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Testspiel
Freitag, 12.07.2019, 18:00 Uhr
Ort: Trainingszentrum am Cottaweg
RB Leipzig
FC Zürich
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BRUMA RETTET WEIHNACHTEN!

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Leipzig - (22.12.2018) In einem nervenaufreibenden Spiel haben unsere Rasenballer das bessere Ende für sich und Rangnick endlich einmal ein glückliches Händchen. Der eingewechselte Bruma schießt am Ende das Siegtor, nachdem RBL eine Zweitoreführung leichtfertig verspielte.

Keine Überraschungen bei der Startelf. Sabitzer rückte für Bruma in die Mannschaft. Der leicht angeschlagene Upamecano wurde durch Kapitän Orban ersetzt. Das Ziel war klar, mit der möglichen besten Elf auch Bremen daheim schlagen, in der Liga die Heimserie weiter ausbauen und mit über 30 Punkten auf einem Champions League Platz überwintern.


Mit Wucht und Glück

Bremen hatte in der letzten Woche knapp in Dortmund verloren und sich gegen Hoffenheim einen Punkt erkämpft. Eine Elf, die derzeit besser ist, als ihr Tabellenplatz, auch wenn die Mannschaft von Florian Kohfeldt in den letzten acht Ligaspielen nur einmal gewinnen konnte. Von Beginn an war es ein Duell auf Augenhöhe. Bremen ließ Leipzig etwas Raum, das dadurch mehr Ballbesitz hatte, mit dem RBL aber standesgemäß wenig anfangen konnte. Dass die Rasenballer dennoch mit einer Zweitoreführung in die Kabine gingen, war einem glänzend parierenden Gulácsi, Klostermanns wuchtigem 1:0 und einem Blackout der Werder-Abwehr zu verdanken.

Die beste Chance der Anfangsphase hatten die Gäste, die in Person von Rashica in der 8. und in der 14. gute Möglichkeiten hatten, einmal rettete Gulácsi, einmal warf sich Klostermann heldenhaft in den Ball. Aber RBL machte es Werder zu leicht, die immer wieder über außen gefährliche Angriffe einleiten konnten. Klostermann und Halstenberg standen oft zu weit weg von ihren Gegenspielern und wurden nicht gut unterstützt, ein Umstand der sich durch das gesamte Spiel ziehen sollte.

Nachdem Sabitzer noch am Kasten vorbei schoss, sollte der erste Schuss aufs Tor sitzen. Kampl spielte Klostermann frei, der nach einer Drehung sofort durchstartete und quasi ungehindert in den Strafraum der Bremer eindrang. Sein extrem wuchtiger Abschluss landete unhaltbar unter der Latte und RBL führte etwas glücklich mit 1:0 (22.), den die besseren Chancen hatte eigentlich Bremen. Gut 10 Minuten später brachte Werner nach guter Vorlage von Poulsen den Ball nicht aufs Tor (31.), auch Konatés Weitschuss ging deutlich daneben, die nächste dicke Chance hatte dann aber wieder Bremen, aber erst klärte Konaté auf der Linie gegen Langkamp dann hielt Gulácsi Kruses zu schwach geköpften Ball aus kurzer Distanz (38.).

Dann spielte das Glück Leipzig i die Karten. Nach einem Abstoß von Pavlenka wollte der herangeeilte Kruse zum Keeper zurückspielen, sein Pass geriet aber zu kurz und somit zur Vorlage für Werner, der Pavlenka umkurvte und ins leere Tor einschob. Damit war die etwas überraschende 2:0 Pausenführung perfekt.


Klostermann wuchtet den Ball zum 1:0 unter die Latte!


Werder fightet sich zurück

Bremen hatte nicht schlecht gespielt und rechnete sich daher trotzdem etwas aus. Die zweite Halbzeit gehörte zu weiten Teilen den Gästen, die nun ca. 2/3 Ballbesitz hatten und dennoch auch einige Umschaltmomente. Zudem bewies Kohfeldt bei seinen Einwechslungen Osako und Sargent ein glückliches Händchen, beide trugen Werder zum Ausgleich. Zuerst vergab Eggestein einen Volley nach Flanke von Kruse (50.), dann parierte Gulácis gegen Augustinsson (54.). Rangnick reichte nun einen Zettel in die Runde, aber es sollte nicht helfen, auch wenn Konaté nach einem Eckball beinahe das 3:0 erzielt hätte, aber Pavlenka parierte glänzend (56.). Zumal Kampl kurze Zeit später verletzt das Feld verlassen musste (er spielte mit gebrochenem Zeh) und so der letzte Rest Spielkultur das Feld mit ihm verließ.

In der 67. traf Kruse zum 2:1. Wieder hatte Bremen auf Außen zu viel Platz, Halstenbergs Gegenspieler Gebre Selassie konnte ungehindert in den Rückraum spielen, wo Kruse abzog. Sein Ball wurde vom eingewechselten Upamecano noch abgefälscht, weswegen es für Gulácsi wenig zu halten gab. Aber damit nicht genug! Zehn Minuten später setzte sich Osako gegen Upamecano durch und spielte mustergültig auf den heraneilenden Sargent, der Klostermann hatte stehen lassen. Sargents Schuss prallte vom Innenpfosten ins Tor, auch hier war wenig zu halten, zu präzise war der Schuss des US-Amerikaners.


Bruma rettet Weihnachten!


Bruma rettet Weihnachten!

Werder hatte nun Oberwasser und kam zwei Minuten später durch Osako zur nächsten Chance, der Japaner schoss aber über den Kasten. Rangnick brachte Bruma für Orban, um offensiv wieder etwas mehr auf die Beine zu stellen. Gerade Poulsen (viele Abspielfehler in Halbzeit 2) und Werner (ging auf dem Zahnfleisch) merkte man die lange Saison an. Diese Einwechslung sollte sich als Glückfall erweisen. In der 87. Spielminute flanke Halstenberg, sein Pass verpasste Werner, fand aber Bruma, der sofort abzog und den Ball Pavlenka durch die Hosenträger ballerte. Ausgelassener Jubel im Stadion, ein big point gegen sehr starke Bremer, die sich durchaus einen Punkt verdient hätten.

Brumas Jokertor, sein erster Ligatreffer in dieser Saison, war erst das zweite Jokertor für RBL in dieser Spielzeit. Nur die Hertha hat weniger Jokertore erzielt. Gerade für einen eigentlich ausgeglichen Kader ein Armutszeugnis.

Nach dem Abpfiff gab es noch einen Clip zu diesem Jahr, von RBL, der über die Stadionleinwände flimmerte und Orban bedankte sich bei der halbleeren Arena für die diesjährige Unterstützung. Mit einmal Leipzig, immer Leipzig ging dann das RBL-Jahr 2018 zu Ende.


Das Team bedankt sich bei den Fans.


Fazit

Ein wichtiger Sieg, einer der RBL über die 30 Punkte Marke drückt, so veile sollte Leipzig auch in der Rückrunde holen, dann klappt es wohl auch mit der Champions League. Ausreden gibt es dann keine mehr. Insgesamt war RBL heute besonders auf den Außenpositionen zu offen. Upamecano nach seiner Einwechslung zudem unglücklich, aber Bremen hatte sich diese Tore durchaus erarbeitet. Auch die Eckenausführung und –Verteidigung ließ zu wünschen übrig. Es bleibt noch viel zu tun für Ralf Rangnick, stabil war das heute nicht.

Nach dem Spiel wurde bekannt, dass Haidara nach der Winterpause zum Team stoßen wird. Der Salzburger unterschreibt bis 2023 und bekommt die Rückennumemr 8. Der zweite Wintertransfer damit fix, auch wenn Malier erst im Frühjahr eine Option sein dürfte, muss er doch seinen Kreuzbandriss auskurieren. Dazu war ja bereits Admas fix.

Ein Wort noch zur Leistung von Bibiana Steinhaus. Die Bremer gingen heute in vielen Duellen sehr früh und theatralisch zu Boden, darauf fiel Frau Steinhaus sehr oft herein und hatte eine eher einseitige Foulbewertung. Ihr sechstes Spiel mit der Beteiligung von RBL und m.E. ihr schlechtestes.

Nun geht es in die beschauliche Weihnachtszeit. RB-Fans wünscht euch frohe Festtage. In zwei Wochen stehen die Kicker dann wieder auf dem Platz, um sich auf den Tabellenführer vorzubereiten. Gegen den BVB wird es gleich zu Beginn ein hartes Stück Arbeit, ein Dreier wie damals zu Beginn der ersten Bulisaison würde Gold wert sein, um das zu erreichen muss sich offensiv wie defensiv noch einiges tun.


Statistik
RB Leipzig:
Gulácsi – Klostermann, Konaté, Orban (C, 81. Bruma), Halstenberg – Laimer,Demme – Sabitzer, Kampl (58. Upamecano) – Werner (90.+2 Cunha), Poulsen
SV Werder Bremen: Pavlenka – Gebre Selassie, Langkamp, Veljkovic, Augustinsson – M. Eggestein – Möhwald, Klaassen (86. Pizarro) – J. Eggestein (67. Sargent), Rashica (58. Osako) – Kruse (C)
Schiedsrichter: Bibiana Steinhaus (Lagenhagen)
Tore: 1:0 Klostermann (22.), 2:0 Werner (44.), 2:1 Kruse (67.), 2:2 Sargent (77.), 3:2 Bruma (87.)
Torschüsse: 13 / 15
Schüsse aufs Tor: 5 / 6
Passquote: 74,6% / 78,8%
Zweikampfquote: 52,8% / 47,2%
Ballbesitz: 45,5% / 54,5%
Laufstrecke: 118,6 km / 119,2 km
Sprints: 240 / 205
Intensive Läufe: 679 / 627
Fouls: 17 / 9
Ecken: 4 / 4
Abseits: 6 / 4
Gelbe Karten:
Laimer (3), Bruma (1) / –
Zuschauer: 40.455

Rumpelstilzchen


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