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Meister des Plaste&Elaste!
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Meister des Plaste&Elaste!

Meister des Plaste&Elaste!

Aller guten Dinge sind drei? Drei Auswärtspunkte. Drei Nagelsmann Siege gegen Hoffenheim, drei Minuten in denen Vogt nicht auf dem Platz ist, um zum Sieg zu treffen. Poulsens Tor entscheidet ein zähes Spiel, in dem Leipzig müde wirkte.

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Vor dem Spiel ist vor dem Spiel

Mit kleiner Rotation dem Weihnachtspäuschen entgegen. Nachdem die Verlegung des Pokalspiels vom Tisch ist, müssen die Rasenballer noch ein paar Tage drauflegen. Gegen Hoffenheim rückten Konaté, Angeliño und Forsberg zurück ins Team. Dennoch war im 18. Pflichtspiel eine gewisse Ermüdung zu spüren.

 

Dreisatz des Spiels

Viel Leerlauf und wenig Torchancen – abseits der fünf Minuten um Poulsens Siegtor hatte Leipzig sage und schreibe einen Torschuss. Vogts kurzfriste Behandlung am Spielfeldrand nutzten Sabitzer und Yussuf haarscharf und eiskalt zum Sieg. Am Ende einer langen Halbserie kein Spiel für Fußball-Ästheten aber wer solche Spiele gewinnt wird…

 

Die Entscheidung!

 

Neu im Bullenstall

Kluivert kam, dribbelte, wurde von Sessegnon unsanft zu Boden gebracht und humpelte vom Feld. Gute Besserung von unserer Seite. Sørloth kam und hatte auf der Außenbahn ein paar gute Ansätze aber auch er konnte die Torschussflaute nicht brechen. Spieler mit den meisten Zweikämpfen pro Einsatzminute. Aufwärtstrend erkennbar. Vielleicht gegen Köln mal von Beginn an, die scheinen ja reif…

 

Die drei besten Kicker aus der schönsten Stadt der Welt

Sabitzer: Einziger Leipziger mit einem Torschuss in Halbzeit 1. Sehr intelligentes Stellungsspiel als Vogt behandelt wurde und gute Vorlage auf Poulsen. Auch sonst einer der wenigen Offensivkräfte in Normalform – meiste wichtige Pässe im Team.

Poulsen: Gegen Werder zwei Vorlagen, jetzt Bundesligatreffer Nummer 4, noch einer und er hat seinen Vorjahreswert, noch 11 bis zum Bestwert aus 18/19 – durchaus im Bereich des Möglichen. Führte mal wieder die meisten Duelle aller Leipziger und war nach Sørloth zweitschnellster Spieler.

Upamecano: Hielt Kramaric in Schach und hatte ein, zwei spektakuläre Aktionen. Upa Style eben. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die gesamte Abwehr heute dafür verantwortlich zeichnete, dass bis auf Baumgartners Kopfball nichts Gefährliches von Gulácsi pariert werden musste.

 

Vogt gegen Poulsen, das Duell des Abends.

 

Luft nach oben

Forsberg: Wurde mit seinem Nebenmann Olmo heute von giftigen Hoffenheim kaltgestellt. Schlechte Zweikampfquote und kaum Impakt aufs Spiel sorgten dafür, dass die RBL Offensive heute quasi nicht stattfand.

Olmo: Nur ein Drittel der Zweikämpfe gewonnen, nach Angeliño die meisten Ballverluste unter 80% Passquote. Nicht das Spiel der Spanier heute.

 

Kategorie schlecht gealtert

Auch Engel machen mal Pause.

 

Tweet des Spiels

Wird wohl kein Verkaufsschlager auf dem Videomarkt.

 

Champagner oder Bier – die Fans

Der Plastico ohne das obligatorische freundschaftliche Fanbeef. Wer ist der Oberschurke des deutschen Fußballs? Gegen Hoffenheim gab es immer schöne Plakate zu lesen.

Pfeife des Spiels

Hätte einige Abseitsszenen mehr laufen lassen könne, bei der entscheidenden tat er es aber. Abseits oder nicht im Zweifel entschied auch der VAR für den Angreifer. Hätte das Teils etwas zu rüde Spiel mehr beruhigen können. Opfer: Kluivert und Konaté.

 

Upamecano hatte Kramaric im Griff.

 

Aufgefallen

1)      Zähe Kost. Das Spiel gegen den Ball der TSG zog Leipzig den Zahn. Nach vorne lief zwar auch bei Hoffenheim wenig, aber RBL wäre ohne die Behandlung von Vogt vielleicht auch torlos rausgegangen.

2)      Sørloth auf der Außenbahn recht umtriebig. Es sprangen zwar keine Torschüsse heraus, aber zumindest in Sachen Einsatz und Teilnahem am Spiel geht es aufwärts. Vielleicht belohnt er sich ja gegen Köln, die heute gegen Leverkusen ordentlich unter die Räder kamen.

3)      Man merkt langsam, warum eine Verschiebung des FCA Spiels Leipzig entgegengekommen wäre. Nach den Highlights ist ein gewisser Spannungsabfall zu spüren. Dank einer guten Defensive reicht es momentan aber dennoch zum Sieg.

4)      Nur ein halber xG für RBL, der quasi von Poulsens Schuss kommt. Schlechtester RBL-Wert in dieser Bundesligaspielzeit. Auch die TSG mit lediglich 0,75. Ein Spiel, das sich hauptsächlich zwischen den Strafräumen abspielte und eine hohe Fehlerquote hatte.

5)      Nach Augsburg erst der zweite Auswärtssieg. So gut Leipzig daheim ist, so überschaubar die Ausbeute in der Fremde. Auch heute war es recht knapp. Da ist noch Luft nach oben.

6)      Zwei weitere Ausfälle könnten nach dem Spiel zu beklagen sein. Kluivert und Konaté liefen äußerst unrund raus. Schlager hätte ggf. mehr durchgreifen können. Die enge Hinrunde fordert ihren Tribut.

 

Entwicklungsschritte.

 

Seit langem mal wieder zwei Spiele ohne Gegentor in „Serie“. Beide waren offensiv keine Leckerbissen. Die Erschöpfung nach den vielen Doppelspielwochen ist förmlich greifbar. Aber wie man so schön sagt: Defence wins championships!

Wolfsburg kann in München weiterhin nicht siegen und auch Gladbach lässt erneut Punkte liegen. Mit dem Dreier bleibt RBL im Geschäft um die Weihnachtsmeisterschaft. Ein Sieg gegen Köln und Bayer&Bayern teilen sich die Punkte und schon liegt die Tabellenführung unter den Baum.

Köln und das lästige Augsburg stehen noch an. Beide Teams sollte man trotz dem Lauf auf dem Zahnfleisch schlagen können. 30 Punkte und im DFB Pokal und CL im Achtelfinale. Dazu den nicht Verlegern zeigen, was sie davon haben. Anreiz genug noch einmal die letzten Prozente rauszukitzeln.

 

Statistik
TSG 1899 Hoffenheim: Baumann (C) – Sessegnon (90.+2 Beier), Adams, Vogt, Akpoguma – Skov (80. Bebou), Samassekou, Rudy (66. Gaćinović) – Baumgartner – Dabbur (66. Belfodil), Kramarić
RB Leipzig: Gulácsi – Konaté (61. Sørloth), Upamecano, Orban – Angeliño, Sabitzer (C, 74. Adams), Kampl, Mukiele (46. Halstenberg) – Forsberg (46. Kluivert, 75. Haidara), Olmo – Poulsen
Schiedsrichter: Daniel Schlager (Rastatt)
Tore: 0:1 Poulsen (60.)
Torschüsse: 6 / 4
Schüsse aufs Tor: 2/ 3
Passquote: 78% / 77%
Zweikampfquote: 49% / 51%
Laufleistung: 113,5 km / 117,2 km
Ballbesitz: 44% / 56%
Fouls: 16 / 13
Ecken: 5 / 5
Abseits: 3 / 3
Gelbe Karten: Vogt, Sessegnon, Baumgartner / –
Zuschauer: keine

Rumpelstilzchen