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CL Viertelfinale
Donnerstag, 13.08.2020, 21:00 Uhr
Ort: Estádio José Alvalade, Lissabon
RB Leipzig
Atlético Madrid
Spielplan RB Leipzig

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3
RB Leipzig
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1. FC Union Berlin
41
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VOR FÜNF JAHREN – DIE RBL-U19-ENDRUNDENTEILNEHMER DER JAHRGÄNGE 1996/97

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Leipzig - (21.07.2020) Im Mai 2015 qualifizierte sich die U19 von RB Leipzig durch den Staffelsieg in der Bundesliga Nord/Nordost erst- und letztmalig für die Endrunde der deutschen Meisterschaft. Fünf Jahre später werfen wir einen Blick auf den Werdegang der Spieler im RBL-Trikot.

Die Endrunde 2014/2015

Für die Endrunde waren die Erstplatzierten der Bundesligastaffeln Nord/Nordost (RB Leipzig) und West (Schalke 04), sowie die beiden Erstplatzierten der Region Süd/Südwest (Hoffenheim, Karlsruhe) qualifiziert.

Im Halbfinale ging es für die RB Leipzig U19 gegen die TSG Hoffenheim (Trainer damals Julian Nagelsmann): Einer 2:3-Heimniederlage folgte das gleiche Ergebnis in Hoffenheim – nach 180 Minuten zog Hoffenheim mit dem Gesamtergebnis von 6:4 ins Finale ein – und verlor dort wiederum gegen die U19 von Schalke 04.


Der RBL-Kader 2014/15

Der U19-Kader bestand im Wesentlichen aus Spielern der Jahrgänge 1996 (U19) und 1997 (U18), sowie einigen wenigen Einsätzen für vier Spieler des Jahrgangs 1998, die damals noch für die U17 spielberechtigt waren.

Die Mehrheit der Spieler des Jahrgangs 1996 waren in der Vorsaison aus der Regionalliga in die Junioren-Bundesliga aufgestiegen und konnten ihre letzte Juniorensaison mit der Teilnahme in der höchsten Spielklasse abschließen.

Die Spieler des Jahrgangs 1997 hatten in der Vorsaison mit der RBL U17 erstmals die Endrunde der deutschen Meisterschaft erreicht. Nach dem Halbfinalsieg (1:1 in Mainz, 2:1 zu Hause) unterlag die Mannschaft in der heimischen Arena mit 1:2 gegen Borussia Dortmund.

Insgesamt erhielten 25 Spieler Einsatzminuten (9x Jg. 1996, 12x Jg. 1997, 4x Jg. 1998), fünf weitere waren ab und an in den Kader berufen, ohne letztendlich eingesetzt worden zu sein.


Bewertungsmaßstab

Die Spieler sind in fünf Kategorien eingeordnet:

·  Im europäischen Topniveau angekommen (1. Bundesliga, ausländische Top-Ligen, Teilnahme in Champions League oder Europa League)

·  Im Profifußball durchgesetzt (2./3.Liga, kleinere europäische Ligen)

·  Halbprofi in der Regionalliga (diverse Regionalligen, europäische Ligen mit vergleichbarem Niveau)

·  Unterwegs auf Land und Flur (Vereine unterhalb der Regionalligen)

·  Mit dem Fußball abgeschlossen (Sammelkategorie für Karriereende, lange Vereinslosigkeit, unbekannter Status)

Anmerkung: Die Sortierung basiert zunächst auf Klassierung in den fünf Kategorien. Innerhalb dieser Kategorien erfolgte die Sortierung nach U19-Gesamtspielzeit  in der Saison 2014/15.


Im europäischen Topniveau angekommen…(1)

Torwart Alexander Schlager wechselte auf Leihbasis gemeinsam mit Elvis Osmani im Sommer 2014 für die letzte Saison im Juniorenbereich von RB Salzburg/FC Liefering zur U19 von RB Leipzig. Er war nominell der erste Torwart und wurde in wenigen Spielen von seinem Stellvertreter, dem eine Jahr jüngeren Florian Sowade vertreten. Nach dem Staffelsieg und dem Aus im Halbfinale kehrte er im Sommer 2015 zurück nach Salzburg – und wurde erneut verliehen - zunächst zum SV Grödig wo er 10x in der österreichischen Bundesliga das Tor hüten dürfte. Nach einer weiteren Leihe zum Floridsdorfer AC (zweite Liga), wechselte er im Sommer 2017 ablösefrei zum Linzer Verein LASK. Während er in der ersten Saison in Linz die Bank wärmte, konnte er sich in der Saison 2018/19 unter dem jetzigen Wolfsburger Trainer Oliver Glasner nachhaltig durchsetzen. Die Mannschaft wurde überraschend Zweiter in der Liga (hinter RB Salzburg) und qualifizierte sich für die Teilnahme an der Europa League 2019/20.

Am 16.11.2019 absolvierte er sein Debüt beim 2:1-Heimsieg gegen Nordmazedonien im ÖFB-Nationalteam.

An Schlagers Werdegang wird deutlich, wie eine Nachwuchsentwicklung mit strategischer Förderung (mit Hilfe von diversen Leihen) aussehen kann.


Im Profifußball durchgesetzt…(5)

Sören Reddemann wechselte im Sommer 2011 von Lokomotive Leipzig zur Leipziger U15. Er war der Spieler mit den meisten Einsatzminuten in der betrachteten Saison und spielte als Innenverteidiger in allen 28 Partien, wobei er drei Tore erzielte. Nach zwei Jahren als Stammspieler in der zweiten Mannschaft von RB Leipzig in der Regionalliga wechselte der Linksfuß in die 3.Liga zu Wehen-Wiesbaden. Er konnte sich als Ergänzungsspieler mit 16 bzw. 15 Spielen (von möglichen 38) nicht nachhaltig durchsetzen, war jedoch Bestandteil der Mannschaft, die im Sommer 2019 den Aufstieg in die zweite Bundesliga schaffte.

Er selbst blieb in der dritten Liga und war in der abgelaufenen Saison Stammspieler beim Chemnitzer FC. Trotz Abstieg bleibt er der dritten Liga erhalten – zur neuen Spielzeit 2020/21 wechselt er zum Halleschen FC.

Der gebürtige Leipziger Fridolin Wagner wechselte im Sommer 2012 ebenfalls von Lokomotive Leipzig in die RBL-U15. Er spielte wie Sören Reddemann zwei Saisons bei RB Leipzigs zweiter Mannschaft, bevor er über die Station Zwickau zu Bremens zweiter Mannschaft wechselte, mit der er den Abstieg von der dritten Liga in die Regionalliga nicht verhindern konnte. Nach einer Saison in der Regionalliga wechselte er im Sommer 2019 zu Preußen Münster in die dritte Liga, wo er sich im zentralen Mittelfeld als Stammspieler etablierte. Nach dem Abstieg verlässt er Münster – sein neuer Arbeitgeber ist noch nicht bekannt.

John-Patrick Strauß spielte wie Reddemann und Wagner noch zwei Jahre in der zweiten Mannschaft von RB Leipzig. Nach deren Auflösung wechselte er in die zweite Liga zum FC Erzgebirge Aue. Nachdem er in der ersten Saison immerhin 15 Einsätze, meist als Einwechselspieler, erhielt, konnte er sich in den anschließenden Spielzeiten nicht nachhaltig durchsetzen. 2019/20 kam er immerhin zu 19 Zweitligaeinsätzen. Außerdem ist er aktueller Nationalspieler der Philippinen.

Anthony Barylla spielt momentan in Saarbrücken in der Regionalliga Südwest. In die Kategorie „Im Profifußball durchgesetzt“ steht er, weil er mit dem FSV Zwickau bereits zwei Spielzeiten in Liga 3 als Stammspieler absolviert hat – in der Spielzeit 2018/19 mit 34 von 38 möglichen Einsätzen.

Im Sommer 2019 wechselte er nach Saarbrücken, die zum x-ten Mal versuchen den Sprung aus der Regionalliga in die dritte Liga zu schaffen. Diese Saison gelang das Vorhaben. Weiterhin zog Saarbrücken als erster Viertligist in das Halbfinale des DFB-Pokals ein und Barylla leistete seinen Beitrag, bspw. durch einen verwandelten Elfmeter im Krimi gegen Düsseldorf im Viertelfinale.

Jonas Hildebrandt kam von Energie Cottbus im Sommer 2013 zur U19 von RB Leipzig, die zu der Zeit noch in der A-Junioren-Regionalliga spielten. Er war Bestandteil des Aufstiegskaders, spielte in der darauffolgenden Spielzeit als Ergänzungsspieler. Nach einer Halbserie bei RB Leipzig II wechselte er im Winter 2015 nach Rathenow und ein halbes Jahr später in die Regionalliga West zur zweiten Mannschaft des 1.FC Köln, wo er sich in zwei Saison als Stammspieler etablieren konnte. Im Sommer 2018 wechselte er in die Dritte Liga zum FC Hansa Rostock, dort kam er zu regelmäßigen Einsätzen. Im Winter wechselte er zum ambitionierten Regionalligisten Rot-Weiß Essen.


Halbprofi in der Regionalliga… (4)

Joshua Endres  war mit insgesamt 34 Toren in drei Spielzeiten einer der Toptorjäger in den jeweiligen RBL-Nachwuchsteams. Der Sprung in den Männerbereich fiel ihm schwerer – in 32 Regionalligaeinsätzen für RBL II war er nur zweimal erfolgreich. Nach Auflösung der zweiten Mannschaft wechselte er in den Westen der Republik zum KFC Uerdingen mit denen er als Ergänzungsspieler in die dritte Liga aufstieg. Ohne Einsatzminute in Liga drei wechselte er noch im Sommer 2018 zu Fortuna Düsseldorfs zweiter Mannschaft. Hier war er in 25 Spielen bereits fünfmal erfolgreich. Mit diesen Attributen wechselte er ein paar Kilometer nördlich ins Ruhrgebiet nach Essen. Hier konnte er sich nachhaltig durchsetzen.

Timo Mauer wechselte im Januar 2015 vom FC Carl-Zeiss Jena nach Leipzig, hier hatte er keine Probleme sich als Stammspieler zu etablieren. In den Spielen gegen Hoffenheim gab er zwei Torvorlagen. In der Folgesaison war er als U19-Spieler bereits fester Bestandteil der Regionalligamannschaft. 30 weitere Einsätze folgten in der Spielzeit 2016/17.

Im Sommer 2017 wechselte er eine Liga nach oben nach Paderborn. Während Paderborn in der kommenden Spielzeit in die zweite Liga aufsteigen sollte, wechselte Mauer im Winter auf Leihbasis zurück nach Jena, wo er seine ersten Drittligaeinsätze absolvierte. Zu Saisonbeginn 2018/19 verließ er Paderborn endgültig und wechselte zum Chemnitzer FC in die Regionalliga. Gemeinsam mit Niklas Hoheneder und Daniel Frahn feierte er den Aufstieg in die dritte Liga- Da Timo Mauer zwar regelmäßig, aber meist als Einwechsler (23 Einsätze, 4x Startelf, 19x Einwechsler) zum Einsatz kam, blieb er der Spielklasse treu und spielt seit Sommer 2019 für den ZFC Meuselwitz

Janik Mäder kam im Sommer 2010 vom FC Sachsen Leipzig zur U15 von RB Leipzig. Mit überragenden technischen Fähigkeiten ausgestattet, avancierte er zum Spielgestalter in den U17-Bundesliga-Mannschaften 2011/12 und 2012/13. In der darauffolgenden Saison musste er durch den altersbedingten Wechsel in die U19 den „Abstieg“ in die Regionalliga mitmachen. Er schaffte mit der Mannschaft den Aufstieg und konnte zum Abschluss seiner Juniorenlaufbahn noch in beiden Halbfinalspielen gegen Hoffenheim mitwirken – die Einsatzzeit in der Saison war jedoch überschaubar. Nach einer Übergangssaison in der zweiten Mannschaft wechselte er zur Saison 2016/17 zum ZFC Meuselwitz. Hier war er Stammspieler und entwickelte in der zweiten Saison mehr Torgefahr (5 Tore, 8 Torvorlagen im Vergleich zu 0 Tore, 5 Vorlagen in der Vorsaison). Den Leistungen entsprechend wechselte er im Sommer 2018 eine Liga höher in das ein paar Kilometer südlich gelegene Zwickau. Der Durchbruch ist ihm nach 5 Spielen 2018/19 und 9 Spielen 2019/20 noch nicht gelungen – der Grund warum er in die dritte Kategorie einsortiert wurde. Seine Karriere wird nicht in Zwickau fortgesetzt – sein neuer Verein ist derzeit noch nicht bekannt.

Der gebürtige Riesaer Florian Sowade wechselte 2010 von seinem Heimatverein zu RB Leipzig. Er arbeitete sich Stück für Stück nach oben. Er begann 2010/11 in der U14 (damalige Spielklasse Bezirksliga Leipzig, dritthöchste Spielklasse), war 2011/12 Stammtorhüter in der U15 (Regionalliga, höchste Spielklasse), sammelte 2012/13 als jahrgangsjüngerer Torwart in der U17 nur wenig Spielpraxis, während er 2013/14 wiederum als Stammtorhüter Teilnehmer im U17-Finale war.

In der Saison 2014/15 war er wiederum der jahrgangsjüngere Torwart hinter Alexander Schlager und absolvierte nur acht Ligaspiele über die volle Distanz.

In der letzten U19-Juniorensaison 2015/16 war er erneut Stammtorhüter. Nach einem weiteren Jahr in der RB-Regionalligamannschaft mit nur zwei Einsätzen blieb er der Regionalliga treu und wechselte im Sommer 2017 in die Weststaffel zu Viktoria Köln. Wie auch in der Folgesaison beim Chemnitzer FC (Regionalliga Nordost) kam er jeweils nur bei Landespokalwettbewerben zum Einsatz. Dennoch war er, wie Timo Mauer, Bestandteil des CFC-Aufstiegskaders.

Im Sommer 2019 wechselte er erneut den Verein – wieder innerhalb der Regionalliga und schloss sich Germania Halberstadt an. In seiner vierten Saison im Seniorenbereich hat er nun endlich den Sprung zum Stammtorhüter in der Regionalliga geschafft. Karrierehöhepunkt war seitdem das DFB-Pokalspiel gegen Union Berlin in der 1. DFB-Pokalrunde, das jedoch mit 0:6 verloren ging.

Firat Sucsuz wechselte nach einer Regionalligasaison in Leipzig im Sommer 2016 nach Aalen in die dritte Liga. Weil er sich dort nicht durchsetzen konnte, ging er einen Schritt zurück in die Regionalliga Nordost – zum FC Carl-Zeiss Jena mit denen er sich in der Regionalliga-Aufstiegsrelegation gegen Viktoria Köln durchsetzen konnte und auch ein Tor im Auswärts-Hinspiel beisteuern konnte. Weitere 1,5 Jahre blieb er im Paradies, bevor er im Januar 2019 in die türkische Liga zu Fatih Kragümrük wechselte. Hier konnte er kaum weitere Einsatzminuten sammeln. Zur neuen Saison kehrt er zurück in seine Heimatstadt und wird in der Regionalliga für Viktoria Berlin auflaufen.


Unterwegs auf Land und Flur… (7)

Elvis Osmani wechselte im Sommer 2014 von RB Salzburg in die U19 von RB Leipzig und sollte seine letzte Juniorensaison in Leipzig absolvieren. Der kleine (1,63 m) Mittelfeld-Wusler war U19-Stammspieler, wechselte jedoch nicht wie die meisten seiner Teamkollegen in die RB-Regionalligamannschaft, sondern zurück ins Salzburger Land zum FC Liefering. Nach einer Saison zog er weiter gen Osten zu Inter Bratislava in die zweite slowakische Liga. Schon ein Jahr später ging es zurück nach Österreich zum SV Zwettl, einem Verein in der vierten österreichischen Liga – um genau zu sein in der Landesliga Niederösterreich. Zur neuen Saison wird er noch eine Klasse tiefer für den SV Stockerau (5. Liga Österreich) auflaufen.

Marcel Becher  wechselte im Januar 2013 von Erzgebirge Aue nach Leipzig – den Transfer des damaligen U16-Nationalspielers – ein Einsatz beim 6:1-Sieg gegen Österreich (damals übrigens mit Konrad Laimer im Team) ließ sich RB immerhin 100.000 € kosten, der zu diesem Zeitpunkt teuerste Nachwuchstransfer.

Im U17-Team noch unumstrittener Stammspieler, wurden seine Spielanteile in der U19 weniger – so blieb er ohne Einsatz in den Spielen gegen Hoffenheim. Nach einem weiteren Jahr am Cottaweg, in dem er zwischen U19 und zweiter Mannschaft pendelte und über die Rolle des Ergänzungsspielers nicht hinauskam, wechselte er zurück in die Heimat und geht seit drei Saison für den FC Lößnitz 1910 in der sechstklassigen Sachsenliga auf Torejagd.

Alexander Vogel war einer der ersten Spieler von RB Leipzig und spielte vom Sommer 2009 (damals U13) bis zur Auflösung der zweiten Mannschaft im Sommer 2017. Mit acht Jahren Vereinszugehörigkeit ist er einer der Kategorie Vereinszugehörigkeit noch immer weit vorn dabei.

Alexander Vogel war als jahrgangsjüngerer Spieler des Jahrgangs 1997 Ergänzungsspieler der U19, verteidigte jedoch in der ersten Halbzeit des Hinspiels als Innenverteidiger an der Seite eines gewissen Lukas Klostermann. In der darauffolgenden Spielzeit 2015/16 war er Stammspieler der U19 und 2016/17 Bestandteil der zweiten Mannschaft.

Auch er musste mit Auflösung der zweiten Mannschaft nach einem neuen Verein suchen. Er entschied sich für den FC Eilenburg und spielt seit drei Saisons für die Muldestädter in der fünftklassigen NOFV-Oberliga Süd – übrigens gemeinsam mit den Ex-RBLern Toni Majetschak, Maximilian Röhrborn, Jonas Vetterlein und Tim Bunge.

Johann Reichel wechselte gemeinsam mit Fridolin Wagner im Sommer 2011 vom 1.FC Lokomotive in die U15 von RB Leipzig. Beide waren Stammspieler in den Saisons 2011/12 (U15), 2012/13 (U17), 2013/14 (U17 inkl. Teilnahme U17-Finale) – Reichel als Innenverteidiger, Wagner als zentraler Mittelfeldspieler. Entscheidend veränderten sich die Karrierewege im ersten U19 Jahr. Während Wagner Stammspieler mit 2348 Einsatzminuten war, war Johann Reichel Ergänzungsspieler mit 801 Einsatzminuten. Zur Saison 2015/16 wechselte er schließlich zur U19 des Halleschen FC. 2016/17 wechselte er nach Markranstädt und spielte regelmäßig in der fünftklassigen NOFV-Oberliga Süd – jedoch in einer Mannschaft, die nicht die Qualität für diese Spielklasse hatte und chancenlos abstieg. 2017/18 spielte er in Merseburg in der sechstklassigen Verbandsliga Sachsen-Anhalt und erreichte den 4.Platz.

Seit Sommer 2018 wird er als Bestandteil des Vereins Olympia Leipzig geführt.

Maximilian Schnabel war wie Alexander Vogel seit 2009 bei RB Leipzig. Trotz körperlichen Nachteilen (1,71m Körpergröße) war der Defensiv-Allrounder (im Einsatz als Innen-, linker und rechter Außenverteidiger und im defensiven Mittelfeld, teilweise auch im offensiven Mittelfeld) Leistungsträger im U17-Bereich. Mit seinem 2:1-Siegtor im Rückspiel gegen Mainz ebnete er als Mannschaftskapitän den U17-Finaleinzug im Jahr 2013/14.

In den folgenden Spielzeiten konnte er mit der zunehmend körperlichen Anforderungen nicht mehr mithalten und seine Spielanteile wurden weniger. Nach zwei Jahren in der RB-U19 wechselte er zunächst zum FC International Leipzig, bevor er im Sommer 2017 zu Union Sandersdorf wechselte. In den drei Spielzeiten in der NOFV-Oberliga Süd ist er seitdem Stammspieler – ein Attribut was ihm bei FCI in der gleichen Spielklasse noch verwehrt blieb.

Roman Kretzschmar wechselte, wie Janik Mäder 2010 vom FC Sachsen zu RB Leipzig in die U15. Er war Stammspieler in der U17 der Saison 2012/13 und schaffte mit der U19 den Aufstieg in die Junioren-Bundesliga. In der darauffolgenden Saison erhielt er nur fünf Einsätze und verließ RBL am Ende der Saison und schloss sich für eine Saison der SG LVB Leipzig und ein Jahr später dem LSV Südwest an für den er noch jetzt am Ball ist.


Mit dem Fußball abgeschlossen… (3)

Patrik Dzalto kam im Sommer 2013 aus Kaiserslautern nach Leipzig. Mit 14 Toren war der Stürmer maßgeblich am erstmaligen Erreichen der U17-Endrunde in der Vorsaison 2013/14 beteiligt. Durch eine rote Karte im Halbfinalhinspiel gegen Mainz nach Tätlichkeit musste er das Rückspiel und das Finale daheim gegen den BVB aus Dortmund als Zuschauer verfolgen. Mit einem spielberechtigten Dzalto hätte das Finale damals anders ausgehen können…

In der nachfolgenden Saison erzielte er noch einmal elf Tore für die RB-U19, bevor er nach Leverkusen in die dortige U19 wechselte, wo er auch zehnmal erfolgreich war. Diese Leistungen brachten ihm im März 2016 zwei Kadernominierungen für die Werkself in der Bundesliga – zu einem Zeitpunkt als RB Leipzig sich mit Nürnberg und Freiburg um die beiden direkten Aufstiegsplätze kämpfte.

So nah wie damals sollte Patrik Dzalto nie wieder an die Bundesligabühne kommen. Bei seiner kommenden Station in Regensburg wurde er von der ersten Mannschaft (3.Liga) in die zweite Mannschaft (Bayernliga bzw. Landesliga Bayern-Mitte) versetzt. Es folgten Stationen in Koblenz (Regionalliga Südwest) und Memmingen (Regionalliga Bayern), bevor er im Winter 2019 zu Austria Klagenfurt in die zweite österreichische Bundesliga wechselte. Im Sommer war dort auch Schluss – seither war er als vereinslos gemeldet. Seit März 2020 wird er als Spieler des kroatischen Vereins Vukavor 1991 geführt.

Robin Börner wechselte im Sommer 2013 von Wehen-Wiesbaden nach Leipzig. In der ersten Saison in Leipzig war er als Rechtsverteidiger Leistungsträger und hatte maßgeblichen Anteil am Erreichen des U17-DM-Finals gegen Dortmund, wo man letztlich 1:2 unterlag.

Als sich Christian Müller, seiner Zeit Rechtsverteidiger in der ersten Mannschaft in der 3.Liga, im Wintertrainingslager im Januar 2014 schwer verletzte, hätte er aus meiner Sicht eine vielversprechende Alternative sein können. Stattdessen wurde die Position kurzer Hand mit dem Salzburger Rechtsaußen Georg Teigl notbesetzt.

Robin Börner konnte im gleichen Zeitraum nicht mehr an die Leistungen der letzten 1,5 Jahre anknüpfen, seine Einsatzzeiten wurden weniger – 7 in der Rückrunde 2014/15 (U19), 7 in der gesamten Saison 2015/16 (U19) und ein Einsatz 2016/17 (U23). Seit Sommer 2017 wird er als vereinslos geführt.

Calvin Geister kam im Sommer 2013 von Hertha Zehlendorf in die U17 von RB Leipzig. Er war als Defensivallrounder Stammspieler in der U17 und stand auch im DM-Finale 2014 in der Startelf. In der U19 kam er in der darauffolgenden Saison nur noch wenig zum Einsatz. Er wechselte schließlich im August 2015 zurück in die Berliner Heimat zur U19 des Berliner AK und spielte in den Folgejahren für die Stadtteilclubs BFC Südring und den SC Lankwitz. Seit Sommer 2019 ist er vereinslos.


Der Vollständigkeit halber…

Lukas Klostermann war fester Bestandteil der ersten Mannschaft, als Spieler des Jahrgangs 1996, aber für die U19 spielberechtigt und wirkte an beiden Halbfinals gegen Hoffenheim mit.

Mit Idrissa Toure (01/2015-01/2017 bei RB Leipzig, heute Juventus Turin U23), Felix Beiersdorf (07/2009-01/2018 bei RB Leipzig, heute LSV Südwest), Ermedin Demirovic (07/2014-06/2017 bei RBL, heute FC St. Gallen) und Dominik Franke (bei RB Leipzig, heute SV Wehen Wiesbaden) haben vier Spieler des Jahrgangs 1998 Einsätze, vermehrt am Saisonende erhalten.


Die RB-Spieler im Vergleich mit...

Schalke 04

·  Im europäischen Topniveau angekommen: Thilo Kehrer, Leroy Sané

·  Im Profifußball durchgesetzt: Felix Schröter, Joshua Bitter, Jacob Rasmussen, Felix Platte, Maurice Multaup, Fabian Reese , Phil Neumann

1899 Hoffenheim

·  Im europäischen Topniveau angekommen: Keiner.

·  Im Profifußball durchgesetzt: Philipp Ochs, Erdal Öztürk, Joshua Mees, Nicolas Sessa, Alexander Rossipal, Benedikt Gimber, Nicolai Rapp, Adrian Beck, Simon Loren

Karlsruher SC

·  Im europäischen Topniveau angekommen: Keiner.

·  Im Profifußball durchgesetzt: Jannik DehmPierre FassnachtMatthias BaderNiklas HoffmannBoubacar BarryNicolas WählingMarvin Mehlem


Roter Brauser


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