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CL Gruppe 2. Spieltag
Mittwoch, 28.10.2020, 21:00 Uhr
Ort: Manchester, Old Trafford
Manchester United
RB Leipzig
Spielplan RB Leipzig

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RB Leipzig
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12
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Eintracht Frankfurt
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8
1899 Hoffenheim
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Bayer 04 Leverkusen
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AUSBLICK AUF LIGA 3 - DIE ABSTIEGSKANDIDATEN

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Leipzig - (15.07.2013) Am Freitag startet mit dem Spiel beim Halleschen FC endlich die 3. Liga. Kurz vor dem Saisonstart werfen wir einen Blick auf unsere 19 Gegner und wagen eine Prognose, wo die jeweiligen Teams am Ende der Saison stehen werden. Heute: Die Abstiegskandidaten

SpVgg Unterhaching
Die Spielvereinigung hat wahrlich schon bessere Zeiten erlebt. Nach einer starken Hinrunde galt das Team schon als Aufstiegskandidat, ehe es in der Rückrunde völlig einbrach und zur schlechtesten (!) Mannschaft der zweiten Halbserie mutierte. Mit dem Abstieg hatten die Bayern danke der guten ersten Saisonhälfte trotzdem nichts zu tun.

Das Positive: Die Hachinger haben trotz engem Budget bekanntlich eine exzellente Nachwuchsarbeit und bringen fast jede Saison mehrere Spieler hervor, die am Saisonende höherklassig wechseln können. Technisch versiert, athletisch gut ausgebildet und erfolgshungrig. Dieses Konzept wird auch in der aktuellen Drittligasaison zum Tragen kommen, denn große Sprünge im Kader sind weiterhin nicht möglich.  

Das Problem: Die ausgebildeten Talente sind hochbegehrt und können nur selten gehalten werden. Maximilian Drum (Burghausen), Markus Schwabl (1860 München), Stephan Tee (Burghausen) und Yasin Yilmaz (1. Türkische Liga) sind genau solche Spiele, deren Abgänge extrem schmerzen. Cheftrainer Claus Schromm hat sich hauptsächlich bei den zweiten Mannschaften im südlichen Raum bedient und junge Spieler verpflichtet. Aus der eigenen Jugend wurden ebenfalls einige Kicker nach oben gezogen.

Erwischt die SpVgg nicht erneut so einen Sahnestart wie vergangene Saison, wird die Truppe wohl gegen den Abstieg kämpfen. Schromm betonte zuletzt, dass der Kader zwar breit besetzt sei, aber es in der Tiefe fehle. Heißt: Unterhaching hat nur zu wenige Leistungsträger bzw. potenzielle Stammkräfte. 

Borussia Dortmund II
14 Abgängen stehen bisher 12 Neuzugänge gegenüber: BVB-Coach David Wagner muss einen kompletten Kaderumbruch verkraften und wird auch dieses Jahr mit seiner Mannschaft gegen den Abstieg spielen.

Zahlreiche Leistungsträger haben die zweite Mannschaft des ehemaligen Deutschen Meisters in der Sommerpause verlassen, darunter wichtige Säulen wie Jonas Hoffmann (erste Mannschaft), Florian Hübner (SV Sandhausen), Marcel Halstenberg (St. Pauli) und Angreifer Benatelli (Erzgebirge Aue). Bis auf David Solga (Dynamo Dresden) hat die Mannschaft nur junge Spieler verpflichtet oder aus der eigenen Jugend nach oben gezogen, das Durchschnittsalter liegt aktuell bei knapp 21 Jahren.

Die alles entscheidende Frage wird sein, wie schnell sich der neuformierte Kader einspielt. Dass das Zeit braucht, ist klar. Letzte Saison startete der Drittliga-Neuling erst in der Rückrunde richtig durch und konnte so noch den Klassenerhalt sichern. Ein ähnlicher Verlauf wäre auch diese Saison denkbar, wobei Wagner gelegentlich auch mit Unterstützung aus der ersten Mannschaft rechnen kann.

Hallescher FC
Ein ähnliches Bild wie bei Borussia Dortmund II ergibt sich auch beim HFC, die sich ebenfalls mit einer extremen Kaderumstrukturierung konfrontiert sehen. Zu Beginn der Transferperiode war der Aderlass erschreckend und man musste sich schon ein wenig Sorgen machen, ob der HFC überhaupt eine drittligataugliche Mannschaft in die Saison schicken kann. Mittlerweile hat sich das Bild gewandelt und die Neuzugänge lassen durchaus positiv in die Zukunft blicken.

Mit Marco Hartmann und Dennis Mast verließen den HFC zwei Spieler Richtung 2. Bundesliga,  zudem beendete Torhüter Darko Horvat seine Karriere. Ruprecht und Hauck kamen in der 3. Liga unter, Eismann und Preuß bei CZ Jena bzw. dem SSV Markranstädt.

Zehn der zwölf Neuzugänge sind Defensivspieler, was bei Köhlers Spielphilosophie zunächst nicht sonderlich verwundert. Darunter meist junge und entwicklungsfähige Spieler, aber auch alte Bekannte wie Adli Lachheb (Erzgeb. Aue). Mit Pierre Merkel (Braunschweig) und Sören Bertram (Bochum) konnten bisher allerdings nur zwei Spieler für die Offensive gewonnen werden und das, obwohl dieser Mannschaftsteil doch seit Jahren die größte Baustelle bei den Saalestädtern ist.

Damit bleibt der Angriff weiterhin das größte Manko. HFC-Präsident Schädlich sprach zuletzt davon, dass sie gerne noch 2-3 Offensivspieler verpflichten würde, man sich derzeit aber mehr Ab- als  Zusagen einfängt. Sven Köhler hat in den letzten Jahren aber auch gezeigt, dass der HFC mit einer starken Defensive durchaus in der Lage dazu ist, seine Saisonziele zu erreichen. RB Leipzig musste dies erst vor zwei Jahren schmerzlich am eigenen Leib erfahren.  

SV Darmstadt 98
Sportlich letzte Saison schon abgestiegen, profitierten die Darmstädter vom Lizenzentzug der Kickers aus Offenbach und dürfen sich über eine weitere Spielzeit in Deutschlands dritthöchster Spielklasse freuen.

Die Abgänge von Marcus Steegmann (Angreifer, Viktoria Köln), Preston Zimmermann (Mittelfeld, Schott Jena) und Danny Latza (Mittelfeld, Bochum) tun den Hessen richtig weh, aber mit Dominik Stroh-Engel (Wehen-Wiesbaden), Dennis Schmidt (SF Lotte), Marcel Heller (Alemannia Aachen) und Marco Sailer (1. FC Heidenheim) hat der Kader erheblich an Qualität gewonnen.  Benjamin Baier, ehemals bei RasenBallsport Leipzig, wird dem Verein nach seiner Knie-Operation allerdings noch einige Monate fehlen.

Damit hat der SV Darmstadt die größte Baustelle des Vorjahres, nämlich den schwächsten Angriff der Liga, zumindest nominell geschlossen. Knüpft nun auch die Defensive an die guten Leistungen der letzten Saison an, ist der Klassenerhalt absolut realistisch.

Stuttgarter Kickers
Die Schwaben mussten bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt zittern. Mit vier (!) Trainern in einer (!) Saison haben die Kickers ordentlich Personal verschlissen und für Unruhe im Verein gesorgt. In der neuen Spielzeit soll selbstverständlich alles besser werden und Coach Massimo Morales den Club in ruhiges Fahrwasser führen. Morales selbst ist ein absoluter Wandervogel, für den 49-jährigen sind die Kickers bereits die elfte Trainerstation seiner Karriere. Der Italiener war zuletzt überwiegend im Ausland tätig, trainierte 2006 den SV Waldhof Mannheim und zuvor Fortuna Düsseldorf.

Mit Marco Grüttner (VfB Stuttgart II) und Jerome Gondorf (SV Darmstadt) haben die Kickers zwei wichtige Stammspieler verloren, konnten sich aber mit Patrick Milchraum (Dinamo Tiflis), Fabian Baumgärtel (Greuther Fürth), Marc Stein (Kickers Offenbach) und Elia Soriano (Karlsruher SC) ordentlich verstärken.

Trotzdem wird der Klassenerhalt kein Selbstläufer – vor allem, wenn auf den wichtigen Positionen keine Ruhe einkehrt.

P.S. Verantwortlich für den Bereich Marketing und Kommunikation ist im Übrigen unser Ex-Pressesprecher Hans-Georg Felder.

SV Elversberg
Der Zweitplatzierte der Regionalliga-Südwest setzte sich in der Relegation zur 3. Liga gegen 1860 München II durch und feierte mit dem Aufstieg den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Doch die Mission Klassenerhalt wird schwierig:

Ihr 38-jähriger Trainer Jens Kiefer absolviert derzeit den DFB-Trainerlehrgang in Bad Hennef und wird seiner Mannschaft unter der Woche mehrere Tage fehlen. Dass diese Situation zum Problem für das Mannschaftsgefüge werden kann, hat die Vergangenheit bereits mehrfach gezeigt.  

Mit Abedin Krasniqi (Aachen)  und Maurice Deville (1. FC Saarbrücken) hat die Sportvereinigung ihr wichtigstes Angriffsduo verloren, dass in der letzten Saison für fast die Hälfte aller Tore verantwortlich war. Bisher haben die Saarländer keinen passenden Ersatz für die beiden Abgänge gefunden. Mutig ist zudem, dass der bisherige Kader kaum qualitativ verstärkt wurde. Von Holstein Kiel kam Keeper Morten Jensen, vom luxemburgischen Erstligisten Düdelingen der Linksverteidiger Melissé  und vom 1. FC Saarbrücken der Stürmer Felix Dausend. Alle anderen Transfers sind extrem jung und betreten mit der 3. Liga absolutes Neuland.

Da ihr Stadion an der Kaiserlinde aktuell noch nicht Drittligatauglich ist, müssen sie zudem für die Saison 2013/2014 ins benachbarte Ludwigsparkstadion des 1. FC Saarbrücken umziehen.

Die Voraussetzungen für den Neuling in Liga 3 sind also alles andere als optimal. 


Rojiblanco


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