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19. Spieltag 1. Bundesliga
Samstag, 25.01.2020, 15:30 Uhr
Ort: Commerzbank-Arena
Eintracht Frankfurt
RB Leipzig
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ES GEHT DOCH! – LEIPZIG SIEGT IN GLADBACH

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Mönchengladbach - (19.02.2017) Nach zwei Niederlagen am Stück und drei Auswärtspleiten schlägt unsere Mannschaft Borussia Mönchengladbach in einer intensiven und spannenden Partie 2:1 (1:0) und rückt wieder an den Tabellenführer aus München heran.

Es geht also doch noch! Das Team von Ralph Hasenhüttl bringt drei wichtige Punkte aus der Ferne mit und stoppt den Abwärtstrend im Topspiel am Sonntag gegen die Borussia aus Gladbach.

Das Spiel war von Beginn an umkämpft. Man merkte unseren Jungs etwas Nervosität nach der kleinen Niederlagenserie an. Leichte Unsicherheiten und kleine Fehler verhinderten zunächst große Chancen auf beiden Seiten. Die Fohlenelf spielte mit breiter Brust, wie dies bei der Formkurve der Borussia zu erwarten war, immerhin ist die Heckingelf nach den Bayern das beste Team 2017. Die erste richtig gute Chance hatte allerdings Marcel Sabitzer in der 16. Minute, als der Ösi-Flitzer mit einem Flachschuss Keeper Sommer zur Glanztat zwingt.

Hatten die Gastgeber die ersten 20 Minuten noch dominiert, zogen sie sich danach immer mehr zurück und Leipzig gestaltete das Spiel ausgeglichener. Dies sollte sich für die Gladbacher nach 31 Minuten rächen: Nach einer schönen Kombination unserer Offensiv-Viererkette gelangt der Ball von Werner zu Forsberg, der eiskalt von der Strafraumkante abschließt – 1:0!

Wirklich beeindruckt zeigte sich die Borussia jedoch nicht und versuchte sofort Druck zu machen. Unsere neu zusammengewürfelte Viererkette hatte reichlich zu tun. Das Fehlen von Orban machte sich bemerkbar. Zwar vertrat Stefan Ilsanker unseren Kapitän stark, insgesamt fehlte aber etwas die Ruhe. Besonders im Strafraum verhielten sich unsere Verteidiger zu fahrlässig. Nach 38. Minuten hätte es Elfmeter für Gladbach geben können, als Ilsanker nach einer Freistoßflanke Vestergaard umklammert. Nach 44 Minuten war es dann so weit, Stindl und Compper rauschen an der Strafraumkante zum Ball, Stindl ist eher dran und wird von Compper am Fuß berührt – Elfmeter. Den Strafstoß von Hazard hält unser Schlussmann Péter Gulácsi in der Folge aber stark und rettet so die Halbzeitführung. Somit vergab die Borussia ihre letzten drei Elfmeter!

Mit dem psychologischen Momentum auf unserer Seite kam die Elf von Ralph Hasenhüttl konzentriert aus der Kabine und belohnte sich früh. In der 55. Spielminute stach erneut die Kombi Forsberg-Werner. Der Schwede spielt Werner nach Balleroberung von Keita schnell an, dieser spritzt in den Strafraum und lässt Sommer erneut keine Chance – 2:0. Wäre in der Hinrunde die Messe nach dem Führungsausbau oft schon gelesen gewesen, steckten die Fohlen nicht auf und drängten auf den Anschluss. Allerdings nicht immer mit fairen Mitteln. Sechs Minuten nach dem 2:0 packt Lars Stindl in feinster Maradona-Manier den guten alten Hand-Kopfball aus – kein Tor und gelbe Karte für den Kapitän der Gastgeber. Wenig später taucht wiederum Stindl ganz allein vor Gulácsi auf. Dieser bleibt lange stehen und verhindert den Anschluss. Unser ungarischer Torhüter im Beastmode, hielt was er konnte und war einer der Männer des Spiels.

Beim 2:1 war aber auch unser Starke Schlussmann machtlos, als sich das Trauma der letzten Woche wiederholte: Die Eckbälle. In der 81. Minute stieg Vestergaard am höchsten und wuchtete den Ball ins Netz. Die Spannung in den letzten 10 Minuten war somit riesig, die Partie intensiver denn je. Ein ums andere Mal rannten die Borussen an, letztendlich jedoch glücklos. Letzte Aufreger dann in der über 6-minütigen Nachspielzeit: Erst blieb Sabitzer nach einem harmlosen Zweikampf liegen, ein Zeitspiel, dass die Gastgeber zur Weißglut brachte, dann trat zum Ende des Spiels Jantschke Werner mit voller Absicht auf den Fuß und ärgerte sich, dass selbiger zu Boden ging - ja der Frust saß tief bei den Hausherren.

Fazit: Mit dem Sieg haben unsere Roten Bullen die Negativserie beendet und nach drei Niederlagen in der Fremde endlich wieder Punkte im Gepäck. Gegen starke Gladbacher lief nicht alles rund, aber das Team hat Moral bewiesen und gekämpft. Hervorzuheben sind besonders Werner und Forsberg, die ihre Qualität, ein Spiel allein zu entscheiden, mal wieder zeigen konnten. Oliver Burke, der etwas überraschend für statt Davie Selke startete, war zwar bemüht und ebenso in die Treffer involviert, blieb sonst aber blass und hing über weite Strecken in der Luft. Durch die drei Punkte rückt man bis auf fünf Zähler an Bayern heran und hält die Verfolger aus Dortmund und Hoffenheim auf acht Punkten Sicherheitsabstand. Auf solche Arbeitssiege kann man aufbauen. Wir können halt doch nur Siegesserien.

Neben dem Platz: Das erste Auswärtsspiel nach den Vorfällen in Dortmund sah eine eher überschaubare Auswärtsfahrertruppe, wobei die 1.400 mitgereisten auch dem Sonntag und der Entfernung geschuldet waren. Nicht nur während des 19-minütigen Gladbacher Stimmungsboykotts waren die Leipziger aber gut zu vernehmen und peitschten unsere Rasenballer nach vorne! Geschmackloses derweil im Block der Gastgeber. Dort wurden zwei Banner entrollt, auf denen zu lesen war, dass man "jeden Stein verurteilt ... der euch Kunden nicht getroffen hat" - erbärmlich. In Köln solidarisierten sich die Ultras zudem mit den BVB Riots - es bleibt noch viel zu tun...!

Statistiken zum Spiel:
Borussia Mönchengladbach:
Sommer – Jantschke, Christensen, Vestergaard, Wendt (61. Herrmann) – Kramer, Dahoud – Johnson (80. Drmic), Hahn (61. Hofmann) – Stindl (C), Hazard
RB Leipzig: Gulácsi – Schmitz, Ilsanker, Compper, Halstenberg – Demme (C), Keita (76. Khedira) – Sabitzer, Forsberg (82. Upamecano) – Burke (66. Kaiser), Werner
Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)
Tore: 0:1 Emil Forsberg (31.), 0:2 Timo Werner (55.), 1:2 Vestergaard (81.)
Torschüsse: 12 / 9
Zweikampfquote: 51,1% / 48,9%
Passquote: 73,5% / 67,7%
Ballbesitz: 54,8% / 45,2%
Laufweite: 119,8km / 119,1km
Sprints: 210 / 201
Intensive Läufe: 641 / 643
Fouls: 15 / 17
Abseits: 7 / 7
Eckstöße: 8 / 3
Gelbe Karten: Wendt (2), Stindl (6), Hazard (2), Kramer (4) / Halstenberg (3), Keita (3), Demme (3)
Zuschauer: 51.535 (ca. 1.400 Leipziger)

FM7


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https://www.rb-fans.de/artikel/20170219-spielbericht-gladbach-kurz.html

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