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CL Gruppe 2. Spieltag
Mittwoch, 28.10.2020, 21:00 Uhr
Ort: Manchester, Old Trafford
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AUFWERTUNG STADIONUMFELD: NUN SIND DIE BÜRGER GEFRAGT!

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Leipzig - (28.09.2020) Das Stadionumfeld soll in den nächsten Jahren deutlich aufgewertet werden! In unserem Artikel wird erklärt, was bei der Gestaltung des Stadionumfelds bzw. Sportforums feststeht und was noch geplant werden muss. Dabei wird es ab 2. Oktober auch eine Bürgerbeteiligung geben, bei der auch RB-Fans Anregungen geben können!

Der Stadtrat hat im Mai beschlossen, dass ein Planungsbüro die Gestaltung des Stadionumfelds übernehmen soll und daran Bürger bzw. betroffene Vereine und Unternehmen beteiligt werden müssen. Bestandteil der Flächengestaltung sind unter anderem: Bau der RB-Geschäftsstelle, eine Tiefgarage, eine erweiterte Straßenbahnwendeschleife, der Umbau eines Schulgebäudes zu einer Grundschule und die Umgestaltung des Stadionvorplatzes.

Im Wesentlichen geht es um ein Areal, das im Westen durch das Stadion, im Süden durch die Jahnallee, im Osten durch die Max-Planck-Straße und im Norden durch die Goyastraße begrenzt wird. Ausgenommen davon ist die Red Bull Arena selbst, jedoch sollen bei den Planungen die Folgen des Stadionumbaus, wie Kapazitätserweiterung und neue Wegebeziehungen, berücksichtigt werden. Die erste Stufe der Bürgerbeteiligung startet bereits ab diesen Freitag, den 2. Oktober! Bis zum II. Quartal 2021 soll den politischen Gremien der Rahmenplan zum Beschluss vorgelegt werden und verbindlich sein.



Straßenbahnanbindung

Unabhängig von der Gestaltung des Stadionumfelds steht fest, dass Stadt und LVB 2022/23 die Waldstraße von Grund auf sanieren werden und die Waldstraße somit in dieser Zeit sowohl für den Auto-, als auch Straßenbahnverkehr komplett bzw. abschnittsweise gesperrt sein wird. Dabei werden unter anderem neue Leitungen verlegt, eine Brücke abgerissen und neu gebaut, Standorte von Haltestellen verändert sowie die Gleisabstände aufgeweitet, da die LVB breitere Straßenbahnen anschaffen werden und derzeit diese breiteren Bahnen nicht aneinander vorbei fahren könnten. Ebenfalls grundhaft saniert werden die westlich von der Waldstraße gelegenen Abschnitte der Feuerbach- und Fregestraße, durch die die derzeitige „Feuerbachschleife“ führt. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten ist momentan geplant, die Wendeschleife im derzeitigen Bestand zu sanieren und auch die Gleisanlagen sowie die Haltestelle in der Max-Planck- Straße zu erneuern.

Bestandteil der Gestaltung des Stadionumfelds ist laut Stadtratsbeschluss der Bau einer bedarfsgerechten und erweiterten Wendeschleife. Was diese Schleife leisten können muss, wo sie gebaut werden könnte und welchen Einfluss dies auf die oben genannten Sanierungsarbeiten hat – all das ist Bestandteil des laufenden Entwicklungsprozesses.


Bau einer Tiefgarage auf dem Gelände Schwimmstadion

Bestandteil der Baugenehmigung zum Umbau des Stadions ist die Schaffung einer gewissen Anzahl an PKW-Stellplätzen. Nach Angaben des Dezernats Stadtentwicklung sollen zwischen 1.000 und 1.200 PKW-Stellplätze entstehen. Der Stadtrat hat beschlossen, dass die Stadtverwaltung mit RB Leipzig einen Erbbaupachtvertrag zum Bau einer Tiefgarage verhandeln soll: „Für das Grundstück des ehemaligen Schwimmstadions am Sportforum (Parkplatz ARENA II) wird mit RB ​Leipzig ein Erbbaupachtvertrag verhandelt und dem Stadtrat zur Beschlussfassung vorgelegt. (...) Notwendige Bereithaltung von erforderlichen Stellplätzen laut Verwaltungsstandpunkt für die RB Arena aufgrund Liga- und europäischen Spielbetrieb (Besucher/- innenstellplätze werden ausgeschlossen); - kein Parkhaus, sondern Tiefgarage für Kfz und Fahrräder“. Das heißt, ein Bereitstellen von Parkplätzen für „normale“ Besucher in der Tiefgarage soll ausgeschlossen, die Schaffung von Fahrradstellplätzen hingegen soll mit abgedeckt werden. Um wie viele Fahrradstellplätze es sich dabei handeln soll, ist derzeit noch nicht klar.

Wenn die Tiefgarage fertig ist, würde darüber eine ebenerdige Fläche entstehen. Wie diese bebaut bzw. gestaltet werden könnte, wird sich im weiteren Verlauf zeigen.


Bau einer RB-Geschäftsstelle, eines Sportmuseums und Gestaltung des Stadionvorplatzes

Im Stadionumfeld soll eine RB-Geschäftsstelle entstehen, die nach Angaben des Stadtplanungsamtes Platz für 300 bis perspektivisch ca. 500 RB-Mitarbeiter bieten soll. Im Stadtratsbeschluss zur Gestaltung des Stadionumfelds steht, dass unter anderem die „bauliche Entwicklung des Sportmuseums“ zu berücksichtigen sei. Zum Bau der Geschäftsstelle heißt es im Stadtratsbeschluss vom Mai: „Die konkrete Ausgestaltung [des Baus der Geschäftsstelle] kann sich aber erst im Verfahren ergeben.“ Gemeint ist das derzeit in Arbeit befindliche Gesamtkonzept zur Gestaltung des Stadionumfelds und des Stadionvorplatzes. Wie der gesamte Stadionvorplatz, der Bau der Geschäftsstelle und der Bau des Sportmuseums gestaltet werden soll, wird sich also erst herausstellen, wenn das Gesamtkonzept steht. Ein Verkauf der benötigten Flächen für den Bau der Geschäftsstelle an RB ist laut grundsätzlichem Stadtratsbeschluss ausgeschlossen. Hier könnte, wie beim Trainingsgelände am Cottaweg und dem Bau der Tiefgarage, ein Erbbaupachtvertrag mit RB Leipzig geschlossen werden.

Davon auszugehen ist, dass die Schwimmbadtribüne Bestandteil des Sportmuseums sein wird. Fördermittel für den Bau des Museums stehen nur bis 2022 zur Verfügung.



Fahrradanbindung

Inwiefern die Radanbindung im Stadionumfeld Bestandteil der Gestaltungspläne ist, scheint derzeit nicht ganz klar. Festgelegt ist im Stadtratsbeschluss die „Absicherung der Fahrradgarderobe (Ausbau von öffentlichen Fahrradabstellmöglichkeiten)“. Ob für diese die Kapazitäten in der Tiefgarage ausreichen werden, wird sich wohl erst im Rahmen der Bürgerbeteiligung bzw. im Rahmen der Ausgestaltung des Erbbaupachtvertrags mit RB herausstellen. Aus dem Stadtratsbeschluss ergibt sich nicht, wie viele Abstellmöglichkeiten für Fahrräder überhaupt benötigt werden.


Schulbau

Das Schulgebäude zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Max-Planck-Straße, gegenüber dem jetzigen RB-Fanshop, wird noch bis 2022 als Ausweichquartier für eine Oberschule genutzt. Anschließend soll das Gebäude zu einer Grundschule umgebaut werden. Die bisher in einem Containerbau am Robert-Koch-Platz untergebrachte Grundschule 5 soll in dieses Schulgebäude ziehen. Die Planungen zum Umbau des Schulgebäudes haben bereits begonnen. Klar ist, dass mehr Schul- und Hortplätze geschaffen werden sollen, als bisher in der Containerschule zur Verfügung stehen. Dafür braucht es mehr Pausenhoffläche an der umzubauenden Schule, als bisher. Eine Fertigstellung des Umbaus zum Schuljahr 2024/25 sei zwingend erforderlich, so die Stadtverwaltung, und somit bis dahin auch die Erweiterung der Pausenhoffläche. Im Anschluss würde die Containerschule zurück gebaut, wodurch diese freiwerdende Fläche künftig als Gestaltungsfläche für das Stadionumfeld zur Verfügung stehen könnte.

Auch die Entwicklung von KITA-Plätzen bzw. KITA-Standorten soll der Gestaltungsplan mit abdecken. Hier besteht für die gesamte Stadt, genauso wie bei Schulen, großer Bedarf.


Freihalten des Trassenverlaufs „Alte Elster“

Laut eines Stadtratsbeschlusses aus dem Jahr 2004 soll der Trassenverlauf der „Alten Elster“ freigehalten werden. Dieser Fluss wurde 1926 zugeschüttet. Beabsichtigt ist, im Rahmen des Hochwasserschutzes diesen Fluss wieder herzustellen. Die Trasse verläuft im Wesentlichen entlang der Friedrich-Ebert-Straße bzw. der Stadionallee. Folgen dürfte die Trassenfreihaltung insbesondere für die Gestaltung des Stadionvorplatzes haben.


Bürgerbeteiligung

Im Rahmen des Stadtratsbeschlusses zur Umgestaltung des Stadionumfelds ist die Beteiligung relevanter Vereine, Institutionen und interessierter Bürger festgelegt. Erste öffentliche Infoveranstaltungen seitens Stadtverwaltung und beauftragtem Planungsbüro finden Anfang Oktober (siehe Termine unten) statt, daran anschließende Workshops sollen im November und Dezember folgen. Teilnehmen werden daran unter anderem Vertreter RB Leipzigs, der LVB, Schulträger sowie weitere relevante Vereine und Anlieger. Jeder Bürger ist zu den insgesamt drei Info-Veranstaltungen eingeladen.

Die Termine:

Freitag, 02.10.2020, 10 – 13 Uhr, Stadionvorplatz Friedrich-Ebert-Straße, vor dem Eingang der Schule 5
Samstag, 03.10.2020, 11 – 14 Uhr, Jahnallee, am südlichen Hauptzugang der Festwiese während des Verbrauchermarktes
Mittwoch, 07.10.2020, 15 – 18 Uhr, Friedrich-Ebert-Allee, Vorplatz am östlichen Zugang Quarterback-Immobilien-Arena


Fanverband sucht Mitstreiter und befragt die Fans

Auch der Fanverband ist dazu eingeladen, sich in den Workshops einzubringen und gründet dafür eine "AG Stadionumfeld". Dafür sucht der Fanverband Fans, die sich in diese AG einbringen wollen. Gefragt ist auch ein Grafikexperte, der die entstehenden Ideen visualisieren kann.

Mit dieser Umfrage, möchte der Fanverband auch die Ideen aller RB-Fans aufgreifen.

Für das Projekt hat die Stadtverwaltung eine eigene Seite eingerichtet, auf der weitere Informationen zu Terminen und Ablauf zu finden sind:

www.leipzig.de/stadionumfeld


Ulf Walther


Kommentar: Hier wird nicht für die Fußball-EM gebaut!

Von Ulf Walther​

Wenn dem Stadtrat in einem dreiviertel Jahr das Gesamtkonzept als Beschlussvorlage vorgestellt wird, heißt das noch nicht, dass dieses postwendend beschlossen wird, auch wenn es aus Termingründen wünschenswert wäre. Nachbesserungen könnte die Ratsversammlung einfordern, voraussichtliche Baukosten könnten auf Grund ihrer Höhe infrage stehen. Doch eine breite Beteiligung der unterschiedlichen Partner und Betroffenen kann schon im Vorhinein einen Konsens ermöglichen. Ist das Gesamtkonzept beschlossen, bedeutet das, dass gleichzeitig ein verbindlicher Zeitplan für die Umsetzung der einzelnen Projekte festgelegt wird und dass die nötigen Gelder in die städtischen Haushalte der nächsten Jahre eingestellt werden müssen.

So wünschenswert aus Sicht RB Leipzigs und der Stadt samt ihrer Bürger wäre, dass zur EM alles rund ums Stadion picobello ist, dass den internationalen TV-Kameras im Sommer 2024 der Anblick eines zuasphaltierten und ästhetisch fragwürdigen Stadionvorplatzes oder einer Schwimmbadtribüne, die eher einer Ruine gleicht, erspart werden sollte: In 20 oder 30 Jahren wird niemand mehr danach fragen, ob das Ein oder Andere 2024 oder 2025 fertig gestellt wurde.

Manche Termine stehen allerdings unverrückbar fest: Dass der Pausenhof der benachbarten Schule bis 2024 größer sein muss als jetzt, hat mit der EM nichts zu tun. Dass Fördermittel für den Bau des Sportmuseums nur bis 2022 zur Verfügung stehen, hat mit der EM nichts zu tun. Der Bau der RB-Geschäftsstelle hat mit der EM nichts zu tun. Auch die Sanierung der Wald-, Feuerbach- und Fregestraße hat mit der EM nichts zu tun, denn nicht nur die Gleise sind verschlissen. Höchstens der Zeitpunkt der Sanierung 2022/23 wird wohl im Zusammenhang mit der EM stehen – und damit muss auch bis zu diesem Zeitpunkt zumindest klar sein, wo die erweiterte Wendeschleife entstehen wird. Auch der Bau der Tiefgarage hat nichts mit der EM zu tun, denn für die EM braucht es nicht zwingend eine Tiefgarage. Allerdings würde mit dieser ein Problem für die EM vermieden: Das vorübergehende Schaffen nötiger Parkplätze für die EM-Spiele, die die UEFA fordert.

Für die zügige und nachhaltige Gestaltung des gesamten Areals braucht es eine konstruktive Zusammenarbeit und eine enorme Kraftanstrengung aller Beteiligten: RB Leipzigs, der Stadträte, der Stadtverwaltung und schließlich der bauausführenden Unternehmen.




Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20200928-special-stadionumfeld.html

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