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29. Spieltag 1. Bundesliga
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DUELL GEGEN DEN RUSSISCHEN TABELLENFÜHRER

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Leipzig - (22.10.2019) Nach den durchwachsenen Leistungen und Ergebnissen der letzten Wochen haben die Rasenballsportler sehr zügig die Gelegenheit, es besser zu machen. Im Duell gegen den russischen Spitzenreiter Zenit St. Petersburg – die aktuell nach zwei Spielen auch Tabellenführer in der Champions League-Gruppe G sind – haben die Mannen von Julian Nagelsmann die Chance, den Karren wieder in die richtige Spur zu bringen und dabei gleichzeitig einen wichtigen Schritt in Richtung Achtelfinale zu machen.

Der Gegner

Der 1925 gegründete Verein hat während seines sportlichen Daseins zu Sowjetzeiten nur sehr selten Titelgewinne feiern können. 1944 wurden man Pokalsieger und 1984 konnte die Meisterschaft errungen werden. Seit dem Kauf durch Gazprom im Jahr 2005 mit entsprechend einhergehender finanzieller Unterstützung änderte sich dies schlagartig.

Seitdem sind die Petersburger zu einer festen Größe in Russland und auch in den europäischen Wettbewerben geworden. Im einheimischen Wettbewerb konnten sie seither fünf Meisterschaften sowie drei Pokalsiege feiern. Ihren größten internationalen Erfolg erzielten die Lvy (Löwen) 2008 mit dem Gewinn des UEFA Cups. Trainiert wird die Mannschaft vom ehemaligen russischen Nationalspieler Sergei Semak.


Die Aufstellung

Zenit tritt in der Regel in einem recht klassischen 4-4-2 an, welches zumindest in der russischen Liga bei Ballbesitz dem rangnickschen 4-2-2-2 gar nicht so unähnlich ist.

Im Tor steht dabei Andrey Lunev. Vor ihm spielen in der Innenverteidigung der ehemalige Chelsea-Veteran Branislav Ivanovic und der Ukrainer Yaroslav Rakitskiy. Linksverteidiger ist der ehemalige Hamburger Douglas Santos, gegenüber auf rechts verteidigt Igor Smolnikov.

Auf der Doppelsechs gibt der Kolumbianer Wilmar Barrios den etwas defensiveren Part. Sein Nebenmann Magomed Ozodev ist ebenfalls ein defensiver Mittelfeldspieler, tut allerdings etwas mehr für die Offensive und übernimmt eher Spielmacheraufgaben.

Der Argentinier Sebastián Driussi ist im offensiven Mittelfeld gesetzt, in der Regel als Linksaußen. Wer außerdem in der Startelf steht, könnte durchaus von der taktischen Herangehensweise abhängen. Die klassische Lösung wäre Oleg Shatov auf der rechten Seite, der nach einer Verletzung zu Saisonbeginn eine Weile brauchte, um wieder in Tritt zu kommen. Alternativ könnte auch der russische Nationalspieler – und ebenfalls ehemaliger Chelsea-Spieler – Yuri Zhirkov zum Zuge kommen, der eigentlich gelernter Außenverteidiger ist.

Im Angriff sind zwei klassische Mittelstürmer gesetzt. Da wäre zum einen der Iraner Sardar Azmoun, der aktuell in 15 Pflichtspielen auf 12 Scorerpunkte kommt. Außerdem auflaufen wird Artem Dzyuba. Der russische Nationalstürmer ist gerade in der Form seines Lebens und kommt in bisher 16 Pflichtspielen sogar auf 19 Scorerpunkte. Der 1,97m große Hüne brachte es zuletzt beim 6:1-Sieg gegen FK Rostov auf drei Tore und vier Vorlagen. Falls sich jemand wundert – das geht, indem man u.a. zwei Elfmeter herausholt und dann selber verwandelt.


Die taktische Herangehensweise

Wenn die Rede von einem klassischen 4-4-2 ist, dann ist dies natürlich nicht nur auf die nominelle Aufstellung, sondern auch auf die taktische Herangehensweise bezogen. Zenits Angriffsspiel basiert häufig auf Flanken – was nicht die schlechteste Wahl ist, wenn man vorne mit zwei groß gewachsenen, kopfballstarken Mittelstürmern spielt. Gleichzeitig sind die Petersburger auch sehr stark bei Standardsituationen wie beispielsweise Ecken und natürlich allgemein in Kopfballduellen.

In der russischen Premier League tritt Zenit wie ein typisches Spitzenteam auf. Sie haben viel Ballbesitz und setzen ihre Gegner schon in deren eigenen Hälfte unter Druck. In der aktuellen Saison hatten die Petersburger nur ein Spiel in Russland, in welchem sie seltener den Ball hatten als der Gegner – und da mussten sie bei Spartak Moskau in der zweiten Halbzeit nur eine Führung über die Runden bringen. Im Schnitt kommen sie in der heimischen Liga sogar auf ca. 58% Ballbesitz.
Allerdings sind die Gegner in der Champions League durchaus eine andere Hausnummer als die meisten Mannschaften der Premier League. Dementsprechend tritt Zenit hier deutlich passiver auf mit einem größeren Fokus auf der Defensive. Gegen Lyon kamen sie auf 41% Ballbesitz, gegen Benfica auf 43%. Dass dies auch gut funktionieren kann, zeigt die Ausbeute von vier Punkten.

Es liegt nahe, dass die Russen auswärts in Leipzig versuchen werden, diese Herangehensweise zu wiederholen.
Favorit sind die Gäste aus St. Petersburg in dieser Partie natürlich nicht. Sie haben durchaus ihre Schwächen. Sie sind – gerade gegen pressing- & laufstarke Gegner – kein Team, welches ein dominantes Passspiel aufziehen kann. Und kopfballstarker Doppelsturm mit einem fast 2-Meter-Mann hin oder her – lange Bälle sollen und müssen unsere Abwehrspieler gut verteidigen können.

Außerdem ist Zenits Abwehr sehr wohl anfällig gegen Mannschaften, die im letzten Drittel ballbesitzlastig spielen. Auf hohem Niveau ist ihre Abwehr nicht die stabilste. Ein Timo Werner kann einen bereits 35-jährigen Ivanovic durchaus noch ein bisschen älter aussehen lassen.

Wie schon gegen Lyon werden die Leipziger häufiger den Ball haben und in der eigenen Hälfte nicht sonderlich behelligt werden. Nun wird es darum gehen, sich zu allererst nicht wieder so doof anzustellen, falls man situativ doch unter Druck gerät. Außerdem sollten die Rasenballsportler möglichst gegnerische Ecken sowie Fouls nahe des eigenen Sechszehners vermeiden. Der Schlüssel hierzu liegt in hoher Kombinationssicherheit und Geduld sowie einer etwas besseren Chancenverwertung als zuletzt. Dann sollte RBL in der Lage sein, einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale zu machen.


Voraussichtliche Aufstellungen:

RBL: Gulácsi – Halstenberg, Upamecano, Orban, Mukiele, Klostermann – Demme, Sabitzer, Laimer (Forsberg) – Poulsen, Werner

Zenit: Lunev Santos, Rakitskiy, Ivanovic, Smolnikov – Barrios, Ozdoev – Driussi, Zhirkov (Shatov) – Dzyuba, Azmoun

dabdab


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20191022-vorbericht-zenit.html

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