NÄCHSTE BEGEGNUNG

18. Spieltag 1. Bundesliga
Samstag, 23.01.2021, 15:30 Uhr
Ort: Opel Arena, Mainz
1. FSV Mainz 05
RB Leipzig
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

1
Bayern München
36
2
Bayer 04 Leverkusen
32
3
RB Leipzig
32
4
Borussia Dortmund
29
5
VfL Wolfsburg
29
6
1. FC Union Berlin
28
7
Bor.Mönchengladbach
28
8
Eintracht Frankfurt
26
9
SC Freiburg
23
10
VfB Stuttgart
22
11
1899 Hoffenheim
19
12
FC Augsburg
19
13
SV Werder Bremen
18
14
Hertha BSC
17
15
Arminia Bielefeld
14
16
1. FC Köln
12
17
1. FSV Mainz 05
7
18
FC Schalke 04
7

RB-FANS.DE TWITTER

Twitter RBL

RB LEIPZIG FANCLUBS

Offizieller Fanclub

RB-Fans.de

 
RB Leipzig Liveticker Tippspiel Spielplan Apps Fanchat

AUSBLICK AUF LIGA 2 – DIE MITTELFELD-MANNSCHAFTEN

Titelbild
Medien DiskussionBilderVideoAudioDiskussion

Leipzig - (27.07.2014) Noch fünf Tage bis zum Start der Zweitligasaison. Viele neue Gesichter erwarten unsere Rasenballer. In einer dreiteiligen Reihe widmet sich RB-Fans.de den Teams und versucht eine Einschätzung der möglichen Saisonleistung. Heute: Die Mittelfeldteams.

RB Leipzig
Endlich ist ein Leipziger Team wieder in der 2. Bundesliga! Mit einer überragenden Rückrunde sicherte sich unser Team letztlich hochverdient den Aufstieg. Nach zwei Aufstiegen in Folge träumt der ein oder andere Anhänger schon vom nächsten Aufstieg. Diese Hoffnung ist auf Grund der Erfolge in den vergangenen zwei Jahren, der Kompetenz von Ralf Rangnick und vom Trainerteam nicht ganz unberechtigt, aber die Qualität des aktuellen Teams sollte noch nicht für einen Aufstiegsplatz reichen. Mit Hoheneder, Sebastian und Heidinger spielten drei der vier Abwehrspieler bereits in der 4. Liga für unseren Verein, auch ein Frahn muss erneut beweisen, ob er auch in Liga 2 ähnlich erfolgreich sein wird. Die Vorbereitung war auf Grund der Verletzungen von Franke, Führungsspieler Fabio Coltorti, Clemens Fandrich und Mikko Sumusalo nur durchwachsen und die Neuzugänge brauchen noch Zeit, um sich fest in die Startelf zu spielen. Einzig Terrence Boyd (für Frahn) und Rani Khedira auf Grund der Verletzungen/Krankheit von Fandrich und Demme haben realistische Chancen auf einen Einsatz in der Startelf. Sicher haben wir auf Grund der finanziellen Möglichkeiten immer die Chance neue Qualität für unser Team hinzuzuholen, in der aktuellen Besetzung ist nicht davon auszugehen, dass wir gleich auf den ersten drei Plätzen landen. Mit Zsolt Kalmár, einem Ersatz für Fabio Coltorti und Fabian Franke könnten noch drei Neuzugänge in der Sommerpause kommen. Ob diese das Niveau auf ein Topteam heben können, bleibt jedoch abzuwarten. Während uns der Kicker auf den Plätzen 1-5 einschätzt, sieht uns Transfermarkt.de beim Marktwert mit 12,45 Mio. Euro lediglich auf Platz 12. Unserer Einschätzung nach werden wir uns im Bereich Platz 6 einfinden. Für einen Verein, der in den letzten beiden Jahren aufgestiegen ist, sicher keine schlechte Bilanz. 

FC St. Pauli
Konstanz wird beim Hamburger Kiezklub in dieser Saison groß geschrieben. Mit Fin Bartels (Bremen) hat lediglich ein Stammspieler den Verein verlassen. Demgegenüber stehen die Zugänge von Innenverteidiger Lasse Sobiech (HSV), Linksverteidiger Daniel Buballa (Aalen) und Rechtsaußen Michael Görlitz (FSV Frankfurt). Der ehemalige Co-Trainer von Lok Leipzig Roland Vrabec dürfte sich damit über eine leichte Verstärkung seines Teams freuen. In der letzten Saison im Mittelfeld auf Platz 8 eingekommen, dürfte das Team aus Hamburg in dieser Saison etwas weiter oben anzusiedeln sein. Für einen Aufstiegsplatz wird allerdings die Qualität noch nicht reichen. Platz 5 scheint jedoch realistisch.

1. FC Union Berlin
Die "Eisernen" aus Berlin haben nach erfolgreichen Jahren ihren Trainer Uwe Neuhaus entlassen. Seit 2007 führte er die Mannschaft von der "Alten Försterei" von der Regionalliga in die 2. Bundesliga. Nachdem man in der letzten Saison an die Aufstiegsplätze anklopfen wollte und in der Rückrunde enttäuschte, beschloss die Vereinsführung einen neuen Weg mit einem neuen Trainer einzuschlagen. Die Wahl fiel dabei auf den bislang eher unbekannten Norbert Düwel, der duvor Co-Trainer bei Hannover 96 war. Düwel setzte schon vor der Saison einige Zeichen. So wurde Führungskraft und Identifikationsfigur Torsten Mattuschka die Kapitänsbinde entrissen und an den kroatischen Mittelfeldspieler Damir Kreilach übergeben. Assistent ist der von Rapid Wien gekommene Christopher Trimmel. Weiterhin stellte Düwel das System um. So werden die Unioner wohl als einzigstes Team mit einer Dreierkette im Defensivverbund agieren. Bei der Fußball-WM in Brasilien zuletzt mehrfach zu sehen, wird es spannend zu beobachten sein, wie dieses System in der 2. Bundesliga funktioniert. Diese Veränderungen machen Union zu einer Wundertüte, die sich in der engen 2. Liga positiv, aber auch negativ auswirken können. Mit Trimmel (Rapid Wien), Mohamed Amsif (Augsburg), Bajram Nebihi (Augsburg) und Toni Leistner (Dresden) wurden bisher lediglich vier Neuzugänge geholt, welche die Abgänge von Simon Terodde (Bochum), Marc Pfertzel (Sandhausen), Patrick Kohlmann (Kiel), Christian Stuff (Rostock) und Jan Glinker (Magdeburg) ersetzt sollen. Will man ganz oben angreifen, müssen noch weitere Verstärkungen kommen, oder wie in der letzten Saison bei Paderborn alles passen. Realistisch ist jedoch ein Mittelfeldplatz.

TSV  1860 München
Sie "Sechzger" vollzogen unter dem neuen Sportdirektor Gerhard Porschner einen Umbruch in der Sommerpause. Trainer Friedhelm Funkel wurde durch den ehemaligen Salzburger Trainer Ricardo Moniz ersetzt. Gewechselt wurde aber nicht nur auf der Trainerbank. Die Löwenurgesteine Benjamin Lauth (Ferencvaros Budapest) und Daniel Bierofka (1860 II) verließen die Mannschaft. Mit Moritz Stoppelkamp (Paderborn), Yuya Osako (1. FC Köln) und Andreas Ludwig (Hoffenheim) mussten drei Spieler in die 1. Bundesliga ziehen gelassen werden. Bei den Neuzugängen setzten die Löwen ähnlich zum anderen Münchner Verein auf die spanische Karte und holte mit Edu Bedia und Illie Sanchez zwei Spieler von der 2. Mannschaft vom FC Barcelona sowie den Deutsch-Spanier Stefan Ortega aus Bielefeld. Vom französischen Spitzenteam Monaco wechselte weiterhin Gary Kagelmacher an die Isar genauso wie Rubin Okotie (Austria Wien), der Südafrikaner Daylon Claasen (Lech Posen) und der Brasilianer Leonardo von Ferencvaros Budapest. Im Gegensatz zur Vorsaison sind die Münchner damit deutlich internationaler aufgestellt. Einzige Konstante im immer wieder unruhigen Umfeld ist Kult-Keeper Gabor Kiraly, der sicher auch wieder in den Spielen gegen unser Team mit seiner grauen Jogging-Hose schwer zu überwinden sein wird. Mit einem Marktwert von 17,8 Mio. Euro weisen die Löwen einen der höchsten Werte auf, auf Grund des unruhigen Umfelds ist allerdings wieder nicht zu erwarten, dass es für ganz oben reicht. Für einen gehobenen Mittelfeldplatz sollte es jedoch reichen.

VfL Bochum
In der letzten Saison knapp am Abstieg vorbeigeschrammt, haben die Bochumer in der Transferperiode ordentlich zugeschlagen. Mit Stanislav Sestak (Bursaspor), Simon Terodde (Union Berlin), Timo Perthel (Braunschweig), Jan Simunek (Kaiserslautern), Stefano Celozzi (Eintracht Frankfurt), Michael Gregoritsch (St. Pauli) und Marco Terrazzino (Freiburg) wurde das Team vom Bochumer Trainer-Urgestein Peter Neururer mit Spielern verstärkt, die über ausreichend Erst- und Zweitligaerfahrung verfügen. Dem gegenüber stehen Abgänge von den ehemaligen Stammspielern Paul Freier, Marcel Maltritz (beide Karriereende), Mirkan Aydin (Eskesehirspor), Felix Bastians (Hertha) und Jonas Acquistapace (Omonia Nikosia). Die Qualität der Neuzugänge sollten die Abgänge definitiv auffangen, so dass in dieser Saison mit einem Mittelfeldplatz zu rechnen ist. Für mehr sollte es allerdings nicht reichen.

1. FC Heidenheim
Der 1.FC Heidenheim war – mit Ausnahme einer kleinen Schwächephase zum Saisonende – die absolute Spitzenmannschaft in der 3. Liga und stieg mit der besten Defensive verdient als Meister in die zweithöchste Spielklasse auf. 

Mit 9,4 Mio. Euro haben die Schwaben zwar nur den drittniedrigsten Mannschaftswert der Liga, dafür spricht das eingespielte Team aber für den Drittligameister. Trainer Frank Schmidt geht mittlerweile in das elfte Jahr auf der Heidenheimer Bank und kennt Mannschaft und Umfeld aus dem Effeff. Mit dem Osnabrücker Stürmer Grimaldi und dem Darmstädter Torhüter Zimmermann hat der FCH zwei Drittligaspieler verpflichtet, die in der vergangen Saison zu den besten auf ihrer Position gehört haben und sicher eine Verstärkung sein werden. Ansonsten wurde der Kader hauptsächlich in der Breite besser aufgestellt. Die über Jahre gewachsene Stammelf soll auch eine Liga höher ihre Automatismen unter Beweis stellen. Bleiben wichtige Säulen wie Schnatterer von Verletzungen verschont, hat Heidenheim gute Chancen, diese Saison den Klassenerhalt ebenso souverän wie den Aufstieg in der vergangenen Spielzeit zu feiern. 

SV Sandhausen
Die Minimalisten der Liga. Bei keiner Mannschaft konnten die Fans weniger Tore bejubeln. Nur 64 Tore fielen in Begegnungen, allerdings gelang es Neutrainer Schwartz (ein Vertreter der Schwabenfraktion) die Defensive der Kurpfälzer zu stabilisieren. Mit 66 Gegentoren und Platz 17 war man im Sommer 2013 klinisch tot, einzig der Relegationssieg der Dresdner und der Zwangsabstieg Duisburgs retteten den SVS. In der Saison 13/14 stellte das Team von Alois Schwartz nun die viertbeste Abwehr der Liga, allerdings auf Kosten des Sturms, wo man die 30 Tore Marke unterbot.

Jetzt geht es ins verflixte dritte Jahr und Sandhausen gelang es immerhin bis auf Schauerte alle Leistungsträger zu halten, den Vertrag mit Erfolgstrainer Schwartz zu verlängern und einige interessante Kicker zu verpflichten. Die Offensive um den Leipziger Alleinunterhalter Nicky Adler wird durch Rückkehrer Wooten sowie den Rieder Gartler (15 Tore) und Bouhaddouz (30 Scorer für Bayer II) gestärkt. Im Mittelfeld kompensiert man die Abgänge der Ergänzungsspieler Blum, Ulm und Zimmermann durch Zillner und Kratz (in Fürth und Braunschweig ihrerseits Ergänzung) sowie Bieler von Gladbach II. Offensiv soll Müller vom Jahn für Belebung sorgen. Auch der Abgang von Schauerte scheint mit den Transfers von Pfertzel, Kuhn (Stammspieler beim Sonnenhof) und Talent Paqarada durchaus gut kompensiert.

In der Vorbereitung konnte man nach einer Pleite gegen Mannheim mit dem 4:2 Sieg über Augsburg durchaus ein Ausrufezeichen setzen. Trotzdem: Gemessen an der letzten Rückrunde (21 Punkte, 13 Tore), wird es nicht leicht in der neuen ausgeglichenen Zweitligasaison. Will man die Vorjahresplatzierung übertreffen, so muss in der Offensive zugelegt werden.

FC Ingolstadt
Letzte Saison waren die Schanzer der fußballgewordene Ligadurchschnitt. Platz 10, 44 Punkte, +1 Tordifferenz. Aber trotzdem gab es trotzdem einige Besonderheiten. Zweitbeste Abwehr nach den Kölner Überfliegern, aber zweitschwächster Angriff. Eines der besten Auswärtsteams der Liga (keine Auswärtspleite nach dem 8. Spieltag), dafür aber nach Cottbus das heimschwächste Team der Liga.

Unser Ex-Sportdirektor Linke musste im Sommer mit Caiuby und Leihspieler Hofmann zwei der wichtigsten Offensivakteure ziehen lassen, sonst blieb die Stammelf jedoch zusammen. Mit Leckie (letzte Spielzeit beim FSV in der besten Form seiner Karriere) und dem österreichischen Auswahlspieler Hinterseer (Innsbruck) konnten zwei gute Stürmer verpflichtet werden, die dem schon letzte Saison eher schwachen Angriff der Schanzer neues Leben einhauchen sollen.

Ziel der Elf Hasenhüttl dürfte es sein, mit dem Abstieg möglichst wenig zu tun zu haben, für den großen Wurf scheint die Zeit trotzdem noch nicht reif, auch wenn größere Ambitionen dem Audinahen Klub immer gern untergeschoben werden. Die letzten Testspielergebnisse machten zumindest allesamt Mut: So trotzte Ingolstadt unseren Salzburger Freunden ein Unentschieden ab und siegte gegen Nürnberg und Köln.

Karlsruher SC
Auch der Elf vom Wildpark blieben die Leistungsträger erhalten. Als Fünfter könnten dem Klub sogar höhere Ambitionen diese Saison unterstellt werden, allerdings war der Abstand auf Fürth mit 10 Punkten schon recht ordentlich und die Rückrunde nicht die beste.

Dazu fehlen bei den Neuzugängen die großen Namen. Mit Traut und Valentini holte der KSC zwei Aalener Stammspieler, mit Meffert und Max zwei regionalligaerfahrene Jungtalente. Die großen Hoffnungen ruhen auf Yamada, der aus Japan nach Karlsruhe kam. Immerhin stellte das Team von Kauczinskielf letzte Saison die drittbeste Abwehr der Liga, darauf lässt sich sicher aufbauen.

Die Testspielergebnisse waren durchwachsen und belegten die Angriffsschwäche der Badener, weder gegen Zenit, 1860 noch gegen Hertha trafen sie das Tor, unterlagen jedoch auch jeweils nur 1:0. Immerhin konnte gegen Strasbourg gewonnen werden.

F-Lion, Jupp & Rumpelstilzchen


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20140727-special-liga2_mittefeld.html

    RB LEIPZIG FANFORUM

    FORUM RB LEIPZIG

    OFFIZIELLE RBL-WEBSITE

    Offizielle RB Leipzig Website

    RB-FANS.DE VOTING

    Wir sind noch in allen drei Wettbewerben vertreten, was denkt ihr, wohin die Reise am Ende der Saison geht?

    Ein Titel ist drin!
    65.45%
    Wir qualifizieren uns wieder für Europa.
    25.13%
    Logisch, das Triple!
    5.76%
    Außer Spesen nix gewesen.
    2.09%
    Abstieg
    1.57%
    Umfrageteilnehmer: 191

    RB-FANS.DE FACEBOOK