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DFB-Pokal Pokalfinale
Samstag, 25.05.2019, 20:00 Uhr
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NACH GROßEM KAMPF – LEIPZIG VERLIERT 1:0 IN DORTMUND

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Dortmund - (04.02.2017) Ohne Werner, Sabitzer, Demme und Forsberg mussten unsere Rasenballer beim Vizemeister antreten, kein Wunder, dass es ein harter Fight für den "Rest von Leipzig" werden würde. Trotz einer kämpferischen Leistung hieß der verdiente Sieger am Ende Dortmund. Das Tor des Tages erzielte Aubameyang.

Viel Spielraum gab es nicht für Hasenhüttl. Der Coach, selbst mit Erkältung angeschlagen, musste auf Werner, Demme, Sabitzer (alle Grippe) und Forsberg (Rotsperre) verzichten, zudem war Burke nach überstandener Erkältung noch nicht bereit für die Startelf. Der Trainer entschied sich daher für eine der letzten echten Möglichkeiten, brachte Kaiser für Sabitzer, Khedira für Demme und Selke für Werner.


Vom Tod der Fankultur

Während der BVB Chefideologe Jan-Henrik Gruszecki wieder mal den Tod der heißgeliebten Fußballkultur herbeiorakelte, warfen die kulturell erprobten Dortmunder vor dem Stadion allerlei Dinge auf die Leipziger Fans. Von Steinen über Bierflaschen, Nahrungsmittel und Mülleimern bis hin zur obligatorischen Pyrotechnik war alles dabei, was das Traditionsherz zu erfreuen schien. Die Polizei musste mehrfach eingreifen.

Schwache Leistung dann indes im Innenraum – die Banneraktion wurde zum müden Abklatsch, da hatte Dresden mehr drauf. Direkt vom Gästeblock aus durften auch Mintzlaff, Scholz, Wolter und Rangnick die literarischen Ergüsse genießen.

Der „Rest von Leipzig“ hält Stand

Der BVB versuchte von Beginn an den Ton anzugeben, kam jedoch in den ersten 25 nur selten aussichtsreich vor Gulácsis Kasten. Der Notelf gelang es bis auf einige Ausnahmen in denen Aubameyang ins Rollen kam, die BVB Offensive im Zaum zu halten, aber mit dem Ticken der Uhr würden die Gastgeber stärker. Besonders schnelle Umschaltmomente über die flinken Reus, Dembele und Aubameyang machten der RB-Hintermannschaft zu schaffen, zumal offensiv immer weniger Entlastungsangriffe erfolgten. Hier merkte man das Fehlen der eingespielten Offensivkräfte, harmonierten Poulsen, Kaiser und Selke nur selten, auch bedingt durch die agile Dortmunder Abwehr.

Dortmund geht in Führung

Nach 35 Minuten fanden die Schwarz-Gelben dann die Lücke. Dembele ließ Compper und Orban stehen, die auf Links den aufgerückten Halstenberg vertreten mussten, flanke in die Mitte, wo Aubameyang ohne Gegenspieler nur noch den Kopf hinhalten musste. Ein 1:0 was sich angedeutet hatte und insgesamt auch verdient war, denn der BVB hatte deutlich mehr vom Spiel und auch die besseren Chancen.

Aubameyang und Reus verpassen die Entscheidung

Nach einer Pause ohne Wechsel agierte der BVB etwas tiefer und lauerte auf Kontermöglichkeiten. Zuerst sollte aber Selke für eine der besten Leipziger Chancen sorgen. Sein Pass in den Rückraum fand jedoch keinen Abnehmer. Aber auch der Vizemeister ließ einige Hochkaräter liegen Reus und Aubameyang hatten nach Kontern jeweils das 2:0 auf dem Fuß, blieben jedoch im Abschluss zu unpräzise.

Upamecano und Palacios debütieren – Burke kommt

Gegen Ende der zweiten Halbzeit wurden die Borussen langsam schwächer. Dazu musste Dembele angeschlagen runter, jedoch sollte auch sein Ersatzmann – der einst auch von RBL umworbene Pulisic – solide agieren. Hasenhüttl brachte Debütant Upamecano für den soliden Khedira und Burke für den oft glücklosen aber in Halbzeit 2 etwas besseren Selke. 10 Minuten vor Ende sollte auch der eigentlich schon längst abgeschriebene Palacios-Martinez zu seinem ersten Bundesligaeinsatz kommen, er ersetzte Kaiser.

Während der BVB in Person von Reus erneut einen aussichtsreichen Konter nicht aufs Tor brachte sollten Chancen für RBL weiterhin Mangelware bleiben. Dafür handelte sich Compper die fünfte Gelbe ein und fehlt somit gegen den HSV.


Aufregung am Ende

Während Reus nochmals eine Klasse Chance ausließ, wurde es am Ende nochmal hektisch. Nach einer Fehlentscheidung, die statt Ecke für den BVB in einen Abstoß für RBL mündete wurde Aubameyang verwarnt. Nach dem folgenden Freistoß bekam Palacios an der Strafraumkante den Ball und überwand Bürki. Während die Rasenballer sich kurz als Matchwinner wähnte, wedelte der Assistent schon mit der Fahne. Palacios stand knapp im Abseits, der Treffer zählte nicht, was Tuchel sogleich in seiner Eigenheit als fairer "Sportsmann" gestikulierend kommentierte. So blieb es beim insgesamt verdienten Sieg für den BVB die mehrfach das 2:0 verpassten und die deutlich gefährlichere Elf waren.



Fazit:
Keine Punkte aus Dortmund. RBL in der Auswärtskrise? Mitnichten. Die Notelf von Ralph Hasenhüttl zog sich achtbar aus der Affäre. Auch wenn der BVB deutlich gefährlicher agierte, blieb es bis zum Schluss spannend. Palacios und Upamecano mit soliden bis guten Debüts, Compper indes mit der fünften Gelben und wird somit gegen den HSV fehlen.

Die mitgereisten Leipziger hatten dennoch ihren Spaß, dazu waren Rangnick und Co. mitten im Fanblock. Mit dem abebben der Grippewelle dürfte sich die Situation schon im nächsten Heimspiel entspannen.  Die Leipziger können erhobenen Hauptes zurück nach Hause fahren auch wenn es mit dem Aufrücken an die Bayern (1:1 gegen Schalke) nicht geklappt hat.


Statistiken zum Spiel:

Borussia Dortmund: Bürki – Pisczek, Sokratis, Bartra, Schmelzer (85. Passlack) – Weigl – Durm, Guerreiro (77. Ginter), Dembele (61. Pulisic), Reus – Aubameyang
RB Leipzig: Gulácsi – Bernardo, Orban, Compper, Halstenberg – Khedira (66. Upamecano), Ilsanker – Kaiser (80. Palacios-Martinez), Keita – Selke (72. Burke), Poulsen
Schiedsrichter: Tobias Stieler (Hamburg)
Tore: 1:0 Aubameyang (35.)
Torschüsse: 11 / 2
Zweikampfquote: 51,6% / 48,4%
Passquote: 67,1% / 66,5%
Ballbesitz: 52,2% / 47,8%
Laufweite: 108,5 km / 111,6 km
Sprints: 226 / 241
Intensive Läufe: 628 / 642
Fouls: 15 / 17
Abseits: 5 / 4
Eckstöße: 5 / 2
Gelbe Karten: Aubameyang / Bernardo (3), Compper (5), Upamecano (1)
Zuschauer: 81.360 (ausverkauft, ca. 8000 Leipziger)



Rumpelstilzchen


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