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CL Gruppe 2. Spieltag
Mittwoch, 28.10.2020, 21:00 Uhr
Ort: Manchester, Old Trafford
Manchester United
RB Leipzig
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DIE MAUER MUSS WEG!

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Leipzig - (03.10.2020) 30 Minuten hielt der Schalker Abwehrriegel, dann stürzte die hastig von Baum errichtete Mauer in sich zusammen. Trotz Startaufstellung ohne Stürmer siegte RBL mit 4:0. Ein Eigentor, Angelino, Startelfrückkehrer Willi Orban sowie Halstenberg per Elfer besorgten die Tore.

Vor dem Spiel ist vor dem Spiel

Stürmerlos durch die Nacht… Hwang und Poulsen angeschlagen, Sørloth noch nicht bereit für die Startelf, da griff Nagelsmann auf das Offensivdreigestirn aus Nkunku, Olmo und Forsberg zurück. Zudem musste Adams kurzfristig mit Rückenproblemen passen.

 

Dreisatz des Spiels

30 Minuten schien es so als würde die Taktik des neuen Schalker Trainers aufgehen, dann musste Serdar runter und die Leipziger Angriffswellen rollten. Die 3:0 Halbzeitführung effizient (3 Schüsse aufs Tor) aber nicht unverdient. Im zweiten Durchgang ließen es die Rasenballer dann etwas zu locker angehen, denn Haidara, Mukiele, Forsberg und Nkunku hatten allesamt die Chancen, um das Ergebnis in die Höhe zu schrauben – nur Halstenberg traf noch per Elfer.

 

Willi wills wissen...

 

Neu im Bullenstall

Kein Neuzugang in der Startelf, aber mit Willi ein Rückkehrer, der unter der Woche schon aus dem Kader geschrieben wurde. Orban köpfte sich jedoch prompt zurück in die Herzen der Leipziger (und vielleicht auch des Trainers?). Er bleibt unser torgefährlichster Abwehrspieler. Im zweiten Durchgang kam dann Sørloth, blieb jedoch unauffällig. Selbiges galt für Henrichs, der für den starken Kampl kam. Zudem brachte Nagelsmann mit Samardžić und Wosz zwei Jungspunde in der Schlussphase, die gemeinsam aber nur einen Pass und je drei Ballberührungen hatten.

 

Die drei besten Kicker aus der schönsten Stadt der Welt

Nkunku: War lange etwas abgetaucht und unter dem Radar. Heute wieder in der Topform der letzten Hinrunde. Sehr präsenter Auftritt des Franzosen.

Angelino: Gegen Leverkusen noch etwas neben der Spur, konnte der Spanier gegen Schalke wieder auftrumpfen und mutierte gar zum Kopfballungeheuer.

Halstenberg: Auch er agierte in den letzten Spielen nicht immer sicher. Das sah gegen Schalke schon deutlich besser aus. Sehr schöne Flanke zum 3:0 und auch sonst offensiv durchaus auffällig. Krönte seine Leistung mit dem Elfmetertor. Wichtiger und emotionaler Moment nach dem kürzlichen Verlust seines Vaters.

 

Nkunku heute mit einer Topleistung.

 

Luft nach oben

Haidara: Guter Auftritt aber in der ersten Halbzeit eine ganz dicke Chance vergeben. Jammern auf hohem Niveau!

Mukiele: Gebt dem Mann einen Torschusstrainer. Seine Chance in Halbzeit 2 noch dicker als die von Haidara – ist eben nicht seine Kernkompetenz…

Sørloth: Das wirkt noch sehr weit weg von gut integriert. Gegen schwache Schalker nicht zu sehen.

 

Kategorie schlecht gealtert

Rache ist Blutwurst oder so. Schalke machte letzte Saison wohl eines seiner besten Saisonspiele in Leipzig. Dieses Mal jubelten die Richtigen!

 

Tweet des Spiels

Die Mauer muss weg... Die Mauer muss weg!

 

Champagner oder Bier – die Fans

Wunderbare Stimmung mit Coronabesetzung in der Leipziger Arena. So ein ungefährdeter Sieg hilft da natürlich!

 

 

Pfeife des Spiels

Badstübners Bundesligadebüt darf durchaus als gelungen bezeichnet werden. Ein paar knifflige Zweikampfsituationen aber insgesamt hatte er keine Probleme die Partie zu leiten. Fazit: Darf gerne wiederkommen!

 

Aufgefallen

1)      Es geht auch ohne Stürmer. Allenthalben trat RBL ohne echte Spitze sogar noch dominanter auf als mit. Schalke machte es der Leipziger Offensive aber teilweise auch sehr leicht.

2)      Gekommen um zu mauern. So richtig ging Baums Taktik nicht auf. Schon in Augsburg war eine Niederlage gegen Nagelsmann sein Alpha und sein Omega. Aktuell kann Leipzig mauernde Teams sehr gut bespielen.

3)      Poulsen verlängert bis 2024. Bei Vertragsende wäre er dann über 10 Jahre in Leipzig. Für mich immer noch das Gesicht des Leipziger Aufstiegs und die Erfolgsstory schlechthin im Kader.

4)      Wehwechen. Keine Doppelbelastung und schon klemmt es an allen Ecken und Enden. Sørloth nicht austrainiert. Zig Spieler angeschlagen oder verletzt und die richtig schweren Wochen kommen noch. Hält der Kader dann noch?

5)      Jugend forscht. Gegen Schalke endlich mal echte Junioren auf dem Feld. Nagelsmann in den letzten 20 Minuten mit einigen Wechseln, die dem Schonen der Spieler dienten. Ein zahnloses Schalke machte es möglich.

6)      Achtes Spiel gegen einen Tabellenletzten der Bundesliga. Zuvor gab es nur einmal ein klares Ergebnis (April 2017 gegen Darmstadt). Nagelsmann machte schon letzte Saison seine Hausaufgaben gegen die Kellerkinder ganz gut.

7)      Spitzenreiter RB Leipzig! Was für ein schöner Abschluss und was für eine passende Tabelle zum dreißigsten Jahrestag der Deutschen Einheit.

 

 

Fazit & Ausblick

Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey! Zwar vielleicht nur für eine Nacht, aber nach drei Siegen und einem Unentschieden darf man den Start in die neue Saison durchaus als gelungen bezeichnen.

Gegen Schalke hatte RBL kaum Probleme, die ersten Minuten gestalteten sich etwas zäh, als die Mauer aber eingerissen war, lief es ganz flüssig. Das 4:0 auch in der Höhe verdient. Auch ohne Stürmer konnte Leipzig genügend Druck aufbauen. Nkunku, Forsberg, Olmo und Co. boten sehenswerten Offensivfußball.

Schalke und Mainz – zwei Teams, die diese Saison wohl am unteren Ende der Tabelle zu finden sein dürften. Nicht gerade die Gradmesser der Liga. Richtig schwierig wird es erst mit den Doppelspielwochen nach der Länderspielpause (der wohl überflüssigsten seit Menschengedenken). Ob dann der aktuell doch in einigen Bereichen eher auf Kante genähte Kader in Form bleibt, wird man abwarten müssen.

Nach der Länderspielpause geht es zum Spitzenspiel nach Augsburg, dort gilt es dann dem bäumlichen Original Paroli zu bieten. Vielleicht hinterlässt dann auch unser neuer Norweger mal einen bleibenden Eindruck.

 

Statistik
RB Leipzig: Gulácsi (C) – Orban, Upamecano (71. Klostermann), Halstenberg – Mukiele, Haidara, Kampl (76. Henrichs), Angelino (83. Wosz) – Forsberg (72. Sørloth), Olmo (83. Samardžić) – Nkunku
FC Schalke 04: Fährmann (46. Rönnow) – Stambouli, Sané, Nastasic – Schöpf, Mascarell (C), Oczipka, Serdar (23. Bozdogan), Bentaleb – Uth, Paciencia (46. Ibišević)
Schiedsrichter: Florian Badstübner (Windsbach)
Tore: 1:0 Bozdogan (31.), 2:0 Angelino (35.), 3:0 Orban (45.+2), 4:0 Halstenberg (80.) HE
Torschüsse: 21 / 5
Schüsse aufs Tor: 7 / 1
Passquote: 90% / 73%
Zweikampfquote: 55% / 45%
Laufleistung: 109,1 km / 105,3 km
Ballbesitz: 68% / 32%
Fouls: 14 / 10
Ecken: 8 / 1
Abseits: 3 / 1
Gelbe Karten: Sørloth / Ibišević, Nastasic, Sané
Zuschauer: 8.500

Rumpelstilzchen


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