur rechten Zeit. In der Schlussphase drohte das Spiel nochmal zu kippen, nachdem Seferovic den Anschlusstreffer erzielt.

Am Samstagabend geht es nach Bremen, ehe mit Schalke und Lyon zwei Heimspiele ins Haus stehen. In Bremen konnte RBL bisher nicht gewinnen, Zeit, dass sich dies ändert. Zumal an der Weser die Verletzungsseuche grassiert. Aber auch Leipzig wird nach den letzten Spielen in Stammbesetzung wohl mehr rotieren. Laimer musste leider verletzt ausgewechselt werden.


Statistik
Benfica Lissabon:
Vlachodimos – Tomas Tavares, Ruben Dias, Ferro, Grimaldo – Pizzi (76. Rafa), Fejsa, Taarabt, Cervi (76. Seferovic) – de Tomas, Jota (67. David Tavares)
RB Leipzig: Gulácsi – Mukiele, Orban, Konate, Halstenberg (83. Klostermann) – Sabitzer, Demme, Laimer (39. Haidara), Forsberg (88. Nkunku) – Poulsen, Werner
Schiedsrichter: Tasos Sidiropoulos (GRE)
Tore: 0:1 Werner (69.), 0:2 Werner (79.), 1:2 Seferovic (84.)
Torschüsse: 16 / 12
Schüsse aufs Tor: 7 / 3
Passquote: 84% / 83%
Zweikampfquote: 50% / 50%
Ballbesitz: 48% / 52%
Laufleistung: 108,3 km / 113,2 km
Fouls: 11 / 13
Ecken: 5 / 4
Abseits: 2 / 3
Gelbe Karten: Jota / Haidara (1), Poulsen (1)
Zuschauer: 60.000 (ca. 600 RBL-Fans)

Rumpelstilzchen