Heidenheim versäuert den Block, Leipzig im Gegenzug deren Wochenende
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Vor dem Spiel ist vor dem Spiel
Die Erfolge der Anderen im internationalen Fußball verfolgt Leipzig aktuell nur aus der Ferne, kann aber maximal profitieren, denn wenn Bayern, BVB und Bayer in den mindestens sechs Spielen, die ihnen noch bleiben, vier Punkte holen, dann ist die Champions League auch als Fünfter garantiert. Das entspannte die Lage beim Auftritt in Heidenheim etwas, wo Rose nicht auf der Bank sitzen konnte.
Bei der Aufstellung auf beiden Seiten keine großen Überraschungen. Die Leipziger Startelf ist aktuell in Stein gemeißelt, sofern keine Sperre oder Verletzung dazwischen grätscht. Einzig auf der Bank fehlt es durch den Wernerabgang und die Poulsenverletzung an Optionen, hier waren Baumgartner und mit Abstrichen Elmas die einzigen Optionen für Zickler und Kurth, die als Team Rose vertraten.

Elmas schrammte knapp an seinem ersten Scorer vorbei.
Dreisatz des Spiels
Eine ganz schön zähe Angelegenheit war dieser Sieg in Heidenheim, aber hier hatten sich ja schon Bayern, BVB und Stuttgart eine blutige Nase geholt, insofern muss man die Feste auch mal so feiern, wie sie fallen. Šeško brachte Leipzig nach einem bösen Abwehrschnitzer von Hinspieltorschütze Gimber in Front, ehe Dovedan kurz nach seiner Einwechslung ausglich. Hier hatte die Leipziger Hintermannschaft bei einem Freistoß ganz alt, aber leider nicht sehr erfahren, ausgesehen. Davor und danach gab es bei RBL einigen offensiven Schlendrian, den erst Schlagers kluger Pass auf den durchstartenden Simakan beenden sollte, denn in der Mitte lauerte Openda und vollendete mit seinem wettbewerbsübergreifend 27. Saisontreffer zum 2:1 Endstand.

Xavi wie Olmo aktuell unter ihren Möglichkeiten.
Die drei besten Kicker aus der schönsten Stadt der Welt
Šeško: Laufstärkster Spieler der ersten Hälfte und 67% Zweikampfquote (besser war hier nur Lukeba). Sein Tor zum 1:0 etwas glücklich in der Entstehung, aber solide im Abschluss, auch wenn hier ebenfalls der Faktor Zufall eine Rolle spielte. Vergab in der zweiten Hälfte bei hoher Geschwindigkeit noch die Hereingabe, nachdem er Heidenheims Keeper Müller überlaufen konnte und hatte nur 10 angekommene Pässe – der schlechteste Wert aller Startspieler. Mit seinem 10 Bundesligator kann der aktuell jüngste Stammspieler auf eine erfolgreiche erste Saison zurückblicken.
Gulácsi: Wichtiger Faktor in diesem engen Spiel. Hielt, was zu halten war, besonders im zweiten Durchgang, als Kleindienst per Brust den Ball quasi über Pete lupfte. Auch die beste Chance der Gastgeber in Halbzeit 1 nach Fehler von Lukeba vereitelte der Ungar – sie taucht zwar in den xG stats auf, wäre bei einem Tor aber wegen Abseits kassiert worden.
Simakan: Mehr Simakan wagen! Die guten Spiele von Henrichs in dieser Rückrunde lassen sich an einer Metzgerhand abzählen, da ist es etwas merkwürdig, dass der Franzose so klar hinten an steht. Sein starker Lauf und gut getimte Vorlage auf Openda nach feinem Pass von Schlager, war eine der besten Aktionen des Spiels. Er führte in 20 Minuten mehr Zweikämpfe (5) als Henrichs in 70 (4) und gewann auch deutlich mehr (3 statt 1).
Wichtig und verdient. Du musst es dir halt nicht so schwer machen, wenn du deine Offensivaktionen früher besser ausspielst. Steckpass schlampig. Ballmitnahme schlecht, Angriff verschleppt. Das war ein ganzes Bündel an nicht guten Offensivsachen in guten Spielsituationen. #fchrbl
— rotebrauseblogger (@rotebrauseblog) April 20, 2024
Gerade die Schlüsselspieler rennen ihren Möglichkeiten aktuell etwas hinterher.
Luft nach oben
Henrichs: Gegen Freiburg war der Nationalspieler einer der Besten, ein seltener Umstand in dieser Rückrunde. In Heidenheim unauffällig und symptomatisch für die langsame Herangehensweise der Mannschaft. Zwar wies er eine hohe Passquote auf, aber darunter fanden sich keine Flanken oder langen Bälle, die Zweikampfquote war zudem am unteren Limit (25%). Mit Simakan hat Henrichs den einzigen echten Herausforderer auf der Bank hinter sich, der Rest der Stammelf ist derzeit sonst kaum gefährdet.
Olmo & Xavi: Auf Twitter war zu lesen, dass in der aktuellen Form Olmo und Xavi ersetzbar wären. Mag für die aktuelle Form stimmen, aber in ihrem maximalen Leistungsvermögen wären sie es nicht. Gegen den BVB wird dieses Maximum aber benötigt. In Heidenheim führte der Spanier zwar die meisten Duelle, kam aber nur auf eine Quote von 35%. Auch der Impact aufs Offensivspiel von beiden überschaubar. Xavi zu verspielt mit nur einem Keypass, Olmo mit zwei. Das ist wie immer Jammern auf einem gehobenen Niveau, aber letztlich wäre bei den beiden Schlüsselspielern aktuell mehr drin.
Tweet des Spiels
#Fünfhundert (!!!)#EwigeBundesligatabelle#fchRBL
— Herr Hallmackenreuther 📯 (@Optihuber) April 20, 2024
Gekommen um zu bleiben.
Danke @RBLeipzig pic.twitter.com/WXGfXXtHUb
But I would walk 500 miles - And I would walk 500 more.
Champagner statt Bier – die Fans
Voller Gästeblock (1.500 mitgereiste Leipziger) und eine schöne Choreo! Über das gesamte Spiel war der Block auch sehr lautstark und mit hoher Mitmachquote unterwegs. Kostspielig dürfte allerdings die Pyroeinlage zu Beginn von Halbzeit zwei werden. Auch wenn man sich in der Diskussion darum nicht an die Gurgel gehen muss, so ist meine Meinung zu dem Thema bekannt. Ich brauche das nicht, um Fußball zu schauen und halte das letztlich im wahrsten Sinne des Wortes für reinste Selbstbeweihräucherung, deren Kosten dann wieder andere tragen dürfen.
Bei den Heidenheimer Fans war man dagegen auf den Rängen gedanklich im letzten Jahrzehnt steckengeblieben. Buttersäure im Gästeblock (wofür sich Schmidt im Anschluss entschuldigte), alles schön mit „FCK RBL“ Aufklebern zugekleistert und im Stadion irgendwas von Fußballmörder, Scheiß RBL und ihr macht unseren Sport kaputt. Eine echte evolutionäre Sackgasse, in die sich einige Fußballfans manövriert haben.
Auswärts merkst ja keiner: Pyro im RB-Block #FCHRBL #RBLeipzig pic.twitter.com/IyRODCItAp
— RBlive! (@rb_live) April 20, 2024
Das wird teuer...
Pfeife des Spiels
Vierter Sieg im zehnten Spiel unter der Leitung des Polizisten aus Wiesbaden, dem Ort, wo Zorniger einst sein erstes Ligaspiel verlor. Eine verbesserungsbedürftige Quote für einen Verein, der jetzt sieben Jahre um die Champions League Plätze kämpft. Überhaupt wurde erst im sechsten Anlauf (2019 in Leverkusen) erstmals gewonnen. Seitdem jedes Spiel auswärts im Südwesten. Aber auch Heidenheim wartet nun schon seit fast sechs Jahren auf einen Sieg mit ihm an der Pfeife. Insofern deutete viel auf ein Unentschieden hin – geteiltes Leid und so, aber Openda hatte etwas dagegen!
Grundsätzlich kein leichtes Spiel für Welz, mit vielen gefährlichen Luftduellen, nach denen Maloney und Pieringer ausgewechselt werden mussten. Dass Heidenheim bis zur 60. ohne Gelbe davonkam (bei mehr Foulspielen) war etwas schräg, aber am Ende eine gerechte Verteilung.
Botschaft der Fans von @RBLeipzig in Heidenheim. #RBLeipzig #FCHRBL pic.twitter.com/ZW5hXb7JxB
— LVZ Sport (@LVZSport) April 20, 2024
Geliefert wie bestellt.
Aufgefallen
1) Zum einen kann man natürlich darüber mosern, dass Leipzig es wieder unnötig spannend gemacht hat, einen Ausgleich kassierte und über die gesamte Spielzeit gesehen nur wenig Phasen richtiger Spielkontrolle zeigte. Zum anderen haben sich in Heidenheim auch schon andere schwergetan – besonders die Topteams. Die Gastgeber haben einfach Stärken, die schwer zu kontern sind. Sehr hohes Pressing und gute Verteilung im Mittelfeld, schnelles Umschalten durch lange Bälle und natürlich gefährliche Flanken und Standards. Dagegen konnte Leipzig zeitweise sehr gut agieren und ließ nicht allzu viele Flanken und Standards zu, aber schon diese Menge (zwei Ecken, acht Freistöße bzw. sechs angekommene Flanken) genügten Heidenheim zum Ausgleich.
Das war heute so geil. 🥰 AUSWÄRTSSIEG! Geiler Support. Danke allen im Block. So muss das. #RBLEIPZIG pic.twitter.com/Zj0sEIDEdJ
— Glenni75 (@Glenni751) April 20, 2024
Beste Laune im etwas stinkigen Block nach dem Spiel.
2) Gerade das Gegentor nach einem Standard kam nicht ohne Vorwarnung. Die Version auf den langen Pfosten zu zielen und die Kopfballhereingabe zu verwerten, war einstudiert. Hier hätte RBL in der Verteidigung besser vorbereitet sein können, das Foul von Schlager in Strafraumnähe zwar auch überflüssig, das wird man in 90 Minuten aber nicht komplett verhindern können, also muss bei der Kopfballabwehr der Schlüssel gefunden werden. Da hilft es Leipzig wenig, dass das Team seit Jahren zu den kürzesten der Liga zählt. Gefühlt hatte man den Eindruck, die Gastgeber wären im Schnitt einen Kopf größer. Mit 13 Gegentoren nach ruhenden Bällen sind nur die designierten Absteiger aus Darmstadt schlechter als Leipzig unterwegs. Die anderen Topteams zählen hier zu den besten der Liga (FCB 6, BVB 7, Bayer 8, Stuttgart 9). Eine Komponente die im Kampf um Meisterschaften entscheidend sein kann.
Kein schöner, aber ein wirklich wichtiger Sieg.
— Niklas (@gNiklas43) April 20, 2024
RB mit den typischen Problemen und Heidenheim über 90 Minuten extrem unangenehm.
Mein MotM: Gulacsi. Sehr aktiv. Wahrscheinlich das beste Spiel seit seiner Rückkehr ins Tor. #FCHRBL #RBLeipzig https://t.co/I31C49VBWe
Hält uns derzeit den Rücken frei wie in seinen besten Tagen.
3) Spielerisch bleibt bei Leipzig noch einiges zu tun. Die Unterschiede zu Bayer oder Stuttgart, die teilweise eine richtige Wucht und mannschaftliche Geschlossenheit aufs Feld zaubern, sind schon enorm. Bei RBL auch gegen Heidenheim zu viele technische Mängel und zu selten der präzise gespielte Pass. Die Entstehung der erneuten Führung eben eher die Ausnahme, denn die Regel. Defensiv hat sich Leipzig definitiv stabilisiert (klammert man mal die Standards aus), offensiv kann mit dem Spielermaterial eigentlich so viel mehr drin sein, haben Bayer und Stuttgart nicht die talentierteren Kicker, aber die mannschaftlich, technisch und taktisch bessere Herangehensweise. Ein Problem, was klar ins Ressort des Trainerteams fällt.
4) Über Xavi und Olmo hatte ich bereits weiter oben schon etwas gesprochen, aber die gewisse Schlampigkeit, die das Spiel der beiden zuletzt häufiger prägte, ist schwer zu ertragen, zumal man ja genau weiß, dass sie zu den besten Kickern der Liga zählen können. Gegen den BVB wird Leipzig ihre volle Leistungsfähigkeit brauchen und ersetzbar, wie manche aktuell meinen, sind sie auch nicht so leicht. In einzelnen Spielen kann das Team das kompensieren, aber über eine Saison gesehen, braucht es diese Unterschiedsspieler, zu denen offensiv sonst nur noch Openda zu zählen ist. Wie es also mit ihnen im Sommer weitergeht, wird jetzt schon diskutiert. Olmo soll bei Barca im Gespräch sein und Xavi vielleicht zu PSG zurückkehren. Wenn das so käme, steht RBL der nächste große Umbruch ins Haus und echter Ersatz taucht derzeit nicht in der Gerüchteküche auf.

Freude über die erneute Führung.
5) Um in der Kaderplanung Meter zu machen, braucht es die Königsklasse und diese ist nach dem Sieg in Heidenheim ein Stück planbarer geworden. Holen Bayer, Bayern und der BVB gegen Rom, Real und Paris noch vier Punkte, reicht der jetzt schon als Minimum gesicherte Platz 5. Siegt RBL noch gegen den BVB und legt Leverkusen hierbei auch noch vor, dürfte auch Platz vier so gut wie sicher sein. Anfang Mai könnten sich also die Geldtöpfe der Champions League öffnen und dann wird sich zeigen, ob Schröder und das verbliebene Team die Planung für das nächste Jahr meistern können. Bisher hat Leipzig ja für die kommende Saison bei den fußballerischen Verantwortlichen genauso wenig Meter gemacht wie bei den Spielern.
6) 500 Punkte in der ewigen Tabelle der Bundesliga sind geschafft, bis zum Ende der Saison ist auch noch Platz 27 drin, den hält momentan Augsburg mit vier Punkten Vorsprung – wenn man aktuell keine Chance auf Titel hat, muss man kleinere Brötchen backen. Aber die giftigen Schwaben hinter sich zu lassen, hätte schon was. In Sachen Punkte pro Spiel ist Leipzig in der ewigen Bundesligatabelle übrigens auf Platz 2.

Man of the Match.
7) Mit dem Sieg gegen Heidenheim stellt Leipzig die Serie des FC Bayern gegen Aufsteiger in der Bundesliga ein und ist jetzt seit 32 Duellen gegen Aufsteiger unbesiegt (bei 29 Siegen). Diese Saison hat man damit im Sack, nächste Spielzeit könnte Leipzig in dieser Kategorie also alleiniger Rekordhalter werden.
8) Auf den anderen Plätzen des Rasenballsports gab es auch gute Neuigkeiten. Die Frauen stehen vor dem Klassenerhalt, nachdem die Konkurrenz gepatzt hat und man selbst gegen Leverkusen einen knappen Sieg erringen konnte. Die U17-Junioren machten den Staffelsieg in der Nord/Nordost Staffel klar und siegten mit 3:1 gegen die bereits abgestiegenen Berliner von der Viktoria. Somit haben sie sich einen Spieltag vor Ende für die U17 Meisterrunde qualifiziert.
9) Ein Punkt in eigener Sache – nach Einleitungen gegen Mainz, Bayern, Augsburg und anderorts (Transfermarkt) auch Leverkusen und Bremen endlich wieder ein Sieg nach eigenem Vorbericht, ich hielt mich schon für den Seuchenvogel der Rückrunde…
Wer macht euch den Sport kaputt - we do, we do!
Leipzig strauchelte, aber es rutschte nicht aus, wie Stuttgart, Dortmund und Bayern vor ihnen. Nur Leverkusen gewann hier, von den Top-5, auch und dies ebenfalls knapp, mit 2:1. In diese Richtung muss man das zähe Spiel auch einzuordnen wissen. In Heidenheim siegte diese Saison, wie bereits im Vorbericht geschrieben, nur Augsburg mit mehr als einem Tor Unterschied. Die 19 von 21 Punkten aus den letzten 7 Ligaspielen lassen sich sehen und sind abseits vom Meister der Topwert.
Dennoch gibt es Raum für Verbesserungen, Xavi und Olmo könnten deutlich mehr Impact auf das Spiel haben. Hier läuft immer noch zu viel über Einzelaktionen und zu wenig über kontrolliertes Zusammenspiel. Zumindest bis zur Halbzeit sind viele Spiele noch zu knapp, selten gibt es frühe Führungen mit mehr als einem Tor Unterschied. Im Mittelfeld ließ sich Leipzig zeitweise ganz schön den Schneid abkaufen und das Gegentor nach einem Freistoß am gegen ein, in dieser Kategorie bekannt starkes Heidenheim, fast mit Ansage.
Für das Topspiel daheim gegen Dortmund ist Leipzig aber gerüstet. Fünf der letzten sechs Duelle konnte RBL für sich entscheiden, darunter alle Heimspiele inklusive des letztjährigen Viertelfinales des DFB-Pokals. Aber auch der BVB ist in aktuell sehr schweren Wochen gut unterwegs, besiegte die Bayern und Atlético. Heute haben die Borussen zudem noch Leverkusen vor der Brust. Aber vielleicht entspannt sich die Frage nach Platz 4 sowieso, wenn nämlich die verbliebenen deutschen Vereine im internationalen Geschäft noch vier Punkte holen, ist auch Platz fünf ein Königsklassenstartplatz und Platz 5 hat Leipzig bereits gesichert.
#AusGruenden > Kopfballschwäche bei der Verteidigung gegnerischer Standards!
— RBoligei (@BoligeiR) April 20, 2024
"Jedes zweite Tor fällt nach einer Flanke bzw. Ecke, welches größtenteils mit dem Kopf erzielt wird." #FCHRBL https://t.co/xGqtRX740F
Gerade gegen Heidenheim kam das mit Ansage.
Kicker – Whoscored – Sofacore – RBL – Bundesliga – FotMob – understat – fbref
Statistik
1. FC Heidenheim: Müller – Gimber (68. Theuerkauf), Mainka (C), Föhrenbach, Traore - Sessa, Maloney (53. Schöppner), Pieringer (68. Dovedan) - Beste, Dinkçi (68. Thomalla) - Kleindienst
Bank: Eicher – Siersleben, Schimmer, Pick, Kühlwetter
RB Leipzig: Gulácsi – Henrichs (71. Simakan), Orban (C), Castello Jr., Raum - Haidara (79. Seiwald), Schlager - Olmo (90.+2. Klostermann), Xavi (79. Elmas) - Šeško (79. Baumgartner), Openda
Bank: Blaswich, Zingerle – Bitshiabu, Kampl
Schiedsrichter: Tobias Welz (Wiesbaden)
Tore: 0:1 Šeško (42.), 1:1 Dovedan (69.), 1:2 Openda (65.)
Torschüsse: 10 / 12
Schüsse aufs Tor: 4 / 4
expected Goals: 1,35 / 1,58
Laufstrecke: 121,09 km / 119,26 km
Passquote: 73% / 84%
Zweikampfquote: 52% / 48%
Ballbesitz: 39% / 61%
Fouls: 13 / 8
Ecken: 2 / 6
Abseits: 1 / 4
Gelbe Karten: Gimber (7), Schöppner (3) / Henrichs (3)
Zuschauer: 15.000 (ca. 1.500 Leipziger)
Rumpelstilzchen