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17. Spieltag 1. Bundesliga
Mittwoch, 20.01.2021, 20:30 Uhr
Ort: Red Bull Arena Leipzig
RB Leipzig
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5:0 – LEIPZIG BADET IM KÖNIGSBLAUEN TRÄNENMEER!

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Gelsenkirchen - (22.02.2020) Was für ein Ausrufezeichen! Leipzig demütigt Schalke mit 5:0 und bleibt nicht nur erneut ohne Gegentor, sondern deklassiert Schalke auch offensiv. Nkunku, Angelino, Werner und Sabitzer brillieren beim Sieg auf Schalke. Es ist die höchste Heimpleite von Schalke seit gut 40 Jahren – historisch!

Never change a winning Team?

Nur eine Umstellung im Vergleich zum Sieg in London. Nagelsmann verzichtete auf Rotation und brachte einzig Abwehrchef Upamecano für Ampadu, der den Franzosen in London stark vertreten hatte. Nach der kurzen Regenerationszeit, der Schulterverletzung von Laimer und den letzten 20 Minuten gegen Tottenham, in denen RBL sichtbar die Puste ausging, durchaus überraschend, so wenige Änderungen zu sehen

Bei den Schalkern kehrten mit Serdar (für Schöpf) und Kabak (für Todibo) zwei Leistungsträger zurück in die Startelf. Außerdem brachte Wagner den quirligen Matondo für Gregoritsch. Der Engländer war im Sommer wohl auch bei RBL ein Thema und hat zuletzt im Hinspiel für Schalke getroffen. Die Marschroute bei Schalke somit klar, aggressiv gegen den Ball und auf Konter lauern. Ähnlich hatten zuletzt auch Frankfurt und Tottenham gegen RBL agiert.


Gute Laune vor dem Spiel, Laimer wurde rechtzeitig fit.


Schweigeminute und Nübels Patzer

Vor dem Spiel gab es eine Schweigeminute für die Opfer von Hanau. Wichtig, in diesen Zeiten ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen, die Ein- bzw. Anschläge von Rechts kommen näher... Die Mannschaften also mit Trauerflor, aber spielerisch legte Leipzig humorlos los. Schon nach 55 Sekunden zappelte der Ball im Netz. Sabitzer hatte nach Werners Vorlage einfach mal abgezogen und Nübel, immerhin bald Kollege von Manuel "Arm-Hoch" Neuer, hatte wohl vergessen, dass ein Arm nicht nur zum Reklamieren da ist. Er winkte den haltbaren Ball durch (1.). In der Folge überließ Leipzig Schalke etwas das Feld, die Hausherren agierten in der Spielgestaltung aber sehr überschaubar.  Dazu kam, dass Nübel heute einen schlechten Tag hatte und kaum Sicherheit ausstrahlte.

Negativ für RBL war, dass Laimer früh seine fünfte Gelbe sah und somit im kommenden Topspiel gegen Leverkusen zuschauen muss. Sonst gab es aber wenig zu meckern. Leipzig mit starken Zweikampfwerten, ließ in der ersten Halbzeit keinen Schuss der Schalker zu (erstmals bei Schalke in dieser Saison), einzig im Spielaufbau knirschte es ein wenig (um die 70% Passquote). In der 31. Minute hatte Sabitzer dann nach Vorlage von Angelino das 2:0 auf dem Fuß, aus gut 10 Metern verzog er aber deutlich. Die leider wohlbekannten zwei Seiten Sabitzers... Zwei Minuten später sauste ein weiterer Fernschuss des Kapitäns am Pfosten vorbei. Kurz darauf vergab Schick volley eine Chance nachdem erneut der starke Sabitzer ihn mit einer Halbfeldflanke eingesetzt hatte (34.).

Mit 11 zu 0 Torschüssen und der hochverdienten Leipziger Halbzeitführung ging es dann in die Kabine.


Sabitzer schockt Nübel und Schalke.


Werner mit Wut im Bauch und Schalker Demütigung

Wagner brachte Joker Kutucu (bereits drei Tore nach Einwechslung) für den glücklosen Matondo. Auch Nagelsmann wechselte früh in der geruhsamen Anfangsphase der zweiten Halbzeit und brachte Poulsen für den müden und eher glücklosen Schick (54.). Mit den Einwechslungen kam nun Schwung ins Spiel. Schalke rannte in Leipziger Konter und wurde eiskalt bestraft.


Werner mit Wut im Bauch!


Zuerst knallte Werner mit aller Wut, die sich durch die Ligadurststrecke angestaut hatte, die Kugel unter die Latte (61.). Nkunku hatte den Stürmer nach einem Ballgewinn eingesetzt und Timo zog im Strafraum quer und ließ Nübel keine Chance, den auch noch leicht abgefälschten Ball abzuwehren. Nur sieben Minuten später zirkelte Nkunku eine Ecke vor Nübels Tor, Halstenberg rauschte ungedeckt heran und köpfte per Aufsetzer zum 3:0. Der berühmte Drops war gelutscht!



Aber RBL setzte nochmal einen bzw sogar zwei drauf. Erst machte nomen est omen Angelino das 0:4 in Schalke 04. Nkunku setzte den Spanier ein,der durchbrach die Schalker Abwehr leichtfüssig und vollendete aus spitzem Winkel (81.). Den Schlusspunkt setzte der für Werner eingewechselte Forsberg, der in der 89. erneut nach Nkunku Vorlage zum 5:0 mitten ins königsblaue Herz traf. Was für eine Schmach für Schalke und was für ein Ausrufezeichen für RBL im Kampf um die Ligakrone.


Halstenberg mit dem 3:0.


Die vier Besten

Sabitzer: Der Kapitän heute auch im Stile eines Kapitäns. Gut, das 1:0 war nur Dank Nübel drin, aber auch sonst war Sabitzer heute der Spieler, der offensiv für viel Betrieb sorgte und er hätte durchaus nochmal an einem Treffer beteiligt sein können.

Werner: Tor und Vorlage für den Stürmer. Timo ist zurück. Wie sehr ihn die Torpause genervt hat, konnte man in der Wucht des 2:0 ermessen. Ein ordentlicher Strahl, der Schalke mitten ins Herz traf.


Angelino mit dem vierten Treffer – Der Spanier ist ein echter Transfervolltreffer!


Nkunku: In der ersten Halbzeit noch unauffällig kam ihm der Konterfußball der zweiten Halbzeit mehr entgegen. Mit vier Vorlagen meldete der Franzose seine Ansprüche auf den Stammplatz eindrucksvoll an. Seit Beginn der Datenerfassung ist Nkunku der erste Kicker mit vier Vorlagen in einer Halbzeit: rekordverdächtig! Olmo und Forsberg müssen sich nun hinten anstellen.

Angelino: Krönte seine ausgezeichneten Wochen mit dem seinem ersten Treffer für Rb, dem vierten Tor gegen Schalke 04 und machte das Ergebnis standesgemäß. Was für ein toller Kicker!


Gute Laune bei Nagelsmann.


Luft nach oben

Schick: Wirkte heute müde und glücklos im Abschluss. Ihm sollte die Pause bis zum Leverkusenspiel gelegen kommen.


2.000 Leipziger reisten mit auf Schalke.


Fazit

Schwache Schalker, die mit dem Ballbesitz kaum etwas anfangen konnten und Leipziger, die Dank Nübels Fehler in der ersten Halbzeit einen überraschend geruhsamen Abend hatten. Defensiv war es eine runde Sache, Schalke mit Saisonnegativrekord was Torschüsse und Ballaktionen im gegnerischen Strafraum anbelangt. Die Halbzeitführung war verdient, auch wenn es nur einen haltbaren Schuss auf Nübels Kasten gab, womit wir bei den Kritikpunkten wären. Zu viele hastige und wenig genaue Abschlüsse und ein ebensolches Aufbauspiel verhinderten zur Halbzeit eine höhere Führung und eine größere Dominanz.

Im zweiten Durchgang zelebrierte RBL dann Konterfußball rangnickscher Prägung. Schalke wurde für die Fehler bitter bestraft, so dass der Sieg in der Höhe sogar verdient ist. Schalke nach einem Champions League Auswärtsspiel mit 5:0 aus der eigenen Arena zu schießen, das ist  ein dickes Ausrufezeichen im Meisterschaftskampf. Es war die höchste Heimpleite Schalke seit 1981: Historisch!  Für Leipzig war es eines der besten Saisonspiele. Die Null steht auf einmal. Leipzig hat defensiv momentan die beste Saisonphase. Zur rechten Zeit will man meinen und auch offensiv läuft es jetzt wieder.


Leader Laimer fehlt gegen Leverkusen!


Gegen Leverkusen muss RBL nun leider auf Konny Laimer verzichten. Ein herber Verlust, der aber Dank der fünften Gelben irgendwann kommen musste. Haidara und ggf. Adams oder Ampadu sind jetzt gefordert. Bis dahin hat Leipzig aber erstmal eine Woche Pause, während Leverkusen am Donnerstag noch nach Porto muss, ein Vorteil? Heute war es für Schalke jedenfalls keiner...


Statistik
FC Schalke 04: Nübel – Oczipka, Nastasic, Kabak, Kenny – Serdar (70. Gregoritsch), Mascarell (C), McKennie (55. Schöpf) – Harit – Matondo (46. Kutucu), Raman
RB Leipzig: Gulácsi – Klostermann, Upamecano, Halstenberg – Mukiele, Sabitzer (C), Laimer (65. Haidara), Angelino – Nkunku – Werner (75. Forsberg), Schick (54. Poulsen)
Schiedsrichter: 
Sascha Stegemann (Niederkassel)
Tore:
0:1 Sabitzer (1.), 0:2 Werner (60.), 0:3 Halstenberg (68.), 0:4 Angelino (81.), 0:5 Forsberg (89.)
Torschüsse: 3 / 24
Schüsse aufs Tor:
2 / 8
Passquote:
84,7% / 83%
Zweikampfquote:
47,3% / 52,7%
Ballbesitz:
52,5% / 47,5%
Laufleistung: 107,1 km / 113,6 km
intensive Läufe: 748 / 703
Sprints: 263 / 274
Fouls: 12 / 10
Ecken: 2 / 5
Abseits: 5 / 0
Gelbe Karten: Raman, Harit / Laimer (5), Upamecano (4), Werner (3)
Zuschauer: 61.433 (ca. 2.000 RBL-Fans)

Rumpelstilzchen



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