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12. Spieltag 1. Bundesliga
Samstag, 24.11.2018, 15:30 Uhr
Ort: Volkswagen Arena
VfL Wolfsburg
RB Leipzig
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WIEDER ROT-WEIßE PARTY IN BERLIN? – 'ALTE DAME' LÄDT ZUM SPITZENSPIEL EIN

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Berlin - (02.11.2018) Spitzenspiel in Berlin bei der Hertha. Die „Alte Dame“ ist wiedererstarkt und erwies sich bis dato als kaum bezwingbar. Punktgleich befindet man sich mit den Leipziger Rasenballern auf Augenhöhe. Es bedarf nach dem Pokalfight unter der Woche einer erneuten Energieleistung, wenn man auch dort bestehen will.

 

Nicht lang ist es her, da konnten unsere Messestadt-Helden jeweils zum Saisonende der vergangenen zwei Spielzeiten die Berliner Fußballer in ihrem eigenen Stadion in die Schranken weisen. Zehn Treffer in zwei Spielen, es scheint, als entpuppe sich dies als unser Lieblingsgegner, zumindest in der Fremde. Beim auswärts erzielten 6:2 und 4:1 konnte man jeweils seine spielerische Klasse zeigen und sich am Ende klar durchsetzen. Diesmal scheint es wohl nicht mehr so leicht von der Hand zu gehen, denn die Hertha entpuppt sich als Favoritenschreck und steht nicht ohne Grund in dieser Saison wieder mittendrin im Kampf um die internationalen Plätze. Mit zweikampfstarken Spielern, mit viel Torgefahr und ebenso disziplinierter Spielweise schafft man es auch taktisch, sich (fast) jedem Team erfolgreich entgegenzustellen. Mit bisher nur einer Niederlage treffen demnach aktuell zwei gleichstarke Teams aufeinander, wo am Ende nur Nuancen entscheiden werden um Sieg oder Niederlage.


Hertha zeigt sich klar verbessert

Nicht zu vergessen war auch die 2:3 Hinspiel-Niederlage gegen die ‚Alte Dame‘ in der vergangenen Saison zum Abschluss der damaligen Hinrunde. Markant war und ist weiterhin die Standardstärke der Herthaner, deren Vehemenz und Effektivität nach ruhenden Ball hervorzuheben war und sich in einstudierten Laufwegen und gekonnter Abschlussstärke wiederspiegelte. In dieser Saison hat man im taktischen Bereich und im Kreieren von Torchancen zusätzlich einen Schritt nach vorn gemacht, was auch aufgrund der gelungenen langfristigen Arbeit von Trainer Pál Dárdai zurückzuführen ist. Nicht gleich nach ein paar Niederlagen den Kopf in den Sand stecken und die Schlinge um den Trainerhals legen, so stärkt auch Hertha-Manager Michael Preetz nachhaltig den Rücken des Trainers. In Ruhe reifte nach langer Verletzungshistorie zuletzt der 23-jährige offensive Mittelfeldspieler Ondrej Duda heran, der auch gleichermaßen das Sinnbild des Berliner Erfolgs ist. Mit sechs Saisontreffer ist er nicht nur Timo Werner in der Torschützenrangliste enteilt, sondern ist mit dem erfahrenen Vedad Ibišević momentan einer der torgefährlichsten Spieler in der Bundesliga. Beide kommen zusammen schon auf zehn Saisontreffer und wenn man dann noch in der Rückhand Spieler wie Kalou und Selke hat, dann weiß jedermann spätestens jetzt, was die Hertha offensiv zu bieten hat.

Zuhause trumpfte man bis dato so richtig auf, mal abgesehen vom Unentschieden gegen Freiburg. Insbesondere bei den Heimsiegen gegen Bor. M’gladbach und gegen Bayern München offenbarte man die richtigen taktischen Antworten. Gegen die Bayern wurde mit dem System 4-2-3-1 gewonnen, während letzte Woche beim Tabellenführer in Dortmund über das 3-5-2 agiert wurde. Taktisch flexibel zu sein und dabei trotzdem eigene Akzente setzen und seine Stärken umsetzen zu können, dass ist momentan das Erfolgsrezept der Hertha. Zuhause ist man noch ungeschlagen (3 Siege und 1 Unentschieden; Torverhältnis 8:3) und kann mit einem Heimsieg am 10. Spieltag sich ganz oben in der Tabelle wiederfinden. Dieser Heimstärke steht nun RB Leipzigs Auswärtsbilanz gegenüber mit nur einem Sieg und einem Torverhältnis von 4:6 bisher. Rein statistisch gesehen sollte unsere Mannen gewarnt sein, dass es diesmal kein einfaches Unterfangen im Berliner Olympia-Stadion werden wird. Schließlich konnte die Hertha unter der Woche den Einzug in das Pokalachtelfinale perfekt machen und in Darmstadt mit einem ungefährdeten 2:0-Sieg nach Hause fahren.

In der Defensivarbeit steht man den Leipzigern Rasenballer ebenso im Nichts nach. Mit nur zehn Gegentreffen befindet man sich in unmittelbarer Nachbarschaft und hier zeigt sich vor allem auch die Zweikampfstärke wie auch ein guter Keeper zwischen den Pfosten. Rune Jarstein hat schon drei zu Nullspiele bestritten. Nur Péter Gulácsi ist mit vier Spielen ohne Gegentreffern ein Mü besser. Rein statistisch gesehen könnte es also auf eine Nullnummer oder auf ein Unentschieden hinauslaufen. Mit RB Leipzig tritt man nun schon wiederholt gegen ein Top-Team an und hat im Umkehrschluss somit die schwierigen Spiele gegen starke Gegner dann hinter sich gebracht. Wenn man bedenkt dass darüber hinaus auch Schalke 04, Wolfsburg, Bremen dabei waren, sollte in der weiteren Hinrunde durchaus mit der Hertha zu rechnen sein. Mit dieser Aussicht und mit gehörigem Selbstvertrauen wollen auch die Herthaner das Top-Spiel gegen die Leipziger Bullen konzentriert angehen und die letzten Heimpleiten vor heimischen Publikum vergessen machen.

Mögliche Aufstellung Hertha BSC: Jarstein - Stark, Lustenberger, Plattenhardt (Rekik) - Lazaro, Skjelbred, Maier, Mittelstädt, Duda (Dilrosun) – Ibisevic, Kalou (Selke)



Erneutes Offensiv-Feuerwerk?

Gut in Erinnerung sind noch die beiden hohen Siege zuletzt bei der Hertha. Letzterer wurde jedoch auch von einem fulminant aufspielenden ‚Looki‘ wie auch mit Hilfe von Naby Keïta erreicht, die es diesmal zu ersetzen gilt. Diese kreative Ader wird nicht gerade durch das weitere Fehlen von Emil Forsberg kompensiert, so dass die Lücke im Mittelfeld eher durch Bruma und Kampl noch gefüllt werden muss. Bis auf den fraglichen Augustin (Adduktorenprobleme) sind ansonsten alle Spieler fit für die Partie!

Wichtig wäre es unsere Stürmer so gekonnt einzusetzen, dass diese ihre Qualitäten im richtigen Moment zeigen können. Das war zuletzt im Ligabetrieb gegen Schalke 04 und zuvor beim FC Augsburg nicht ausreichend gelungen, da man sich immer wieder im Kampf um die zweiten Bälle wiederfand und folgerichtig kein richtiger Spielfluss und keine ordentlichen Spielstafetten ermöglicht wurden. Zumindest gab es wieder einen Lichtblick im Pokal gegen Hoffenheim am Mittwoch, als Timo Werner seinen 11. Doppelpack schnüren konnte.


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Es war einmal - beim 6:2 Erfolg noch dabei Naby Keïta & Dominik Kaiser. Nun gilt es diese Spieler wie auch Lookman, der im letzten Spiel bei der Hertha stark auftrumpfte, kreativ im Mittelfeld und in der Offensive zu ersetzen.


Zwei Spiele ohne eigenen Torerfolg stehen aber auch zwei Spiele ohne Gegentreffer gegenüber. Ebenso Unentschieden spielte zuletzt die Hertha, das sogar dreimal hintereinander in der Bundesliga. Nach einem echten Offensivfeuerwerk sieht es eigentlich gar nicht aus, da beide Teams sich eher auf einer besonnenen Spielweise berufen und somit über eine sichere Spielweise agieren. Erst wenn man einen Treffer gefangen hat wird meistens risikofreudiger gespielt und mehr Energie in die Offensive gesteckt, um den Rückstand aufzuholen. Die Hertha musste erst zweimal in der Hinrunde einen Rückstand hinterherlaufen, einmal mit einer Niederlage resultierend, diese gegen Bremen. Ansonsten war die ‚Alte Dame‘ zumeist immer der Erste, der einen Treffer landen konnte - dies reichte bisher auch größtenteils zum Punktgewinn oder Sieg.

Beim Pokaltriumpf unter der Woche gegen die TSG 1899 Hoffenheim zeigten aber auch unsere Mannen wiederum eine abgeklärte und starke Mannschaftsleistung. Wiederholt wurde dem Gegner kaum eine herausgespielte Torchance gewährt, so dass dieser nur über den ruhenden Ball in die Leipziger Tornähe kam. Zwar fehlt dem neutralen Beobachter neuerdings das frühe und bedingungslose Angriffspressing der Vergangenheit, aber dies wird gekonnter Weise nun besser situationsbezogen angewendet und unterliegt insgesamt einer vorausgehenden Stabilität in der Spielweise. Unsere Mannschaft ist also gereift, spielt taktisch cleverer und bietet den Gegner kaum noch Raum für schnelle Gegenstößt und Schnittstellenpässe in die Spitze.

Mögliche Startaufstellung RB Leipzig: Gulácsi - Mukiele, Orban, Upamecano, Halstenberg - Demme, Kampl - Sabitzer, Bruma – Werner, Poulsen


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Zahlreiche Leipziger Fans werden auch diesmal in der Hauptstadt dabei sein – Die lautstarke Unterstützung wird besonders vonnöten sein, wenn man gegen die starke Hertha im Olympiastadion antritt.


Nach den erfolgreichen DR3IKAMPF binnen sechs Tagen und nach zuletzt FÜNF Spielen zu Null sind unsere Leipziger Rasenballer gerüstet für das nächste Top-Spiel. Wenn man wie in den letzten Spielen mit dieser taktisch disziplinierten und konzentrierten Spielweise zu Werke geht, sollte auch bei der Hertha was mitzunehmen sein. Wir drücken unsere Mannschaft im Berliner Olympiastadion die Daumen, wie auch unseren vielen Auswärtsfahrern, die unsere Mannschaft vor Ort unterstützen. Die Partie ist wie immer im Liveticker und über dem Bullenfunk zu verfolgen; alternativ läuft das Spiel auch bei Sky. Es ist ein erneutes schweres Spiels, welches die jungen Roten Bullen binnen kurzer Zeit erneut stemmen müssen. Das Team von RB-Fans.de wünscht dem Team von Trainer Ralf Rangnick wie immer maximalen Erfolg und hofft auf eine volle Punktausbeute!

oligei


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