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20. Spieltag 1. Bundesliga
Samstag, 01.02.2020, 18:30 Uhr
Ort: Red Bull Arena Leipzig
RB Leipzig
Bor. Mönchen-
gladbach
Spielplan RB Leipzig

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NAGELSMANN BITTET SEINE EX ZUM TANZ

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Leipzig - (05.12.2019) Überall hängt Weihnachtsdekoration, es duftet nach Glühwein und "Last Christmas" tönt im Radio auf und ab. Die Vorweihnachtszeit ist im vollen Gange und auch RB Leipzig tut sportlich sein Übriges, damit man diese als Fans wirklich genießen kann. Nach furiosen und spannenden letzten Wochen wartet am Samstag die TSG Hoffenheim hinter dem Kalendertürchen, Nagelsmanns alte Liebe.

Leipzig gegen die TSG, ein Mischmasch der Gefühle.

Sieben Spiele, dabei drei Siege für Leipzig, zwei Remis und zwei Siege für die Hoffenheimer. Ein Torverhältnis von 11:14 zugunsten der Sinsheimer. Wenn sich beide Teams zum Tanz treffen, weiß man nie so ganz, was dabei herauskommt. Vor allem die beiden Spiele in der Saison 2017/18 bieten wenig schöne Erinnerungen aus Leipziger Sicht. Ein 0:4 in Sinsheim und ein 2:5 im eigenen Wohnzimmer schmerzen noch immer leicht, wenn man sich die Partien vor Augen ruft. Zuletzt konnte Leipzig die Aufeinandertreffen erfolgreicher gestalten. In der Vorsaison gewannen wir auswärts, warfen Hoffenheim in der heimischen Red Bull Arena aus dem Pokal und erkämpften uns im Februar ein Remis. Samstag wird die nächste Wundertüte geöffnet.


Schreuder und Nagelsmann - lange ein Team in Hoffenheim.


Hoffenheim zwischen Genie und Wahnsinn

Das Team der Turn- und Sportgemeinschaft Hoffenheim erlebte im Sommer einen schweren, personellen Aderlass. Neben Trainerjuwel Nagelsmann verließ gefühlt die halbe Startaufstellung den Verein. Kerem Demirbay, Nico Schulz und Nadim Amiri sind dabei nur einige bekannte Namen in einer recht langen Liste. Unter anderem deshalb prophezeite man den Hoffenheimern eine Saison im Tabellenmittelfeld. Und so begann die Spielzeit auch. Aus den ersten sechs Partien holte das Team rund um Neu-Trainer Alfred Schreuder nur fünf Zähler. Einen Aufschwung erlebte die Mannschaft nach einem Auswärtssieg in München. Es folgte eine Serie von vier weiteren Spielen ohne Niederlage. Diese gute Phase endete zuletzt zu Hause gegen Mainz 05 (1:5), gegen die Fortuna aus Düsseldorf reichte es danach nur zu einem 1:1-Unentschieden. So eine Berg- und Talfahrt erleben in dieser Saison fast alle Teams mit einem neuen Trainer. Spielideen müssen sich erst etablieren und der Übungsleiter muss den Umgang mit der Mannschaft in Hoch- und Tiefphasen erleben.


Rudy fehlt mit der fünften Gelben.


Schreuder lässt einen ähnlichen Fußball spielen wie Nagelsmann. Pressing- und Konterphasen wechseln mit eigenem Ballbesitz, die Kugel soll dabei aber nicht nur in der Abwehrkette hin und her geschoben werden, sondern das Team soll sich auch Chancen aus dem eigenen Ballbesitz erarbeiten. Außerdem legt Schreuder wert auf Standards. Diese gemeinsame Fußballphilosophie von Schreuder und Nagelsmann kommt nicht von Ungefähr. Schreuder war von 2015 bis 2017 Co-Trainer bei der TSG, somit kennen sich beide Trainer gut. Das könnte gerade in puncto Taktik am Samstag eine Rolle spielen.

Nach dem personellen Aderlass im Sommer sind einige Leistungsträger noch wichtiger geworden. So zum Beispiel Andrej Kramaric. Er ist mit vier Treffern der beste Hoffenheimer Torschütze in dieser Saison. Außerdem ist mit Sebastian Rudy ein alter Bekannter zurückgekehrt. Er lief von 2010 bis 2017 fast 200 mal für die Hoffenheimer auf, erlebte danach zwei eher glücklose Jahre bei den Bayern und auf Schalke und kehrte nun auf Leihbasis zurück. Auch er tut dem Hoffenheimer Spiel sehr gut, so gestaltet er mit seiner langjährigen Erfahrung das Spiel aus dem Mittelfeld heraus. Schade für die TSG: Rudy fehlt am Samstag gegen Leipzig, er sitzt eine Gelbsperre ab. Offensive Alternativen im Mittelfeld für Schreuder wären Lukas Rupp, Christoph Baumgartner oder Dennis Geiger. Für eine defensivere Variante stünde Diadie Samassekou (Topneuzugang aus Salzburg) zur Verfügung. Neben Rudy fehlen außerdem Steven Zuber und Ishak Belfodil, Benjamin Hübner sowie Kapitän Kevin Vogt sind fraglich.

Die Hoffenheimer scheinen die Abgänge des Sommers gut kompensiert zu haben, auch der neue Trainer konnte mittlerweile Fuß fassen. Gegen Leipzig wird sich nun zeigen, ob die beiden jüngsten Spiele nur ein Ausrutscher waren. Immerhin konnten die Hoffenheimer in der Saison schon einige große Teams bezwingen, wie den FC Bayern oder Tabellenführer Gladbach.


Kehrt Wolf dieses Mal zurück aufs Feld?


In Leipzig scheint auch im Winter die Sonne den ganzen Tag

Als Fan der Leipziger fragt man sich momentan, was man eigentlich noch mehr will. Die vergangenen Wochen boten Kantersieger wie das 6:1 im Pokal in Wolfsburg oder den 8:0 Heimerfolg gegen Mainz in der Liga, aber auch enge Zitterpartien, wie das Remis gegen Benfica Lissabon nach Rückstand, die die Mentalität des Teams aufzeigen. Die Formkurve wächst ständig und auch trotz einiger verletzter Stammspieler funktioniert momentan fast alles in Leipzig. Ein positives Beispiel dafür ist Stefan Ilsanker. Durch die Verletzungen von Willi Orban und Ibrahima Konaté rutschte er mehrmals in die Startaufstellung und machte seine Sache, trotz fehlender Spielpraxis, sehr gut.

Auch die Mischung aus RB-DNA und dem Nagelsmannschen Ballbesitz funktioniert mittlerweile. So findet das Team Lösungen gegen Mannschaften, die selber den Ball haben wollen, aber auch gegen tiefstehende Gegner.

In Paderborn merkte man, zumindest in der zweiten Halbzeit, allerdings, dass es momentan aufgrund der Verletzungen etwas an Breite im Kader fehlt. Nach anstrengenden 100 Minuten Champions League fehlten dem Team ein paar Körner, um den Sieg gegen den Aufsteiger frühzeitig klarzumachen. So wurde es schlussendlich nur ein knappes 3:2. Die Woche Regeneration hat dem Team deshalb sicher gutgetan, außerdem kann Julian Nagelsmann wieder auf ein paar Spieler hoffen, die zuletzt fehlten. Ganz oben auf dieser Liste stehen Peter Gulácsi (Kopfverletzung) und Yussuf Poulsen. Weiterhin fehlen werden jedoch Ibrahima Konaté, Willi Orban, und Kevin Kampl. Tyler Adams ist am Dienstag wieder voll ins Training eingestiegen, er und Hannes Wolf dürften nach langer Verletzung allerdings maximal nur für einen Kurzeinsatz bereitstehen. Im neuen Jahr werden sie sicher dann eine größere Rolle spielen.


Pyrotechnikeinsatz in Paderborn sorgte für Hausverbote.


Der Aufreger der Woche

Sportlich gesehen gibt es momentan recht wenig, worüber man sich beschweren könnte. Deshalb rücken die Unstimmigkeiten, die es momentan in der Fanszene gibt, in der Vordergrund. Diese Differenzen gipfelten im Pyroeinsatz am Wochenende in Paderborn. Der Verein hat inzwischen Hausverbote ausgesprochen gegen beteiligte Personen und folgt damit seiner jahrelangen Linie in Bezug zu Pyrotechnik.

Woran wir uns alle einmal erinnern sollten: Der Verein schreibt momentan Geschichte. Er hat zum ersten Mal die KO Phase der Champions League erreicht und diese Bundesligasaison könnte die beste Spielzeit der noch jungen Geschichte werden. Die Freude und Begeisterung darüber sollte jede Woche durch gemeinsamem Support, zu Hause wie auch auswärts, gezeigt werden. Die Mannschaft hat es sich absolut verdient.




Das Fazit

Durch einen dreifachen Punktgewinn am Samstag könnten die Leipziger ihre Position ganz weit vorne in der Tabelle festigen, im besten Fall auf Platz 1 springen und den Abstand zu den Verfolgern ausbauen. Bei einem Sieg stünden 30 Punkte auf dem Konto. Für die TSG Hoffenheim wäre ein Punktgewinn wichtig, um nicht den Anschluss an die internationalen Plätze zu verlieren. Das Team steht momentan mit 21 Punkten auf Platz 8.

Für die Leipziger spricht die aktuelle Formkurve. Seit dem Pokalspiel in Wolfsburg hat das Team kein Spiel mehr verloren und sich in sieben Partien ein Torverhältnis von 29:8 erspielt. Ein Wert, der zeigt, wie gut die Kombination aus Offensive und Defensive funktioniert. Durch eben diese Stärke der vergangenen Wochen ist ein Sieg für die Messestädter nicht unrealistisch.

Anpfiff der Partie ist um 15:30 Uhr in der Red Bull Arena. Karten gibt es nach wie vor im freien Verkauf oder der Ticketbörse. Ansonsten kann das Spiel in Bild und Ton bei Sky oder in unserem Fanticker verfolgt werden.

Linus


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