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29. Spieltag 1. Bundesliga
Freitag, 16.04.2021, 20:30 Uhr
Ort: Red Bull Arena Leipzig
RB Leipzig
TSG 1899 Hoffenheim
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

1
Bayern München
65
2
RB Leipzig
60
3
VfL Wolfsburg
54
4
Eintracht Frankfurt
53
5
Borussia Dortmund
46
6
Bayer 04 Leverkusen
43
7
1. FC Union Berlin
40
8
Bor.Mönchengladbach
40
9
VfB Stuttgart
39
10
SC Freiburg
37
11
FC Augsburg
32
12
1899 Hoffenheim
30
13
SV Werder Bremen
30
14
Hertha BSC
26
15
Arminia Bielefeld
26
16
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25
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18
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Leipzig - (03.04.2021) Glückwunsch zur drölfzigsten Meisterschaft in Folge. Der Unterschied in der Kaderqualität ist dann über eine Saison gesehen doch zu groß und auch heute im Spiel sorgten die üblichen Probleme dafür, dass am Ende die Münchner triumphierten.

Vor dem Spiel ist vor dem Spiel

Die selbsternannte deutsche Nr. 2 aus Dortmund fällt immer weiter ab, schon vor dem Spiel 14 Punkte auf den BVB (sollte auch so bleiben...). So eine Bienenpleite wie heute gegen Frankfurt steigert immer die Laune, selbst wenn dann RBL selbst nicht punktet. Nicht ganz so launig die Ausfälle auf beiden Seiten. Durch das Fehlen von Angeliño, Halstenberg, Kampl, Laimer und Szoboszlai hatte auch Nagelsmann einige Probleme zu lösen, während Flick ohne Lewandwoski, Davies und Boateng antreten musste.

Wie in den Topspielen fast schon üblich, verzichtete Nagelsmann auf die Stürmer. Hwang, Sørloth, Kluivert und Poulsen blieben zu Beginn draußen. Forsberg, Olmo und Nkunku bildeten die Angriffsreihe.

 

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Dreisatz des Spiels

Nach diversen Kampfansagen dann doch eher ein Spiel der Marke: „bemüht“. Den Bayern reichen 30 offensivere Minuten und ein guter Angriff zum letztlich zwar glücklichen, aber nicht gänzlich unverdienten Sieg. RBL kann sich zwar im zweiten Durchgang steigern, gue Möglichkeiten gab es aber keine – die Chance auf die Meisterschaft damit zu 99% passé.

 

Goretzka entscheidet eine Partie ohne Großchancen.

 

Neu im Bullenstall

Keine Sommerneuzugänge in der Startelf. Später kamen dann noch Kluivert (solide, ohne herauszuragen, auffällig nur mit 1-2 Dribblings), Sørloth (räumte Pavard ab, das war´s) und Hwang (2 Ballkontakte in den letzten 10 Minuten).

 

Sabitzer mit den einzigen Schüssen bei denen Neuer eingreifen musste.

 

Die drei besten Kicker aus der schönsten Stadt der Welt

Sabitzer: Gab sicherlich auch einiges zu kritisieren bei Sabitzer, er steht ob seines Wechselwunsches auch unter besonderer Beobachtung, letztlich aber der einzige Leipziger, dem Schüsse aufs Tor gelangen. Zudem sehr päsent im Mittelfeld.

Nkunku: Noch einer der wenigen Aktivposten in der Offensive, konnte den Ball auch in Tornähe behaupten. Im Abschluss leider so ineffizient wie alle anderen.

Upamecano: Der Bald-Bayer mit einer soliden Leistung. Am Gegentor unschuldig, holte sich aber die Gelbsperre ab.

 

Olmo ohne Spanientrikot und ohne Zielwasser.

 

Luft nach oben

Olmo: Vielleicht sollte Olmo die Erlaubnis beantragen, im Spaniendress aufzulaufen. In der Nationalmannschaft zuletzt der "Rohrreiniger" (O-Ton Marca) – also der Unterschiedsspieler, wenn es mal nicht läuft – hier leider nur der Kicker bei dem es nicht läuft. Kein Zielwasser im Abschluss (schon die ganze Saison eines seiner Probleme) und eine miese Zweikampfquote.

Forsberg: Nicht das Spiel des Schweden, der zur Halbzeit ohne nennenswerte Aktionen für Kluivert ausgewechselt wurde.

Adams: Heute auf seiner Lieblingsposition, war gegen Müller aber nicht nur beim Tor zu oft der zweite Sieger. Leider nicht der beste Tag des US-Amerikaners.

 

Kategorie schlecht gealtert

Gulácsi: „Wir können selbstbewusst in die Partie gehen. Wenn wir unsere Top-Leistung abrufen, ist alles drin.“

Wenn das kleine Wörtchen wenn nicht wär...

 

Tweet des Spiels

Die wahre Berufung des Reklamierarms.

 

Champagner oder Bier – die Fans

Dieses Kribbeln im Bauch, dass einen vor solchen Spielen besucht, fällt ohne Stadionerlebnis etwas weniger prickelnd aus. Die Modellprojekte sind erstmal auf Eis gelegt und die steigenden Corona-Zahlen lassen nicht vermuten, dass sich das bis zum Saisonende ändern wird.

 

0,7 statt 1,9 Punkte pro Spiel, schon ein gewisser Unterschied.

 

Pfeife des Spiels

Elfter Einsatz für Daniel Siebert mit RBL-Beteiligung, schon das Hinspiel pfiff der Berliner. In der Liga RBL mit 0,8 Punkten pro Spiel unter seiner Leitung, also deutlich weniger als der Bundesligaschnitt (1,9) – auffällig. Die Bayer ihrerseits nur mit einer Niederlage, die allerdings gegen Nagelsmann (2017 mit der TSG).

Im Spiel Siebert mit einigen Entscheidungen, die eher pro Bayern ausfielen (z.B. kein Gelb nach taktischem Foul von Süle gegen Nkunku), insgesamt aber nicht spielentscheidend. Dennoch bei seiner Bilanz kein Schiedsrichter, den man freudig ein nächstes Mal begrüßen würde…

 

Bayern ist eben doch nicht Gibraltar.

 

Aufgefallen

1)      Schlechtes Netz in der RBA, kennt man als langjähriger Stadiongänger. Man glaubte diese Zeiten seien vorbei, aber kurz vor Anpfiff mit dem Handtuch das Netz flicken, das ist dann auch mal was Neues. Am Ende musste dann doch der Mann mit den Kabelbindern ran.

 

Das mit dem Torhunger einfach falsch verstanden.

 

2)      Wieder mal typisch, der erste Schuss aufs Tor ist drin … für den Gegner. Das 0:1 sehr gut herausgespielt von Kimmich und Müller, in einer Phase, in der RBL insgesamt zu passiv agierte (1:6 Torschüsse im zweiten Teil der ersten Halbzeit) – auch dies wurde nicht zum ersten Mal bestraft.

3)      Von Schlussoffensive keine Spur. Drei "Stürmer" eingewechselt, aber echte Chancen gab es danach keine. Vielleicht auch der Grund, warum Nagelsmann erst so spät wechselte. Danach fehlte es noch mehr an der Spielkontrolle, weswegen RBL mit zu vielen Offensiven dann doch nicht mehr Druck entfachen konnte.

4)      Nicht das erste Mal, dass RBL von der Bank nicht sonderlich gut nachlegen kann. Ausnahmen bestätigen die Regel. Nagelsmann in der goldenes Händchen Wertung eher Mittelmaß, was natürlich auch an den Wechseloptionen liegen könnte.

5)      Zwei Gelbsperren in der Abwehr und Poulsen angeschlagen, das sind die zusätzlichen Wackersteine, die man sich in diesem verlorenen Kick ans Bein gebunden hat. Gegen Werder wird Nagelsmann sich etwas einfallen lassen müssen. Orban, Klostermann und Konaté wohl dann die letzte Abwehrkette.

 

Manchmal war es schon etwas zu viel Slapstick.

 

6)      Etwas weniger Sprüche und etwas mehr Leistung, das stünde RBL vor bzw. in solchen Spielen gut zu Gesicht. Mit dieser geballten Harmlosigkeit lässt sich eben kein Staat machen.

7)      1,1 xG (0,5 / 0,6) – insgesamt wohlgemerkt. Die Bayern also letztlich mit der höheren Effizienz, wie schon die gesamte Saison. Gegen andere Teams hätte es zu einem Unentschieden oder einem knappen Sieg reichen können, gegen die Bayern brauchst du dann auch das Glück auf deiner Seite. Wer aber schon gegen Frankfurt und Bielefeld 4,3 xG braucht, um zwei Tore zu erzielen, für den reichen eben keine 0,5, um gegen die Bayern zu siegen.

8)      Vier Punkte und zwei zu vier Tore aus den letzten vier, durchaus schweren, Spielen. So ein wenig muss RBL aufpassen, dass ihnen in der Saisonendphase nicht die Puste ausgeht. Die letzte Spielzeit lässt schön grüßen. So langsam sollte man genügend Lehrgeld bezahlt haben. Im April geht es ab jetzt gegen Mannschaften, gegen die RBL eigentlich stabil punkten muss - sich hier wiederaufzubauen und dann die Spitzenspiele im Mai zu gewinnen, dann wird sich entscheiden, ob es am Saisonende doch noch was Blechernes zu bejubeln gibt (DFB Pokal). Für das Selbstverständnis wäre natürlich auch die Vizemeisterschaft nicht zu verachten.

 

Relativ ausgeglichen.

 

Fazit & Ausblick

Die Meisterschaft kann man abschreiben, dafür fehlte es an der gegen die Bayern nötigen Effizienz (letztlich eine Problematik, die sich durch die Saison zieht). Nun gilt es den Fokus auf den Pokal und die Vizemeisterschaft zu legen. Gegen Bremen muss Nagelsmann nochmal etwas jonglieren, danach dürfte sich die Personallage aber entspannen.

Insgesamt ein enttäuschender Abend, der sich jedoch in die bisherigen Leistungen bzw. Punkteausbeuten aus den Spitzenspielen einfügt. Hier fehlt RBL vor dem Tor ein Knipser, einer, der keine X Großchancen für einen Treffer braucht.

 

Bye, bye Bayern...

 

Statistik
RB Leipzig: Gulácsi – Upamecano, Orbán, Klostermann – Mukiele, Adams (82. Hwang), Sabitzer (C), Haidara (73. Poulsen, 89. Konaté) – Forsberg (46. Kluivert), Olmo (73. Sørloth), Nkunku
FC Bayern München: Neuer (C) – Pavard, Süle, Alaba, Hernández – Goretzka (72. Musiala), Kimmich – Sané (81. Martínez), Müller, Coman (72. Gnabry) – Choupo-Moting
Schiedsrichter: Daniel Siebert (Berlin)
Tore: 0:1 Goretzka (38.)
Torschüsse: 14 / 9
Schüsse aufs Tor: 2 / 5
Passquote: 83% / 81%
Zweikampfquote: 49% / 51%
Ballbesitz: 54% / 46%
Laufstrecke: 120 km / 118,2 km
Fouls: 13 / 9
Ecken: 8 / 4
Abseits: 6 / 5
Gelbe Karten: Sabitzer (6), Mukiele (5), Upamecano (5) / Kimmich, Hernández
Zuschauer: keine

Rumpelstilzchen


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20210403-spielbericht-bayern.html

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