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CL Gruppe 2. Spieltag
Mittwoch, 28.10.2020, 21:00 Uhr
Ort: Manchester, Old Trafford
Manchester United
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U19 DREHT TOPSPIEL NACH ZWEIMALIGEM RÜCKSTAND UND GEWINNT!

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Leipzig - (29.09.2020) Im strömenden Regen duellierten sich unsere Nachwuchsbullen mit dem VfL Wolfsburg. Ein hart umgekämpfter Sieg, der am Ende in der Messestadt blieb. Mit vielen neuen Gesichtern gewann die U19 am Ende mit einem knappen 3:2 gegen die jungen Wölfe.

Was ist in der letzten Zeit in der U19 passiert?

Nachdem unsere Nachwuchsbullen am 20. September, dem ersten Spieltag, gegen VfL Osnabrück mit 2:0 als Sieger vom Platz gingen, stand für die Leipziger am vergangenen Wochenende (Samstag, den 26.09.) das Duell gegen den VfL Wolfsburg an. Für die Jungbullen war dies das erste Liga-Heimspiel in der neuen Saison und vor allem auch das erste Liga-Spiel nach der langen Pause aufgrund der Coronamaßnahmen. Anfang März beendeten die Leipziger die Liga mit einer 0:3 Auswärtsniederlage bei Holstein Kiel. Zwar wurden im Juli noch drei Partien inklusive des Finales (4:0 gegen Dynamo Dresden) im Sachsen-Pokal nachgeholt, jedoch waren dies die einzigen Spiele in den letzten sieben Monaten. In dieser Zeit hat sich in der U19 viel getan: Trainer Alexander Blessin wechselte zum belgischen Erstligisten KV Ostende. Seinen Platz nahm der vorherige U17-Trainer Marco Kuth ein. Auch im Kader der A-Junioren hat sich viel verändert. Nur neun Spieler aus der letzten Spielzeit sind noch im Kader. Dafür wurde reichlich mit neuen Talenten aus der eigenen U17 aufgestockt. Bisher wurde für die älteste Juniorenmannschaft kein externen Neuzugang ausgeliehen bzw. eingekauft. Viele Spieler der letzten Saison konnten aufgrund ihres Alters nicht mehr bei der U19 spielen oder suchten sich einen anderen Verein, der ihnen mehr Spielpraxis verspricht.

 

Novoa schnupperte auch schon einmal bei den Profis rein.

 

U19-Spiel und Corona-Maßnahmen?

Aufgrund der aktuellen Situation und den darauffolgenden Maßnahmen war der kostenfreie Eintritt nur gegen Vorlage eines ausgefüllten Gesundheitsfragebogen gestattet. Diesen konnte man sich im Vorfeld ausdrucken und ausfüllen oder dies vor Ort tun. Auch wurden den 160 Zuschauern am Cottaweg Plätze zugewiesen, eine freie Platzwahl fiel damit aus. Der Mundschutz durfte am Platz abgenommen werden, auf dem Weg zum stillen Örtchen oder auch zum Kiosk musste dieser allerdings wieder angelegt werden. Den Kiosk nahmen an diesem regnerischen und kalten Tag viele Leute in Anspruch, um sich mit einem warmen Tee oder einer Bratwurst aufzuwärmen.


Leichte Beute und schwerer Kampf

Marco Kuth stellte seine erste Elf wie folgt auf: Tim Schreiber – Solomon Bonnah, Eric Martel, Michael Kostka, Linus Zimmer – Mehmet Ibrahimi, Ben Klefisch, Eric Uhlmann, Joscha Wosz – Hugo Novoa Ramos, Noah Ohio.

Tim Schreiber, Eric Martel, Linus Zimmer und Joscha Wosz waren dabei die einzigen Spieler aus der letzten Saison, welche in der Startelf standen.

Das Spiel begann 13:02 Uhr am Cottaweg. Die Wolfsburger Jungwölfe starteten energisch, körperbetont und mit Willen. Von Anfang an störten sie das Spiel der jungen Bullen, oftmals schon in deren Hälfte. Folglich schlug es in der fünften Minute das erste Mal im Leipziger Gehäuse ein. Uhlmann konnte den Ball nicht halten und wurde im eigenen Strafraum überlaufen, der gegnerische Spieler Timon Burmeister schnappte sich daraufhin die Kugel und zog von links ab. Der Ball knallte zwar am längeren Pfosten ab, fand seinen Weg dann aber trotzdem in die Bude von Tim Schreiber.

Die Jungbullen waren daraufhin sehr verunsichert, spielten viele Fehlpässe und wurden durch die körperlich präsenteren Wolfsburger schon im Spielaufbau gestört. Lange Bälle waren ein Versuch wert, kamen jedoch kaum bis gar nicht an, RB hatte kaum eine Chance. Sobald die Leipziger den Angriff nach vorne wagten, hörte man von den Wölfen nur ein lautes „Vor, Vor!“, damit die Bullen ja nicht bis zum Tor durchdringen konnten.

Erst in der 15. Minute hatten die Leipziger durch Eric Martel, welcher einen direkten Schuss aufs Tor versuchte, die erste gute Möglichkeit. Die Kugel wurde allerdings gekonnt vom Keeper gehalten.

Die Gastgeber wurden danach deutlich munterer. Es gab mehr Ballbesitz und auch mehr Spiel in der Hälfte der Wolfsburger. Dennoch fanden sie kaum spielerische Mittel, das Mittelfeld zu überwinden. Immer wieder gab es lange Bälle, die aber scheiterten.

In der 30. Minute konnte sich Stürmer Ohio auf der linken Seite gut gegen drei Mann durchsetzen, am Vierten kam er dann aber nicht mehr vorbei. Generell zeigte sich die Nummer 9 sehr präsent und laufstark in dieser Partie. Neben Dennis Borkowski, der aktuell viel Zeit bei den Profis verbringt, wird Ohio wahrscheinlich der neue Stürmer. Das Kraftpaket beeindruckte insgesamt.

Nur fünf Minuten später wurde Linus Zimmer im Strafraum der Gäste zu Boden gerissen. Der Schiri zeigte sofort und unmissverständlich auf den Elfmeterpunkt. Noah Ohio legte sich den Ball zurecht und zielte danach souverän in die rechte untere Ecke. Gleichstand!

Weitere fünf Minuten später griff Wolfsburg stark an, Leipzig verteidigte zu inkonsequent, um die Flanke zu verhindern und erneut war es Burmeister, der diesmal mit dem Kopf einnetzte. Wolfsburg führte zur Halbzeit somit wieder.

Mehr passierte dann aber auch nicht in dieser ersten Hälfte. Klar war, dass die Jungbullen sich zusammenreißen müssen, um sich zu steigern und den Sieg in Leipzig zu holen. Sie hatten deutlich weniger direkte Schüsse und keine aussichtsreichen Torgelegenheiten, Wolfsburg war insgesamt überlegen, aggressiver und präsenter. Leipzig zeichnete sich wie so oft mit vielen kleinen Chancen, aber keinen Toren aus. Der Elfer war nur ein Glücksgriff.

 

Ohio der kommende Topstürmer?

 

Zwei Treffer innerhalb von zwölf Minuten

Mit dem Seitenwechsel und einer kurzen Kabinenansprache kamen die Leipziger Jungs mit frischem Wind und guten Vorsätzen auf den Rasen. Da die Gäste die zweite Halbzeit deutlich weniger energisch starteten und sich mehr auf ihren zwei Toren ausruhten, hatten unsere Jungs viel Freiraum, um das Spiel zu kontrollieren.

Die Wolfsburger Nummer 7, Manuel Polster, welcher sehr präsent im Sturm der Norddeutschen war, versucht sich öfter von der linken Seite. Jedoch hat auch Kapitän Eric Martel einen Blick auf den hungrigen Wolf geworfen und hielt ihn davon ab, eine weitere Beute zu reißen.

Die Bullen waren nun aufgewacht und überzeugten das Publikum mit sicherem Passspiel, Ballbesitz und einer Druckphase gegenüber den Gästen. Auch wenn sich die Wölfe kurzzeitig dem jungen Schreiber näherten, um ihn ein drittes Mal zu überwinden, bekamen die Leipziger kurz darauf wieder die Kontrolle über das Spiel. Jedoch ergriffen sie kaum die Chance, das Runde ins Eckige zu bekommen.

Zwanzig Minuten vor Schlusspfiff waren die Wölfe kurzzeitig eingeschlafen. Noah Ohio konnte locker von rechts durch die Abwehr der Wölfe schlendern, im Strafraum wartete Linus Zimmer, welcher die Kugel nur noch reinschubsen musste. Ein großer Jubel auf der Leipziger Seite. Erneuter Gleichstand, erneut wieder alles offen...

Der eingewechselte Alessandro Schulz sprintete zwölf Minuten später fast allein auf der linken Seite Richtung Kasten der Gäste. Vor dem Strafraum flankte er noch zentimetergenau auf Joscha Wosz, welcher das Leder mittig einnetzen konnte. Das Spiel war gedreht, großer Jubel. Eine klare, verdiente Führung für unsere Nachwuchsbullen.

Die letzten Minuten behielten die Leipziger den Ball zwischen ihren Füßen und ließ die Wölfe nur daran schnuppern. Eine größere Beute gab's für die Norddeutschen nicht.


Fazit

Diese regnerische Partie war ein starkes Zeichen des Nachwuchses der Messestadt. Trotz einer sehr schwer umkämpften ersten Halbzeit, sind sie mit guten Vorsätzen wieder aus der Kabine gekommen und haben die Wölfe mit einer Niederlage nach Hause geschickt. Trotz vieler neuer Spieler, scheint sich die Mannschaft über den Sommer und einige Freundschaftsspiele gut gefunden zu haben. An der Taktik und den langen Bällen kann aber durchaus noch gearbeitet werden.


Ausblick

Am kommenden Sonntag, den 4. Oktober, geht es für die Leipziger erst einmal ins Saarland. Dort erwartet sie in der ersten Runde des DFB-Pokals der Junioren der SV Elversberg um 12 Uhr. In der Liga rollt der Ball erst zwei Wochen später wieder. Am 17. Oktober um 13 Uhr steht erneut ein Heimspiel am Cottaweg an. Dann wird uns der FC Viktoria 1889 Berlin besuchen und sich ein Duell mit unseren A-Junioren liefern. Wenn sich an den Maßnahmen, angepasst an die aktuelle Situation, nichts ändert, wird der Eintritt wie am vergangenen Spieltag ablaufen. Ein Tipp für alle Fans, die sich die Partie der U19 ansehen wollen: Ein schnellerer Einlass wird durch den vorher ausgefüllten Gesundheitsfragebogen gewährleistet!

RBlene


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https://www.rb-fans.de/artikel/20200930-spielbericht-U19-wolfsburg.html

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