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12. Spieltag 1. Bundesliga
Samstag, 23.11.2019, 18:30 Uhr
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SIEG IN STUTTGART - SABITZERS LEIDEN HABEN EIN ENDE!

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Stuttgart - (16.02.2019) Ein ärgerlicher Elfer und Leipziger, die lange Zeit mit stark angezogener Handbremse spielten, sorgten für ein ausgeglichenes Spiel auf niedrigem Niveau. Erst als Sabitzer per Freistoß zum 2:1 traf, nahm das Spiel den erwarteten Verlauf. Poulsen netzte doppelt und führt nun die interne Torjägerliste an. Leipzig siegt mit 3:1 in Stuttgart!

Keine Überraschungen in der Aufstellung. Gegen arg gebeutelte Stuttgarter kehrte Rangnick zum 442 zurück und brachte Konaté nach überstandener Gelbsperre. Im Zentrum ersetze kam Adams neben Demme zum Einsatz, die linke Offensivseite sah die Rückkehr von Emil Forsberg auf seinen Stammplatz – erstmals seit gut vier Monaten von Beginn an. Die Hausherren setzten mit einem 541 auf eine geballte Defensive gegen die Leipziger Angriffswucht.

Erneuter Blitzstart für RB

Wie schon gegen Düsseldorf und Wolfsburg erwischte RBL einen guten Start. Gleich die erste gute Chance nutzte Poulsen zur frühen Führung (6.). Nach einem Einwurf kam der Ball über Sabitzer und Forsberg zu Werner, der zurück auf den Schweden passen wollte. Der Pass prallte aber zurück und so suchte Timo im zweiten Versuch den vor dem Tor lauernden Pouslen, der eiskalt einschob. Der Däne mit seinem 14. Saisontreffer und seinem 20. Scorer – Bestmarken im RBL Kader.


Poulsen erneut mit der frühen Führung aber es blieb der einzige Schuss aufs Tor in Halbzeit 1 für RBL.


Zwayerlei Maß

Aber Leipzigs guter Start hatte ein Problem und das hörte auf den Namen Felix Zwayer. Ein Abschlag von Gulácsi kam nicht weit genug und somit postwendend zurück in den Strafraum. Dort verlor Orban das Luftduell gegen Gomez. Vom Kopf des ehemaligen Nationalspielers prallte die Kugel auf den einen Meter entfernten und absinkenden Arm Orbans. Erst passierte nichts, aber der VAR griff ein und Zwayer schaute sich die Szene nochmal an. Nach den bisherigen Spielen wusste die versammelte Leipziger Anhängerschaft sofort: Das wird nicht gut ausgehen. Es gab Elfmeter den Zuber versenkte. Pete ahnte zwar noch die Ecke, aber der Ball war zu platziert. Ausgleich nach 16 Minuten.

Danach verflachte das Spiel, viel teils auch nickliges Mittelfeldgeplänkel, kaum Torraumszenen. Sabitzer (mit sieben Gelben der Bad Boy im Kader) und Castro sahen Gelb. Auch letztes Jahr war das Gastspiel in Schwaben ja kein Augenschmaus. Die Elfmeterentscheidung schien nicht nur den Fans vorerst die Laune verhagelt zu haben. Die beste Chance hatte am Ende der ersten Halbzeit noch Stuttgart, als Sabitzer einen Kopfball von Kabak in der Nachspielzeit klären musste. Insgesamt hatte sich RBL dem Niveau Stuttgarts angepasst und lief Gefahr von der schlechtesten Elf der letzten Wochen durch Erfahrung geschlagen zu werden.


Gulácsi ahnte die Ecke, konnte den Ball aber nicht halten, die Serie ohne Gegentor riss durch einen Elfer.


Keine Durchschlagskraft

Auch nach dem Pausentee wurde RBL nicht so recht warm mit dem Spiel. Werner zögerte zu lange, so dass Pavard ihm den Ball vom Fuß kratzte. Eine Szene die er früher fast immer zum Abschluss bringen konnte, sinnbildlich für die letzten Wochen. Fast 400 Minuten ist er nun ohne Torerfolg. Forsberg mit Ecken, die man in seiner Abwesenheit nicht vermisst hat, denn ihnen folgte ein Stuttgarter Konter. Alles in allem gab es kaum einen Spieler in der Normalform der letzten Wochen; und dass man Laimer nochmal so vermissen würde, hätte man vor ein paar Monaten wohl auch nicht gedacht. Unerklärlich. In der 59. ersetzte Bruma Forsberg, der noch lange nicht in Bestform ist. Aber auch von Stuttgart kam wenig. Defensiv blieb der Block sicher, offensiv brachte der VfB so gut wie nichts zustande.


Sabitzer wird passend zu seinen Loden endlich, nach langem Martyrium, zum Heiland!


Sabitzer lässt den Knoten platzen

Ob nun Brumas Wechsel die Wende brachte oder RBL sich 30 Minuten vor Schluss endlich darauf besann, dass hier ein Spitzenteam gegen ein Krisenteam spielte, ist nicht überliefert. Jedenfalls ließ Sabitzer in der 68. Minute den Knoten platzen. Beim Österreicher hatte sich in den letzten Monaten einiges angestaut. In etwa seit dem Ausfall von Forsberg hatte er nicht mehr getroffen, fast 1.400 Minuten blieb er ohne Treffer. Dennoch schnappte er sich wie gewohnt die Pille, als es am Strafraumrand einen Freistoß gab. Sabitzer zimmerte die Kugel in den Winkel und somit Leipzig in Führung.

Aber dabei blieb es nicht, nur sechs Minuten später spielte Tyler Adams auf den startenden Poulsen. Der Däne zog bis in den Strafraum durch, legte nicht ab zum ebenfalls einlaufenden Werner, sondern vollendete selbst zum 3:1. Poulsen 2.0! Die Entscheidung und Yussis 15. Saisontreffer und sein fünfter Doppelpack! Danach netzte noch Gomez aus Abseitsposition. Letztlich blieb es beim nicht unverdienten 3:1, wobei RBL eine kurze Sturm- und Drangphase genügte.


Am Ende ausgelassene Partystimmung bei den mitgereisten Fans und dem Neu-OFC Nr. 51, den Schwabenballisten.


Fazit

Nicht das beste Spiel unserer Rasenballer. Einen Freistoßtreffer mit Seltenheitswert benötigte RBL, um wieder ins Spiel zu kommen. Nach dem Elfer gab es fast eine ganze Stunde Schonkost und ein extrem fahriges Spiel. Am Ende steht dennoch der wichtige Dreier und letztlich nicht unverdiente Dreier, einfach weil Stuttgart offensiv quasi nichts einfiel.

Poulsen stürmt an die Spitze der internen Torjägerwertung. Werner bleibt weiter ohne Torerfolg. Da ist definitiv der Wurm drin. Sabitzer belohnt sich endlich für seine teilweise starken Spiele. Schon gegen Frankfurt hätte er treffen müssen, jetzt ist der Knoten endlich geplatzt. Lange Zeit war aber einzig Konaté in Normalform.

Mit den drei Punkten in der Tasche kann RBL sich nun zurücklehnen und entspannt das Duell Frankfurt gegen Gladbach anschauen. Übernächsten Montag geht es zum dritten Mal gegen Hoffenheim und Nagelsmann. Sollte erneut der alte Hase Rangnick gewinnen, wäre er der erste Trainer, der Nagelsmann dreimal  eine Niederlage beibringt. Das wäre doch was…


Statistik
VfB Stuttgart:
Zieler – Kabak, Pavard, Kempf – Beck (80. Donis), Insua (86. Sosa) – Ascacibar, Castro (74. Didavi) – Esswein, Zuber – Gomez (C)
RB Leipzig: Gulácsi – Halstenberg, Orban (C), Konaté, Klostermann – Adams, Demme – Forsberg (59. Bruma), Sabitzer – Werner (78. Ilsanker), Poulsen (90. Cunha)
Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)
Tore: 0:1 Halstenberg (6.), 1:1 Zuber (16.) HE, 1:2 Sabitzer (68.), 1:3 Poulsen (74.)
Torschüsse: 8 / 8
Schüsse aufs Tor: 3 / 4
Passquote: 74,6% / 75,7%
Zweikampfquote: 48,2% / 51,8%
Ballbesitz: 48,5% / 51,5%
Laufstrecke: 117,3 km / 121,1 km
Sprints: 218 / 261
Intensive Läufe: 659 / 731
Fouls: 19 / 12
Ecken: 5 / 4
Abseits: 7 / 4
Gelbe Karten: Castro / Sabitzer (7.)
Zuschauer: 46.072 (ca. 1.000 RBL-Fans)

Rumpelstilzchen


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