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27. Spieltag 1. Bundesliga
Samstag, 30.03.2019, 18:30 Uhr
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1:1 – LEIPZIG STOLPERT GEGEN DIE EISERNEN

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Berlin - (28.08.2015) Trotz drückender Überlegenheit nehmen die Leipziger lediglich einen Punkt aus Berlin mit nach Hause. Union ging durch einen Kopfball von Brandy in Führung, RBL konnte jedoch erst kurz vor Ende den Ausgleich durch ein Eigentor Parensens erzwingen. Für einen Sieg fehlte es an Großchancen.

always change a losing team
Nach der Pleite gegen St. Pauli, dem Ausfall von Kaiser und Sebastian und der Extraschelte für Sabitzer, Forsberg und Jung wirbelte Rangnick das Team ordentlich durcheinander. Ilsanker blieb wie schon in der zweiten Halbzeit gegen St. Pauli in der Innenverteidigung. Klostermann ersetzte Jung, im Zentrum räumten erstmals Khedira und Demme ab und in der Spitze ersetzte überraschenderweise Poulsen den kritisierten Forsberg.

15 Minuten Schweigen und ein „Stadionmagazin“
Bereits vor Anpfiff sorgte das vereinseigene Magazin für den ersten Aufreger. Im traditionellen Zeitgeist wurde auf das RBL Logo gezielt verzichtet (Nachmacher?) und dafür von BSG Turbine Markranstädt gesprochen (ewig gestrig?), dann noch mit markigen Worten irgendwas mit Kastration und Co und fertig war ein tendenziöses Heftchen Marke „Schwarzer Kanal“. Auf den Rängen waren aufgrund des Schweigens der eisernen Anhängerschaft die Rollen klar verteilt. Die gut 1500 Rasenballer gaben den Ton an. Pünktlich nach 15 Minuten erwachten dann auch die Hauptstädter aus ihrem selbstgewählten Dornröschenschlaf. Bis dahin gab es durch Wood (spitzelte den Mal an Coltorti und dem Gehäuse vorbei) und Bruno (drüber) bereits die ersten Großchancen.

Union wacht auf
Auf den Rängen wie auf dem Rasen gab es ab Mitte der ersten Halbzeit nun einen offenen Schlagabtausch. Die Leipziger waren bis dahin zwar feldbestimmend, entfalteten jedoch keine große Torgefahr. Union sollte es besser machen, beflügelt von den eigenen Fans traf Brandy in der 24. Spielminute nach einem Freistoß freistehend per Kopf, ein klares Problem fehlender Zuordnung. Der erste Auswärtsrückstand für die Rangnickelf abseits des Osnabrückspiels.

In der Folge überließen die Gastgeber RBL das Feld und verlegten sich aufs Kontern, allerdings ließ die Rangnickelf kaum welche zu, verzettelte sich jedoch selbst gegen die tiefstehende Abwehr zu oft. Somit blieb es zur Halbzeit beim knappen Rückstand Leipzigs. Eine Führung, die für die Berliner eher schmeichelhaft war.

Forsberg kommt, Leipzig erhöht die Schlagzahl
Rangnick reagierte auf die fehlende offensive Durchschlagskraft und brachte Forsberg für den weiterhin auf Formsuche befindlichen Poulsen. Der Schwede sollte dann auch in der 55. Spielminute die erste dicke Chance haben, scheiterte jedoch freistehend am glänzend parierenden Haas. Die Messestädter schnürten die Berliner nun mehr und mehr in die eigene Hälfte, die Eisernen blieben über Konter gefährlich. Die größte Torgefahr erzeugten die Rasenballsportler jedoch aus ruhenden Bällen – setzte Bruno den Ball noch über das Tor (59.), so musste Haas sich bei Kalmárs Freistoß (71.) schon gewaltig strecken.

Endphase
Und wenn man es selbst nicht schaffen kann, dann muss man sein Glück eben erzwingen. Einen weiten Ball nahm Kalmár auf und brachte ihn scharf vors Tor, wo der eingewechselte Quaschner lauerte, letzten Endes sollte jedoch Parensen den Ball an Haas vorbei ins Netz befördern. Wieder einmal ein spätes Gegentor für Union, die in der Schlussphase kaum aus ihrer Hälfte kamen und wenn, dann nur zum foulen. Der bereits verwarnte Brandy senste gleich zwei Leipziger um, durfte jedoch trotzdem weiterspielen. Letztlich kam der Ausgleich jedoch zu spät, es blieb beim 1:1, das insgesamt sehr schmeichelhaft für Union war.

Fazit
Das erwartet schwere Spiel, trotz fast durchgängiger Feldüberlegenheit und Führung in quasi allen Statistiken der Rangnickelf, konnten die Leipziger nur einen Punkt aus Berlin entführen. Union weiter sieglos, die Messestädter waren jedoch ebenfalls nicht zufrieden. Für Rangnick dürfte das Fazit der Saisonstartphase eher stark durchwachsen ausfallen. Lediglich acht Punkte aus fünf Spielen – klar zu wenig, um im Aufstiegskampf eine ersthafte Rolle zu spielen und der schwächste Saisonstart Leipzigs seit Beginn der Aufzeichnungen 2009. In der Länderspielpause bleibt also viel zu tun, wenngleich aufgrund der Nationalspielerabstellungen auch nur eine Rumpfelf in Leipzig zurückbleibt. Besonders adressiert werden muss die offensive Durchschlagskraft, zu selten kommen die Rasenballsportler zu wirklich aussichtsreichen Torgelegenheiten.

Ticker der Pressekonferenz

Statistik zum Spiel:
1. FC Union Berlin: Haas – Trimmel, Leistner, Parensen, Schönheim – Zejnullahu – Skrzybski, Brandy, Kreilach (C), Thiel (19. Korte) – Wood (80. Fürstner)
RB Leipzig: Coltorti (C) – Teigl, Orban, Ilsanker, Klostermann – Khedira (78. Quaschner), Demme – Bruno (69. Kalmár), Sabitzer – Poulsen (46. Forsberg), Selke
Tore: 0:1 Brandy (25.), 1:1 Parensen (83. ET)
Zuschauer: 21.283 (ca. 1.800 Leipziger)
Schiedsrichter: Patrick Ittrich (Hamburg)
Gelbe Karten: Schönheim, Brandy / –
Torschüsse: 7 / 15
Zweikämpfe: 48,8% / 51,2%
Ballbesitz: 38,9% / 61,1%
Passquote: 52,5% / 74,6%
Laufstrecke: 115,1 km / 120,4 km
Sprints: 196 / 208
Fouls: 25 / 18
Ecken: 3 / 5

Rumpelstilzchen


Permalink:
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