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DFB-Pokal Finale
Donnerstag, 13.05.2021, 20:45 Uhr
Ort: Olympiastadion, Berlin
RB Leipzig
Borussia Dortmund
Spielplan RB Leipzig

1. LIGA QUICKTABELLE

1
Bayern München
74
2
RB Leipzig
64
3
VfL Wolfsburg
60
4
Borussia Dortmund
58
5
Eintracht Frankfurt
57
6
Bayer 04 Leverkusen
51
7
Bor.Mönchengladbach
46
8
1. FC Union Berlin
46
9
SC Freiburg
44
10
VfB Stuttgart
42
11
1899 Hoffenheim
39
12
1. FSV Mainz 05
36
13
FC Augsburg
33
14
Hertha BSC
31
15
SV Werder Bremen
31
16
Arminia Bielefeld
31
17
1. FC Köln
29
18
FC Schalke 04
13

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BLAMIERT – BIS AUF DIE KNOCHEN

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Köln - (20.04.2021) Gegen das heimschwächste Team der Bundesliga mit einem Trainer, der bisher gegen RBL sieglos war und nach einem sowieso schon indiskutablen Spiel gegen die TSG verliert Leipzig mit 2:1 und blamiert sich bis auf die Knochen.

Vor dem Spiel ist vor dem Spiel

Leipzig pfeift wie alle deutschen Teams auf die Super League. Da steht noch einiges an Beef ins Haus. Für RBL ging es heute erstmal um die Champions League, ein Sieg hätte die letzten Restzweifel ausräumen können, hätte...

Ganze fünf Wechsel in der Startaufstellung – es ist immerhin englische Woche. Unter den Neuen in der Startelf gar ein Stürmer. Sørloth durfte gemeinsam mit Forsberg angreifen. Dahinter mehr oder weniger zwei Viererketten. Neben dem verletzten Sabitzer blieben auch Angeliño, Konaté, Olmo und Orban draußen.

 

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Dreisatz des Spiels

Leipzig gelingt die Steigerung im Vergleich zum enttäuschenden Hoffenheimspiel – im negativen Sinne. Gegen das bislang schwächste Heimteam verliert Leipzig mit 2:1, was für eine rundum blamable Vorstellung! Mit der üblichen Schwäche bei der Chancenverwertung (25 Torschüsse) und einem indiskutablen irrlichternden Upamecano war RBL das Zerrbild einer Mannschaft, die vor kurzem noch ernsthaft über die Meisterschaft gesprochen hatte.

 

Sørloth mit einem der wenigen Schüsse aufs Tor in Halbzeit 1.

 

Neu im Bullenstall

Sørloth diesmal von Beginn an. Nicht alles funktionierte aber es waren auch ein paar gute Ansätze dabei. Leipzigs gefährlichster Schuss aufs Tor (bzw. Kopfball) in Halbzeit 1 war von ihm. Die große Trendwende in Sachen Chancenverwertung brachte auch die Startaufstellung des Norwegers nicht, was letztlich ins Bild der Saison passt. Nach dem Rückstand kamen Kluivert und Hwang in die Partie, konnten aber erst in der Schlussphase ein paar Akzente setzen. Kluivert traf den Pfosten, zum Ausgleich reichte es jedoch nicht mehr. Zu wenig.

 

Die drei besten Kicker aus der schönsten Stadt der Welt

Haidara: Für das Tor gibt’s einen Extrapunkt. Legte noch eine Großchance auf. Im Mittelfeld solide und mit mehr Impakt als Nkunku oder Kampl.

Sørloth: Auf niedrigem Niveau noch einer der besseren Offensivspieler. Am Ausgleich beteiligt und davor mit einem soliden Kopfball. Insgesamt aber kein Gamechanger.

Angeliño: Kam für Halstenberg und hatte am Ende die meisten Schüsse aufs Kölner Tor (2).

 

Matchwinner waren heute andere...

 

Luft nach oben

Upamecano: An beiden Gegentoren nicht unbeteiligt. Upa irrlichterte heute teilweise umher und bewegte sich hart am Rande des Platzverweises. Mit dem Kopf schon in München? Es hatte den Anschein.

Kampl: Erstaunlich zweikampfschwach heute. Gewann nur drei seiner 14 Duelle. Einer der Führungsspieler, die heute deutlich unter ihren Möglichkeiten agierten.

 

Kategorie schlecht gealtert

Wollte doch nur schmusen.

 


Tweet des Spiels

Mit der Rasanz einer Nacktschnecke der Champions League entgegen.

 

Champagner oder Bier – die Fans

Die Ankündigung der Super League brachte auch einige RB-Fans auf die Barrikaden. Es ist wohl nicht falsch zu behaupten, dass in keiner Fanszene eine Mehrheit für die Absicht der Großklubs gibt, ihr eignes lukratives Süppchen zu kochen. Nun ist die UEFA auch nicht gerade der leuchtende Gegenentwurf und die Pläne zur Vergrößerung der Champions League nicht minder diskutabel. Momentan kann man sich aber zurücklehnen und das Schauspiel mit einer großen Portion Popcorn verfolgen.

 

Please disperse nothing to see here...

 

Pfeife des Spiels

Frank Willenborgs fünfter Einsatz mit Leipziger Beteiligung. Im fünften Anlauf nun der erste Sieg eines Heimteams, hätten wir drauf verzichten können. Hätte Ehizibue und Upamecano mit Ampelkarte vom Platz stellen können und ein paar Zweikampfentscheidungen waren diskutabel, insgesamt aber ok.

 

Unsere sprichwörtliche Achillesferse.

 

Aufgefallen

1)      Schon zur Halbzeit hatte Leipzig 14 Torschüsse, allerdings nur zwei aufs Tor. 14 Torschüsse, so viele hatte Köln in den letzten acht Spielen nur gegen die Bayern zugelassen. In den letzten 15 Spielen von Köln hatte einzig Hertha mit dieser Anzahl nicht gegen den FC getroffen, die Bayern indes hatten fünf Tore erzielt. Am Ende war es trotz 25 Schüssen nur ein Treffer. Die Leipziger Ungefährlichkeit in nackten Zahlen.

 

Auf der Suche nach Schuldigen.

 

2)      Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Aufstellung ohne Stürmer nicht die alleinige Ursache für die mangelnde Torausbeute ist. Auch wenn die Angreifer auf dem Feld stehen, fallen viel zu wenig Tore. Insofern kann man Nagelsmanns Aufstellungen in Ansätzen nachvollziehen. Dies zeigte sich beispielsweise gegen die Bayern, als am Ende mit mehreren Stürmern auch kaum Chancen herausgespielt, geschweige denn genutzt wurden.

3)      Wenig überraschend, dass der Kölner Abstiegskampf mehr Kräfte freisetzen konnte, als das Rennen um den Vizemeistertitel oder einen Punkterekord. Schon letzte Saison hatte sich RBL dem Ende entgegengesiecht. Natürlich war der Spielverlauf etwas unglücklich, dennoch darf man sich fragen, warum der FC zuletzt von Leverkusen, den Bayern und Frankfurt geschlagen wurde, sich Leipzig aber wie schon im Hinspiel extrem schwer tat. EIn wenig mehr hätte man schon erwarten können.

4)      Stell dir vor du reist als Tabellenzweiter, der kürzlich noch von der Meisterschaft geredet hat, zum Vorletzten und heimschwächsten Team der Bundesliga und kassierst eine blamable Pleite. Der heutige Tag zusammengefasst.

5)      Auch wenn es in der Liga nicht mehr um viel geht. Dieser Spannungsverlust, kann am Ende auch den Pokal kosten. In den letzten Wochen gab es einfach zu viele durchwachsene Leistungen, nicht dass man am Ende nicht mehr umschalten kann... Mit Köln ist der vorläufige Tiefpunkt erreicht.

6)      Interessant, dass der einzige Leipziger Treffer ein Rangnick-Gedächtnistor war. Ein langer Pass in die Spitze und dann einfach mal abziehen. Nicht sonderlich herausgespielt, eher Brechstange.

7)      Das Spiel gegen Werder mit der Freakverwertung (jeder Schuss aufs Tor war drin) mal außen vor hat RBL gegen SGE, DSC, FCB, TSG und Köln aus fast 90 Torschüssen (8,2 xG) ganze drei Tore erzielt. Der Stand der Dinge.

 

Am Ende wünscht man sich die Langeweile der ersten Halbzeit zurück.

 

Fazit & Ausblick

Vor kurzem hatten wir noch das Problem, dass RBL nicht gegen die Topteams punktet, jetzt werden schon Hoffenheim und Köln zu unüberwindbaren Bollwerken. Das Köln, welches die Bayern kürzlich 5:1 an die Wand nagelten.

Das Spiel macht richtig Laune auf den Kick gegen Stuttgart. Wie man die Bayern jetzt ohne Gegenwehr zur Meisterschaft „krönt“, ist schon phantastisch anzuschauen. Ein Glück, dass wir aktuell nicht ins Stadion können.


Statistik
1. FC Köln: T. Horn – Ehizibue (75. Schmitz), Bornauw, Czichos, J. Horn – Skhiri, Hector (90.+2 Özcan), Wolf (66. Kainz), Rexhbeçaj, Drexler (90.+2 Meyer) – Duda
RB Leipzig: Gulácsi (C) – Halstenberg (66. Kluivert), Upamecano, Klostermann, Mukiele (77. Hwang) – Adams (63. Angeliño), Kampl – Haidara, Nkunku – Sørloth, Forsberg (63. Olmo)
Schiedsrichter: Frank Willenborg (Osnabrück)
Tore: 1:0 Hector (46.), 1:1 Haidara (59.), 2:1 Hector (60.)
Torschüsse: 5 / 25
Schüsse aufs Tor: 3 / 6
Passquote: 67% / 87%
Zweikampfquote: 57% / 43%
Ballbesitz: 29% / 71%
Laufstrecke: 114,5 km / 113,4 km
Fouls: 9 / 16
Ecken: 0 / 8
Abseits: 0 / 0
Gelbe Karten: Ehizibue, Czichos / Upamecano (6), Kampl (6), Kluivert (3)
Zuschauer: keine

Rumpelstilzchen


Permalink:
https://www.rb-fans.de/artikel/20210420-spielbericht-koeln.html

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