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9. Spieltag 1. Bundesliga
Samstag, 28.11.2020, 15:30 Uhr
Ort: Red Bull Arena Leipzig
RB Leipzig
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ERNEUT KEIN SIEG IN FRANKFURT!

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Frankfurt - (21.11.2020) Erneut kein Sieg in Frankfurt, erneut kein Tor eines Neuzugangs, erneut kein Sieg in einem Spiel gegen einen Gegner aus der erweiterten Spitzengruppe der Liga. Immerhin kam Leipzig in Form von Poulsen zurück, der Rest war zwar dominant aber wenig gefährlich. Es bleibt noch viel zu tun!

Vor dem Spiel ist vor dem Spiel

Teilzeit ist die neue Arbeitsform der Abwehr. Upa und Orban sollten die zweite Innenverteidigerposition jeweils eine Halbzeit ausfüllen. Upa durfte starten. Sørloth indes bildete die Sturmspitze und sollte von Nkunku, Olmo und Haidara gefüttert werden. Kampl und Kapitän Sabitzer agierten vor der Viererkette.

Auf der Seite der SGE natürlich ExRBLer Ilsanker und Fanfeindbild Hinteregger. Dazu spielte neben Topstürmer Silva auch der genesene Kostic, der mit drei Treffern der beste Goalgetter dieser Ansetzung war.

 

Halbzeitfazit.


Dreisatz des Spiels

Einmal gepennt und schon bestraft. Der erste Schuss des Gegners war mal wieder drin und Frankfurt defensiv auch schwer zu knacken. Der König des Nordens ohne Nussknackerqualitäten, also musste es am Ende wieder Yussi richten – zum Sieg reichte es indes wieder nicht.

 

Olmo heute unter seinen Möglichkeiten.

 

Neu im Bullenstall

Die Augen waren natürlich auf Sørloth gerichtet, der die Länderspielpause größtenteils isoliert verbracht hatte. Der Norweger war in der Luft gut (3/3 Zweikämpfen) am Boden aber schwach (0/5 Zweikämpfen). In den Abschlüssen fehlte wie dem Rest des Teams die Präzision. In den letzten 20 Minuten durfte dann Kluivert ran, der wieder bemüht aber ähnlich wirkungslos agierte.

 

Die drei besten Kicker aus der schönsten Stadt der Welt

Poulsen: Sicherlich, ein Topstürmer wird er wohl nicht mehr. Aber aktuell ist er unser bester Stürmer und war sofort gefährlicher als Sørloth, den mit dem Ball am Fuß wenig gelang. Nach dem Tor aber, so ehrlich muss man sein, sehr wenig zu sehen.
Yussi wurde oft herausgefordert, aber wirklich aus dem Team drücken konnte ihn bisher keiner. Er ist und bleibt das Gesicht des Leipziger Fußballerfolgs!

Angelino: In der ersten Halbzeit noch etwas pomadig und beim Gegentor nicht ganz auf der Höhe, war es in Halbzeit 2 wieder sein Fuß, der Leipzig zurück ins Spiel brachte. Dazu die meisten wichtigen Pässe im Spiel.

Sabitzer: Stellvertretend für den Defensivverbund. Konnte mit Kampl größtenteils den Laden dicht halten und kam am Ende auf sehr gute Zweikampfwerte.

 

Wo sind die Tore?

 

Luft nach oben

Olmo: Hatte sein Pulver scheinbar schon gegen Deutschland verschossen. Das nächste Mal bitte andersherum…

Sørloth: Oben schon erwähnt. Das ist gemessen an den Erwartungen immer noch zu wenig. Zwei halbgare Abschlüsse und sehr ausbaufähige Aktionen am Boden. Da muss einfach jetzt langsam mehr kommen.

Haidara: Ein paar Leichtfertigkeiten und schlechte Pässe zu viel. Muss noch etwas mehr Stringenz in sein Spiel bringen.

 

Tweet des Spiels

Chance vertan!

 

Champagner oder Bier – die Fans

Commerzbank Arena oder Deutsche Bank Arena – egal – Hauptsache Bank in der Bankenmetropole. Leer war es so oder so.

 

Am Ende noch die Chance zum 2:1!

 

Pfeife des Spiels

Sören Storks mit seinem fünften Einsatz mit RBL Beteiligung. Diesmal ging's erstmals gegen eine Mannschaft ohne "H" (zuvor Hertha, Heidenheim, Havelse). Leipzig war unter seiner Leitung noch ungeschlagen und das sollte auch so bleiben. Hatte in einem durchaus körperlich geführten Spiel keine gravierenden Probleme, wenngleich man ihm als RBL-Fan nicht in allen Zweikampfbewertungen folgen würde.

 

Aufgefallen

1)      Erstmals ein Gegentor nach einem ruhenden Ball. Mal wieder war es der erste Schuss aufs Tor des Gegners. Manche Dinge ändern sich, andere bleiben eben gleich…

2)      Drei Wechsel zur Halbzeit. Bei Upa mit Ansage, bei Olmo wegen der Länderspielreise und Sørloth fehlte die Durchschlagskraft. Da wurde das mit der Teilzeit noch richtig ernst genommen.

3)      Frankfurt oft mit bis zu neun Feldspielern am eigenen Strafraum. RBL dominant, aber mit wenigen guten Chancen. Immerhin darf man an dieser Stelle diese Dominanz gegen einen EL-Platz Aspiranten mal herausstellen. Leipzig spielte den deutlich feineren Fußball und bestimmte die Partie. Das Tor der Eintracht dann logischerweise aus einem ruhenden Ball.

4)      Frankfurt doch sehr zaghaft und offensiv über weite Strecken nicht existent. Nur auf Konter ist auch etwas wenig. Kann irgendwie auch nicht ihr Anspruch sein, ist aber nicht unser Problem.

5)      Zehn Torschüsse, nur zwei aufs Frankfurter Tor (einer immerhin drin), eine Großchance. Die Abschlüsse bleiben wie in den Wochen vor der Länderspielpause extrem ausbaufähig. Das lief zu Beginn der Spielzeit deutlich besser. Gerade Nkunku und Olmo blieben heute auch hinter ihren Erwartungen. Jetzt klemmt es also auch im offensiven Maschinenraum! Zudem auch aus ruhenden Bällen zu ungefährlich.

6)      Mal wieder ein vermeintliches Spitzenspiel (kann man jetzt streiten) nicht gewonnen – mal wieder kein Dreier in Frankfurt. Der letzte Punch fehlt Leipzig derzeit. Vielleicht spukte auch das Parisspiel schon im Hinterkopf herum, dort könnten die Weichen fürs Achtelfinale gestellt werden.

 

Ein Knall kurz vor Ende noch das spannenste Event der Schlussphase.


 

Fazit & Ausblick

Sehr viel Ballbesitz auch in den Zweikämpfen mit Plus. Aber in den Statistiken, die am Ende zu Punkten führen, also bei echten Chancen, sah es doch sehr mau aus. Da muss einfach mehr kommen, will man in Frankfurt gewinnen.

Es bleibt also dabei, Frankfurt ist kein gutes Pflaster. Wenigstens gut zurückgefightet und einen Punkt mitgenommen. Vielleicht dann doch die kleinen Schritte. Diese reichen bekanntlich nicht bis zur Ligaspitze, deswegen geht es durch den Leverkusener Sieg zwei Plätze nach unten.

Es folgt das richtungsweisende Spiel in Paris, wo Tuchel mächtig angezählt ist. Ein Sieg dort würde die Revanche für das verlorene Halbfinale perfekt machen und die Türen zum Achtelfinale weit aufstoßen. Danach kommt Bielefeld nach Leipzig – ohne Wenn und Aber ein Pflichtsieg!

 

Statistik
Eintracht Frankfurt: Trapp – N'Dicka, Hinteregger, Abraham (C) – Kostic, Sow, Ilsanker, Durm – Barkok – Silva (79. Dost), Kamada (63. Kohr)
RB Leipzig: Gulácsi (C) – Adams, Upamecano (46. Orban), Konaté, Angelino – Kampl, Sabitzer (C) – Haidara, Olmo (46. Forsberg), Nkunku (72. Kluivert) – Sørloth (46. Poulsen)
Schiedsrichter: Sören Storks (Velen)
Tore: 1:0 Barkok (43.), 1:1 Poulsen (57.)
Torschüsse: 8 / 10
Schüsse aufs Tor: 2 / 3
Passquote: 68% / 86%
Zweikampfquote: 46% / 54%
Laufleistung: 116,8 km / 113,7 km
Ballbesitz: 38% / 62%
Fouls: 17 / 12
Ecken: 5 / 6
Abseits: 0 / 3
Gelbe Karten: Durm, Sow, Abraham / Nkunku (2), Olmo (1)
Zuschauer: keine

Rumpelstilzchen


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20201121-spielbericht-frankfurt.html

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