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9. Spieltag 1. Bundesliga
Samstag, 28.11.2020, 15:30 Uhr
Ort: Red Bull Arena Leipzig
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3:0 – ABGEZOCKT GEGEN FREIBURG

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Leipzig - (07.11.2020) Drei Standards und am Ende ein verdienter 3:0 Sieg. Ohne den ganz großen Glanz aber sehr abgezockt gewinnt Leipzig gegen Freiburg und setzt sich zumindest für ein Stunde wieder an die Spitze der Tabelle.

Vor dem Spiel ist vor dem Spiel

Ohne Upa aber dafür mit Konaté – das sollte heute durchaus noch bedeutsam werden. Unschön war der erneute Ausfall eines Spielers mit muskulären Problemen vor dem Spiel. Ein echtes Déjà-vu. Diesmal traf es Halstenberg – vielleicht nur der finale Trick nicht zur Nationalmannschaft zu müssen?

Tüchtig was los heute auf Leipzigs Straßen – die Polizeihelikopter immer mal auch in der Übertragung zu hören. Unverantwortlich und gefährlich! Daher war heute in der aktuellen Lage nur ein Reisebus wirklich willkommen…

 

 

Dreisatz des Spiels

Starke Defensive, offensivkräftige Abwehrspieler und abgezockte Standards sorgten für den Sieg gegen Freiburg. Im ersten Durchgang noch klar überlegen und mit Forsberg die doppelte Chance das Ganze deutlicher zu gestalten, merkte man RBL in der zweiten Halbzeit etwas die schweren Beine an. Dann wurde es defensiver etwas wilder, aber der Elfmeter an Nkunku sorgte für die Zweitoreführung und Angelino sehenswert für das Sahnehäubchen.

 

Forsberg fehlte nur etwas das Zielwasser.

 

Neu im Bullenstall

Sørloth & Hwang wie schon gegen Paris nicht in der Startelf. Auch Henrichs, Kluivert und Samardzic nur auf der Bank. Läuft noch nicht so bei den Neuen. Es scheint auf die berüchtigte halbe Saison hinauszulaufen, um mit dem Nagelsmann System warm zu werden. Einzige Ausnahme ist dabei Henrichs, der auch heute ab der Halbzeit für Mukiele solide seinen Stiefel runterspielte, aber von Nagelsmann lautstark extra Coachinganweisungen erhielt. Sørloth kam und traf aus dem Abseits, schoss danach Müller an und verpasste daher erneut eine Torbeteiligung.

 

Defense wins championships

 

Die drei besten Kicker aus der schönsten Stadt der Welt

Konaté: Lange Leidenszeit und jetzt schon wieder voll da. Upas Ausfall aufgefangen, Abwehr zusammengehalten, Tor gemacht. Die Abwehr bleibt (abseits von United Spiel) Leipzigs Pfund im Meisterschaftskampf.

Nkunku: Holte den Elfer raus und war auch sonst einer der aktiveren Offensivspieler (Flanken, Zweikampfquote). Kommt langsam wieder in Form.

Angelino: Krönte seine gute Leistung (meiste Ballkontakte auf dem Feld) mit einem Klassefreistoß zum 3:0!

 

Nkunku wie immer schwer unter Kontrolle zu halten.

 

Luft nach oben

Orban: Wie schon gegen Paris etwas zu langsam und heute auch mit einer schlechten Zweikampfquote. Wenn alle fit sind, dürfte es wieder schwer für den Ex-Kapitän werden.

Sørloth: Das muss er am Ende besser machen. Als Zielspieler sollte man nicht den Torhüter direkt anschießen, etwas überlegter wäre hier besser gewesen. Muss langsam mal liefern.

 

Tweet des Spiels

Für die Galerie!

 

Champagner oder Bier – die Fans

Keine Zuschauer – kein Thema. Das Beste am Spiel außerhalb des Feldes – die Außenmikros und Nagelsmanns sowie Streichs Kommentare.

 

Verwandelte den Elfer sicher – Sabitzer.

 

Pfeife des Spiels

Einer von Leipzigs Lieblingsschiedsrichtern heute an der Pfeife. Der Mann für den das geflügelte Wort vom „zwayerlei Maß“ geschaffen wurde. Zum ersten Mal seit Februar 2016 (gegen Braunschweig in Liga 2) gewann RBL wieder ein Heimspiel unter seiner Leitung – irgendwann reißt jede Serie.

 

Aufgefallen

1)      Hohe Anzahl von Verletzungen diese Saison. In Sachen Muskelverletzungen sollte man bei RBL mal die Analyse starten. Das hier mehrmals in Folge Kicker kurzfristig passen müssen, ist weit über dem Ligaschnitt.

2)      Heimspiel und RBL in den Auswärtstrikots. Sieht man auch nicht alle Tage. Mal ganz abgesehen von der optischen Gewöhnungsbedürftigkeit dieses Kanarienvogeloutfits.

3)      Defense wins championships – kennen wir. Das war aber sicherlich nicht so gemeint, dass die dann auch das Toreschießen besorgen muss. Die Problematik in der Sturmspitze bleibt weiterhin der Pferdefuß der Saison..

4)      Neun Torschüsse in Halbzeit 1 für Leipzig. Forsberg zweimal mit etwas Pech und nah dran am Tor. Insgesamt würde eine höhere Ausbeute auch eine größere Sicherheit bedeuten. Aber dazu müssten die Kicker treffen, die dafür hauptamtlich tätig sind…

5)      In der zweiten Halbzeit ein schwacher Start, der Freiburg wieder ins Spiel finden ließ. Wenig zu sehen von der Angriffsmaschinerie des Saisonstarts. Am Ende waren es nicht die Wechsel, die RBL zurückbrachten sondern ein Elfer am schwer zu stoppenden Nkunku. Muss auch mal sein.

6)      Drei Tore, drei Standards – Freistoß, Elfer, direkter Freistoß. So etwas macht auch eine Spitzenmannschaft aus. Schon letzte Saison gehörte RBL zu den Standardspezialisten.

7)      Auf der anderen Seite ging aus dem Spiel zu wenig. Abseits der Forsberg-Schüsse und des Sørloth Abschlusses, war es eher mau. Nach einem 3:0 aber Meckern auf hohem Niveau.

 

 

Fazit & Ausblick

Gut gestartet und leider durch Forsberg nur knapp an einer Dreitoreführung vorbeigeschrammt. So kam Freiburg nochmal wieder, aber direkt in ihre starke Phase dann der Kann-Elfer an Nkunku. Dies und die Einwechslung von Olmo sowie die starke Parade von Gulácsi sorgten dann letztlich für den Sieg.

Im zweiten Durchgang merkte man RBL die Müdigkeit der Doppelspielwochen etwas an, aber Freiburg insgesamt zu harmlos, um dies auszunutzen. So oblag es dann Angelino dem Spiel die Sahnekirsche aufzusetzen.

Jetzt erstmal ein paar Stunden Tabellenführung atmen und dann ab in die Länderspielpause. Hoffentlich mit vielen Spielern, die sich eher in Leipzig auskurieren, anstatt in der Lockdown-Weltgegend rumzutingeln.

Danach geht es knackig mit Auswärtsspielen in Frankfurt und Paris weiter. Ein Sieg in Paris würde wohl die Qualifikation fürs Achtelfinale bedeuten und mit Frankfurt hat man ja noch die eine oder andere offene Rechnung. Die Eintracht aktuell mit vier sieglosen Spielen in Folge, war aber außer gegen die Bayern immer das bessere Team. Dürfte ein schwereres Spiel werden!

 

Statistik
RB Leipzig: Gulácsi (C) – Mukiele (46. Henrichs), Orban, Konaté, Angelino – Kampl (82. Adams) – Haidara (63. Olmo), Sabitzer, Nkunku (87. Hwang) – Forsberg (63. Sørloth), Poulsen
SC Freiburg: Müller – Kübler (64. Schmid), Gulde (84. Kwon), Lienhart, Heintz, Günter – Santamaria (64. Grifo), Höfler (75. Jeong), Tempelmann – Höler, Sallai (75. Petersen)
Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)
Tore: 1:0 Konaté (26.), 2:0 Sabitzer (70.) FE. 3:0 Angelino (89.)
Torschüsse: 15 / 8
Schüsse aufs Tor: 7 / 3
Passquote: 83% / 76%
Zweikampfquote: 46% / 54%
Laufleistung: 114,9 km / 115,7 km
Ballbesitz: 57% / 43%
Fouls: 14 / 14
Ecken: 3 / 4
Abseits: 1 / 2
Gelbe Karten: Orban (1), Henrichs (1) / Lienhart, Gulde, Tempelmann
Zuschauer: keine

Rumpelstilzchen


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20201107-spielbericht-freiburg.html

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