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19. Spieltag 1. Bundesliga
Samstag, 25.01.2020, 15:30 Uhr
Ort: Commerzbank-Arena
Eintracht Frankfurt
RB Leipzig
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ELF METER MÜSST IHR SEIN!

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Lyon - (10.12.2019) Zwei Elfmeter genügten RB Leipzig, um als Gruppenerster die Gruppenphase zu meistern. Forsberg und Werner verwandelten im ersten Durchgang souverän. In der zweiten Halbzeit dominierte Lyon und kam kurz vor Schluss zum verdienten Ausgleich. Ein Ergebnis mit dem beide leben konnten.

Ohne Alpenpower ins Finale um Platz 1

Eine gemäßigte Rotation hatte Nagelsmann angekündigt und er brachte sie auch aufs Feld. Ilsanker (gezwungenermaßen), Laimer, Sabitzer und auch Halstenberg nahmen vorerst auf der Bank Platz bzw. blieben daheim, für sie kamen Haidara, Nkunku, Saracchi und Mukiele zum Einsatz. Besonders im Fall von Sabitzer und Laimer konnte man durchaus von Schonung für das Hinrundenbundesligafinale sprechen. Sabitzer ist aktuell der Kicker mit den meisten Minuten in den Beinen, Laimer folgt auf Platz 5. Für die eingewechselten war es die Chance sich für die kommenden drei vorweihnachtlichen Spiele anzubieten.


Über 1.000 Leipziger begleiteten die Rasenballer zum Gruppenfinale nach Lyon.


Elf-Meter müsst ihr sein

Zeit für eine Revanche. Lyon hatte RBL nach dem guten Start in Lissabon in die Champions League Suppe gespuckt und brauchte heute Punkte, um am Ende nicht hinter Zenit zu stehen. RBL dagegen genügte ein  Unentschieden, um Gruppenerster zu werden. Aber so ein Sieg ist ja auch ein paar Millionen wert, insofern gingen die Rasenballer mit der festen Absicht zu gewinnen ins Spiel.

Kurz nach dem Anpfiff aber das erste Ärgernis. Upamecano unterband einen Konter und sah seine dritte Gelbe im Wettbewerb. Somit ist der Franzose im Achtelfinalhinspiel gesperrt. Bitter für den aktuell besten IV im Kader.

Die Möglichkeit sich für die Heimpleite „erkenntlich“ zu zeigen, bot sich schon früh. Nach einem Konter eilte Lopes aus dem Kasten und brachte Poulsen klar zu Fall (7.). Der englische Unparteiische benötigte dennoch optische Hilfsmittel und den VAR, um die Entscheidung zu treffen. Es gab Elfmeter und Forsberg verwandelte selbigen eiskalt.

In der Folge durften sich die Fans nur selten über Torraumszenen freuen, auch wenn RBL das Spiel dominierte, sollte es einen weiteren Elfmeterpfiff brauchen. In der agierte Tousart ungeschickt gegen Nkunku und diesmal hatte Schiedsrichter Taylor keine Zweifel. Werner trat an und verwandelte zum 2:0, sein 20. Saisontor eine starke Quote.

Erst am Ende der ersten Halbzeit sollte es den ersten Nicht-Elfmeter Schuss aufs Tor geben. Der Kopfball von Aouar aber kein Problem für Gulácsi. Problematischer wurde er erst in der Nachspielzeit als Dembelé die Latte traf, die beste Chance aus dem Spiel heraus im ersten Durchgang.


Poulsen holte den ersten Elfer raus, blieb sonst aber unter dem Radar.


Lyon meldet sich zurück

Gleich nach dem Pausentee meldeten sich die Hausherren spektakulär zurück. Demme verlor den Ball in der Vorwärtsbewegung und Tousart schaltete schnell, setzte Aouar ein, der mit einem intelligenten Schlenzer Gulácsi überwand. Der verdiente Anschlusstreffer, auch weil Lyon bis dahin aus dem Spiel heraus deutlich gefährlicher war. Nagelsmann wechselte nun auch noch Cunha und Ampadu für Werner und Upamecano ein und zeigte so, wo aktuell der Fokus liegt.

Lyon witterte die Chance, zumal den Franzosen durch die gleichzeitige Führung von Benfica der letzte Platz drohte. Die Abwehr stand ohne Upamecano nicjht sicherer und Olympique legte mit Rene-Adelaide offensiv nach. Auf der Gegenseite vergab Demme in der 65. „die“ Chance zum 3:1. Es war der erste Leipziger Schuss aufs Tor, der nicht aus einem Elfmeter resultierte. Aber es war eher ein kurzes Aufbäumen im Lyoner Angriffswirbel.

Um dem drohenden Ausgleich entegegnzuwirken brachte Nagelsmann in der Schlussphase Laimer für Nkunku. So ganz ohne Alpenpower geht es eben doch nicht... Dennoch kamen die Hausherren in der 82. Minute zum verdienten Ausgleich. Saracchi hatte gegen Depay das Nachsehen und der Niederländer ließ auch Gulácsi keine Chance und markierte das 2:2. Der Parc Olympique Lyonnais jetzt auf 180, aber auf dem Feld wurde beiderseits einen Gang zurückgeschaltet. Beiden reichte das Ergebnis zum Weiterkommen und das spürte man in den letzten zehn Minuten.


Nagelsmann hat gut Lachen, als erster RB-Trainer zieht er ins CL-Achtelfinale ein.


Die drei Besten

Nkunku: Ballsicher und starke Pässe. Nkunku bleibt weiterhin auf dem aufsteigenden Ast und pusht mit seinen guten Leistungen auch Sabitzer und Forsberg. Der Top-Einkauf der Sommerpause.

Werner: Saisontor Nr. 20 für Timo. Was für eine starke Bilanz, nachdem im Sommer schon hier und da gemosert wurde. Werner und Nagelsmann, dass passt wie Deckel auf Topf.

Klostermann: Ist derzeit überall gefordert. Auf Links für Halste, auf der rechten Stammposition und heute wieder im Zentrum. Wo man Klostermann derzeit auch hinstellt, man bekommt grundsolide Leistungen.



Luft nach oben

Saracchi: Konnte die sich bietende Chance nur bedingt nutzen. Unterstrich oft, warum er auf Links aktuell hinter Halstenberg und Klostermann nur dritte Wahl ist und warum Krösche sich aktuell an Henrichs heranpirscht. Auch offensiv weiterhin kein wirklich belebendes Element.

Haidara: Tauchte im Vergleich zu Laimer etwas ab. Aktuell ebenfalls zurecht etwas hintenan.  Der Ex-Salzburger hat mit der starken Konkurrenz auf seiner Position zu kämpfen. Eine Lage die sich nach der Winterpause eher noch zuspitzen könnte, wenn Kampl und Adams zurückkommen.

Cunha: Ohne Spielberichtsbogen hätte man kaum registriert, dass er auch gespielt hat.


Gewogen und für zu leicht befunden: Saracchi.


Fazit & Ausblick

Ein solider Abschluss der Gruppenphase in der Königsklasse. Mit 11 Punkten zieht auf Platz 1 ins Achtelfinale ein und hat damit die bestmögliche Ausgangsposition für die Auslosung am kommenden Montag. Zudem konnten wichtige Stammspieler für die drei letzten Hinrundenspiele in der Liga geschont werden.

 Aus dem Spiel heraus strahlte RBL nur wenig Gefahr aus. Die Elfmeter zwar klare Angelegenheiten, aber darüber hin aus ging nur wenig. Lyon im zweiten Durchgang dann drückend überlegen und mit dem fast folgerichtigen Ausgleich. Das hätte RBL souveräner runterspielen können...

Die frühen Wechsel zeigten indes, dass die Prioritäten momentan woanders liegen. In der Bundesliga hat RBL mit Düsseldorf und Augsburg noch zwei Pflichtaufgaben und mit dem BVB die Kür vor sich. Nachdem sich die Rasenballer ein kleines Polster auf die Verfolger um Bayern und Co. herausgespielt haben, gilt es nun, selbiges zu verteidigen.


Statistik
Olympique Lyon:
Lopes – Tete, Andersen, Denayer, Rafael (73. Marcal) – Mendes, Tousart (64. Adelaide), Terrier (88. Marcelo), Depay, Aouar – Dembele
RB Leipzig: Gulácsi – Saracchi, Klostermann, Upamecano (55. Ampadu), Mukiele, Halstenberg – Demme (C), Haidara – Nkunku (75. Laimer), Forsberg – Werner (55. Cunha), Poulsen
Schiedsrichter: Anthony Taylor (ENG)
Tore: 0:1 Forsberg (10.) FE, 0:2 Werner (32.) FE, 1:2 Aouar (50.), 2:2 Depay (82.)
Torschüsse: 13 / 13
Schüsse aufs Tor: 6 / 4
Passquote: 76% / 79%
Zweikampfquote: 52% / 48%
Ballbesitz: 47% / 53%
Laufleistung: 114,5 km / 117,5 km
Fouls: 11 / 17
Ecken: 7 / 8
Abseits: 4 / 3
Gelbe Karten: Mendes / Upamecano, Mukiele, Saracchi
Zuschauer: 53.288 (ca. 1.200 RBL-Fans)

Rumpelstilzchen


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20191210-spielbericht-lyon.html

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Wird schon, wir haben genügend Alternativen.
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